Erfahrungsbericht von andilein77
Für Musikgourmets...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Bis vor kurzem habe ich an Menschen, die sich Musikdateien aus dem Internet downloaden, kein gutes Haar gelassen. Ich hab bisher immer brav meine CDs und Vinyls bezahlt, andere werfen einfach ihr FileSharing-Programm an und haben Lieder so schnell gedownloadet, das ich noch nicht mal in Gedanken im Musikgeschäft bin.
Vor einer Weile habe ich mir dann mal Kazaa und Morpheus angeschaut, zuerst war ich begeistert, man fand fast alles. Betonung auf „fast alles“, denn ich stieß immer wieder auf Lieder, die ich bei beiden Programmen nicht fand. „Ja, da benutz doch mal Audiogalaxy“, sagte mir ein Kumpel, „da findest Du alles“. Ja und „alles“ war mir ja auch nur gut genug, mittlerweile gebrauche ich das Programm schon einige Monate und ich habe wirklich nur gute Erfahrungen damit gemacht.
Was ist Audiogalaxy?
Ganz einfach, Audiogalaxy ist ein FileSharing-Dienst, der ein Programm bereitstellt, dass das Tauschen von Dateien ermöglicht. Im Falle von Audiogalaxy ausschließlich Musikdateien. Vereinfacht funktioniert Audio-galaxy so, Satellite downloaden, Anmelden, Loslegen. Aber Ihr wollt es sicher wieder genauer wissen, nachfolgend wird alles ausführlich erklärt.
Satellite-Download, Registrierung
Die Software zum Download von Musikdateien findet man auf der Seite www.audiogalaxy.com, wer lieber eine deutsche Benutzeroberfläche haben möchte, der schaut bei www.martinrieder.de vorbei. Nun gut, mit dem Download der Software holt man sich kein Riesenprogramm auf seinen PC, 565 k fesseln auch keinem Modembesitzer lange an den PC. Audiogalaxy gibt es natürlich auch für Linux, zusätzlich hat man noch die Möglichkeit, Audiogalaxy Gold zu benutzen, dies ist aber ein kostenpflichtiger Dienst. Hier werden schnellere Server angeboten, die Download-Geschwindigkeit ist auch fixer.
Nachdem man sich das Programm auf seinen PC gezogen hat, darf man es natürlich auch installieren, ein Hinweis sei hier erlaubt, mit Audiogalaxy installiert man zusätzlich eine kleine Spyware (bei Vorteile/Nachteile gehe ich noch mal genauer darauf ein).
Nach der Installation erfolgt die Anmeldung, man gibt ein paar Daten ein, denkt sich einen Benutzernamen aus und dann ist man auch schon dabei. Natürlich sind „einige“ Leute bei Audiogalaxy angemeldet, es kann also vorkommen, dass der gewünschte Nickname schon vergeben ist. Hat man alle Angaben gemacht, wird der Account erstellt. Bei mir hat dies recht lange gedauert, irgendwann war ich dann aber doch registriert.
Bevor man nun mit dem Downloaden beginnt, muss man noch einen Ordner einrichten oder freigeben, in den die Dateien geladen werden und von diesem auch Dateien geladen werden können. Den Pfad kann man auch jederzeit verändern, dies finde ich persönlich sehr nützlich, kann man doch seine so Dateien gut sortieren.
Wie funktioniert Audiogalaxy?
Man hat sich nun den Satelliten heruntergeladen, man hat sich registriert und auch alle nötigen Konfigurationen wurden vorgenommen. Wie funktioniert nun Audiogalaxy? In der Regel lässt man das Programm die ganze Zeit laufen, in der Taskleiste befindet sich dann rechts ein Symbol, was den Satellite öffnet. Auf den ersten Blick schaut es wie ein kleines, harmloses Fenster aus, doch der Satellite kann einiges. Wer nicht zufrieden mit den Einstellungen ist, der kann diese hier ändern, viel wichtiger ist natürlich wie man nun an die Musikdateien herankommt. Der Satellite beinhaltet auf der rechten unter Seite einen größeren Go-Button, den klickt man zunächst mal an. Und siehe da, wenn man noch kein Browserfenster geöffnet hat, öffnet sich eines, ansonsten lädt die Seite im aktuellen Browserfenster. Wir befinden uns nun also direkt auf der Audiogalaxy-Seite, die Sucherei kann losgehen. Oben auf der Seite befindet sich eine Eingabemaske, hier gibt man den gewünschten Suchbegriff ein und lässt suchen. Werden Lieder als Ergebnis angezeigt, sieht man immer genau, ob diese verfügbar sind. Zum einen daran, wie viele grüne Balken vor dem Lied leuchten, zum anderen ob man das Lied überhaupt downloaden kann. Ist das Lied zum Beispiel gesperrt, befindet sich anstatt dem Lade-Button ein X vor dem Lied. Beim Musikdownload kann man es sich nun ganz einfach machen, klickt man gleich das Satellite-Symbol vor dem Lied an, wird die Version downgeloadet, die am meisten verfügbar ist. Gut, man hat hier natürlich keinen Zugriff auf die Bitrate oder die Länge des Liedes. Wer also selbst bestimmen möchte, was er downloadet, der klickt zunächst auf den Titel. Hier kann man nun erstmal die Bitrate raussuchen, klickt man noch einen Bildschirm weiter, kann man sich sogar die genaue Version eines Liedes downloaden.
Ob der Download funktioniert, sieht man dann im Satelliten. Hier wird der Song angezeigt, wie groß dieser ist und wie viel bereits downgeloadet wurde. Ist das Lied komplett heruntergeladen, befindet es sich dann im Ordner, den man als Ziel für die Downloads angegeben hat.
Befinde ich mich auf der Website von Audiogalaxy, kann ich auch auf meiner Homeseite schauen, ob Dateien bereits geladen wurden, oder ob diese Offline sind. Nebenbei kann ich hier auch registrierte User suchen.
Vorteile/Nachteile von Audiogalaxy
Audiogalaxy bietet fast die gleichen Vorteile wie andere FileSharing-Programme auch. Bricht zum Beispiel ein Download ab, such Audiogalaxy selbständig nach dem gleichen Lied bei einem anderen User, man erhält also nie unvollständige Dateien (Hauptsache das Lied ist oft genug verfügbar).
Auch kein Problem ist, Lieder einfach vormerken zu lassen. Selbst wenn der User der das gesuchte Lied besitzt, offline ist, sobald er wieder online geht, wird die Datei downgeloadet.
Auch eine nette Sache ist, das man sich von jeder Stelle in das Audiogalaxy-Netzwerk einloggen kann. Nur mal ein Beispiel: Man lässt zu Hause den PC laufen, geht auf Arbeit, sucht sich dort Dateien heraus und schickt diese auf den Satelliten. Wenn man wieder daheim ist, sind die Dateien (mit etwas Glück) bereits heruntergeladen.
Ein weiterer wichtiger Vorteil ist das Programm an sich. Die Software ist sehr klein und läuft stabil. Mir ist es noch nie passiert, das Audiogalaxy nicht funktioniert, geschweige denn abgestürzt. Auch läuft mein Betriebssystem stabil bei der Benutzung von Audiogalaxy.
Auch bleibt man auf der Audiogalaxy-Seite und auch beim Satellite vollständig von Werbung verschont. Bei Kazaa und Morpheus blinkt es ja mitunter gewaltig, bei Audiogalaxy gibt es so was nicht.
Der größte Vorteil von Audiogalaxy ist aber die Auswahl. Hier findet man jede Musikrichtung vertreten, bei den bekannteren Titeln kann man zudem die beste Qualität wählen.
Was sind nun die Nachteile? Ein Manko wird für viele sein, das man ausschließlich Musikdateien downloaden kann. Für mich persönlich ist es keiner, da ich auf Filme und Software eigentlich verzichten kann.
Ein weiterer Nachteil mag vielleicht sein, das man beim Installieren von Audiogalaxy Spyware mitinstalliert. Diese Spyware zeichnet das Surfverhalten des Users auf und schickt es Audiogalaxy. Im Prinzip wäre das nicht so schlimm, wenn man genau wüsste, was gesammelt und registriert wird.
Audiogalaxy gibt es aber auch ohne Spyware. Lässt sich leicht im Internet finden.
Ein negativer Punkt von Audiogalaxy ist ganz klar die fehlende Geschwindigkeit bei Download. Zum einen sind schnellere Downloads Audiogalaxy Gold-Mitgliedern vorbehalten, zum zweiten benutzen sehr viele die Software, dadurch sind die Server doch ab und an überlastet.
Wo es also bei Kazaa in Verbindung mit DSL manchmal zu Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 70 kb/Sekunde kommt, bei Audiogalaxy kann man sich ganz beruhigt in seinen Sessel wuscheln und zuschauen wie die Lieder mit höchstens 10 kb/Sekunde auf den heimischen PC wandern. Manchmal läuft es etwas schneller, gelegentlich kann man aber auch fast zuschauen wie jedes einzelne Bit übertragen wird.
Tipps&Tricks zu Audiogalaxy
Bereits bei der Suchfunktion nach einer Datei gibt es einiges zu beachten. Ähnlich wie bei einer richtigen Suchmaschine kann man auch bei dieser Suchfunktion Wörter verknüpfen. Man sucht also zum Beispiel einen Livemitschnitt eines Künstler, dann gibt man in die Suchmaske „Künstlername+Live“ ein.
Weiterhin sollte man die Suche immer so weit wie möglich eingrenzen. Manche Liedtitel weisen gleich auf verschiedene Künstler hin, also am besten immer mit „Künstlername+Liedtitel“ suchen.
Relativ einfach ist es auch, mit Audiogalaxy komplette Alben zu finden. Hier gibt man Künsternamen+Albumtitel ein, trägt ein Titel des Albums den gleichen Namen, erkennt man an der Datei-Größe, welches File das Album ist. Wer einzelne Lieder aus einem Album sucht, der sollte so vorgehen: Künstlername+Albumtitel+Lied, so dürfte sich jedes eigene Lied des Albums finden lassen.
Wer bis zu10Dateien gleichzeitig downloaden möchte, der kann dies auf der Audiogalaxy-Seite auf der eigenen Page einstellen. Die Auswahl lässt sich aber nur verändern, wenn man selbst mehr als 25 Titel zum Download bereitstellt.
Wem das Aussehen seines Satelliten zu langweilig ist, der kann dies auch durch ein einen Skin aufpeppen lassen. Skins und Anleitungen, wie man diese gebraucht, findet man auf verschiedenen Seiten im Netz.
Leider kann man Lieder die man versehentlich lädt, nicht direkt im Satelliten löschen, dazu muss man auf die Audiogalaxy-Seite gehen und dort den Download stoppen.
Audiogalaxy filtert von Zeit zu Zeit, dabei werden Lieder gesperrt. Um trotzdem an die Songs zu kommen, verändert man einfach den Künstlernamen unwesentlich und such einfach damit. Fast immer lässt sich das gewünschte Lied so trotzdem finden.
Fazit
Ich bin wirklich begeistert von Audiogalaxy. Bisher habe ich jeden Song gefunden, den ich gesucht habe, sogar ganze Alben oder Livemitschnitte lassen sich finden. Selbst wenn Lieder durch AudioGalaxy gesperrt wurden, mit ein bisschen Phantasie (siehe Tipps&Tricks) findet man diese auch.
Zum Programm an sich gibt es nicht viel zu sagen. Die Software ist sehr kompakt, machte meinen PC bisher nicht instabiler und läuft nahezu fehlerfrei (bei mir traten noch keine Probleme auf, lese das nur manchmal in Foren).
Audiogalaxy bietet meiner Meinung nach das größte Angebot an Musiktiteln. Bei Kazaa oder auch Morpheus ließen sich doch einige Lieder nicht finden, bei Audiogalaxy fand ich bisher alles. Oldies sind genauso vertreten wie die aktuellen Top 100. Auch findet man häufig bei Audiogalaxy schon Tracks, die noch gar nicht auf CD oder Vinyl erschienen sind.
Machteilig für Audiogalaxy ist, das es mit einer Spyware ausgestattet ist, dies schreckt doch einige mögliche User vom Gebrauch ab. Auch ist die Geschwindigkeit nicht so berauschend wie zum Beispiel bei Kazaa, wer viel Zeit vor dem Computer verbringt und zudem noch über DSL verfügt, der wird die gewünschten Lieder auch irgendwann auf seinem PC finden.
Fazit: Wer nur nach Musikdateien sucht, der trifft mit Audiogalaxy die richtige Wahl. Vom Oldie bis zu den aktuellen Top Ten lässt sich alles finden.
Mehr Infos zu Audiogalaxy
www.audiogalaxy.com
http://www.pennywize.de/index2.php?id=home (private Seite mit dem Thema FileSharing-Programme)
www.martinrieder.de (hier gibt es die deutsche Benutzeroberfläche)
Danke fürs Lesen, vergesst fleißiges Kommentieren nicht! Wer Fragen zum Bericht hat, ich versuche alles zu beantworten.
Vor einer Weile habe ich mir dann mal Kazaa und Morpheus angeschaut, zuerst war ich begeistert, man fand fast alles. Betonung auf „fast alles“, denn ich stieß immer wieder auf Lieder, die ich bei beiden Programmen nicht fand. „Ja, da benutz doch mal Audiogalaxy“, sagte mir ein Kumpel, „da findest Du alles“. Ja und „alles“ war mir ja auch nur gut genug, mittlerweile gebrauche ich das Programm schon einige Monate und ich habe wirklich nur gute Erfahrungen damit gemacht.
Was ist Audiogalaxy?
Ganz einfach, Audiogalaxy ist ein FileSharing-Dienst, der ein Programm bereitstellt, dass das Tauschen von Dateien ermöglicht. Im Falle von Audiogalaxy ausschließlich Musikdateien. Vereinfacht funktioniert Audio-galaxy so, Satellite downloaden, Anmelden, Loslegen. Aber Ihr wollt es sicher wieder genauer wissen, nachfolgend wird alles ausführlich erklärt.
Satellite-Download, Registrierung
Die Software zum Download von Musikdateien findet man auf der Seite www.audiogalaxy.com, wer lieber eine deutsche Benutzeroberfläche haben möchte, der schaut bei www.martinrieder.de vorbei. Nun gut, mit dem Download der Software holt man sich kein Riesenprogramm auf seinen PC, 565 k fesseln auch keinem Modembesitzer lange an den PC. Audiogalaxy gibt es natürlich auch für Linux, zusätzlich hat man noch die Möglichkeit, Audiogalaxy Gold zu benutzen, dies ist aber ein kostenpflichtiger Dienst. Hier werden schnellere Server angeboten, die Download-Geschwindigkeit ist auch fixer.
Nachdem man sich das Programm auf seinen PC gezogen hat, darf man es natürlich auch installieren, ein Hinweis sei hier erlaubt, mit Audiogalaxy installiert man zusätzlich eine kleine Spyware (bei Vorteile/Nachteile gehe ich noch mal genauer darauf ein).
Nach der Installation erfolgt die Anmeldung, man gibt ein paar Daten ein, denkt sich einen Benutzernamen aus und dann ist man auch schon dabei. Natürlich sind „einige“ Leute bei Audiogalaxy angemeldet, es kann also vorkommen, dass der gewünschte Nickname schon vergeben ist. Hat man alle Angaben gemacht, wird der Account erstellt. Bei mir hat dies recht lange gedauert, irgendwann war ich dann aber doch registriert.
Bevor man nun mit dem Downloaden beginnt, muss man noch einen Ordner einrichten oder freigeben, in den die Dateien geladen werden und von diesem auch Dateien geladen werden können. Den Pfad kann man auch jederzeit verändern, dies finde ich persönlich sehr nützlich, kann man doch seine so Dateien gut sortieren.
Wie funktioniert Audiogalaxy?
Man hat sich nun den Satelliten heruntergeladen, man hat sich registriert und auch alle nötigen Konfigurationen wurden vorgenommen. Wie funktioniert nun Audiogalaxy? In der Regel lässt man das Programm die ganze Zeit laufen, in der Taskleiste befindet sich dann rechts ein Symbol, was den Satellite öffnet. Auf den ersten Blick schaut es wie ein kleines, harmloses Fenster aus, doch der Satellite kann einiges. Wer nicht zufrieden mit den Einstellungen ist, der kann diese hier ändern, viel wichtiger ist natürlich wie man nun an die Musikdateien herankommt. Der Satellite beinhaltet auf der rechten unter Seite einen größeren Go-Button, den klickt man zunächst mal an. Und siehe da, wenn man noch kein Browserfenster geöffnet hat, öffnet sich eines, ansonsten lädt die Seite im aktuellen Browserfenster. Wir befinden uns nun also direkt auf der Audiogalaxy-Seite, die Sucherei kann losgehen. Oben auf der Seite befindet sich eine Eingabemaske, hier gibt man den gewünschten Suchbegriff ein und lässt suchen. Werden Lieder als Ergebnis angezeigt, sieht man immer genau, ob diese verfügbar sind. Zum einen daran, wie viele grüne Balken vor dem Lied leuchten, zum anderen ob man das Lied überhaupt downloaden kann. Ist das Lied zum Beispiel gesperrt, befindet sich anstatt dem Lade-Button ein X vor dem Lied. Beim Musikdownload kann man es sich nun ganz einfach machen, klickt man gleich das Satellite-Symbol vor dem Lied an, wird die Version downgeloadet, die am meisten verfügbar ist. Gut, man hat hier natürlich keinen Zugriff auf die Bitrate oder die Länge des Liedes. Wer also selbst bestimmen möchte, was er downloadet, der klickt zunächst auf den Titel. Hier kann man nun erstmal die Bitrate raussuchen, klickt man noch einen Bildschirm weiter, kann man sich sogar die genaue Version eines Liedes downloaden.
Ob der Download funktioniert, sieht man dann im Satelliten. Hier wird der Song angezeigt, wie groß dieser ist und wie viel bereits downgeloadet wurde. Ist das Lied komplett heruntergeladen, befindet es sich dann im Ordner, den man als Ziel für die Downloads angegeben hat.
Befinde ich mich auf der Website von Audiogalaxy, kann ich auch auf meiner Homeseite schauen, ob Dateien bereits geladen wurden, oder ob diese Offline sind. Nebenbei kann ich hier auch registrierte User suchen.
Vorteile/Nachteile von Audiogalaxy
Audiogalaxy bietet fast die gleichen Vorteile wie andere FileSharing-Programme auch. Bricht zum Beispiel ein Download ab, such Audiogalaxy selbständig nach dem gleichen Lied bei einem anderen User, man erhält also nie unvollständige Dateien (Hauptsache das Lied ist oft genug verfügbar).
Auch kein Problem ist, Lieder einfach vormerken zu lassen. Selbst wenn der User der das gesuchte Lied besitzt, offline ist, sobald er wieder online geht, wird die Datei downgeloadet.
Auch eine nette Sache ist, das man sich von jeder Stelle in das Audiogalaxy-Netzwerk einloggen kann. Nur mal ein Beispiel: Man lässt zu Hause den PC laufen, geht auf Arbeit, sucht sich dort Dateien heraus und schickt diese auf den Satelliten. Wenn man wieder daheim ist, sind die Dateien (mit etwas Glück) bereits heruntergeladen.
Ein weiterer wichtiger Vorteil ist das Programm an sich. Die Software ist sehr klein und läuft stabil. Mir ist es noch nie passiert, das Audiogalaxy nicht funktioniert, geschweige denn abgestürzt. Auch läuft mein Betriebssystem stabil bei der Benutzung von Audiogalaxy.
Auch bleibt man auf der Audiogalaxy-Seite und auch beim Satellite vollständig von Werbung verschont. Bei Kazaa und Morpheus blinkt es ja mitunter gewaltig, bei Audiogalaxy gibt es so was nicht.
Der größte Vorteil von Audiogalaxy ist aber die Auswahl. Hier findet man jede Musikrichtung vertreten, bei den bekannteren Titeln kann man zudem die beste Qualität wählen.
Was sind nun die Nachteile? Ein Manko wird für viele sein, das man ausschließlich Musikdateien downloaden kann. Für mich persönlich ist es keiner, da ich auf Filme und Software eigentlich verzichten kann.
Ein weiterer Nachteil mag vielleicht sein, das man beim Installieren von Audiogalaxy Spyware mitinstalliert. Diese Spyware zeichnet das Surfverhalten des Users auf und schickt es Audiogalaxy. Im Prinzip wäre das nicht so schlimm, wenn man genau wüsste, was gesammelt und registriert wird.
Audiogalaxy gibt es aber auch ohne Spyware. Lässt sich leicht im Internet finden.
Ein negativer Punkt von Audiogalaxy ist ganz klar die fehlende Geschwindigkeit bei Download. Zum einen sind schnellere Downloads Audiogalaxy Gold-Mitgliedern vorbehalten, zum zweiten benutzen sehr viele die Software, dadurch sind die Server doch ab und an überlastet.
Wo es also bei Kazaa in Verbindung mit DSL manchmal zu Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 70 kb/Sekunde kommt, bei Audiogalaxy kann man sich ganz beruhigt in seinen Sessel wuscheln und zuschauen wie die Lieder mit höchstens 10 kb/Sekunde auf den heimischen PC wandern. Manchmal läuft es etwas schneller, gelegentlich kann man aber auch fast zuschauen wie jedes einzelne Bit übertragen wird.
Tipps&Tricks zu Audiogalaxy
Bereits bei der Suchfunktion nach einer Datei gibt es einiges zu beachten. Ähnlich wie bei einer richtigen Suchmaschine kann man auch bei dieser Suchfunktion Wörter verknüpfen. Man sucht also zum Beispiel einen Livemitschnitt eines Künstler, dann gibt man in die Suchmaske „Künstlername+Live“ ein.
Weiterhin sollte man die Suche immer so weit wie möglich eingrenzen. Manche Liedtitel weisen gleich auf verschiedene Künstler hin, also am besten immer mit „Künstlername+Liedtitel“ suchen.
Relativ einfach ist es auch, mit Audiogalaxy komplette Alben zu finden. Hier gibt man Künsternamen+Albumtitel ein, trägt ein Titel des Albums den gleichen Namen, erkennt man an der Datei-Größe, welches File das Album ist. Wer einzelne Lieder aus einem Album sucht, der sollte so vorgehen: Künstlername+Albumtitel+Lied, so dürfte sich jedes eigene Lied des Albums finden lassen.
Wer bis zu10Dateien gleichzeitig downloaden möchte, der kann dies auf der Audiogalaxy-Seite auf der eigenen Page einstellen. Die Auswahl lässt sich aber nur verändern, wenn man selbst mehr als 25 Titel zum Download bereitstellt.
Wem das Aussehen seines Satelliten zu langweilig ist, der kann dies auch durch ein einen Skin aufpeppen lassen. Skins und Anleitungen, wie man diese gebraucht, findet man auf verschiedenen Seiten im Netz.
Leider kann man Lieder die man versehentlich lädt, nicht direkt im Satelliten löschen, dazu muss man auf die Audiogalaxy-Seite gehen und dort den Download stoppen.
Audiogalaxy filtert von Zeit zu Zeit, dabei werden Lieder gesperrt. Um trotzdem an die Songs zu kommen, verändert man einfach den Künstlernamen unwesentlich und such einfach damit. Fast immer lässt sich das gewünschte Lied so trotzdem finden.
Fazit
Ich bin wirklich begeistert von Audiogalaxy. Bisher habe ich jeden Song gefunden, den ich gesucht habe, sogar ganze Alben oder Livemitschnitte lassen sich finden. Selbst wenn Lieder durch AudioGalaxy gesperrt wurden, mit ein bisschen Phantasie (siehe Tipps&Tricks) findet man diese auch.
Zum Programm an sich gibt es nicht viel zu sagen. Die Software ist sehr kompakt, machte meinen PC bisher nicht instabiler und läuft nahezu fehlerfrei (bei mir traten noch keine Probleme auf, lese das nur manchmal in Foren).
Audiogalaxy bietet meiner Meinung nach das größte Angebot an Musiktiteln. Bei Kazaa oder auch Morpheus ließen sich doch einige Lieder nicht finden, bei Audiogalaxy fand ich bisher alles. Oldies sind genauso vertreten wie die aktuellen Top 100. Auch findet man häufig bei Audiogalaxy schon Tracks, die noch gar nicht auf CD oder Vinyl erschienen sind.
Machteilig für Audiogalaxy ist, das es mit einer Spyware ausgestattet ist, dies schreckt doch einige mögliche User vom Gebrauch ab. Auch ist die Geschwindigkeit nicht so berauschend wie zum Beispiel bei Kazaa, wer viel Zeit vor dem Computer verbringt und zudem noch über DSL verfügt, der wird die gewünschten Lieder auch irgendwann auf seinem PC finden.
Fazit: Wer nur nach Musikdateien sucht, der trifft mit Audiogalaxy die richtige Wahl. Vom Oldie bis zu den aktuellen Top Ten lässt sich alles finden.
Mehr Infos zu Audiogalaxy
www.audiogalaxy.com
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Danke fürs Lesen, vergesst fleißiges Kommentieren nicht! Wer Fragen zum Bericht hat, ich versuche alles zu beantworten.
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