earnstar.de Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2004
Auf yopi.de gelistet seit 08/2004
Summe aller Bewertungen
- Navigation:
Erfahrungsbericht von lieblingsbabe
Werbung nervt trotzdem!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Allgemein
Earnstar.de ist mal wieder eine neue Art des virtuellen Geldverdienens. Basiert allerdings - nicht wie ciao.de oder yopi.de -darauf, etwas zu leisten, sondern im Großen und Ganzen bekommt man Geld dafür vergütet, dass man Werbung liest.
earnstar.de existiert erst seit diesem Jahr und die Mitgliederzahl hält sich bisher noch in Grenzen.
Aussehen
Das Beste an dem gesamten Produkt ist wirklich die Website an sich. Die ist sowohl farblich als auch was die Gestaltung der Informationen betrifft, eine der übersichtlichsten, die ich kenne. Auf der Startseite findet man allgemein Informationen und Werbung zu earnstar.de (teilweise extrem übertrieben), ein kleines Gewinnspiel und einen Link zur Registrierung. Rechts oben befindet sich das Feld für's einloggen.
Ansonsten ein Link für die häufigsten Fragen, für's Impressum, für's Weiterempfehlen und schließlich ein Link, der direkt zu Outlook Express führt und die Möglichkeit für Fragen per Email gibt.
Ansonsten sind die Farbe sehr angenehm für die Augen, d.h. der Hintergrund ist weiss und die prägnanten Links hat man in der Untergrundfarbe grau gemacht. Alles in allem sind die Farben sehr warm und grausames wie Pink oder Grasgrün bleiben uns erspart. Genauso wie überflüssige Werbung, Pop-Ups oder seitenlanges Kleingedrucktes.
Anmeldung
Nach der Registrierung erhielt ich eine email mit meinen Zugangsdaten. Erwähnenswert und schade finde ich hierbei, dass man keinen Mitgliednamen hat und das Passwort nicht selbst wählen kann. Man müsste sich also praktisch Zahlenreihen merken um sich jedesmal einloggen zu können. Da ist das aber mehr schlecht als recht kann, muss ich immer in meinem Emailordner die Bestäigungsmail mit den Zugangsdaten lesen. Auf Dauer nervt das.
Nach der Freischaltung hatte ich dann Zugang auf mein Mitgliedskonto und das enthielt - oh Wunder - gleich 5 Euro. Das ist nämlich das Startguthaben was jeder erhält, wenn er sich registriert.
Funktioniert so:
Nach dem Anmelden war zunächst einmal nichts los. Am Tag darauf fand ich morgen dann schließlich 2 Emails in meinem Postfach, beide von earnstar.de
Beim Öffnen erkannte ich allerdings, dass die Emails in Wirklichkeit einmal von der Telekom und einmal von irgendeiner Bank waren. Die Email sind mit Links versehen, die jedoch direkt zu www.earnstar.de führen. Dort gelandet, findet man rechts oben im Fenster eine Zeit von insgesamt 20 Sekunden rückwärts laufen. Ist diese abgelaufen, erscheint dort der Text: "Zur Vergütung hier klicken". Gesagt, getan: Es öffnet sich ein kleines Fenster mit einer Frage und drei Antwortmöglichkeiten.
"Was bekommt man geschenkt wenn man bis zum 10.10.2004 einen DSL-XXL-Vertrag abschließt?"
Uff. Schnell merkt man, dass man die Antwort nur richtig lösen kann, wenn man sich die Werbung - beispielsweise der Telekon - auch wenigstens flüchtig durchgelesen hat. Mit schnell klicken und Geld verdienen ist hier nichts.
Hat man sichden text kurz durchgelesen, klickt man die Antwort an und man bekommt bestätigt, dass man damit jetzt um 3 Cent reicher ist. Ein Blick auf's Konto bestätigt das. 5,03 Euro.
Das ganze zieht sich natürlich etwas hin bis man die Auszahlungsgrenze von 20 Euro erreicht hat kann also durchaus ein halbes Jahr vergehen. Im Schnitt erhalte ich etwa 2 Emails pro Tag, hab jetzt nach 4 Wochen etwa einen Euro Gewinn gemacht.
Reich wird man dadurch nicht und ich würde sogar sagen, dass es im Endeffekt mehr Arbeit macht als einen Bericht zu schreiben, weil man die ganze Werbung ja dann auch wieder löschen muss. Zusätzlich erhält man ständig Newsletters und sonstige Werbung von earnstar.de
Vergütung
Pro Email erhält man meistens zwischen 3 und 5 Cent. Auf der Startseite wird geworben mit bis zu 5 EURO pro Email, was absoluter Schwachsinn ist. Ebenso wird dort geworben mit Zitaten angeblicher Mitglieder, die Sachen sagen wie :"Durch earnstar.de geht monatlich Geld auf mein Konto ein". Was natürlich ebenfalls nicht stimmen kann, da da höchstens zweimal im Jahr Geld auf's eigene Konto eingehen kann, weil man nun einmal nur wenige Email erhält.
Fazit
Ich fände das Prinzip dieses "Spieles" sinnvoller, würde man mehr Emails pro Tag erhalten. Mit durchschnittlich zwei Stück pro Tag verdient man pro Tag eben auch nur maximal (!) 10 Cent und vielen wird der Spaß und der Sinn daran nach wenigen Tagen schon verloren gehen, wenn sie merken, dass man nach einem Monat noch nicht einmal einen Euro verdient hat für so viel Werbung.
Die Idee an sich ist ganz gut durchdacht, es fehlt allerdings an der Praxis, die so wie im Moment auf keinen Fall dauerhaft tragbar ist.
Entweder sollte man höher vergüten, mehr Email versenden oder einfach die Auszahlungsgrenze nicht so hoch setzen. Ich schätze mal grob, dass ich bis zu dem Ziel von 20 Euro sicherlich ein ganzes Jahr brauchen würde.
Ob ich mich da bald abmelde, weiss ich noch nicht. Sollte ich die 20 Euro jemals erreicht haben, aber ganz bestimmt.
Jeder kann ja selbst mal testen, ob es Spaß bringt oder Sinn macht, für mich ist es leider viel zu viel Aufwand, viel zu viel uninteressante Werbung und viel zu viel Müll im Postfach.
Earnstar.de ist mal wieder eine neue Art des virtuellen Geldverdienens. Basiert allerdings - nicht wie ciao.de oder yopi.de -darauf, etwas zu leisten, sondern im Großen und Ganzen bekommt man Geld dafür vergütet, dass man Werbung liest.
earnstar.de existiert erst seit diesem Jahr und die Mitgliederzahl hält sich bisher noch in Grenzen.
Aussehen
Das Beste an dem gesamten Produkt ist wirklich die Website an sich. Die ist sowohl farblich als auch was die Gestaltung der Informationen betrifft, eine der übersichtlichsten, die ich kenne. Auf der Startseite findet man allgemein Informationen und Werbung zu earnstar.de (teilweise extrem übertrieben), ein kleines Gewinnspiel und einen Link zur Registrierung. Rechts oben befindet sich das Feld für's einloggen.
Ansonsten ein Link für die häufigsten Fragen, für's Impressum, für's Weiterempfehlen und schließlich ein Link, der direkt zu Outlook Express führt und die Möglichkeit für Fragen per Email gibt.
Ansonsten sind die Farbe sehr angenehm für die Augen, d.h. der Hintergrund ist weiss und die prägnanten Links hat man in der Untergrundfarbe grau gemacht. Alles in allem sind die Farben sehr warm und grausames wie Pink oder Grasgrün bleiben uns erspart. Genauso wie überflüssige Werbung, Pop-Ups oder seitenlanges Kleingedrucktes.
Anmeldung
Nach der Registrierung erhielt ich eine email mit meinen Zugangsdaten. Erwähnenswert und schade finde ich hierbei, dass man keinen Mitgliednamen hat und das Passwort nicht selbst wählen kann. Man müsste sich also praktisch Zahlenreihen merken um sich jedesmal einloggen zu können. Da ist das aber mehr schlecht als recht kann, muss ich immer in meinem Emailordner die Bestäigungsmail mit den Zugangsdaten lesen. Auf Dauer nervt das.
Nach der Freischaltung hatte ich dann Zugang auf mein Mitgliedskonto und das enthielt - oh Wunder - gleich 5 Euro. Das ist nämlich das Startguthaben was jeder erhält, wenn er sich registriert.
Funktioniert so:
Nach dem Anmelden war zunächst einmal nichts los. Am Tag darauf fand ich morgen dann schließlich 2 Emails in meinem Postfach, beide von earnstar.de
Beim Öffnen erkannte ich allerdings, dass die Emails in Wirklichkeit einmal von der Telekom und einmal von irgendeiner Bank waren. Die Email sind mit Links versehen, die jedoch direkt zu www.earnstar.de führen. Dort gelandet, findet man rechts oben im Fenster eine Zeit von insgesamt 20 Sekunden rückwärts laufen. Ist diese abgelaufen, erscheint dort der Text: "Zur Vergütung hier klicken". Gesagt, getan: Es öffnet sich ein kleines Fenster mit einer Frage und drei Antwortmöglichkeiten.
"Was bekommt man geschenkt wenn man bis zum 10.10.2004 einen DSL-XXL-Vertrag abschließt?"
Uff. Schnell merkt man, dass man die Antwort nur richtig lösen kann, wenn man sich die Werbung - beispielsweise der Telekon - auch wenigstens flüchtig durchgelesen hat. Mit schnell klicken und Geld verdienen ist hier nichts.
Hat man sichden text kurz durchgelesen, klickt man die Antwort an und man bekommt bestätigt, dass man damit jetzt um 3 Cent reicher ist. Ein Blick auf's Konto bestätigt das. 5,03 Euro.
Das ganze zieht sich natürlich etwas hin bis man die Auszahlungsgrenze von 20 Euro erreicht hat kann also durchaus ein halbes Jahr vergehen. Im Schnitt erhalte ich etwa 2 Emails pro Tag, hab jetzt nach 4 Wochen etwa einen Euro Gewinn gemacht.
Reich wird man dadurch nicht und ich würde sogar sagen, dass es im Endeffekt mehr Arbeit macht als einen Bericht zu schreiben, weil man die ganze Werbung ja dann auch wieder löschen muss. Zusätzlich erhält man ständig Newsletters und sonstige Werbung von earnstar.de
Vergütung
Pro Email erhält man meistens zwischen 3 und 5 Cent. Auf der Startseite wird geworben mit bis zu 5 EURO pro Email, was absoluter Schwachsinn ist. Ebenso wird dort geworben mit Zitaten angeblicher Mitglieder, die Sachen sagen wie :"Durch earnstar.de geht monatlich Geld auf mein Konto ein". Was natürlich ebenfalls nicht stimmen kann, da da höchstens zweimal im Jahr Geld auf's eigene Konto eingehen kann, weil man nun einmal nur wenige Email erhält.
Fazit
Ich fände das Prinzip dieses "Spieles" sinnvoller, würde man mehr Emails pro Tag erhalten. Mit durchschnittlich zwei Stück pro Tag verdient man pro Tag eben auch nur maximal (!) 10 Cent und vielen wird der Spaß und der Sinn daran nach wenigen Tagen schon verloren gehen, wenn sie merken, dass man nach einem Monat noch nicht einmal einen Euro verdient hat für so viel Werbung.
Die Idee an sich ist ganz gut durchdacht, es fehlt allerdings an der Praxis, die so wie im Moment auf keinen Fall dauerhaft tragbar ist.
Entweder sollte man höher vergüten, mehr Email versenden oder einfach die Auszahlungsgrenze nicht so hoch setzen. Ich schätze mal grob, dass ich bis zu dem Ziel von 20 Euro sicherlich ein ganzes Jahr brauchen würde.
Ob ich mich da bald abmelde, weiss ich noch nicht. Sollte ich die 20 Euro jemals erreicht haben, aber ganz bestimmt.
Jeder kann ja selbst mal testen, ob es Spaß bringt oder Sinn macht, für mich ist es leider viel zu viel Aufwand, viel zu viel uninteressante Werbung und viel zu viel Müll im Postfach.
32 Bewertungen, 1 Kommentar
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26.02.2005, 23:15 Uhr von Tiger
Bewertung: sehr hilfreichToller, kritischer Bericht! Super :-) Übrigens, das Problem mit dem komplizierten Zahlenpasswort (und der Benutzer-ID): bei Browsern wie Firefox oder Mozilla gibt es einen Passwort-Manager, der merkt sich das für Dich. Liebe Grüße,
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