planspiel-boerse.com Testbericht
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Erfahrungsbericht von FoXx27
Wertpapierhandel kinderleicht
Pro:
Umfang, Realtitätsnähe
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
Nach etlichen Berichten zu Getränken und Nahrungsmitteln möchte ich den nächsten Bericht einer ganz anderen Rubrik widmen. Allen Lesern möchte ich so gut es geht, das Börsenspiel der Sparkasse näher bringen. Allerdings ist dieses so umfangreich, dass ich nicht auf jeden Fakt eingehen kann.
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Vorwort:
Bestimmt hat jeder von euch schon mal was von Börsenspielen gehört. Unzählige Anbieter sind im Laufe der Jahre zum Vorschein gekommen, zu denen auch die Sparkasse zählt. Das Prinzip solcher Spiele liegt darin, dass die Teilnehmer den Umgang mit dem Handeln von Wertpapieren lernen oder verbessern. Dazu bekommt man bei Anmeldung ein Depot mit einem virtuellen Startkapital, dass man dann so gut wie möglich vergrößern soll. Einige dieser Spiele sind zeitlich begrenzt und andere gehen über Jahre hinweg.
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Planspiel Börse 2003 der Sparkasse:
a) Ziel des Planspiels:
Das Ziel des Spieles ist, dass man sein Startkapital durch Käufe und Verkäufe von Wertpapieren höchstmöglich bis zum Ende des Spiels vergrößert.
b) Teilnahme / -bedingungen:
An dem Spiel kann grundsätzlich jeder teilnehmen, der die Spielunterlagen ausgehändigt bekommt. Allerdings nimmt man nicht als Einzelperson, sondern als Spielgruppe teil. Die Gruppen sollen aus mindestens 4 und maximal 8 Personen bestehen.
In den letzten Jahren war es noch möglich sich die Spielunterlagen in den Sparkassenfilialen zu holen, dagegen verlief die Ausgabe dieser Unterlagen für 2003 anders.
Unsere Schule nimmt schon länger an diesem Spiel teil und so muss die betreuende Lehrerind jedes Jahr eine Anfrage für eine bestimmte Anzahl von Depots an die Sparkassenorganisation schicken. Somit bekam meine Spielgruppe ihr Depot über die Schule.
Die Spielunterlagen enthalten eine Menge Infomaterial, welches den Einstieg in die „Börsenwelt“ erleichtert und außerdem eine Karte, auf der Depotnummer und Passwort vermerkt sind.
Nach Erhalt dieser Utensilien muss man im Internet die Seite www.planspiel-boerse.de aufsuchen. Dort sucht man sich dann die Sparkassenfiliale raus, die die Depots in der Umgebung betreut (in meinem Fall Stadtsparkasse Dresden). Hat man diese gefunden, kann man sein Depot mit Hilfe der Depotnummer und dem Passwort frei schalten. Dabei müssen persönliche Angaben (Name, Adresse etc.) aller Gruppenmitglieder gemacht werden.
Nun kann man nach Start des Spiels sein Depot im Sinne des Spiels verwalten.
c) Depot und Startkapital:
Jede Spielgruppe bekommt ein fiktives Startkapital von 50000€ , welches unverzinst in dem Depot geführt wird. Dieses Kapital kann nun zum Kaufen von Wertpapieren genutzt werden. Zu dem Kaufen und Verkaufen von Wertpapieren werde ich aber später noch etwas sagen.
d) Spielverlauf / Termine:
Das Planspiel Börse verläuft jedes Jahr über einen Zeitraum von 2 ½ Monaten. In diesem Jahr geht das spiel vom 1. Oktober bis zum 16. Dezember. Das Spiel hat fast dieselben Regeln wie die reale Börse, sodass nur von Montag bis Freitag gehandelt werden kann.
e) Wertpapiere:
Jedes Jahr entscheiden die Veranstalter neu welche Papiere in dem Spiel inbegriffen sind. Dieses Jahr gibt es 150 Wertpapiere, die man kaufen bzw. verkaufen kann. Dazu gehören deutsche und ausländische Aktien, Investmentzertifikate und festverzinsliche Wertpapiere.
Die Wertpapiere werden stets in ihrer Landeswährung geführt und auf dem Depot in den Eurokurs umgerechnet.
f) Aufträge:
Alle Aktien, Investmentzertifikate und festverzinslichen Wertpapiere, die in der Wertpapierliste enthalten sind können über das Depot gekauft und verkauft werden. Diese geschieht durch Angabe einer gewünschten Stückzahl oder über Angabe eines Kauf- bzw. Verkaufslimit. Hier bestimmt man ab welchem Kurs die Aktie gekauft werden soll.
Zu beachten ist, dass es Beschränkungen für den Kauf von Wertpapieren gibt. So kann man nur Aktien einer Art (z.B. Adidas-Salomon) im Wert von 20000€ kaufen und man darf auch nur 999.999 Aktien einer Art kaufen. Diese Beschränkungen sollen verhindern, dass man anfängt zu zocken, indem man alles auf eine Karte setzt.
g) Abrechnung und Kurse:
Die Aktienkurse werden direkt von den jeweiligen Handelsplätzen übernommen, allerdings kann man bei dem „Planspiel Börse 2003“ nur zu zwei Zeiten pro Tag kaufen bzw. verkaufen. Jede Spielgruppe kann Montags bis Freitag bis 10.30 Uhr Aufträge stellen und danach bis 16.30 Uhr. Das heißt, wenn man 9.00 Uhr einen Aktienkauf in Auftrag gibt, dann wird dieser erst 10.30 Uhr bearbeitet. Das Problem ist nur, dass nicht der Aktienkurs zählt, der bei Stellen des Auftrages vorherrschte, sondern nur der um 10.30 Uhr.
Man sollte also höchstens kurz vor diesen zwei Zeiten Aufträge stellen, damit man nicht unnötig miese macht.
h) Gebühren:
Um das Spiel realistischer zu machen, gibt es auch Gebühren für das Kaufen bzw. Verkaufen von Aktien, Investmentzertifikaten und festverzinslichen Wertpapieren. Außerdem werden noch andere Gebühren, wie z.B. für das Zurückziehen eines limitierten Auftrages und ähnlichem, fällig.
Die komplette Übersicht ist in den Unterlagen enthalten und somit jeder Zeit einsichtbar.
i) Informationen für die Teilnehmer:
Hat man bei der Anmeldung seine Emailadresse angegeben, so erhält man bei jedem erstellten Auftrag eine Mail, die darüber informiert. Außerdem bekommt man zur Spielmitte (12.November) eine komplette Depotübersicht mit allen ausgeführten Transaktionen per Post zugeschickt. Die Sparkasse hinterlässt allen Spielgruppen wichtige Nachrichten, die den Aktienhandel beeinflussen. Diese können jeder Zeit abgerufen werden.
j) EuroStoxx-Tipp:
Der EuroStoxx-Tipp ist eine weitere Möglichkeit auf einen Gewinn. Hier muss man tippen, bei welchem Stand sich der EuroStoxx am Spielende befindet. Die Gruppen, die am genausten getippt haben, gewinnen.
k) Sieger, preise und Disqualifikation:
Spielgruppen, die bis zum 12. November weniger als 3 Aufträge erteilt haben werden disqualifiziert und müssen eine Entschädigung an die Sparkassenorganisation abtreten. Um zu gewinnen müssen alle Gruppen versuchen ihr Kapital größtmöglich zu vergrößern.
Die Gewinner werden dann in einer großen Gala geehrt und erhalten ihre Preise.
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Fazit:
Letztes Jahr habe ich das erste Mal mitgemacht und war so was von fasziniert, dass ich einer der ersten war, der sich für dieses Jahr bewarb. Natürlich ist es für Anfänger äußerst schwierig mit erfahrenen Gruppen mitzuhalten, aber dieses Jahr sind wir ganz gut gestartet. Da das Spiel völlig kostenlos ist und neben Wissenserweiterung auch viel Spaß bietet, kann ich es jedem nur empfehlen. Man darf aber nicht glauben, dass man danach alles über die „Börsenwelt“ weis, denn die ist so vielfältig, dass man eine gewisse zeit braucht ehe man sich zurecht findet. Die Realitätsnähe ist besonders positiv und der Service ist auch klasse, da man über wirtschaftlich bedeutende Ereignisse auf dem Laufenden gehalten wird. Wichtig ist vor allem, dass der Server stabil ist und man somit nicht beim Wertpapierhandel unangenehm überrascht wird.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass sich das „Planspiel Börse 2003“ souverän 5 Sterne verdient hat.
PS: Alle, die sich dafür interessieren, oder schon mitspielen können sich bei mir melden. Ich würde mich freuen, wenn ich mich mit anderen darüber austauschen könnte.
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Vorwort:
Bestimmt hat jeder von euch schon mal was von Börsenspielen gehört. Unzählige Anbieter sind im Laufe der Jahre zum Vorschein gekommen, zu denen auch die Sparkasse zählt. Das Prinzip solcher Spiele liegt darin, dass die Teilnehmer den Umgang mit dem Handeln von Wertpapieren lernen oder verbessern. Dazu bekommt man bei Anmeldung ein Depot mit einem virtuellen Startkapital, dass man dann so gut wie möglich vergrößern soll. Einige dieser Spiele sind zeitlich begrenzt und andere gehen über Jahre hinweg.
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Planspiel Börse 2003 der Sparkasse:
a) Ziel des Planspiels:
Das Ziel des Spieles ist, dass man sein Startkapital durch Käufe und Verkäufe von Wertpapieren höchstmöglich bis zum Ende des Spiels vergrößert.
b) Teilnahme / -bedingungen:
An dem Spiel kann grundsätzlich jeder teilnehmen, der die Spielunterlagen ausgehändigt bekommt. Allerdings nimmt man nicht als Einzelperson, sondern als Spielgruppe teil. Die Gruppen sollen aus mindestens 4 und maximal 8 Personen bestehen.
In den letzten Jahren war es noch möglich sich die Spielunterlagen in den Sparkassenfilialen zu holen, dagegen verlief die Ausgabe dieser Unterlagen für 2003 anders.
Unsere Schule nimmt schon länger an diesem Spiel teil und so muss die betreuende Lehrerind jedes Jahr eine Anfrage für eine bestimmte Anzahl von Depots an die Sparkassenorganisation schicken. Somit bekam meine Spielgruppe ihr Depot über die Schule.
Die Spielunterlagen enthalten eine Menge Infomaterial, welches den Einstieg in die „Börsenwelt“ erleichtert und außerdem eine Karte, auf der Depotnummer und Passwort vermerkt sind.
Nach Erhalt dieser Utensilien muss man im Internet die Seite www.planspiel-boerse.de aufsuchen. Dort sucht man sich dann die Sparkassenfiliale raus, die die Depots in der Umgebung betreut (in meinem Fall Stadtsparkasse Dresden). Hat man diese gefunden, kann man sein Depot mit Hilfe der Depotnummer und dem Passwort frei schalten. Dabei müssen persönliche Angaben (Name, Adresse etc.) aller Gruppenmitglieder gemacht werden.
Nun kann man nach Start des Spiels sein Depot im Sinne des Spiels verwalten.
c) Depot und Startkapital:
Jede Spielgruppe bekommt ein fiktives Startkapital von 50000€ , welches unverzinst in dem Depot geführt wird. Dieses Kapital kann nun zum Kaufen von Wertpapieren genutzt werden. Zu dem Kaufen und Verkaufen von Wertpapieren werde ich aber später noch etwas sagen.
d) Spielverlauf / Termine:
Das Planspiel Börse verläuft jedes Jahr über einen Zeitraum von 2 ½ Monaten. In diesem Jahr geht das spiel vom 1. Oktober bis zum 16. Dezember. Das Spiel hat fast dieselben Regeln wie die reale Börse, sodass nur von Montag bis Freitag gehandelt werden kann.
e) Wertpapiere:
Jedes Jahr entscheiden die Veranstalter neu welche Papiere in dem Spiel inbegriffen sind. Dieses Jahr gibt es 150 Wertpapiere, die man kaufen bzw. verkaufen kann. Dazu gehören deutsche und ausländische Aktien, Investmentzertifikate und festverzinsliche Wertpapiere.
Die Wertpapiere werden stets in ihrer Landeswährung geführt und auf dem Depot in den Eurokurs umgerechnet.
f) Aufträge:
Alle Aktien, Investmentzertifikate und festverzinslichen Wertpapiere, die in der Wertpapierliste enthalten sind können über das Depot gekauft und verkauft werden. Diese geschieht durch Angabe einer gewünschten Stückzahl oder über Angabe eines Kauf- bzw. Verkaufslimit. Hier bestimmt man ab welchem Kurs die Aktie gekauft werden soll.
Zu beachten ist, dass es Beschränkungen für den Kauf von Wertpapieren gibt. So kann man nur Aktien einer Art (z.B. Adidas-Salomon) im Wert von 20000€ kaufen und man darf auch nur 999.999 Aktien einer Art kaufen. Diese Beschränkungen sollen verhindern, dass man anfängt zu zocken, indem man alles auf eine Karte setzt.
g) Abrechnung und Kurse:
Die Aktienkurse werden direkt von den jeweiligen Handelsplätzen übernommen, allerdings kann man bei dem „Planspiel Börse 2003“ nur zu zwei Zeiten pro Tag kaufen bzw. verkaufen. Jede Spielgruppe kann Montags bis Freitag bis 10.30 Uhr Aufträge stellen und danach bis 16.30 Uhr. Das heißt, wenn man 9.00 Uhr einen Aktienkauf in Auftrag gibt, dann wird dieser erst 10.30 Uhr bearbeitet. Das Problem ist nur, dass nicht der Aktienkurs zählt, der bei Stellen des Auftrages vorherrschte, sondern nur der um 10.30 Uhr.
Man sollte also höchstens kurz vor diesen zwei Zeiten Aufträge stellen, damit man nicht unnötig miese macht.
h) Gebühren:
Um das Spiel realistischer zu machen, gibt es auch Gebühren für das Kaufen bzw. Verkaufen von Aktien, Investmentzertifikaten und festverzinslichen Wertpapieren. Außerdem werden noch andere Gebühren, wie z.B. für das Zurückziehen eines limitierten Auftrages und ähnlichem, fällig.
Die komplette Übersicht ist in den Unterlagen enthalten und somit jeder Zeit einsichtbar.
i) Informationen für die Teilnehmer:
Hat man bei der Anmeldung seine Emailadresse angegeben, so erhält man bei jedem erstellten Auftrag eine Mail, die darüber informiert. Außerdem bekommt man zur Spielmitte (12.November) eine komplette Depotübersicht mit allen ausgeführten Transaktionen per Post zugeschickt. Die Sparkasse hinterlässt allen Spielgruppen wichtige Nachrichten, die den Aktienhandel beeinflussen. Diese können jeder Zeit abgerufen werden.
j) EuroStoxx-Tipp:
Der EuroStoxx-Tipp ist eine weitere Möglichkeit auf einen Gewinn. Hier muss man tippen, bei welchem Stand sich der EuroStoxx am Spielende befindet. Die Gruppen, die am genausten getippt haben, gewinnen.
k) Sieger, preise und Disqualifikation:
Spielgruppen, die bis zum 12. November weniger als 3 Aufträge erteilt haben werden disqualifiziert und müssen eine Entschädigung an die Sparkassenorganisation abtreten. Um zu gewinnen müssen alle Gruppen versuchen ihr Kapital größtmöglich zu vergrößern.
Die Gewinner werden dann in einer großen Gala geehrt und erhalten ihre Preise.
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Fazit:
Letztes Jahr habe ich das erste Mal mitgemacht und war so was von fasziniert, dass ich einer der ersten war, der sich für dieses Jahr bewarb. Natürlich ist es für Anfänger äußerst schwierig mit erfahrenen Gruppen mitzuhalten, aber dieses Jahr sind wir ganz gut gestartet. Da das Spiel völlig kostenlos ist und neben Wissenserweiterung auch viel Spaß bietet, kann ich es jedem nur empfehlen. Man darf aber nicht glauben, dass man danach alles über die „Börsenwelt“ weis, denn die ist so vielfältig, dass man eine gewisse zeit braucht ehe man sich zurecht findet. Die Realitätsnähe ist besonders positiv und der Service ist auch klasse, da man über wirtschaftlich bedeutende Ereignisse auf dem Laufenden gehalten wird. Wichtig ist vor allem, dass der Server stabil ist und man somit nicht beim Wertpapierhandel unangenehm überrascht wird.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass sich das „Planspiel Börse 2003“ souverän 5 Sterne verdient hat.
PS: Alle, die sich dafür interessieren, oder schon mitspielen können sich bei mir melden. Ich würde mich freuen, wenn ich mich mit anderen darüber austauschen könnte.
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