Prince Of Persia: Warrior Within (Adventure PC Spiel) Testbericht

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ab 14,08
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Erfahrungsbericht von pcblizzard

The Prince is back...

Pro:

Fantastisch gute Jump&Run Einlagen ansprechende Weichzeichner-Optik

Kontra:

Teilweise frustrierende Spielabschnitte ungelenk synchronisiert für Anfänger zu schwer

Empfehlung:

Ja

Einleitung:

Welch kühner Plan unser Prinz doch hat: Der athletische Herrschersohn will den Sand der Zeit ais der Welt schaffen. Für immer. Denn im ersten, preisgekrönten Abenteuer hat ihm das magische Geriesel viel Kopfzerbrechen bereitet. Darum sticht er in See, Richtung Insel der Zeit, wo einst der Maharadscha die Sanduhr gestohlen hatte. Doch schon die Überfahrt geht schief: Mitten im garstigsten Unwetter setzt die monströse Besatzung eines Schiffs zum Entern an. An Bord: die fiesen Säbelschwingerin Shahdee, die euch und euren Prinzen mal eben die Liviten liest... Nachdem der Prinz ordentlich Prügel kassiert und mit seinem Schiff dafür bezahlt hat, wacht er immerhin am Strand der Zeitinsel auf. Allen Warnungen und Todesdrohungen der Gegner zum Trotz wird zur Inselfestung losmaschiert.


Gameplay:

Auf dem Weg erinnert sich euer Held seiner vielen akrobatischen Fähigkeiten, dank derer er die abgelegensten Orte erreicht und die abgebrühtesten Gegner kleinkriegt. Die Steuerung der Kampfkunststücke geht selbst am PC mit Maus und Tastatur erstaunlich geschmeidig von der Spielerhand. Das ist auch besser so, denn die vielen Schamützel - oft mit einem halben Dutzend Gegner auf einmal - erfordern ohnehin einiges an Fingerfertigkeit. Sie sind alles andere als einfach.


Ärgerliche Speicher- und Rücksetzpunkte:

Groll erzeugen jedoch weniger die knackigen Kämpfe als vielmehr die im Laufe der Geschichte immer dürftiger werdenen Speicher- und Rücksetzpunkte. Zwar könnt ihr den Lauf der Dinge wieder mit Hilfe des Zeitsands einige Sekunden zurückdrehen, um Fehler ungeschehen zu machen. Doch auch dem tüchtigsten Dolchestößer geht irgendwann die Magie aus, und dann reicht ein Sprung ins Leere, um den Prinzen oft einige Spielminuten weit zurückzuwerfen. Ärgerlich: Manchmal sorgt die Kamera mit ungünstigen Blickwinkeln für eben jene tödlichen Abstürze.
In Grafischer Hinsicht gibt es hingegen nichts zu meckern: Sowohl der Prinz als auch die Gegner und die Umgebung sehen großartig aus. Wer eine Grafikkarte die ordentlich Power hat besitzt, kann zusätzlich noch die Grafikverbesserungen AA und AF hinzuschalten, dann verschwinden selbst die hartnäcktigsten Kanten.


Verfolgungsjagen durch die Zeitportale:

Viel Gedult verlangen auch die Verfolgungsjagten mit dem Dahaka-Zeitwächter. Dieser Schattenkrieger wacht über die Zeitstränge und vertreibt den Prinzen immer wieder aus der Vergangenheit. Denn euer Held wechselt durch Zeitportale stets die Epochen. So kann er die heute verfallenen Orte in ihrem unzerstörten Originalzustand besuchen. Ihr durchstöbert quasi die gleiche Gegend zweimal, wobei euch aber unterschiedliche Levelabläufe erwarten. Doch zurück zum Dahaka: In der Vergangenheit entdeckt er euren Prinzen an bestimmten Punkten im Spiel und jagt ihn - bis zum nächsten rettenden Wasserfall (da kann der Dahaka nicht durch). Bei diesen Rennerein genügen jedoch schon kleine Fehler, und der Schattenkämpfer klopft den Prinzen zu Brei - die Jagt beginnt von vorne. So meistert ihr die Hetzjagten quer durch den ganzen Level erst nach vielen Versuchen, wenn ihr die Strecken auswendig kennt - nervig! Hervorragend sind dagegen die Kletter- Schwing- und Spring-Passagen gelungen! Der adllige Held gleitet so geschmeidig durch die Levels, dass man fürs zusehen Eintritt verlangen könnte.

Fazit:

Königliches Vergnügen für erfahrene Schwertkämpfer und Fans akrobatischer Turneinlagen. Kampferprobte Bildschirm-Artisten genießen mit dem Prinzen ein düsteres Action-Abenteuer erster Güte.


Infos zu "Prince of Pesia: Warrior Within":

Ausstattung: 1 DVD, Handbuch
Sound: 5.1-Surround
Genre: Action-Adventure
Entwickler/Publisher: jeweils Ubi Soft
ca. Preis: 30 Euro
Schwierigkeitsgrade: 3 Stufen, leicht bis schwer
USK-Altersfreigabe: ab 16 Jahre


Systemanforderung:

minimal: 900MHz, 256MB Ram, Radeon 9700

empfohlen: 1,5GHz, 512MB Ram, Radeon 9800 XT

37 Bewertungen, 2 Kommentare

  • PublicEnemy

    19.07.2005, 14:03 Uhr von PublicEnemy
    Bewertung: sehr hilfreich

    Hab ich locker 3 mal durchgezockt! Soll übrigens von Jerry Bruckheimer verfilmt werden! Allerdings "Sands of Time"! Find ich klasse, denn die Story war echt filmreif! MfG, Pub

  • Whiteghost

    27.05.2005, 15:32 Uhr von Whiteghost
    Bewertung: sehr hilfreich

    Das Spiel ist doch in einer 3D-Welt, oder??