Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2010
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Erfahrungsbericht von expansin
Im Weltraum hört dich niemand schreien...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Alien eröffnete seiner Zeit ein völlig neues Feld des Sci-Fi Films und war bei der Veröffentlichung 1979 ein Überraschungserfolg. Niemals zuvor war ein so düsterer, klaustrophobischer, unheimlicher und \"dreckiger\" Sci-Fi Film gedreht worden, wie dieser im Arbeitstitel \"Star Beast\" genannte Streifen.
Eine Mischung aus Road Movie, Horror und Zukunftsfilm, die ihren Erfolg nicht großen Namen oder Studiopublicity verdankte. Stattdessen lebte der Film von der Ungewissheit, Angst vor dem Unbekannten und unkonventionellen Regietechniken, die das letzte aus den Schauspielern holten.
Mitwirkende
TOM SKERRITT......................DALLAS
SIGOURNEY WEAVER..................RIPLEY
VERONICA CARTWRIGHT...............LAMBERT
JOHN HURT.........................KANE
IAN HOLM..........................ASH
HARRY DEAN STANTON................BRETT
YAPHET KOTTO......................PARKER
RIDLEY SCOTT......................Director
DAN O\'BANNON......................Screenplay + Story
H.R.GIGER ........................Conceptual Artist + Designer
Die Handlung
Der Schlepper NOSTROMO durchstreift mit einer erzverarbeitenden Raffinerie im Schlepp und einer im Crew von sieben Personen (und einer Katze) an Bord das All, auf dem Weg nach Hause. Die Besatzung befindet sich im Hyperschlaf, das Schiff unter der Kontrolle des Bordrechners \"Mutter\". Wegen eines eingehenden Notrufs wird die Besatzung geweckt, als Quelle ein Signal von einem unbewohnten Planeten mit lebensfeindlicher Atmosphäre ausgemacht.
Nach der Landung finden sie die Quelle des Signals. Ein ausserirdisches Raumschiff, das ledrige Eier in seinem Inneren birgt wird von drei Besatzungsmitgliedern betreten. Da entdecken die auf der NOSTROMO gebliebenen, daß es sich nicht um einen Notruf, sondern um eine Warnung handelt. Der Kontakt zur Aussentruppe reißt ab...
Herausgeschnittene Szenen
1) Nachdem Brett von dem wachsenden Alien verschleppt wurde, entdeckt die Crew es in einer Vorratskammer. Es hatte sämtliche Vorräte gefressen, um das gewaltige Wachstum nötig zu machen.
2) Zum Ende des Films findet Ripley ein Nest des Alien, mit den in Coccons eingeschlossenen Brett und Dallas. Während Brett bereits tot ist, ist Dallas noch am Leben. Ripley vernichtet das Nest mit dem Flammenwerfer.
Die Entstehung eines Mythos
Die Story für den Klassiker stammt von Dan O\'Bannon (\"Dark Star\"). Seine ursprüngliche Idee für die Story \"Gremlins\" war Mitte der 70er verworfen worden. Der Stoff wurde später im \"Twilight Zone\" Film, ursprünglich stammte die Story aus einer Fernsehfolge der Serie aus den 60ern (in der übrigens William Shatner die Hauptrolle spielte) und Steven Spielbergs \"Gremlins\" verwertet.
Stattdessen entwickelte O\'Bannon, wohl inspiriert von einem B-Movie aus den 50ern, \"IT! The Terror From Outer Space\", die Idee zu \"Alien\". Wichtig für den Fortgang des Projekts war die frühe Einbeziehung des schweizer Künstlers H.R.Giger. Dieser sollte ursprünglich an den Spezialeffekten (SFX Director sollte O\'Bannon sein) für ein anderes Projekt, \"Dune\", mitarbeiten, das aber letztlich keinen Produzenten fand.
Aber die Kontakte in die USA blieb bestehen und Giger schickte O\'Bannon 1977 eine Ausgabe seines gerade erschienen Bildbandes \"Necronomicon\". Nachdem dieser Produzenten für sein Projekt gewinnen konnte, rief er Giger in der Schweiz an, die Idee für das \"Alien\" nach der Vorlage von Gigers Zeichnungen war geboren.
Die folgenden Jahre waren harte Arbeit für das Team, als Regiesseur wurde der damals unerfahrene Ridley Scott arrangiert. Bis zur Fertigstellung des Filmes sollte sie noch viele neue Wege beschreiten um die Vision verwirklichen zu können. Die nötige Tricktechnik, die Ansprüche Scotts waren groß, befand sich noch in den Kinderschuhen.
Am 23.2.1978 stand schließlich das endgültige Design des erwachsenen Alien (Design MK-3), des perfekten Monsters und Killermaschine. Während Giger und seine Crew die Landschaft des Planetoiden \"Acheron\" entwickelten, begannen bereits die Filmaufnahmen. Ausser der Landschaft wurden von Giger (mit Hilfe O\'Bannons) auch die nach heutigen Maßstäben immer noch fantastischen Kulissen im ausserirdischen Raumschiff entwickelt und gebaut. Klassisch das Produktionsbild von John Hurt und Tom Skerritt, die in der surrealen Kulisse Tee trinken. Auch die verschiedenen Entwicklungsformen des Alien mußten im folgenden noch geschaffen werden.
Bei der Regie beschritt Scott, um die Handlungen der Schauspieler glaubhafter zu machen, ungewöhnliche Wege. Sie bekamen nur Skripte für den jeweiligen Drehtag und kannten weder die Entwicklung der Geschichte, noch das Aussehen der Spezialeffekte und Monster. Gedreht wurde in chronologischer Abfolge. Keiner der Darsteller wußte am Anfang des Drehtages, ob seine Figur am Ende noch leben würde.
So wollte Scott für die sieben Schauspieler die Story in Realität entstehen lassen. Die Reaktionen z.B. auf das Erscheinen des Aliens in seinen verschiedenen Entwicklungsstadien war echt, den sie kannten das Aussehen der Figuren vorher nicht!
Für die berühmte Szene, wo das kleine Monster aus Kanes Brust \"schlüpft\", mußte John Hurt 24 Stunden vorbereitet werden. Er wurde dazu auf einen Tisch gebunden, trug ein echtes Raumanzugklo und wurde mit einem Löffel gefüttert. Insgesamt dauerte das Martyrium über 36 Stunden! Aber die anderen Schauspieler wußten nicht was sie erwartet. Und als John Hurt im Dreh anfing zu schreien und Blut aus vorbereiteten Öffnungen spritzte, so waren, das sagt die Legende, ihre Schreie echt...
Obwohl natürlich viele Szenen wiederholt werden mußten, zeigen manche Aufnahmen die ersten Schreckreaktionen der Darsteller, z.B. als Brett das Alien zum ersten Mal sieht. Die Aufnahmen von seinem Gesicht in der Szene stammen vom ersten Versuch.
Ein weiterer Unterschied zu zeitgenössischen Sci-Fi Filmen war das Aussehen des Raumschiffes, was dem Film etwas das Flair eines Trucker Road-Movies verlieh. Während andere Produktionen sterile, klinisch reine Kulissen zeigten, war die NORSTROMO ein düsteres schmutziges Loch. Ausserdem gewann in den klassischen Genrefilmen immer das Gute. Hier letztendlich zwar auch, aber alle bis auf eine der ohnehin schon spärlichen sieben Personen im Film wurden hingemordet. Am Anfang waren keine Helden erkennbar, die so einen Film für gewöhnlich überleben, alle Charaktere waren gleichwertig. Die Handlung war bis zum Ende auch für den abgebrühtesten Seher völlig offen! Der erste wirkliche Sci-Fi Horrorfilm war geboren.
Aus dieser anstrengenden Produktion gingen letztlich alle als Sieger hervor. Insbesonder natürlich die vorher unbekannte Sigourny Weaver und Ridley Scott (\"Blade Runner\").
Für das Heimkino
Wer den Film nicht im Kino sehen kann und er wird ja wohl selten gezeigt, steht vor einer großen Auswahl an verschiedenen Medien. Obwohl sich der volle Effekt nur bei Genuß der Originalfassung einstellt (wie immer!), ist auch die Übersetzung recht ordentlich gelungen. Die Fernsehfassung ist geschnitten und daher nicht zu empfehlen.
Der Film ist in deutscher Sprache auf VHS Video und DVD erhältlich. Für Kenner gibt es ihn auch (gebraucht) als Laserdisc in der Fox Silver Edition Reihe. Er hat hier exzellente Bild und Tonqualität. Bei Video muß man leichte Abstriche machen, die DVD erreicht das hohe Niveau der Laserdisc. Und ist dabei benutzerfreundlicher.
Der wahre Filmfreund wird aber die originalsprachliche Version wählen. Auch hier sind alle Medien von VHS bis DVD zu haben. Von der Laserdisc (auf die will ich mich beschränken, da ich nur diese habe) gibt es drei Versionen. Empfehlenswert und gebraucht als Schnäppchen zu bekommen, ist die Dolby Digital Widescreen Edition (THX zertifiziert) von 1995. Der Ton wurde direkt vom Sechs Spur Master von 1979 bearbeitet. Sie bietet höchste Bild und Tonqualität. Ärgerlich für den Sammler: alle Teile bis auf den dritten sind in dieser Serie erschienen und der zweite ist NICHT die Langfassung! Eine bereits angekündigte DTS Serie wurde vor Produktion eingestampft.
Wer seinen Laserdiscplayer ausgemustert (Schande über ihn!), oder diese Entwicklung verschlafen und gleich zur DVD gewechselt hat, sollte sich die Box ansehen, die alle vier Filme enthält. Auch auf DVD ist eine DTS Fassung leider nicht in Sicht.
Fazit
Wenn man den Film auf einer guten Heimkinoanlage (der Ton ist sehr wichtig!) bei abgedunkeltem Raum ansieht, ist er ungebrochen duster und gruselig. Kein bißchen verstaubt! Die folgenden Teile der Serie leben (insbesondere der zweite) mehr von offenen Effekten, sie sind aber keinesfalls spannender.
Wer bisher noch nichts über die ungewöhnlichen Umstände der Entstehung des Filmes bescheid wußte, sollte ihn sich noch einmal bewußt ansehen! Es gibt noch vieles neu zu entdecken. Die Rollen sind wirklich sehr glaubwürdig besetzt, eine tolle Leistung, nicht zuletzt aufgrund Scotts ungewöhnlicher Regietechnik. Man kann den Film immer wieder ansehen.
Ein zeitloser Genreklassiker!
Eine Mischung aus Road Movie, Horror und Zukunftsfilm, die ihren Erfolg nicht großen Namen oder Studiopublicity verdankte. Stattdessen lebte der Film von der Ungewissheit, Angst vor dem Unbekannten und unkonventionellen Regietechniken, die das letzte aus den Schauspielern holten.
Mitwirkende
TOM SKERRITT......................DALLAS
SIGOURNEY WEAVER..................RIPLEY
VERONICA CARTWRIGHT...............LAMBERT
JOHN HURT.........................KANE
IAN HOLM..........................ASH
HARRY DEAN STANTON................BRETT
YAPHET KOTTO......................PARKER
RIDLEY SCOTT......................Director
DAN O\'BANNON......................Screenplay + Story
H.R.GIGER ........................Conceptual Artist + Designer
Die Handlung
Der Schlepper NOSTROMO durchstreift mit einer erzverarbeitenden Raffinerie im Schlepp und einer im Crew von sieben Personen (und einer Katze) an Bord das All, auf dem Weg nach Hause. Die Besatzung befindet sich im Hyperschlaf, das Schiff unter der Kontrolle des Bordrechners \"Mutter\". Wegen eines eingehenden Notrufs wird die Besatzung geweckt, als Quelle ein Signal von einem unbewohnten Planeten mit lebensfeindlicher Atmosphäre ausgemacht.
Nach der Landung finden sie die Quelle des Signals. Ein ausserirdisches Raumschiff, das ledrige Eier in seinem Inneren birgt wird von drei Besatzungsmitgliedern betreten. Da entdecken die auf der NOSTROMO gebliebenen, daß es sich nicht um einen Notruf, sondern um eine Warnung handelt. Der Kontakt zur Aussentruppe reißt ab...
Herausgeschnittene Szenen
1) Nachdem Brett von dem wachsenden Alien verschleppt wurde, entdeckt die Crew es in einer Vorratskammer. Es hatte sämtliche Vorräte gefressen, um das gewaltige Wachstum nötig zu machen.
2) Zum Ende des Films findet Ripley ein Nest des Alien, mit den in Coccons eingeschlossenen Brett und Dallas. Während Brett bereits tot ist, ist Dallas noch am Leben. Ripley vernichtet das Nest mit dem Flammenwerfer.
Die Entstehung eines Mythos
Die Story für den Klassiker stammt von Dan O\'Bannon (\"Dark Star\"). Seine ursprüngliche Idee für die Story \"Gremlins\" war Mitte der 70er verworfen worden. Der Stoff wurde später im \"Twilight Zone\" Film, ursprünglich stammte die Story aus einer Fernsehfolge der Serie aus den 60ern (in der übrigens William Shatner die Hauptrolle spielte) und Steven Spielbergs \"Gremlins\" verwertet.
Stattdessen entwickelte O\'Bannon, wohl inspiriert von einem B-Movie aus den 50ern, \"IT! The Terror From Outer Space\", die Idee zu \"Alien\". Wichtig für den Fortgang des Projekts war die frühe Einbeziehung des schweizer Künstlers H.R.Giger. Dieser sollte ursprünglich an den Spezialeffekten (SFX Director sollte O\'Bannon sein) für ein anderes Projekt, \"Dune\", mitarbeiten, das aber letztlich keinen Produzenten fand.
Aber die Kontakte in die USA blieb bestehen und Giger schickte O\'Bannon 1977 eine Ausgabe seines gerade erschienen Bildbandes \"Necronomicon\". Nachdem dieser Produzenten für sein Projekt gewinnen konnte, rief er Giger in der Schweiz an, die Idee für das \"Alien\" nach der Vorlage von Gigers Zeichnungen war geboren.
Die folgenden Jahre waren harte Arbeit für das Team, als Regiesseur wurde der damals unerfahrene Ridley Scott arrangiert. Bis zur Fertigstellung des Filmes sollte sie noch viele neue Wege beschreiten um die Vision verwirklichen zu können. Die nötige Tricktechnik, die Ansprüche Scotts waren groß, befand sich noch in den Kinderschuhen.
Am 23.2.1978 stand schließlich das endgültige Design des erwachsenen Alien (Design MK-3), des perfekten Monsters und Killermaschine. Während Giger und seine Crew die Landschaft des Planetoiden \"Acheron\" entwickelten, begannen bereits die Filmaufnahmen. Ausser der Landschaft wurden von Giger (mit Hilfe O\'Bannons) auch die nach heutigen Maßstäben immer noch fantastischen Kulissen im ausserirdischen Raumschiff entwickelt und gebaut. Klassisch das Produktionsbild von John Hurt und Tom Skerritt, die in der surrealen Kulisse Tee trinken. Auch die verschiedenen Entwicklungsformen des Alien mußten im folgenden noch geschaffen werden.
Bei der Regie beschritt Scott, um die Handlungen der Schauspieler glaubhafter zu machen, ungewöhnliche Wege. Sie bekamen nur Skripte für den jeweiligen Drehtag und kannten weder die Entwicklung der Geschichte, noch das Aussehen der Spezialeffekte und Monster. Gedreht wurde in chronologischer Abfolge. Keiner der Darsteller wußte am Anfang des Drehtages, ob seine Figur am Ende noch leben würde.
So wollte Scott für die sieben Schauspieler die Story in Realität entstehen lassen. Die Reaktionen z.B. auf das Erscheinen des Aliens in seinen verschiedenen Entwicklungsstadien war echt, den sie kannten das Aussehen der Figuren vorher nicht!
Für die berühmte Szene, wo das kleine Monster aus Kanes Brust \"schlüpft\", mußte John Hurt 24 Stunden vorbereitet werden. Er wurde dazu auf einen Tisch gebunden, trug ein echtes Raumanzugklo und wurde mit einem Löffel gefüttert. Insgesamt dauerte das Martyrium über 36 Stunden! Aber die anderen Schauspieler wußten nicht was sie erwartet. Und als John Hurt im Dreh anfing zu schreien und Blut aus vorbereiteten Öffnungen spritzte, so waren, das sagt die Legende, ihre Schreie echt...
Obwohl natürlich viele Szenen wiederholt werden mußten, zeigen manche Aufnahmen die ersten Schreckreaktionen der Darsteller, z.B. als Brett das Alien zum ersten Mal sieht. Die Aufnahmen von seinem Gesicht in der Szene stammen vom ersten Versuch.
Ein weiterer Unterschied zu zeitgenössischen Sci-Fi Filmen war das Aussehen des Raumschiffes, was dem Film etwas das Flair eines Trucker Road-Movies verlieh. Während andere Produktionen sterile, klinisch reine Kulissen zeigten, war die NORSTROMO ein düsteres schmutziges Loch. Ausserdem gewann in den klassischen Genrefilmen immer das Gute. Hier letztendlich zwar auch, aber alle bis auf eine der ohnehin schon spärlichen sieben Personen im Film wurden hingemordet. Am Anfang waren keine Helden erkennbar, die so einen Film für gewöhnlich überleben, alle Charaktere waren gleichwertig. Die Handlung war bis zum Ende auch für den abgebrühtesten Seher völlig offen! Der erste wirkliche Sci-Fi Horrorfilm war geboren.
Aus dieser anstrengenden Produktion gingen letztlich alle als Sieger hervor. Insbesonder natürlich die vorher unbekannte Sigourny Weaver und Ridley Scott (\"Blade Runner\").
Für das Heimkino
Wer den Film nicht im Kino sehen kann und er wird ja wohl selten gezeigt, steht vor einer großen Auswahl an verschiedenen Medien. Obwohl sich der volle Effekt nur bei Genuß der Originalfassung einstellt (wie immer!), ist auch die Übersetzung recht ordentlich gelungen. Die Fernsehfassung ist geschnitten und daher nicht zu empfehlen.
Der Film ist in deutscher Sprache auf VHS Video und DVD erhältlich. Für Kenner gibt es ihn auch (gebraucht) als Laserdisc in der Fox Silver Edition Reihe. Er hat hier exzellente Bild und Tonqualität. Bei Video muß man leichte Abstriche machen, die DVD erreicht das hohe Niveau der Laserdisc. Und ist dabei benutzerfreundlicher.
Der wahre Filmfreund wird aber die originalsprachliche Version wählen. Auch hier sind alle Medien von VHS bis DVD zu haben. Von der Laserdisc (auf die will ich mich beschränken, da ich nur diese habe) gibt es drei Versionen. Empfehlenswert und gebraucht als Schnäppchen zu bekommen, ist die Dolby Digital Widescreen Edition (THX zertifiziert) von 1995. Der Ton wurde direkt vom Sechs Spur Master von 1979 bearbeitet. Sie bietet höchste Bild und Tonqualität. Ärgerlich für den Sammler: alle Teile bis auf den dritten sind in dieser Serie erschienen und der zweite ist NICHT die Langfassung! Eine bereits angekündigte DTS Serie wurde vor Produktion eingestampft.
Wer seinen Laserdiscplayer ausgemustert (Schande über ihn!), oder diese Entwicklung verschlafen und gleich zur DVD gewechselt hat, sollte sich die Box ansehen, die alle vier Filme enthält. Auch auf DVD ist eine DTS Fassung leider nicht in Sicht.
Fazit
Wenn man den Film auf einer guten Heimkinoanlage (der Ton ist sehr wichtig!) bei abgedunkeltem Raum ansieht, ist er ungebrochen duster und gruselig. Kein bißchen verstaubt! Die folgenden Teile der Serie leben (insbesondere der zweite) mehr von offenen Effekten, sie sind aber keinesfalls spannender.
Wer bisher noch nichts über die ungewöhnlichen Umstände der Entstehung des Filmes bescheid wußte, sollte ihn sich noch einmal bewußt ansehen! Es gibt noch vieles neu zu entdecken. Die Rollen sind wirklich sehr glaubwürdig besetzt, eine tolle Leistung, nicht zuletzt aufgrund Scotts ungewöhnlicher Regietechnik. Man kann den Film immer wieder ansehen.
Ein zeitloser Genreklassiker!
24 Bewertungen, 4 Kommentare
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24.04.2002, 17:47 Uhr von Fahrenheit451
Bewertung: sehr hilfreichHallo :) Ein klasse Bericht mit vielen Infos. ALIEN RULEZ ;) Liebe Grüsse Fahrenheit451
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21.03.2002, 15:04 Uhr von PrinceofLies
Bewertung: sehr hilfreichDer User Filmlexikon hat deinen Beitrag hier am 17.03.2002 geklaut.
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06.03.2002, 00:35 Uhr von jeelbein
Bewertung: sehr hilfreichErwähnte ich schon, daß diese Meinung es wert ist zitiert zu werden ? Bestimmt macht sie Dich noch ein Stück prominenter...
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26.02.2002, 19:52 Uhr von AliAsAliAs
Bewertung: sehr hilfreichMann das waren noch gute Filme - gruß vom alias
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