Klick (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 04/2011
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Erfahrungsbericht von Marc12
Bedienungsfehler
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
- - - Zum Film- - -
Architekt Michael Newman ist ein Workaholic ersten Ranges. Er opfert sich für seinen undankbaren Chef Mr. Ammer so sehr auf, dass er kaum noch Zeit und Raum für seine bezaubernde Frau Donna und den beiden Kindern Ben und Samantha hat. Immer wieder wird er vertröstet der neue Partner im Unternehmen zu werden. In der Zeit um den Unabhängigkeitstag lässt Ammer Michael wieder mal an einem Auftrag arbeiten. Donna ist von der Arbeitswut ihres Mannes alles andere als begeistert. Sie hält Michael eine ordentliche Standpauke. In diesem ganzen Chaos verwechselt Michael die Fernbedienungen im Wohnzimmer und löst damit noch ein viel größeres Chaos aus. Er beschließt endlich in einen Elektromarkt zu fahren um sich dort eine Universalfernbedienung zu besorgen. Hier trifft er auf einen exzentrischen Tüftler, der ihm eine Fernbedienung in die Hand drückt, die nicht nur in der Lage ist seine Stereoanlage und sein Garagentor zu bedienen, sondern gleich sein ganzes Leben. Als Michael rausfindet, was diese Fernbedienung alles drauf hat, hat er endlich ein Mittel um den Stress im Büro oder den Streitigkeiten mit seiner Frau aus dem Weg zu gehen. Schließlich braucht er alles nur auf lautlos zu stellen oder einfach vorspulen. Schade nur, dass die Fernbedienung über eine Art Gedächtnis verfügt, die ihm langsam aber sicher das ganze Leben nimmt.
- - - Darsteller- - -
Adam Sandler - Michael Newman
Kate Beckinsale - Donna Newman
Christopher Walken – Morty
Henry Winkler - Ted Newman
David Hasselhoff - Mr. Ammer
Julie Kavner - Trudy Newman
Sean Astin – Bill
- - - Filmstab- - -
Regie: Frank Coraci
Produktion: Jack Giarraputo, Steve Koren, Neal H. Moritz, Mark O'Keefe, Adam Sandler
Drehbuch: Steve Koren, Mark O'Keefe
Filmmusik: Rupert Gregson-Williams
- - -weitere Infos- - -
US-Titel: Klick
Genre: Komödie
Land: USA
Jahr: 2006
Länge: 108 Minuten
FSK: ab 6 Jahren
- - -DVD Infos- - -
Bildformat: 16:9
Tonspur: Dolby Digital 5.1
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch Englisch, Türkisch
Extras:
• Audiokommentar mit Besetzung & Crew
• Dokumentationen (Alt & fett, Spezialeffekte, Zukunftsvisionen, Autos der Zukunft, Tierische Gefühle, Klick den Regisseur, Lecker Essen!)
• Entfallene Szenen
• Trailer
- - -Meine Meinung- - -
Wer sich einen Film mit Adam Sandler anschauen will, sollte langsam aber sicher wissen, worauf er sich einlässt - Mainstreamhumor! In zahlreichen Filmen hat man uns den infantilen Humor dieses Komikers gezeigt. Doch jeder Mensch legt irgendwann das Kind in sich ab – was durchaus nicht immer positiv ist – und wird erwachsen. Auch Adam Sandler will in der Filmwelt wohl endlich erwachsen werden.
Hier wurde eine Story rund um eine magische Fernbedienung geklöppelt. Irgendwie erinnert das ganze mächtig an den Film Bruce allmächtig, nur das Jim Carry halt keine Fernbedienung in der Hand halten musste. Da so eine übertragende Macht aber eine ganze Menge Potenzial hat, sollte man damit ohne Probleme mehrere Filme interessant gestalten können. Dieser Film kann aber leider nicht mit einer abwechslungsreichen Geschichte glänzen. Durch das sehr geschickte einsetzen von Spezialeffekts und flottem Timing konnte man diesen Film aber noch einigermaßen Retten.
In meinen Augen hat Adam Sandler nicht gerade das Zeug dazu eine anspruchsvoller Charakterdarsteller zu sein. Er kommt zwar recht sympathisch rüber, doch seinen naiven Charme kann er nicht ablegen. Sandlers Mitspieler sind sehr souverän in ihren Rollen. Christopher Walken ist wohl einer der besten Nebenrollendarsteller Hollywoods. Ich hatte ab und zu den Eindruck, dass ihn seine Rolle mächtig langweilt. Er bleibt als einzige Nebenrolle total unter seinen Möglichkeiten.
Ein optisch betrachtet kann man wirklich nicht meckern. Wenn man schon einen Oscar gekröntem Kameramann für eine Komödie begeistern kann, sollten die Bilder schon beeindruckend sein. Genau das ist auch passiert. Das ganze wurde noch aufgepeppt mit sehr gutem Spezialeffekt. Von diesem Standpunkt her ist dieser Film wirklich sehenswert. Auch musikalisch kann man diesem Film keinen Vorwurf machen. Hier und da hatte man sogar recht gute Einfälle und dank dem Lebens Menü der Fernbedienung kommen wir sogar den obligatorischen Peniswitz vorgeführt.
Was mich an diesem Film aber richtig erschreckt hat, ist das Frauenbild, was uns hier gezeigt wird. Kate Beckinsale muss hier eine Figur spielen, die das typische hübsche Heimchen am Herd ist. Sie ist im Prinzip nur für die Erziehung der Kinder, das Kochen und natürlich dem Sex da. Kates Filmschwester wird uns als Nymphomanin gezeigt. Sie hat schon drei Ehen durch, wobei sie immer von ihrem jeweiligen Ehemann mit dessen Bruder erwischt wurde. Wenn man glaubt, dass man das Frauenbild nicht noch weiter nach unter ziehen kann, dann hat man sich hier getäuscht. Schließlich gehören hier auf den Schreibtisch eines erfolgreichen Chefs nicht ein Locher und Aktenordner, sondern vielmehr zwei dauergeile, blonde Sekretärinnen. Ich frage mich allen ernstes ob es wirklich noch notwenig ist so ein Frauenbild in einem Film des 21ten Jahrhunderts zu zeigen. Diese Art von Humor finde ich nicht gerade sehr geschmackvoll.
Wie ich aber schon am Anfang sagte, weiß man ja wohl auf was man sich einlässt, wenn man einen Film mit Adam Sandler sich anschaut. Ich hatte den Eindruck, dass der Drehbuchautor nachdem er die Grundidee stehen hatte in den Streik getreten ist. Diesen Film braucht man sich wahrlich nicht antun, wenn man etwas Besseres zu tun hat.
Architekt Michael Newman ist ein Workaholic ersten Ranges. Er opfert sich für seinen undankbaren Chef Mr. Ammer so sehr auf, dass er kaum noch Zeit und Raum für seine bezaubernde Frau Donna und den beiden Kindern Ben und Samantha hat. Immer wieder wird er vertröstet der neue Partner im Unternehmen zu werden. In der Zeit um den Unabhängigkeitstag lässt Ammer Michael wieder mal an einem Auftrag arbeiten. Donna ist von der Arbeitswut ihres Mannes alles andere als begeistert. Sie hält Michael eine ordentliche Standpauke. In diesem ganzen Chaos verwechselt Michael die Fernbedienungen im Wohnzimmer und löst damit noch ein viel größeres Chaos aus. Er beschließt endlich in einen Elektromarkt zu fahren um sich dort eine Universalfernbedienung zu besorgen. Hier trifft er auf einen exzentrischen Tüftler, der ihm eine Fernbedienung in die Hand drückt, die nicht nur in der Lage ist seine Stereoanlage und sein Garagentor zu bedienen, sondern gleich sein ganzes Leben. Als Michael rausfindet, was diese Fernbedienung alles drauf hat, hat er endlich ein Mittel um den Stress im Büro oder den Streitigkeiten mit seiner Frau aus dem Weg zu gehen. Schließlich braucht er alles nur auf lautlos zu stellen oder einfach vorspulen. Schade nur, dass die Fernbedienung über eine Art Gedächtnis verfügt, die ihm langsam aber sicher das ganze Leben nimmt.
- - - Darsteller- - -
Adam Sandler - Michael Newman
Kate Beckinsale - Donna Newman
Christopher Walken – Morty
Henry Winkler - Ted Newman
David Hasselhoff - Mr. Ammer
Julie Kavner - Trudy Newman
Sean Astin – Bill
- - - Filmstab- - -
Regie: Frank Coraci
Produktion: Jack Giarraputo, Steve Koren, Neal H. Moritz, Mark O'Keefe, Adam Sandler
Drehbuch: Steve Koren, Mark O'Keefe
Filmmusik: Rupert Gregson-Williams
- - -weitere Infos- - -
US-Titel: Klick
Genre: Komödie
Land: USA
Jahr: 2006
Länge: 108 Minuten
FSK: ab 6 Jahren
- - -DVD Infos- - -
Bildformat: 16:9
Tonspur: Dolby Digital 5.1
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch Englisch, Türkisch
Extras:
• Audiokommentar mit Besetzung & Crew
• Dokumentationen (Alt & fett, Spezialeffekte, Zukunftsvisionen, Autos der Zukunft, Tierische Gefühle, Klick den Regisseur, Lecker Essen!)
• Entfallene Szenen
• Trailer
- - -Meine Meinung- - -
Wer sich einen Film mit Adam Sandler anschauen will, sollte langsam aber sicher wissen, worauf er sich einlässt - Mainstreamhumor! In zahlreichen Filmen hat man uns den infantilen Humor dieses Komikers gezeigt. Doch jeder Mensch legt irgendwann das Kind in sich ab – was durchaus nicht immer positiv ist – und wird erwachsen. Auch Adam Sandler will in der Filmwelt wohl endlich erwachsen werden.
Hier wurde eine Story rund um eine magische Fernbedienung geklöppelt. Irgendwie erinnert das ganze mächtig an den Film Bruce allmächtig, nur das Jim Carry halt keine Fernbedienung in der Hand halten musste. Da so eine übertragende Macht aber eine ganze Menge Potenzial hat, sollte man damit ohne Probleme mehrere Filme interessant gestalten können. Dieser Film kann aber leider nicht mit einer abwechslungsreichen Geschichte glänzen. Durch das sehr geschickte einsetzen von Spezialeffekts und flottem Timing konnte man diesen Film aber noch einigermaßen Retten.
In meinen Augen hat Adam Sandler nicht gerade das Zeug dazu eine anspruchsvoller Charakterdarsteller zu sein. Er kommt zwar recht sympathisch rüber, doch seinen naiven Charme kann er nicht ablegen. Sandlers Mitspieler sind sehr souverän in ihren Rollen. Christopher Walken ist wohl einer der besten Nebenrollendarsteller Hollywoods. Ich hatte ab und zu den Eindruck, dass ihn seine Rolle mächtig langweilt. Er bleibt als einzige Nebenrolle total unter seinen Möglichkeiten.
Ein optisch betrachtet kann man wirklich nicht meckern. Wenn man schon einen Oscar gekröntem Kameramann für eine Komödie begeistern kann, sollten die Bilder schon beeindruckend sein. Genau das ist auch passiert. Das ganze wurde noch aufgepeppt mit sehr gutem Spezialeffekt. Von diesem Standpunkt her ist dieser Film wirklich sehenswert. Auch musikalisch kann man diesem Film keinen Vorwurf machen. Hier und da hatte man sogar recht gute Einfälle und dank dem Lebens Menü der Fernbedienung kommen wir sogar den obligatorischen Peniswitz vorgeführt.
Was mich an diesem Film aber richtig erschreckt hat, ist das Frauenbild, was uns hier gezeigt wird. Kate Beckinsale muss hier eine Figur spielen, die das typische hübsche Heimchen am Herd ist. Sie ist im Prinzip nur für die Erziehung der Kinder, das Kochen und natürlich dem Sex da. Kates Filmschwester wird uns als Nymphomanin gezeigt. Sie hat schon drei Ehen durch, wobei sie immer von ihrem jeweiligen Ehemann mit dessen Bruder erwischt wurde. Wenn man glaubt, dass man das Frauenbild nicht noch weiter nach unter ziehen kann, dann hat man sich hier getäuscht. Schließlich gehören hier auf den Schreibtisch eines erfolgreichen Chefs nicht ein Locher und Aktenordner, sondern vielmehr zwei dauergeile, blonde Sekretärinnen. Ich frage mich allen ernstes ob es wirklich noch notwenig ist so ein Frauenbild in einem Film des 21ten Jahrhunderts zu zeigen. Diese Art von Humor finde ich nicht gerade sehr geschmackvoll.
Wie ich aber schon am Anfang sagte, weiß man ja wohl auf was man sich einlässt, wenn man einen Film mit Adam Sandler sich anschaut. Ich hatte den Eindruck, dass der Drehbuchautor nachdem er die Grundidee stehen hatte in den Streik getreten ist. Diesen Film braucht man sich wahrlich nicht antun, wenn man etwas Besseres zu tun hat.
15 Bewertungen, 5 Kommentare
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09.04.2008, 20:22 Uhr von MasterSirTobi
Bewertung: sehr hilfreichDa gibts ein dickes SH von mir. LG MasterSirTobi
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27.03.2008, 22:36 Uhr von luna1011
Bewertung: sehr hilfreichsh und lg luna
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24.02.2008, 07:38 Uhr von waltraud.d
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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24.02.2008, 00:58 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichSh für dein guten Bericht.LG Bernd
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23.02.2008, 23:17 Uhr von misscindy
Bewertung: sehr hilfreichlg Sylvia
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