ObsCure (Action PC Spiel) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Kanyoka
Fünf Schüler ergründen das Geheimnis der Schule
Pro:
Atmosphäre; Charaktere; Rätsel (da leicht)
Kontra:
Steuerung
Empfehlung:
Nein
Alles begann mit einem Schüler der an einem späten Abend alleine in der Turnhalle ein paar Körbe warf. Nachdem er einmal traf und den Ball fallen ließ, konnte ich ihn steuern und wollte natürlich sofort die Gegend erkunden. Da er ohne seine Sporttasche nicht gehen wollte, lief ich in die Umkleidekabine um eben diese zu holen. Dort klingelte sein Mobiltelefon; eine Freundin rief an und fragte, wo er denn bleibe, schließlich sind sie für den heutigen Abend verabredet. Während des Telefonats begann eine Zwischensequenz in der eine nicht erkennbare Person die Umkleide betrat und die Sporttasche des Jungen stahl. Er floh über die Halle. Ich lief ihm hinterher und sah, dass eine Tür, die nach außen führte, wackelte. Durch diese ging ich und fand mich prompt im düsteren Schulgarten wieder. Vor mir ein großes, altes graues Haus, das ich auch betrat. Drinnen fand ich zum Glück recht schnell eine Taschenlampe sowie eine Leiter, die nach unten führte. Im Keller angelangt wurde ich von einem Schwarm Fledermäuse gestoppt. Glücklicherweise verabscheuten diese Licht und ich konnte sie mit meiner Lampe verscheuchen, um danach die Tür zu öffnen, die hinter ihnen lag. Ich fand mich in einem Raum wieder – keinem normalen Raum. Dort sah ich mehrere verrostete Käfige, Spritzen, Verbände und ein seltsames Licht, dem ich zu folgen versuchte. Zwei weitere Türen weiter fand ich dann einen Mann – zumindest gehe ich davon aus, dass es ein Mann war – der nicht nur sehr blass war, sondern auch keine Haare mehr hatte und ziemlich verstört aussah. Er sprach wirres Zeug, wie das jemand hier unten sei der Leid verbreitet und ich mich hüten solle. Egal. Ich ging weiter und er schloss sich mir an. Ich ging den Weg zurück, er folgte mir und fand eine Waffe. In dem mysteriösen Raum mit den Käfigen, in dem vorher nichts lebendiges außer mir selbst war, wartete aber etwas auf uns.. ein Monster. Und dieses Monster kam so plötzlich, dass ich mich tatsächlich erschreckt hatte. Zwar versuchte der noch blasser gewordene Kollege das Monster mit seiner Waffe zu erlegen, doch wurde er als erster in die Luft gewirbelt und brutal getötet. Danach war ich fällig. Aber das war in Ordnung. Wir mussten sterben.. das gehörte zum Spiel.
Denn nun begann das eigentliche Game. Seit der Schüler und der andere Mann in dem Keller das Zeitliche gesegnet haben, sind in der Schule eigenartige Geräusche, Schreie und Stimmen zu hören. Es verschwinden sogar gelegentlich Menschen in der Schule. Grund genug, damit sich eine fünfköpfige Gruppe von Schülern dazu entschließt, dem Grauen ein Ende zu setzen und herauszufinden, was vor sich geht. So lassen sich Ashley, Shannon, Stan, Josh und Kenny heimlich in der Schule einschließen – das Abenteuer beginnt. Auf ihrem Weg finden sie erstaunliches.. doch werden sie davon berichten können?
Im Spiel selbst kann man jederzeit zwischen zwei der Charaktere wechseln (mit der „F“ Taste). Während ich zum Beispiel Person A steuere, übernimmt der Computer die Steuerung für Person B. Der computergesteuerte Protagonist ist meist damit beschäftigt, Gegenstände aufzusammeln, so dass ich mich ganz der Handlung hingeben kann. Die anderen vier Personen stehen jederzeit zum Abruf bereit. Und das ist auch wichtig, denn jede von ihnen hat besondere Eigenschaften. Der eine gibt gute Ratschläge, der andere ist perfekt, wenn es darum geht, Schlösser zu knacken. Natürlich schießt auch der Computer auf Monster, die uns bedrohen, doch er trifft meistens nicht – das tu nicht einmal ich. Der Grund hierfür ist, dass die Steuerung sehr kompliziert ist. So kommt die Maus gar nicht erst zum Einsatz (obwohl man das von solchen Adventures doch gewohnt ist), und man muss quer über die Tastatur jagen. Um zu schießen muss man zwei Tasten gleichzeitig, plus die Richtungstasten drücken, um zu zielen. Hätten die Entwickler die Maus mit in das Spiel integriert, wäre das mit Sicherheit einfacher zu bewältigen gewesen. Auch die nicht wirklich vorhandene Kamerasteuerung macht mir zu schaffen. Die Kamera richtet sich nach dem, wie ich den Spieler steuere. Dadurch kann ich mich nicht wirklich umsehen und werde oft von den Gegnern überrascht, übersehe aber auch Gegenstände (z.B. Waffen) und wirklich zielen kann ich dadurch auch nicht.
Die künstliche Intelligenz der üblichen Protagonisten ist angenehm. Will heißen, sie stehen mir nicht im Weg herum sondern integrieren sich ganz gut in das Geschehen. Eigenhändig und ohne besondere Anweisungen sammeln sie wertvolles Zeugs auf, bewaffnen sich und schießen eigenständig auf Monster – oder daneben.
Was mich wirklich uneingeschränkt überzeugt, ist die Atmosphäre. So, wie man sie bei dem Genre erwartet, ist sie auch: Düster, beklemmend, unheimlich. Bunte Gegenstände sucht man vergebens. Stattdessen gibt es viel Rost, Dreck, Dunkelheit und altertümliche Sachen, die von Spinnweben umgeben sind. Der Sound dazu passt wie die Faust aufs Auge. Schritte, Schreie und Schüsse sind sehr realistisch. Gelegentlich ertönt schauderhafte Musik, die schlichtweg genial ist und zum Spiel passt.
Systemvoraussetzungen:
Windows 98/ME/2000/XP
1Ghz
256MB RAM
3D Grafikkarte mit mindestens 16MB RAM
4GB freie Festplattenkapazität
DVD-ROM
Preis: ca. 5 Euro
Fazit:
Eigentlich ein sehr schönes und packendes Spiel. Die Atmosphäre ist fantastisch und wirkt authentisch. Abzüge gibt es aber bei der Steuerung, die ist mir persönlich nämlich viel zu kompliziert. Wirkliche Rätsel gibt es leider kaum. Wenn man sie als solche bezeichnen kann, so sind sie ohne großartig Nachzudenken leicht zu lösen (und damit gut geeignet für mich, da ich immer schnell vorankommen will); zum Beispiel hat man Käfige oder Kisten hin und her zu schieben. Als Gegner finden sich nur Monster und es erinnert etwas an Resident Evil oder Silent Hill. Trotzdem ein recht gutes Spiel, sofern man sich mit der Steuerung anfreunden kann. Vier Sterne.
51 Bewertungen, 19 Kommentare
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15.08.2008, 22:15 Uhr von Estha
Bewertung: sehr hilfreichschönen Abend
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22.07.2008, 21:08 Uhr von try_or_die87
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße aus Regensburg
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10.07.2008, 01:12 Uhr von misscindy
Bewertung: sehr hilfreichEin sehr schöner Bericht, lg Sylvia
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14.10.2007, 17:33 Uhr von Puenktchen3844
Bewertung: sehr hilfreichEin sehr schöner Bericht. LG
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30.09.2007, 15:45 Uhr von panico
Bewertung: sehr hilfreichlg panico:-)
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08.08.2007, 17:40 Uhr von Baby1
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.
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23.07.2007, 11:35 Uhr von AndreaBln
Bewertung: sehr hilfreichSH..lg andrea
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07.07.2007, 01:14 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh! Schön formuliert. Viele grüße, Karin
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20.06.2007, 19:09 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh, LG Biggi
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20.06.2007, 16:28 Uhr von strubbine
Bewertung: sehr hilfreichliebe Grüße aus dem schönen Frankenland
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20.06.2007, 14:18 Uhr von LittleSparko
Bewertung: sehr hilfreichlg, daniela
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20.06.2007, 10:10 Uhr von gensinrw
Bewertung: sehr hilfreichSH!!! Lieben Gruß, gensinrw.
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20.06.2007, 05:55 Uhr von frankensteins
Bewertung: sehr hilfreichsehr schön geschrieben lg
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20.06.2007, 01:12 Uhr von Endorfinchen
Bewertung: sehr hilfreichKlingt wie Scream oder Blairwitch Project als Spiel. Ist für mich also nichts, da krieg ich Albträume =(
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19.06.2007, 23:52 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichl.g. petra
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19.06.2007, 23:45 Uhr von kleine_fee
Bewertung: sehr hilfreichToller Bericht! LG
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19.06.2007, 23:36 Uhr von Mondlicht1957
Bewertung: sehr hilfreichSH LG Pet
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19.06.2007, 23:27 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh, lg luelues
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19.06.2007, 23:18 Uhr von gerrhosaurus1978
Bewertung: sehr hilfreichLG, Daniela
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