Wer früher stirbt, ist länger tot (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Apfelbluete
Eine richtig schön schwarze Kömödie
Pro:
super lustig auf allen Ebenen
Kontra:
nicht geeignet für Leute, die gerade einen Todesfall miterlebt haben
Empfehlung:
Ja
Die DVD:
Darsteller: Markus Krojer, Fritz Karl, Jule Ronstedt
Regisseur: Marcus H. Rosenmüller
Format: Dolby, PAL, Surround Sound
Sprache: Deutsch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
Studio: Euro Video
DVD-Erscheinungstermin: 8. März 2007
Spieldauer: 101 Minuten
Die Handlung:
Der 11-jährige Sebastian (Markus Krojer) hat ernste Sorgen: Zufällig hat er erfahren, dass seine Mutter bei seiner Geburt gestorben ist. Als "Möder" seiner Mutter - davon ist Sebastian fest überzeugt - erwartet ihn das ewige Fegefeuer.
Sebastians Vater - Lorenz (Fritz Karl) - besitzt ein Gasthaus in der kleinen bayerischen Gemeinde Germringen. Und am Stammtisch in Papas Schenke holt sich Sebastian bei den Dorfältesten (Hans Schuler, Sepp Schauer, Heinz-Josef Braun) Rat: Sich vermehren, ein Kind zeugen, dass macht einen unsterblich, lernt er. Aber das Finden einer geeigneten Partnerin stellt sich für den 11jährigen denn doch als problematisch heraus: Seine Lehrerin Veronika (Jule Ronstedt) jedenfalls lehnt dankend ab. Eine andere Möglickeit, um in die Geschichte einzugehen, so meint Radiomoderator Alfred (Jürgen Tonkel), der Ehemann von Sebstains Lehrerin, wäre es, Musiker zu werden. Und so arbeitet Sebastian fortan an einer Karriere als Rockmusiker, um wenigstens in der diesseitigen Welt unvergesslich zu werden.
Aber da ist ja noch das Probelm mit dem Fegefeuer. Am Grab seiner Mutter kommt Sebastian die rettende Idee: Wenn er es denn war, der seinem Vater die Frau nahm, dann kann er seinen "Fehler" am besten dadurch wieder gut machen und sich von seinen "Sünden" reinwaschen, dass er seinem Vater eine neue Frau beschafft.
Als Kuppler und Heiratsvermittler macht Sebastian durchaus eine gute Figur: Bald schon glingt es ihm, die alleinstehende Nachbarin Frau Kramer (Saskia Vester) für seinen Vater zu interessieren. Aber Lorenz vermag Frau Kramers' Zuwendungen nicht zu erwidern. Er hat sich längst unsterblich verliebt - in Sebstians Lehrerin Veronika. Und auch Veronika empfindet einige Zuneigung für den Witwer.
Sebastian analyisert die Situation ebenso schnell wie richtig: Dem gemeinsamen Glück seines Vaters und seiner Leherin steht eigentlich nichts im Wege, außer der "Kleinigkeit", dass Veronika mit Alfred verheiratet ist. Die einzig logische wie auch pragmatische Lösung für Sebastian: Alfred muss weg, egal wie...
Das Fazit:
Dies ist endlich mal wieder ein deutscher Film, der durch gute Ideen und eine entsprechende Umsetzung besticht ohne dabei flach zu wirken. Besonders durch die durchgängige Verwendung des bayerischen Dialekts kommt direkt die richtige Stimmung auf. Der normale Dorfalltag wird so richtig schön satirisch aufs Korn genommen. Trotzdem gibt es auch große Gefühle, eine richtig schöne Mischung. Er ist uneingeschränkt für die ganze Familie zu empfehlen!
26 Bewertungen, 6 Kommentare
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31.01.2007, 13:53 Uhr von sandrad198
Bewertung: sehr hilfreichSuper. LG Sandra
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31.01.2007, 13:44 Uhr von MarkusH18
Bewertung: sehr hilfreichToller und informativer Bericht, deshalb ein "sehr hilfreich"!! Weiter so!! Gruß Markus!!
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31.01.2007, 13:40 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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31.01.2007, 13:14 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh :o)
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31.01.2007, 13:06 Uhr von doelau
Bewertung: sehr hilfreichEin sehr gut zu lesender Bericht. Mach weiter so! Gruß doelau
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31.01.2007, 12:56 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichklasse lg sigi
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