Walk the Line (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von DarkBeauty
Who have I become?
Pro:
siehe Bericht
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
Gestern Abend hatten mein Freund und ich keine Lust wegzugehen und haben uns somit entschieden, uns mit Bierchen und Filmchen einen gemütlichen Abend auf der Couch zu machen. In der Videothek angekommen, sprang uns beiden sofort ein Film ins Auge, den wir sehen mussten. Über den möchte ich euch heute dann auch berichten.
>> Walk the Line <<
Story
Wie die meisten von euch wissen, geht es in dem Film um die Lebensgeschichte von Johnny Cash. Dieser wächst im Arkansas der 40er Jahre mit seinen Eltern und seinem etwas älteren Bruder auf. Dieser stirbt bei einem Unfall an einer Kreissäge aber in jungen Jahren. Fortan gibt sein Vater dem jungen John die Schuld. Den zieht es einige Jahre später nach Deutschland zur Army. Bald darauf gründet er jedoch eine eigene Familie mit der Frau Vivien. Als das Geld, das er als mehr schlecht als rechter Handelsvertreter verdient, nicht mehr reicht, geht er zu einer Plattenfirma und nimmt zusammen mit zwei Freunden eine Platte auf, die sofort extremen Erfolg hat. Fortan tourt er mit Größen wie Elvis Presley und Jerry Lee Lewis durch die Lande – sehr zum Leidwesen seiner Frau.
Mit dem plötzlichen Ruhm kommen aber auch die Schattenseiten – Johnny Cash wird drogen- und alkoholsüchtig. Außerdem führt er ein [hier nur kurz gezeigtes] Umgehen mit seinen weiblichen Fans. Daneben gibt es aber noch die Countrysängerin June Carter, die ebenfalls mit auf Tour geht. Zu dieser hat Johnny von Anfang an eine besondere Beziehung...
Hintergründe zum Film
Titel: Walk the Line
Genre: Drama / Musikfilm
FSK: ab 6 Jahren
Laufzeit: 136 min.
SCHAUSPIELER
Johnny Cash: Joaquin Phoenix
June Carter: Reese Witherspoon
Vivian Cash: Ginnifer Goodwin
Elvis Presley: Tyler Hilton
Jerry Lee Lewis: Waylon Payne
CREW
Regie: James Mangold
Drehbuch: Gill Dennis, James Mangold
Buchvorlage: Johnny Cash
Die Darsteller
Wie immer bei Nicht – Animés widme ich mich als erstes den Schauspielern. Hier liegt es wohl am nächsten, dass ich mich zunächst einmal mit Hauptdarsteller Joaquin Phoenix beschäftige. Bisher kannte ich den guten Mann nur aus zwei Filmen und zwei ebenso grundverschiedenen Rollen – nämlich einmal als Max California in „8MM“ und dann als Lucious aus „The Village“. Erwähnen möchte ich noch, dass ich den Mann unheimlich sexy finde – egal, in welcher Rolle. So natürlich auch hier. Er macht seine Sache wirklich gut, denke ich. Denn die originale Geschichte um den Countrysänger Cash kenne ich nämlich nicht. Zu Beginn der Geschichte ist er noch ganz normal und freut sich zusammen mit seiner Frau über den plötzlichen Ruhm und den damit verbundenen Geldsegen. Auch, wenn der Zuschauer davon nicht viel sieht bzw. es nicht explizit ausgesprochen wird, merkt man doch sehr bald, dass es mit dem Star bergab geht. Grade, wie Joaquin Phoenix das herüber gebracht hat, finde ich bemerkenswert. Er hat eben eine unheimliche Ausstrahlung und scheinbar auch sehr großes schauspielerisches Talent. Man nimmt ihm den jungen, euphorischen Musiker genauso ab, wie den drogenverseuchten und vollkommen ausgebrannten Mann, zu dem der Ruhm ihn gemacht hat. Egal in welcher Lage er sich aber grade befindet, der Zuschauer fiebert stets mit ihm mit und wünscht ihm, dass alles gut geht. Ich kann mir, um diesen Part abzuschließen, also keinen anderen Schauspieler vorstellen, der für diese Rolle genauso gut geeignet gewesen wäre.
Als nächstes möchte zur zweiten zentralen Hauptfigur kommen – June Carter bzw. Reese Witherspoon. Sie kannte ich bisher auch nur aus so „Blondchen“ – Rollen wie der in „Eiskalte Engel“ oder aber „Election“. Zunächst einmal war ich überhaupt nicht besonders angetan, als ich sie im Film sah. Aber das Image, das sie bei mir irgendwie inne hatte, hat sich durch diesen Film recht drastisch geändert. Denn hier spielt sie eine starke, aber dennoch sehr gefühlvolle Person, die Johnny helfen will und eigentlich eine sehr große Zuneigung bzw. Liebe zu ihm empfindet. Dennoch kann sie das so richtig nicht zeigen. Man merkt ihr das im Film super an. Denn immerhin ist sie an einer Stelle verheiratet und Johnny ist es die ganze Zeit über. Trotzdem tut sie alles, um ihm aus seiner Drogensucht herauszuhelfen. Ich finde, dass Reese Witherspoon in diesem Film –zumindest auf mich- das erste Mal richtig erwachsen und wie eine reife junge Frau gewirkt hat. Vor allem passt die Rolle der aufgeweckten Countrysängerin wider Erwarten sehr gut zu ihr. Sicher würden mir an dieser Stelle auch andere Schauspielerinnen einfallen, die die Rolle hätten spielen können, dennoch macht auch sie ihre Sache gut und vor allem sehr überzeugend.
Abschließend unter diesem Punkt bliebe hier eigentlich noch zu erwähnen Robert Patrick als Ray Cash, Johnnys Vater. Der Name ist sicher nicht jedem von euch geläufig. Aber erinnert euch mal an „Terminator II“ – da ist er der T1000. ;-) Zu dieser Einsicht kam ich auch erst nach langem Grübeln und Überlegen.
Er hat ja die Rolle des hartherzigen Vaters inne, der seinen Sohn dafür verantwortlich macht, dass sein anderer Sohn gestorben ist. Zu Beginn sagt er sogar, dass „...der Teufel den falschen Sohn geholt hat...“. Das ist schon echt übel. Auch scheint er sich im Verlauf des Films [in dem er nicht mehr allzu häufig auftaucht] nicht sonderlich zu ändern. So sagt er während des Thanksgivingessens und kurz nach dem kalten Entzug seines Sohns, einige gemeine Dinge zu selbigem, die dem Zuschauer schon wirklich nahe gehen. Dennoch macht aber auch er seine Rolle gut. Denn wer „Terminator II“ kennt, der weiß ja, dass Robert Patrick wirklich böse gucken kann – genauso spielt er auch hier.
Meine Meinung
Ich wollte den Film Anfang des Jahres ja schon im Kino sehen, war mir aber nicht so richtig sicher, ob er mir gefallen würde. Als ich es mir dann war, war er schon wieder raus. Als ich ihn dann gestern aber in der Videothek stehen sah, war meine Gelegenheit gekommen. Und ich muss wirklich sagen: Der Film ist spitze! Durch die vielen Trailer und Dokus über das Werk, hatte ich ja schon einen ganz guten Einblick. Aber dass der Film so gut und vor allem so fesselnd sein würde, hatte ich kein bisschen erwartet. In meinen Augen handelt es sich hier auch nicht um einen stinknormalen Musikfilm, sondern um einen, der ein großes Maß an Gefühl und vor allem an Dramatik mitbringt, ohne kitschig oder ausgelutscht zu erscheinen. Besonders gut gefallen hat mir in diesem Zusammenhang auch die Liebesgeschichte zwischen Johnny Cash und June Carter. Denn zumindest mir ging es so, dass ich die ganze Zeit mitgefiebert habe, ob die beiden sich denn nun kriegen oder nicht. Für diejenigen, die die Story nicht kennen und noch ein bisschen Spannung haben wollen, löse ich das Ganze an dieser Stelle nicht auf. Ich fand’s nämlich ziemlich gut, dass ich nicht wusste, wie die Biographie nun ausgeht.
Mich hat beeindruckt, dass mir, obwohl altersmäßig nicht der Zielgruppe entsprechend, die Musik im Film so gut gefallen hat. Sie war irgendwie schön ausgesucht, dazu lebensfroh aber auch zur Dramatik in Johnnys Leben passend.
Einige von euch, die hier auch über den Film berichtet haben, haben ja bemängelt, dass der Film in Johnnys mittleren Jahren endet, obwohl er ja noch bis 2003 gelebt habt. Nun, ich finde das absolut nicht schlimm. Denn ich denke, das Wichtigste aus seinem Leben wurde eindrucksvoll herüber gebracht. Am Ende gibt’s ja auch noch eine kurze Erläuterung dazu, wie es mit ihm und June weiterging, wann er gestorben ist usw. Alles andere hätte den Film sicher nicht mehr spannender gemacht sondern womöglich eher das Gegenteil bewirkt. So, wie er ist, ist er super klasse. Aus diesem Grunde habe ich auch nach der ersten guten halben Stunde beschlossen, mir den Film auf DVD zu holen. Ich denke, der sollte in keiner Sammlung fehlen. Zumal sich noch sehr viele Extras wie nicht verwendete Szenen darauf befinden, die stellenweise noch besseren Aufschluss über Johnys damalige Situation geben.
Ich vergebe also volle fünf Sterne und eine absolute Empfehlung an „Walk the Line“. Auch, wenn ihr sonst eher andere Genres bevorzugt oder euch mit Countrymusik und/ oder Johnny Cash nicht befasst – dieser Film lohnt sich trotzdem auf alle Fälle. Er ist super sehenswert. Allein schon wegen der spitzenmäßigen Leistung von Schnuckelchen Joaquin Phoenix.
Die DVD – Extras
Disc 1
- Audiokommentar von Co-Autor und Regisseur James Mangold
- Mehr vom "Man in Black": nicht verwendete Szenen
- Kinotrailer
Disc 2
- Johnny Cash Jukebox: Walk the line – erweiterte Musik-Sequenzen
- Folsom : Cash and the Comeback
- Ring of fire: The passion of Johnny und June
- Cash werden / Carter werden
- Zu Ehren des „Man in Black“: Making – Of Walk the Line
- Cash und seine Philosophie
Danke, für’s Scrollen & Klicken
BulmaZ
76 Bewertungen, 24 Kommentare
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07.03.2007, 09:57 Uhr von mikel_X_24
Bewertung: sehr hilfreichlg mikel
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18.02.2007, 12:29 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichLG Damaris :-)
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14.02.2007, 20:32 Uhr von Goliathlon
Bewertung: sehr hilfreichSchön ausführlich ! Weiter so Mfg Goliathlon
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12.02.2007, 21:10 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh, LG Biggi :-)
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11.02.2007, 21:35 Uhr von papaonline
Bewertung: sehr hilfreichlg papaonline
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10.02.2007, 13:34 Uhr von snnoppii
Bewertung: sehr hilfreichsh und lg
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09.02.2007, 23:22 Uhr von taz772112
Bewertung: sehr hilfreichSH & LG :o)
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09.02.2007, 12:16 Uhr von evafl
Bewertung: sehr hilfreichsh! lg Eva
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08.02.2007, 00:45 Uhr von katna
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich! den film muss ich mir mal ausleihen.
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07.02.2007, 22:28 Uhr von campimo
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨ SH&LG ¨*:•.
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07.02.2007, 20:00 Uhr von Gemini_
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht! LG
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07.02.2007, 19:04 Uhr von kirbekind
Bewertung: sehr hilfreich:-D Sehr hilfreich!
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07.02.2007, 16:59 Uhr von Nettiteddy
Bewertung: sehr hilfreichLG Netti
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07.02.2007, 10:23 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichLieben Gruß :o) Marianne
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07.02.2007, 00:14 Uhr von Maxima24
Bewertung: sehr hilfreich✰ ~ SH ~ ✰
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07.02.2007, 00:03 Uhr von Django006
Bewertung: sehr hilfreichsh & *lg* Alan ;>))))
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06.02.2007, 21:53 Uhr von swissflyer
Bewertung: sehr hilfreich°~°~° sh °~°~°
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06.02.2007, 20:09 Uhr von Sayenna
Bewertung: sehr hilfreichsh :-)
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06.02.2007, 19:57 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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06.02.2007, 19:33 Uhr von lena016
Bewertung: sehr hilfreichSH & LG
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06.02.2007, 19:17 Uhr von aybalam
Bewertung: sehr hilfreichsh, viele Grüße - aybalam -
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06.02.2007, 18:56 Uhr von MarkusH18
Bewertung: sehr hilfreichToller und informativer Bericht, deshalb ein "sehr hilfreich" von mir!! Weiter so!! Gruß Markus!!
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06.02.2007, 18:49 Uhr von Baby1
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.
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06.02.2007, 18:48 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichSehr hilfreich :-)
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