Mass Effect (PC Rollenspiel) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Revan24
Als die Menschheit zum Fixpunkt im Weltall wurde....
Pro:
Epische Story, dramatische Wendungen, schöne Grafik, Möglichkeit Beziehungen zu anderen Figuren einzugehen, sehr schön musikalische Untermalung
Kontra:
Zu beginn abwechslungsreiche, später nervige "Minispielchen" in welchem man ein Landfahrzeug über Planeten fahren muss um Orte oder Gegenstände zu finden.
Empfehlung:
Ja
Nicht nur das die Grafik für ein Rollenspiel sehr hübsch daher kommt (man darf Grafiken von Rollenspielen einfach nicht mit den horenden Ego-Shootern wie Crysis und Co. vergleichen) und die Charaktere vielseitig und "lebensecht" dargestellt werden, nein auch der Soundtrack (also die Musik im Spiel) ist so gut komponiert worden das die Musik im Hintergrund niemals stört und zum Teil sogar zum "einfach nur rumstehen und der Musik lauschen" beigetragen hat.
Man mag nun meinen das es mal wieder ein typisches Science-Fiction-Spiel ist, also Aliens treffen auf Menschen und dann gibt es Krieg, die Menschheit gewinnt und alles wird gut. Mit nichten! Ganz entschlossen! Wer diesem Spiel keine Chance gibt, hat einen "Blockbuster" unter den Rollenspielen verpasst.
Und in Zeiten in dem "Mittelalter-Spiele" wie Neverwinter Nights, The Witcher, DragenAge, Drakensang, Herr der Ringe und Co. die System und Konsolen überfluten kommt so ein Szenerio regelrecht erfrischend daher, erst Recht für die PC-Spieler, da es kaum gute bis gar keine qualitativ erwähnenswerten schönen Rollenspiele im PC-Sektor gibt, selbst die klassischen Spiele aus der StarWars-Reihe werden zum Teil von PC-Spielern fern gehalten und nur für die Konsolen erfunden, warum auch immer, da die grafischen Möglichkeiten auf PCs locker mithalten können mit der "Konsolenkonkurrenz".
Eine kleine Randinformation:
Es gibt zu dem Spiel sogar schon 2 Romane, ein Roman spielt vor MassEffect und ein Teil danach um zum Teil den Übergang zu MassEffect 2 zu ebnen (wobei noch unklar ist, inwieweit der 2. Teil für MassEffect 2 eine Rolle spielen könnte ohne das Spiel gespielt zu haben).
Wichtig ist, dass man die Bücher nicht gelesen haben muss, aber sie ergänzen die Orte, Figuren und die Szenarien drumherum sehr schön und unaufdringlich, dass es praktisch wie ein "Wegbegleiter" ist. Und gerade wenn man erst den bösen Hauptcharakter genauer kennenlernt und dann im Spiel auf ihn trifft, das bringt gleich eine ganz andere Stimmung in das Spiel, genauso wenn man auf Herrn Anderson trifft, welcher die Hauptrolle im Buch hat, im Spiel aber praktisch der "Auftraggeber" für das eigene "Alter Ego" ist.
Kommen wir zum Spiel und worum es dort geht.
Zu Beginn des Spiels darf man auswählen ob man einen männlichen oder weiblichen Charakter spielen möchte, man darf sogar das Aussehen anpassen, einen Namen vergeben und eine Vorgeschichte auswählen, welche praktisch den "Lebenslauf" darstellt, auf welchen sich das Spiel später beziehen wird in diversen Dialogen, z.B. mit den eigenen "Party-Mitgliedern" oder Kollegen, Mitarbeiter auf dem Einsatzschiff (der Normandy).
Anhand von Gesprächen und der spielinternen Enzyklopädie lernt man die Vorgeschichte kennen, wie die Menschheit den Sprung in den Weltraum geschaffen hat und wie die ersten Begegnungen mit außerirdischen Lebensformen vonstatten gegangen ist.
Man spielt im Folge des Spiels also einen Charakter welcher einer speziellen Einheit unterstellt ist um Krisenkonflikte zu beenden oder Nachforschungen anzustellen. Im folge dessen lernt man viele weitere Figuren, Orte und Welten kennen, welche grafisch sehr schön in Szene gesetzt sind. Hin und wieder gibt es kleine Mängel an der Technik, dennoch ist die Grafik sehr hübsch gelungen für ein Rollenspiel.
Die Geschichte selber, ohne etwas verraten zu wollen, kann man schon fast als episch beschreiben. Wer sich für Storys mehr interessiert als für das Gameplay wir sich sofort hineingezogen fühlen und mit den Figuren mitleiden, da es oft zu filmreifen Szenen kommt und man sich später sogar entscheiden muss, welches Teammitglied geopfert werden muss für den eigenen Erfolg. Dazu ist man natürlich bemüht möglichst weiterhin Frieden unter den Völkern zu waren, was natürlich auch nach hinten losgehen kann, daher gibt es keine generelle Beschränkung an der Größe der eigenen Gruppengröße, wenn man z.B. Sympathien bei einem anderen möglichen Gruppenmitglied verspielt, dann kann dieser sich sogar gegen einen selber stellen und die Gruppe verlassen oder gar angreifen.
Das einzige Manko am Spiel sind die kleinen "Minispiele", wo man ein Gefährt steuern darf um sich über Planeten zu bewegen. Zu Beginn ist das noch ganz nett als Abwechslung, später mutiert es jedoch zur Gewohnheit bis hin zur nervigen Langeweile. Aber wenn es rein um die Geschichte der Haupstory geht und die vielen Nebenmissionen, spielt das Spiel ganz klar in der ERSTEN LIGA!
Die Musik, also den Soundtrack zum Spiel gibt es sogar zu kaufen und Fans von MassEffect müssen sich diesen einfach zu legen.
Für mich eine ganz klare Empfehlung und ich freue mich schon auf den 2. Teil von der geplanten Trilogie!
46 Bewertungen, 8 Kommentare
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22.01.2010, 13:48 Uhr von raZuuL
Bewertung: sehr hilfreichEin Super Bericht! Weiter so!
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21.01.2010, 14:21 Uhr von [email protected]
Bewertung: sehr hilfreichgreetz from wallcity beartown
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21.01.2010, 10:54 Uhr von cleo1
Bewertung: sehr hilfreichAuch sehr schön geschrieben. LG cleo1
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21.01.2010, 07:59 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichToller Bericht.....Lg Sigi
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20.01.2010, 23:10 Uhr von liebes35
Bewertung: sehr hilfreichGut beschrieben. LG Steffi
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20.01.2010, 23:10 Uhr von bigmama
Bewertung: sehr hilfreichsuper Bericht, LG Anett
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20.01.2010, 22:27 Uhr von blitzkid
Bewertung: sehr hilfreichdanke für den Bericht
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20.01.2010, 22:12 Uhr von minasteini
Bewertung: sehr hilfreichSh für deinen Bericht. LG Marina
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