Pulse (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Scoopexx
Der elektonische Horror
Pro:
nicht schlecht produziert
Kontra:
hier und da wirklich ein bisschen trashig
Empfehlung:
Nein
Story
Student Josh hat ein unheimliches Erlebnis in der Bibliothek, in der ihm eine Art Geist erscheint. Seine Freundin Mattie (Kristin Bell) ist ziemlich besorgt um ihn, weil er sich danach nicht mehr wirklich meldet oder nur nichtssagende Messages auf ihrem Anrufbeantworter hinterlässt. Auch ihre beste Freundin Lizz beginnt sich langsam Sorgen darüber zu machen, was mit den beiden los ist. Als Mattie ihn endlich in seiner Wohnung besucht, findet sie nur Chaos vor und einen desolaten Josh, der sich umbringt, während sie dort ist. Als Mattie und ihre Freunde gerade im Chat sind, taucht dort plötzlich etwas auf, das sich Josh nennt und nur "helpme" postet und das etliche Male. Die Clique um Mattie beschließt daraufhin, dass Stone, einer ihrer Freunde in Josh's Appartment geht und dort den Rechner abstellt, weil sie ein Virus vermuten. Die Ereignisse werden daraufhin immer mysteriöser. Mattie erhält einen Umschlag, den Josh noch vor seinem Ableben an sie abgeschickt hat, in dem sich aber nur Klebeband befindet und ihr neuer Bekannter Dexter, der Josh's PC gekauft hat, findet mysteriöse Daten auf seiner Festplatte. In der Folge finden immer mehr eigenartige Selbstmorde in der Umgebung von Mattie statt.
Bewertung
Der Film ist nicht schlecht produziert und bietet zumindest keine schlechte schauspielerische Leistung, allerdings bekommen die Schauspieler auch nicht oft Gelegenheit, sich wirklich auszuzeichnen. Was ein bisschen stört, ist die ständig blau-grüne Farbgebung, die sich den ganzen Film über hindurchzieht. Natürlich soll dies die kühle, technische Athmosphäre verdeutlichen der heutigen Welt, die der Film mehr oder weniger indirekt anprangert, verdeutlichen. Der Athmosphäre tut es jedoch meiner Meinung nach absolut nicht gut, Schwarz-Weiß wäre vielleicht stilistisch besser gewesen, ohne der Athmosphäre zu schaden, allerdings wäre auch das nicht wirklich passend gewesen.
Wenn man mit den letzten Horror-Neuverfilmungen asiatischer Filme, wie z.B. The Eye oder The Ring zurechtgekommen ist, dann wird man auch mit diesem Film keine Probleme haben. Die Kritik, die Pulse ausübt, ist klar. Es geht um die neuen Medien. Ob die Kritik wirklich ernst gemeint ist oder nicht, ist schwer zu beurteilen, immerhin handelt es sich nur um einen gewöhnlichen Horrorfilm, der inhaltlich eigentlich niemanden ansprechen dürfte, der jemals mit den neuen Medien in Kontakt gekommen ist. Er hat auf jeden Fall seine Momente, die er in Sachen Horror auch auslebt, aber irgendwie ist das immer noch zu wenig, um wirklich 100-prozentig zu gefallen. Was bei dem Film am Ende bleibt, ist eine recht gute Horrorfilmproduktion, die den Zeitgeist aufgreift und wohl auch etwas Kritik auf niedrigem Niveau ausübt. Die ein oder andere Szene mag wirklich total bescheuert sein, aber alles in allem kann man dem Film nicht unterstellen, wirklich schlecht zu sein. Ich hätte mir gewünscht, dass die Produzenten ein Thema aufgegriffen hätten, von dem sie mehr Ahnung haben und mit gleichem Budget einen Film daraus gemacht hätten. So ist es eine klare Produktion am Markt vorbei. Ein Film, der vom Genre her klar die Jugend anspricht, aber vom Inhalt eher die Leute, die mit dem Internet noch nie etwas zu tun hatten, kann nur schief gehen. Es liegt allein an der vernünftigen Drehbuchqualität und an der nicht schlechten Leistung der Schauspieler, dass Pulse keine richtige Gurke ist, sondern sich irgendwo im oberen filmischen Mittelmaß bewegt.
Fakten
Die Kauf-DVD ist bei Kinowelt erschienen. Erfreulicherweise lassen sich die Untertitel hier abschalten, wenn man den Film auf englisch schaut, was keine Üblichkeit bei diesem Publisher ist. Die DVD ist FSK 16 und auch in Deutschland ungekürzt. Als Sprachen lassen sich Deutsch und Englisch auswählen, an Untertiteln steht lediglich Deutsch zur Verfügung. Die Spielfilmlänge beträgt lediglich knapp 85 Minuten. An Extras lassen sich folgende Dinge auf der DVD finden (Quelle: ofdb.de):
Audiokommentar
Alternatives Ende
Deleted Scenes
Making of
Audiokommentar von Regisseur Jim Sonzero und Special Effects Designer Gary Tunnicliffe
Audiokommentar von den Produzenten Mike Leahy und Joel Soisson, Visual Effects Supervisor Kevin O'Neil, Cutter Kirk Morri, Line Producer Ron Vecchiarelli und Schauspieler Samm Levine
Trailer: Deutsch/Englisch
6 deleted Scenes und alternatives Ende
Musikvideo von Sonic Syndicate: "Denied"
Interviews mit Kristen Bell und Christina Milian (jeweils 10:02 Min.)
Dokumentationen:
Making of (7:01 Min.)
Die Visuellen Effekte (5:57 Min.)
Normale paranormale Phänomene (4:22 Min.)
Produktionsnotizen, Fotogallerie und TV Spots
Trailer-Show:
Die Vorahnung*
Exiled*
Saw III Teaser*
See No Evil
Wolf Creek
The Fountain
Chaos
Saw I & II Steel Edition
88 Minutes
Kinowelt TV
34 Bewertungen, 9 Kommentare
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18.07.2010, 11:21 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichSehr hilfreich und liebe Grüße Sigi
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17.07.2010, 21:29 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichwünsche dir ein schönes wochenende lg. petra
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17.07.2010, 20:44 Uhr von XXLALF
Bewertung: sehr hilfreichund ein wunderschönes wochenende
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17.07.2010, 18:55 Uhr von catmum68
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreicher Bericht, LG
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17.07.2010, 18:43 Uhr von trullilu
Bewertung: sehr hilfreichSonnige Grüße schickt dir trullilu !!!
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17.07.2010, 18:26 Uhr von Mondlicht1957
Bewertung: sehr hilfreichSehr hilfreich und liebe Grüsse
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17.07.2010, 18:25 Uhr von Nina1805
Bewertung: sehr hilfreichsuper Bericht! Schönes We noch!
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17.07.2010, 18:20 Uhr von Humpen77
Bewertung: sehr hilfreichSehr schöner Bericht! Lieben Gruß
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17.07.2010, 16:54 Uhr von Lakisha_1
Bewertung: sehr hilfreichwünsche ein schönes Wochenende. PS. Würd mich über gegenlesung freuen. lg
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