Pyramiden von Giseh Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 10/2007
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Erfahrungsbericht von m0gli
das Highlight
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
das Highlight
Schon bei der Anfahrt des Busses auf Gizeh sah man sie, die Monumentalbauwerke der Antike - die Pyramiden hoch in den schmutziggrauen, versmogten Himmel von Kairo ragen.
Einfach ein Highlight unserer Kreuzfahrt. Die Anstrengung der fast dreistündigen Busfahrt von Alexandria nach Kairo war aufgewogen.
Einmal das einzige der noch existierenden Sieben Weltwunder der Antike mit eigenen Augen zu sehen, das ist eigentlich ein Muss, wenn man schon so nahe dabei ist.
Da wir leider nicht allzu viel Zeit hatten, blieben nicht lange bei der Reiseleitung stehen, um deren Erklärungen zu lauschen, den Zahlen und Fakten kann man ja überall nachlesen, sondern erkundeten die Pyramiden auf eigene Faust. Es ist schon gigantisch, wenn man sich überlegt, dass die drei großen aus der Zeit von 2.575 2.465 v. Chr. (4. Dynastie des Alten Reiches) stammen und damit fast 4.600 Jahre alt sind. Unwillkürlich stellt sich die Frage, wie die Menschen damals in der Lage waren, sie zu errichten. Schon alleine der Transport der Steinblöcke auf dem Nil zum Hafen und sie dann die Strecke bis zur Baustelle zu bringen, kann man nur als Meisterleistung betrachten, gar nicht zu reden, vom Bau der Königsgräber selbst.
Die Cheopspyramide, die größte der drei Bauwerke ist 137,50m hoch und hat eine Kantenlänge von 227,50 m. An ihr wurden 2,5 Millionen Steinblöcke verbaut.
Die Chephren-Pyramide, steht etwas höher auf einem kleinen Plateau und wirkt höher als die Cheopspyramide. Sie ist auch nur 2 m niedriger, also 135,50m hoch und weist eine Kantenlänge von 210,50m auf. Sie ist die einzige der hier stehenden Pyramiden, die an ihrer Spitze noch die Verkleidung aus Kalksteinplatten erkennen lässt.
So sind wir, wie hunderte andere Menschen auch, über das staubige Gelände gelaufen. Man kann nahe an die Pyramiden herangehen und sich die riesigen Steinblöcke ansehen, aus denen sie erbaut wurden. Unverständlich ist mir, dass es immer wieder Menschen gibt, die Absperrungen übersteigen und sich auf den Steinquadern niederlassen. Die zahlreichen mit Trillerpfeifen bewaffneten Wärter haben dies dann aber jeweils schnell unterbunden.
Wer wollte konnte das Gelände auch reitend auf einem Kamel erkunden und die allgegenwärtigen Händler versuchen natürlich ihre Ware an den Mann oder die Frau zu bringen. Dabei handelt es sich oft um die typischen Produkte aus Papyrus.
Wer einen Gesamtüberblick auf das Gelände haben möchte, der kann wie wir es dann mit dem Bus taten, die übrigens fast zwischen den Pyramiden parken, zum Aussichtspunkt oberhalb fahren. Von hier sieht man alle drei großen Pyramiden auf einmal und kann auch erkennen, dass um die kleinste, die Pyramide des Mykerinos (62m hoch, Kantenlänge 106m mehrere kleine unvollendete Pyramiden stehen, die für Familienmitglieder des Pharaos gedacht waren.
Leider reichte unsere Zeit nicht aus, um sich eine auch von Innen ansehen können.
Das neben der Cheopspyramide 1954 gefundene Totenschiff (Sonnenbarke) wurde zerlegt und ist heute, wieder zusammengesetzt, in einem kleinen Museum auf dem Gelände zu sehen.
Nachdem wir die Pyramiden aus der Nähe und von der oberhalb gelegenen Plattform gesehen, bewundert und fotografiert hatten und dabei auch schon einen Blick auf die Sphinx erhaschen konnten, fuhr uns unser Bus, aber man kann auch sehr gut in wenigen Minuten Fuß dorthin gelangen, zur sogenannten Wächterin der Pyramiden, der Sphinx.
Lang hingestreckt liegt sie dort seit tausenden von Jahren, nasenlos zwar, aber umso majestätischer, wenn man bedenkt, dass sie auch einem Stück gehauen wurde.
Ihre historische Bedeutung ist wohl unumstritten, handelt es sich doch um das älteste bekannte Werk altägyptischer Bildhauerei. Das riesige Stück stammt wohl aus der Zeit Chephrens (2.558 2.532 v. Chr) und misst 73m in der Länge, 4m in der Breite und 20m in der Höhe. Alleine die vorderen Tatzen auf die sie sich scheinbar stützt haben schon enorme Ausmaße. Viele Forscher gehen davon aus, dass sie auch nach dem Abbild Cheprens gehauen wurde. Auf jeden Fall trägt der menschliche Kopf ein Tuch mit Uräusschlange und Pharaonenbart. Der Körper stellt einen liegenden Löwen dar. Warum ihr die Nase fehlt konnte nicht geklärt werden. Die Geschichte mit Obelix muss man aber wohl in den Bereich der Fabeln verbannen. Fest steht, dass sie im Laufe ihres über 4.500 Jahren schon mehrmals mit Sand bedeckt war.
Wer sich die Pyramiden anschaut darf es nicht versäumen, sich auch die Sphinx anzusehen. Beides gehört einfach zusammen.
Bilder der Sphinx mit den dahinter hoch aufragenden Pyramiden sind einfach ein Highlight eines Besuches in Kairo, zumal man mit dem Eintrittspreis zu den Pyramiden auch den Besuch der Sphinx mitbezahlt hat. Da wir den Ausflug pauschal gebucht hatten (Fahrt vom Hafen in Alexandria, Besuch von Pyramiden und Sphinx, Mittagessen auf einem Nilschiff, Papyrusfabrik (oder besser gesagt geschäft) und Besuch der Alabaster Moschee) kann ich leider zur Höhe des Eintrittpreises nichts sagen).
Leider war die Luftverschmutzung in Kairo so hoch, dass von der Sphinx betrachtet die Pyramiden teilweise regelrecht im Dunst lagen, was auf den Fotos gar nicht so zum Ausdruck kommt.
Fazit:
Für mich ein absolutes Muss!!! Wer einige Tage, in Kairo ist sollte sich allerdings mehr Zeit zum Besichtigen nehmen. Vor allen Dingen gehört dann für mich auch ein Besuch in den Pyramiden mit zum Pflichtprogramm. Auf unserer Tour haben wir aber trotzdem mehr als nur einen flüchtigen Eindruck bekommen.
Schon bei der Anfahrt des Busses auf Gizeh sah man sie, die Monumentalbauwerke der Antike - die Pyramiden hoch in den schmutziggrauen, versmogten Himmel von Kairo ragen.
Einfach ein Highlight unserer Kreuzfahrt. Die Anstrengung der fast dreistündigen Busfahrt von Alexandria nach Kairo war aufgewogen.
Einmal das einzige der noch existierenden Sieben Weltwunder der Antike mit eigenen Augen zu sehen, das ist eigentlich ein Muss, wenn man schon so nahe dabei ist.
Da wir leider nicht allzu viel Zeit hatten, blieben nicht lange bei der Reiseleitung stehen, um deren Erklärungen zu lauschen, den Zahlen und Fakten kann man ja überall nachlesen, sondern erkundeten die Pyramiden auf eigene Faust. Es ist schon gigantisch, wenn man sich überlegt, dass die drei großen aus der Zeit von 2.575 2.465 v. Chr. (4. Dynastie des Alten Reiches) stammen und damit fast 4.600 Jahre alt sind. Unwillkürlich stellt sich die Frage, wie die Menschen damals in der Lage waren, sie zu errichten. Schon alleine der Transport der Steinblöcke auf dem Nil zum Hafen und sie dann die Strecke bis zur Baustelle zu bringen, kann man nur als Meisterleistung betrachten, gar nicht zu reden, vom Bau der Königsgräber selbst.
Die Cheopspyramide, die größte der drei Bauwerke ist 137,50m hoch und hat eine Kantenlänge von 227,50 m. An ihr wurden 2,5 Millionen Steinblöcke verbaut.
Die Chephren-Pyramide, steht etwas höher auf einem kleinen Plateau und wirkt höher als die Cheopspyramide. Sie ist auch nur 2 m niedriger, also 135,50m hoch und weist eine Kantenlänge von 210,50m auf. Sie ist die einzige der hier stehenden Pyramiden, die an ihrer Spitze noch die Verkleidung aus Kalksteinplatten erkennen lässt.
So sind wir, wie hunderte andere Menschen auch, über das staubige Gelände gelaufen. Man kann nahe an die Pyramiden herangehen und sich die riesigen Steinblöcke ansehen, aus denen sie erbaut wurden. Unverständlich ist mir, dass es immer wieder Menschen gibt, die Absperrungen übersteigen und sich auf den Steinquadern niederlassen. Die zahlreichen mit Trillerpfeifen bewaffneten Wärter haben dies dann aber jeweils schnell unterbunden.
Wer wollte konnte das Gelände auch reitend auf einem Kamel erkunden und die allgegenwärtigen Händler versuchen natürlich ihre Ware an den Mann oder die Frau zu bringen. Dabei handelt es sich oft um die typischen Produkte aus Papyrus.
Wer einen Gesamtüberblick auf das Gelände haben möchte, der kann wie wir es dann mit dem Bus taten, die übrigens fast zwischen den Pyramiden parken, zum Aussichtspunkt oberhalb fahren. Von hier sieht man alle drei großen Pyramiden auf einmal und kann auch erkennen, dass um die kleinste, die Pyramide des Mykerinos (62m hoch, Kantenlänge 106m mehrere kleine unvollendete Pyramiden stehen, die für Familienmitglieder des Pharaos gedacht waren.
Leider reichte unsere Zeit nicht aus, um sich eine auch von Innen ansehen können.
Das neben der Cheopspyramide 1954 gefundene Totenschiff (Sonnenbarke) wurde zerlegt und ist heute, wieder zusammengesetzt, in einem kleinen Museum auf dem Gelände zu sehen.
Nachdem wir die Pyramiden aus der Nähe und von der oberhalb gelegenen Plattform gesehen, bewundert und fotografiert hatten und dabei auch schon einen Blick auf die Sphinx erhaschen konnten, fuhr uns unser Bus, aber man kann auch sehr gut in wenigen Minuten Fuß dorthin gelangen, zur sogenannten Wächterin der Pyramiden, der Sphinx.
Lang hingestreckt liegt sie dort seit tausenden von Jahren, nasenlos zwar, aber umso majestätischer, wenn man bedenkt, dass sie auch einem Stück gehauen wurde.
Ihre historische Bedeutung ist wohl unumstritten, handelt es sich doch um das älteste bekannte Werk altägyptischer Bildhauerei. Das riesige Stück stammt wohl aus der Zeit Chephrens (2.558 2.532 v. Chr) und misst 73m in der Länge, 4m in der Breite und 20m in der Höhe. Alleine die vorderen Tatzen auf die sie sich scheinbar stützt haben schon enorme Ausmaße. Viele Forscher gehen davon aus, dass sie auch nach dem Abbild Cheprens gehauen wurde. Auf jeden Fall trägt der menschliche Kopf ein Tuch mit Uräusschlange und Pharaonenbart. Der Körper stellt einen liegenden Löwen dar. Warum ihr die Nase fehlt konnte nicht geklärt werden. Die Geschichte mit Obelix muss man aber wohl in den Bereich der Fabeln verbannen. Fest steht, dass sie im Laufe ihres über 4.500 Jahren schon mehrmals mit Sand bedeckt war.
Wer sich die Pyramiden anschaut darf es nicht versäumen, sich auch die Sphinx anzusehen. Beides gehört einfach zusammen.
Bilder der Sphinx mit den dahinter hoch aufragenden Pyramiden sind einfach ein Highlight eines Besuches in Kairo, zumal man mit dem Eintrittspreis zu den Pyramiden auch den Besuch der Sphinx mitbezahlt hat. Da wir den Ausflug pauschal gebucht hatten (Fahrt vom Hafen in Alexandria, Besuch von Pyramiden und Sphinx, Mittagessen auf einem Nilschiff, Papyrusfabrik (oder besser gesagt geschäft) und Besuch der Alabaster Moschee) kann ich leider zur Höhe des Eintrittpreises nichts sagen).
Leider war die Luftverschmutzung in Kairo so hoch, dass von der Sphinx betrachtet die Pyramiden teilweise regelrecht im Dunst lagen, was auf den Fotos gar nicht so zum Ausdruck kommt.
Fazit:
Für mich ein absolutes Muss!!! Wer einige Tage, in Kairo ist sollte sich allerdings mehr Zeit zum Besichtigen nehmen. Vor allen Dingen gehört dann für mich auch ein Besuch in den Pyramiden mit zum Pflichtprogramm. Auf unserer Tour haben wir aber trotzdem mehr als nur einen flüchtigen Eindruck bekommen.
33 Bewertungen, 6 Kommentare
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29.01.2010, 16:53 Uhr von Striker1981
Bewertung: sehr hilfreichSH und Liebe Grüße vom STRIKER ;)
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18.01.2010, 14:32 Uhr von hotnici1989
Bewertung: sehr hilfreichschöner bericht lg nici
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10.11.2009, 07:58 Uhr von Gemini_
Bewertung: sehr hilfreichSuper Bericht! Weiter so! LG
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09.11.2009, 21:20 Uhr von minasteini
Bewertung: sehr hilfreichSh und viele liebe Grüße.
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09.11.2009, 21:12 Uhr von Bunny84
Bewertung: sehr hilfreichSehr Hilfreich. Liebe Grüße und einen schönen Abend sendet dir BUNNY84 PS: Freue mich über Gegenlesungen
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09.11.2009, 20:28 Uhr von starlet99
Bewertung: sehr hilfreichsuper berichtet, liebe grüße :-)
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