Kinder des Judas Testbericht
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Erfahrungsbericht von Hasal
Wieder ein toller Heitz
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Leipzig im Jahr 2007. Sie ist die gute Seele des Krankenhauses. Sie steht denen bei, die in ihren letzten Stunden nicht allein sein sollen. Jeder, der die junge Frau am Bett eines Sterbenden wachen sieht, wird sie für einen Engel halten. Denn niemand weiß, wer sie wirklich ist ... Jung sein, schön, gesund - und das bis in alle Ewigkeit: Was sich für viele nach einem Traum anhört, ist für Sia schon vor langer Zeit zum Fluch geworden. Sie sehnt sich nur nach einem: einschlafen und nie wieder aufwachen müssen. Doch das darf sie nicht. Zu groß ist die Schuld, die Sia auf sich geladen hat, zu groß die Verantwortung, die sie gegenüber der Menschheit trägt. Um den Schmerz zu lindern, schreibt Sia in einer langen, einsamen Nacht ihre Geschichte nieder. Sie beginnt 1670 und erzählt von einem kleinen Mädchen, das in die dunklen Machenschaften der »Kinder des Judas« verwickelt wurde, jenes mächtigen Bündnisses von Wissenschaftlern - und Vampiren!
Meine Meinung:
Das Buch beginnt mit dem Prolog, der in der Jetzt-Zeit geschrieben ist und in dem eine junge Frau vorgestellt wird. Man weiß aber (noch) nicht, wie sie mit dem Inhalt in Zusammenhang steht. Erst dann fängt das Buch richtig an und zwar im 17. Jahrhundert. Diese Zeitsprünge begegnen einem öfters, was mich aber keineswegs stört. Dadurch werden die einzelnen Geschichten unterbrochen und man muss mehr darüber grübeln, wie's nun weitergehen könnte. Ich habe bereits andere Bücher von Markus Heitz gelesen, in denen er diese Technik auch anwendet und ich muss gestehen ich habe sie lieben gelernt. Die Geschichte im allgemeinen hat mir sehr gut gefallen, obwohl ab einem gewissen Zeitpunkt gemerkt hat, dass Sia Scylla ist. Wobei dadurch die Spannung nicht gelitten hat. Die Personen hat Markus Heitz wieder sehr gut ausgeformt, wie ich finde. Vor allem Scylla gefällt mir sehr gut, die versucht, aus dem, was ihr vorgeschrieben ist, auszubrechen. Die oftmals düstere Stimmung ist meistens ein Zeichen für einen weiteren Angriff. Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Verwebung des Genre Mystik mit Historik, wobei Markus Heitz das betreffenden Jahrhundert oft sehr detailreich beschreibt, normalerweise empfinde ich solche Beschreibungen als langweilig, aber hier kann davon nicht die Rede sein. Markus Heitz webt gekonnt Informationen über den Vampirglauben in den osteuropäischen Gebieten mit ein, und ich muss zugeben, manche dieser Informationen waren neu für mich. Das Buch an sich ist allerdings nichts für zartbesaitete Menschen: Man wird Zeuge von Sezierungen, Tötungen von Vampiren durch Pfählen usw. Dabei fließt dann schon etwas Blut. Ich bin aber, glaube ich, schon so abgehärtet, dass es mich eher weniger stört.Zum Schluss noch was übers Ende:Das Ende ist zwar kein richtiges Happy End, doch es taucht eine Lösung auf, die mich einigermaßen zufrieden stellt (100%ig zufrieden kann man nicht sein).
27 Bewertungen, 11 Kommentare
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10.10.2008, 21:27 Uhr von MasterSirTobi
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht. LG von MasterSirTobi
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05.10.2008, 12:03 Uhr von Baby1
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.
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05.10.2008, 12:01 Uhr von Puppekaa
Bewertung: sehr hilfreichsehr schöner Bericht - LG Karsta
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05.10.2008, 02:55 Uhr von [email protected]
Bewertung: sehr hilfreichgruss
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04.10.2008, 22:35 Uhr von Zzaldo
Bewertung: sehr hilfreichliebe Gruße sendet dir Stephan
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04.10.2008, 22:16 Uhr von presscorpse
Bewertung: sehr hilfreichprima bericht! lg presscorpse
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04.10.2008, 21:39 Uhr von sandieheinrich
Bewertung: sehr hilfreichGrüßle aus der Hauptstadt
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04.10.2008, 21:11 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichschönen abend wünsch ich dir lg. petra
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04.10.2008, 20:09 Uhr von LaDyH
Bewertung: sehr hilfreichSehr hilfreicher Bericht. LG.
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04.10.2008, 19:37 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichschöne grüße sendet dir Sigi
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04.10.2008, 18:53 Uhr von Jerry525
Bewertung: sehr hilfreichEin sh und lg von mir JERRY
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