Kinder des Judas Testbericht
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Erfahrungsbericht von cookie1511
Blutige Vampire
Pro:
Spannung und Geheimnisse
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Titel: Kinder des Judas
Originaltitel: -
Verlag: Droemer/ Knaur
Erschienen: 12. Oktober 2007
ISBN-10: 3426662779
ISBN-13: 978-3426662779
Seiten: 704
Einband: Broschiert
Serie: Judas Band 1
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Autorenpotrait
Quelle: Amazon
Zitat:
Markus Heitz, geboren 1971, studierte Germanistik und Geschichte und lebt als freier Autor in Zweibrücken. Er wurde bereits mehrfach mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. Nachdem er mit seiner Romantrilogie rund um "Die Zwerge" zum Großmeister der deutschen Fantasy wurde, eroberte er mit dem Zweiteiler "Ritus" und "Sanctum" auch den Mysterybereich - und legte mit "Kinder des Judas" seinen ersten Vampirroman vor.
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Inhaltsangabe
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Zitat:
Leipzig im Jahr 2007. Sie ist die gute Seele des Krankenhauses. Sie steht denen bei, die in ihren letzten Stunden nicht allein sein sollen. Jeder, der die junge Frau am Bett eines Sterbenden wachen sieht, wird sie für einen Engel halten. Denn niemand weiß, wer sie wirklich ist ... Jung sein, schön, gesund - und das bis in alle Ewigkeit: Was sich für viele nach einem Traum anhört, ist für Sia schon vor langer Zeit zum Fluch geworden. Sie sehnt sich nur nach einem: einschlafen und nie wieder aufwachen müssen. Doch das darf sie nicht. Zu groß ist die Schuld, die Sia auf sich geladen hat, zu groß die Verantwortung, die sie gegenüber der Menschheit trägt. Um den Schmerz zu lindern, schreibt Sia in einer langen, einsamen Nacht ihre Geschichte nieder. Sie beginnt 1670 und erzählt von einem kleinen Mädchen, das in die dunklen Machenschaften der »Kinder des Judas« verwickelt wurde, jenes mächtigen Bündnisses von Wissenschaftlern - und Vampiren!
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Meine Meinung:
Sia, auf den ersten Blick eine normale Krankenschwester, erzählt ihr Leben. Auf dem zweiten Blick ist sie aber alles andere als normal: Ihre Erzählungen beginnen nämlich Ende des 17. Jahrhunderts. Nach dem Tod ihrer Mutter wird sie von ihrem Vater aufgenommen. Schnell merkt sie, dass er nicht ist wie andere Väter, er scheint ein dunkles Geheimnis zu verbergen. Es gibt für die kleine Scylla, wie sich selbst als Mädchen genannt hat, viele verborgene Dinge aufzudecken und am Ende führt sie einen erbitterten Krieg gegen die Cognatio, ein Geheimbund gelehrter Vampire.
In der Gegenwart, im Jahr 2007, wird sie schließlich von ihrer Vergangenheit eingeholt. Ihr Halbbruder Marek hat sie aufgespürt und versucht sie auf seine Seite zu ziehen.
Das Buch hat schon des Öfteren mein Interesse geweckt, und nachdem ich ein anderes von dem Autor gelesen habe, war ich so begeistert, dass ich schließlich auch zu diesem gegriffen habe.
Das Cover hat einen schwarzen Hintergrund, der Titel und der Name des Autors sowie mysteriöse Zeichen sind in grün aufgedruckt.
Der Roman ist in einigen großen Abschnitten unterteilt, diese wiederum in kleineren Kapiteln. Zu Anfang wechseln sich Vergangenheit und Gegenwart noch regelmäßig ab. Je mehr es aber dem Ende zugeht, werden die Erzählungen von vor über dreihundert Jahren häufiger. Bis sich schließlich beide Zeiten vereinen.
Jedes Mal habe ich mich in die jeweilige Zeit hineinversetzt und mit der Protagonistin mitgefühlt und mit gelebt. Kam der Sprung in die Zukunft oder in die Vergangenheit, habe ich zwar immer eine Seite gebraucht um mich wieder umzuorientieren, war aber danach wieder genauso gefesselt. Der Autor hat es wunderbar geschafft, den Aberglauben und die Überlieferungen der östlichen Staaten bezüglich von Vampiren, Hexen und Dämonen, in diesem Roman gut verpackt wiederzugeben. Historische Begebenheiten wurden auch erwähnt, so spielte zum Beispiel die türkische Besetzung der Balkanstaaten eine große Rolle.
Sehr gut hat mir gefallen, dass es sich in diesem Buch nicht um verschmuste Vampire handelte, sondern eher um blutrünstige Monster. Einzig die Protagonistin Sia schien menschliche Züge angenommen zu haben, wobei auch sie, wenn es sein musste, gut zubeißen konnte. Und trotzdem habe ich sie als sehr sympathisch empfunden. Aus ihrer Sicht wurde auch größtenteils erzählt. Außer ihr gab es kaum nette Charaktere, nur wenige Ausnahmen gab es. Wie zum Beispiel ihr kurzzeitiger Liebhaber Victor. Die anderen Figuren waren mehr oder weniger alle intrigant und egoistisch.
Das Buch ist flüssig geschrieben, aber auch sehr blutig, teils grausig. Haben die Vampire, wovon es viele verschiedene Unterarten gab, sich bekämpft, habe sie sich nicht gerade mit Samthandschuhen angefasst. Die Verletzungen wurden sehr detailliert beschrieben. Mich hat es allerdings nicht gestört, es passte zum Rahmen der Geschichte.
Das Ende war außergewöhnlich gefühlvoll gehalten, auch wenn es kein „Happy End“ im klassischen Sinne war.
Als Anhang gibt es ein Interview mit dem Autor über das Buch und noch Szenen, die vor der Endfassung gestrichen wurden.
45 Bewertungen, 8 Kommentare
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25.04.2011, 08:55 Uhr von yeppton
Bewertung: sehr hilfreichsehr schoen berichtet, Lg Markus
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18.09.2010, 12:56 Uhr von cleo1
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht. Wünsche ein schönes Wochenende und LG cleo1 Danke für Deine Lesungen.
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18.09.2010, 11:05 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichWünsche einen schönen Samstag
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18.09.2010, 08:46 Uhr von senora
Bewertung: sehr hilfreichIch wünsche ein schönes Wochenende. LG
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18.09.2010, 01:15 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichein schönes wochenende wünsch ich dir lg. petra
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17.09.2010, 23:55 Uhr von wakingtall2005
Bewertung: sehr hilfreichEin wirklich sehr schöner Bericht, lesen und gelesen werden, liebe Grüße und einen schönen Rest - Tag Noch ; ) Wakingtall2005
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17.09.2010, 22:53 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreich..........LG KATJA............
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17.09.2010, 22:43 Uhr von Lanch999
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht! LG von Lanch999 Freue mich auf deine Gegenlesung :D
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