SanDisk Sansa e250 2GB Testbericht

ab 17,94
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Summe aller Bewertungen
  • Ausstattung:  sehr gut
  • Zuverlässigkeit:  sehr gut
  • Bedienung:  einfach

Erfahrungsbericht von Michaela_Gruenen

Super Toller MP3Player!

Pro:

klang sehr guter akku lautstärke bedienung ...

Kontra:

... ? keine ahung

Empfehlung:

Ja

Hallo an alle
hier kommt also mein erster bericht
ich hoffe er wird gut und informativ!
viel spaß beim lesen.


Display
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Das Display des e250 ist sehr hell und klar. Foto- und Videodarstellung sind kein Problem. Auch bei Sonnenlicht ist das Display immer noch sehr gut erkennbar. Standardmäßig ist etwas mehr als die Hälfte der maximalen Helligkeit eingestellt - das habe ich bis heute nicht verändert, denn mehr wird gar nicht benötigt.
Die Farben sind gut und natürlich bei der Fotobetrachtung.


Software
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Mit der beiliegenden Software "Sansa Media Converter" lassen sich Filme beliebigen Formats in das für den e250 lesbare Quicktime-Format (.mov) bringen. Leider ist diese Komprimierung absolut ineffizient. Aus einem 700 MB großen DivX-Film in DVD-Auflösung (720 x 576 Pixel) mit 128kbit-Stereo-Tonspur (Mp3), wird nach der Umwandlung eine 1,7 GB große Quicktime-Datei (bei viel kleinerer Auflösung, Bildrate und Tonqualität!). Nun, nicht ganz - denn der Converter teilt die Dateien alle 10 Minuten auf - für große Filme gänzlich ungeeignet. Im Internet gibt es jedoch Anleitungen, wie man dem Converter das Aufteilen der Dateien austreiben kann. Der e250 spielt diese Dateien dann immer noch ab, jedoch braucht er zum Öffnen schon mal eine Minute. Mit den aufgeteilten Standarddateien sind die Videos nahezu sofort geöffnet.
Teilweise gibt es allerdings zufällig auftretende Probleme. Trotz konvertieren mit dem SanDisk-Tool kann der Player die Filme trotzdem nicht abspielen - ärgerlich, wenn das codieren doch gut mal eine Stunde dauern kann. Eine absolute Lösung gibt es dafür nicht - neucodieren bringt irgendwann Erfolg.
Auf der CD befindet sich zudem noch ein Handbuch zum e250 als PDF - gedruckte Handbücher sind ja nahezu ausgestorben.


Klangqualität
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Ich habe viele Player durchgehört, doch der e250 steht für seinen günstigen Preis einem iPod nano oder Creative Zen Micro in nichts nach. Der Klang ist, wie bei Knopfohrhörern üblich, mittenbetont, doch mit guter Darstellung der Höhen und einem akzeptablen Bass. Über den manuellen Equalizer, der in den "Einstellungen" zu finden ist, lässt sich dieser Umstand jedoch gut beheben.
Schließt man den SanDisk Sansa e250 an eine Stereoanlage an, gibts nichts mehr zu meckern - der Klang ist einer CD absolut ebenbürtig - mir als Laie fallen keine Diskrepanzen auf.

Bedienung
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Die Bedienung des Sansa e250 fühlt sich ähnlich an wie bei einem Handy. Bei großen Händen muss man den Daumen für das Wählrad schonmal ein wenig mehr einknicken - natürlich nur, wenn man ihn nur mit einer Hand zu steuern versucht. Es bleibt aber immer im Bereich des "schmerzlosen" - verrenken muss sich zum Bedienen des e250 keiner.
Wo ich gerade vom Wählrad spreche: die Konstruktion ist SanDisk gut gelungen. Es dreht sich freigängig mit einem minimalen Raster (man spürt also die Stufen, an denen das Gerät reagiert). Was viele als Nachteil sehen, empfinde ich als Vorteil: ich weiß genau, wie weit ich drehen muss, um zu einem bestimmten Titel zu kommen und schieße nicht über das Ziel hinaus.
Die Tasten des Sansa e250 gefallen mir hingegen nicht so gut - hier ist sehr viel Druck nötig, bis die Tasten reagieren, egal ob Play, vorwärts oder die Menütaste. Hier ist teilweise eine Fingernagelbedienung gefragt. Da der Sansa e250 aber erfreulich kratzfest ist, braucht man sich wegen Bedienungsspuren keine Sorgen zu machen. Außer ein paar Fingerabdrücken hinterlässt man nichts auf der Gehäusevorderseite. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber an dieses kleine Manko und redet sich ein, dass es die "natürliche Tastensperre" des e250 ist (natürlich besitzt er auch eine richtige Tastensperre, welche über einen Schieberegler aktiviert wird, doch dazu später).

Um einen Menüpunkt, ein Lied oder anderes anzuspringen, dreht man das Wahlrad nach rechts, um nach unten zu scrollen, nach links, um nach oben zu scrollen. Hat man den Herzenswunsch gefunden, drückt man auf die große Mitteltaste im Wahlrad und los gehts.

Ein kurzes Bedienungsbeispiel: Ich nehme den e250 in die Hand und entschließe mich, mal wieder etwas Musik zu hören. Ich schaue auf die obere Kante des Players, um zu schauen, ob die Tastensperre ausgeschaltet ist. Ein recht schwergängiger Schiebeschalter zeigt diese an - sieht man orange Farbe, ist die Tastensperre aktiviert (einschalten würde den Player kurz aufleuchten lassen, mit der Meldung, dass er gesperrt ist, danach geht er wieder aus). Ich schiebe den Schalter nach links und halte dann die Menütaste für 2 Sekunden gedrückt - der Player startet. Er präsentiert mir zuerst Stolz das SanDisk-Logo, bevor er nach etwa 5 Sekunden das zuletzt gespielte Album anzeigt. Mit einem Druck auf die "Menü"-Taste springe ich in die Menüübersicht, wo ich die Wahl zwischen "Musik", "Foto", "Einstellungen", "Sprach" (damit sind Sprachaufzeichnungen gemeint) und "Video" habe. Da der Player standardmäßig auf "Musik" steht, drücke ich auf die Mitteltaste und darf wählen zwischen "Alle wiedergeben", "Vorherigen wiedergeben", "Interpreten", "Alben", "Lieder", "Genres", "Wiedergabelisten", "Favoriten", "Aufnahmen" und letztendlich "Musik-Optionen". Nach der Wahl von "Alben" und 2 weiteren Mitteltastenbetätigungen startet die Wiedergabe bei halber Lautstärke - Standardeinstellung. Durch drehen des Wählrades lässt sich nun die Lautstärke erhöhen. Dazu sage ich später noch etwas. So weit zur Bedienung.



Lautstärke
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Zur Lautstärke sei noch etwas gesagt. Normalerweise bietet der Sansa nur per Drehrad die Lautstärkeeinstellung an und auch auf höchster Einstellung ist diese durchaus noch für meine (nicht discogeschädigten) Ohren aushaltbar (aber nicht angenehm).
Für die Volltauben unter den Schwerhörigen hat SanDisk aber ein Firmwareupdate (welches sich über die Updatersoftware kinderleicht installieren lässt) herausgebracht, mit dem sich über das "Einstellungen"-Menü die Lautstärkeeinstellung auf "Laut" (statt "Normal) stellen lässt. Der Player wird dadurch gleich doppelt so laut - das Austesten der höchsten Lautstärke wagte ich auf Grund befürchteter Gehörschäden nicht mehr. Bis zu dem, was ich noch zu testen wagte, klang der Player allerdings immer noch gut und verzerrte nicht.

Geschwindigkeit
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Zuerst zur Geschwindigkeit des Geräts selbst. Man kennt von anderen Playern, dass man, wenn man einen Ordner mit extrem vielen Liedern öffnet, es durchaus mal 15 Sekunden und länger dauern kann, bis dessen Inhalt angezeigt wird. Nicht so beim e250. Jedes mal, nachdem man seine Musikinhalte verändert hat (Musik hinzugefügt, gelöscht, etc.), aktualisiert er ein internes Inhaltsverzeichnis. Das dauert zwar mal kurz, aber danach ist jeder Ordner sofort verfügbar, egal wieviele Lieder er enthält.

Wie schon geschrieben, dauert das Öffnen von Videos nicht lang - es sei denn man umgeht die Zerteilung der Videos, dann sind 30 Sekunden Geduld schon mal angebracht.

Über die Geschwindigkeit beim Aufspielen und Downloaden von Daten kann ich keine konkreten Zahlenwerte nennen, ein Album mit rund 90 MB Mp3s benötigt aber nur etwa 20 Sekunden, was ich als sehr schnell empfinde (4,5 MB/s).

Bewertungs-Feature
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Der Sansa bietet noch die Möglichkeit, Lieder mit einem System von 0 - 5 Sternen bewerten zu lassen. Man kann sich dann über das "Musik"-Menü seine Favoriten anzeigen und abspielen lassen. Das Bewerten dauert aber ein wenig, weil man immer erst über eine Taste ins Menü muss, während der Titel läuft. Ist also nur was für ruhige Minuten und nicht direkt fürs Unterwegs-mal-schnell-bewerten.

Akku
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Die Akkulaufzeit ist enorm. Beim Kauf hatte ich extra auf den Lithium-Ionen-Akku (der auch austauschbar ist!) geachtet und bin hochzufrieden. Ich nutze den Player gelegentlich in Pausen zwischen den Vorlesungen (bis zu 3 Stunden am Tag) und kam die letzten 2 Wochen ohne eine Akkuladung aus.

Apropos Akkuladung: der Akku lässt sich nur über den USB-Port eines Computers laden. Wessen Rechner sowieso ständig läuft, der kann ja den Sansa einfach mit anstecken, aber für Wenignutzer stellt das schon ein Problem dar. Man kann ja nicht ständig den Rechner anlassen, nur um den Mp3-Player zu laden. SanDisk bietet meines Wissens ein Netzladegerät an. Ich habe es nur noch nicht in einem Shop gesehen.

Zur Videoqualität
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Auf dem Sansa e250 sehen die Videos in Ordnung aus. Blockartefakte sieht man auf dem kleinen Bildschirm nicht, das Bild scheint zudem relativ flüssig zu laufen. Der Ton ist jedoch dumpf und "knuspert vor sich hin" (wenn jemand spricht, spratzelt es). Für Musikvideos also nicht so toll, nur mal was für Zwischendurch. Längere Filme gehen aufgrund des Splittings nur mit Geduld anzusehen, da man die Filmteile nacheinander abspielen muss.

Formate
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Kommen wir mal zum Wichtigen.
Der SanDisk Sansa e250 kann MP3- und WMA-Dateien wiedergeben. An sich nichts besonderes, jedoch verträgt er jede mögliche Bitrate dieser Formate, die anhörbar sind (getestet habe ich bei MP3 ab 96 kbit/s bis 320 kbit/s, bei WMA mit 128 und 192 kbit/s). Er macht beim Decodieren keine Fehler (bei manch anderen Geräten spielen Mp3s mit niedriger Datenrate zu schnell ab).
Interessant ist zudem die DRM-Unterstützung für WMA-Dateien. Lädt man z.b. über Napster ToGo seine Lieblingssongs als WMA-Datei, so haben diese einen DRM-Schutz, der das Abspielen auf dem mobilen Gerät erlaubt. Auf dem e250 sind diese Dateien ohne Probleme abspielbar (das ist nicht selbstverständlich!).

Sprachaufzeichnung
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Der Sansa besitzt zudem noch eine Sprachaufnahmefunktion. Auf der linken Seite des Geräts ist eine Taste, um die Aufnahme sofort zu starten. Wer einen Diktiergerätersatz benötigt, wird diese Funktion schätzen - die Qualität ist für Sprachaufnahmen ok. Problematisch ist, dass man die Taste manchmal versehentlich erwischt und man erst wieder die Aufnahme stoppen muss, dem Sansa dann sagt, dass man sie nicht speichern möchte und dann im Hauptmenü landet.


Fazit
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ein super MP3 Player, gerade für unterwegs, da man ihn gut überall mit hin nehmen kann. sehr stabil robust und gleichzeitig chick, also einfach perfekt. super klang und akku. es ist kein brand gerät, es steht keine marke drauf, aber wofür braucht man das schon? meiner meinung nach besser als manche marken geräte!!!!

28 Bewertungen, 14 Kommentare

  • miniemi1

    16.10.2007, 15:37 Uhr von miniemi1
    Bewertung: sehr hilfreich

    Super Bericht, lg miniemi1

  • ara83

    08.05.2007, 12:43 Uhr von ara83
    Bewertung: sehr hilfreich

    Guter Anfang hier bei Yopi. LG

  • campimo

    24.04.2007, 12:36 Uhr von campimo
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schöner Bericht, schön daß du da bist und liebe Grüße campim:o)

  • AndreaBln

    23.04.2007, 00:53 Uhr von AndreaBln
    Bewertung: sehr hilfreich

    ...sh...LG Andrea PS: Gegenlesung wäre schön

  • morla

    22.04.2007, 23:13 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    l. g. petra

  • golfgirl

    22.04.2007, 21:41 Uhr von golfgirl
    Bewertung: sehr hilfreich

    Lg Dani

  • Sabate

    22.04.2007, 21:09 Uhr von Sabate
    Bewertung: sehr hilfreich

    lg Todd

  • C4TH4

    22.04.2007, 20:28 Uhr von C4TH4
    Bewertung: sehr hilfreich

    super bericht =) lG Catha

  • shimada28

    22.04.2007, 20:08 Uhr von shimada28
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH >> sieht gut aus,Gruß,shimada28

  • sandrad198

    22.04.2007, 18:44 Uhr von sandrad198
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüsse-Sandra

  • lena016

    22.04.2007, 18:39 Uhr von lena016
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH & LG

  • tobbbbi

    22.04.2007, 18:11 Uhr von tobbbbi
    Bewertung: sehr hilfreich

    Hat mein Bruder auch - wirklich ein tolels Teil. Bericht ist auch prima. LG Tobias

  • dERDA05

    22.04.2007, 18:01 Uhr von dERDA05
    Bewertung: sehr hilfreich

    schön geschrieben - ein sh von mir

  • Sweeaty

    22.04.2007, 17:39 Uhr von Sweeaty
    Bewertung: sehr hilfreich

    guter bericht! :) schönen sonntag noch!!