Nordkap Testbericht



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Erfahrungsbericht von m0gli
Sturm, Nebel, Sonne - ich war am Nordkapp
Pro:
siehe Bericht
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
Das auf der Insel Magerøya befindliche Nordkapp, gilt nach allgemeiner Meinung als der nördlichste Punkt Europas. Allerdings liegt die 3km westlich vom Nordkapp gelegene Landzunge Knivskjellodden noch weiter nördlich, ist aber im Gegensatz zum Nordkapp nicht mit Auto oder Bus, sondern nur durch einen anstrengenden Fußmarsch erreichbar.
Als wir mit dem Schiff auf der Fahrt nach Norden am Nordkapp vorbeifuhren, erschien mir dieses nicht so imposant, wie ich es mir vorgestellt hatte. Das das Wetter mehr als bescheiden war, tat sein übriges. Zum Glück fahren die Kreuzfahrtschiffe nördlich um die Insel Magerøya herum, sodass man den Nordkappfelsen sowohl auf der Route gen Norden, als auch auf südlichem Kurs sehen kann. Wer die Tour mit Hurtigrouten machen möchte, sollte wissen, das deren Schiffe südlich daran vorbei- und von Osten in den Hafen von Honnigsvag einlaufen.
Auch als wir um die westliche Ecke Mageroyas herumgefahren waren, wir standen immer noch warm eingepackt an Deck, und auf den Hafen von Honnigsvag zufahren zeigte sich das Wetter nicht von seiner guten Seite. Neben den recht niedrigen Temperaturen, war es dicht bewölkt und es wehe eine recht steife Briese. Einzig es regnete nicht.
Da Honnigsvag auch auf der Insel Mageroya liegt, mussten wir mit dem Bus nicht mehr durch den Tunnel (mautpflichtig) fahren mit dem die Insel seit ein paar Jahren mit dem Festland verbunden ist, sondern konnten den Nordkappfelsen direkt ansteuern.
Seit Honnigsvag 1998 die Stadtrechte verliehen wurden, gilt sie als nörlichste Stadt Europas.
Auf der Fahrt hinauf auf den 308m hohen Felsen fuhren wir durch eine beinahe baumlose Landschaft, die sehr hügelich ist. In den Senken und Tälern lagen tiefdunkel schimmernde Seen und immer wieder grasten neben der Straße Rentiere.
Die Schranke auf dem Nordkappfelsen ging für die Busse hoch, für PKW, Gespanne, Wohnmobile und die vielen Motorräder erst nach Zahlung einer Maut. In den Monaten Dezember bis März ist die Fahrt übrigens für Privatfahrzeuge verboten. In dieser Zeit gelangt man nur mit Bussen nach oben.
auf dem Nordkapp
Wenn man sein Fahrzeug verläßt, steht man vor der Nordkapphalle. Die meisten Besucher betreten das Nordkapp auch durch die Halle, wenngleich man auch seitlich daran vorbeigehen kann.
Als wir durch die Halle (später mehr zu Halle selbst) hindurch gegangen waren, und die Tür nach draußen öffeneten, war aus der steifen Briese die unten auf dem Nordmeer geweht hatte, ein handfester Sturm geworden und ich dachte so für mich, "kein Wunder, dass rund um den steil abfallenden Felsen Zäune stehen, ich musste unwillkürlich an Fangzäune denken".
Der berühmte Globus aus dem Jahr 1978 und die Stele mit den Koordinaten waren die ersten Anziehungspunkte. Sich hier zu fotografieren ist eigentlich ein Muss. Dann ging es einige Schritte weiter bis zum Rand des Plateaus. Hier fällt der Felsen steil ins Meer ab. Wir hatten trotz des Wetters noch Glück und konnten bis ganz nach unten schauen. Die Kreuzfahrtgäste die am späteren Nachmittag oben waren konnten wegen des dann aufgezogenen dichten Nebels kaum noch etwas sehen.
die Nordkapphalle
auf dem Plateau befindet sich auch die Nordkapphalle, ein Informationszentrum, welches teilweise in den Fels hineingebaut wurde.
Hier gibt es unter anderem Souvernirs, ein Postamt, eine Kapelle und Informationen rund um das Nordkapp.
Ein Gang der sich quasi in den Fels hineinschraubt, ist die Infomationsquelle über die Geschichte der Entdeckung, Besteigung und Eroberung des Nordkapps. In Fenstern befinden sich in die Landschaft gestellte Figuren und Schiffe und zeigen die Erstbesteigung und wer an berühmten Personen, in der Vergangenheit alles den Aufstieg gewagt hat. Auf Tafeln finden sich mehrsprachige Erläuterungen.
Außerdem wird in einem kleinen Kino ein Film über die Jahreszeiten am und auf dem Kapp gezeigt.
Ein zu unserer Anwesenheit nicht geöffnetes Restaurant (Kompass ist für 250 Personen ausgerichet. Dier breite und hohe Fensterfront bietet phantastische Ausblicke auf der Eismeer. Außerdem gibt es eine Bar (Grottenbar) für sogar 350 Personen, die einer Höhle gleich in den Fels gesprengt wurde.
Im Postamt erhält man den Stempel mit den Nordkappkoordinaten.
Die Preise sind, entsprechend dem norwegischen Preisniveau angepaßt, mehr als hoch, jedenfalls für Nichtnorweger, aber, man muss ja nicht den ganz Souvenirshop leerkaufen, oder sich einen Kaffeebauch antrinken.
Als wir dann Abends mit Schiff wieder gen Süden fuhren, lag der Felsen in der Abendsonne, teilweise leuchtete er richtig gülden, die Passagiere standen an Deck, die Infos über Lautsprecher waren mehrsprachig und oben auf dem Plateau sah man die Blitzlicher leuchten. Und der Kapitän unseres Schiffes ließ zur Begrüßung mehrmals die Schiffssirene ertönen.
=Infos unter==
Nordkapphallen, 9764 Nordkapp
Telefon +47 78 47 68 60
Fax +47 78 47 68 61
E-mail [email protected]
Homepage http://www.rica.no
44 Bewertungen, 8 Kommentare
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12.09.2010, 07:42 Uhr von meisterjaeger86
Bewertung: sehr hilfreichtoller bericht lg
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05.09.2010, 15:36 Uhr von Powerdiddl
Bewertung: sehr hilfreichLG und noch einen schönen Sonntag.
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05.09.2010, 00:17 Uhr von Lale
Bewertung: sehr hilfreichAllerbesten Gruß *~*
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05.09.2010, 00:11 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichein schönes wochenende wünsch ich dir lg. petra
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04.09.2010, 21:26 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichWünsche ein schönes Wochenende ..Lg Sigi
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04.09.2010, 18:50 Uhr von Lanch999
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht! LG von Lanch999
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04.09.2010, 18:35 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichToll beschrieben - freue mich über Gegenlsesung. LG
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04.09.2010, 17:50 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichSH und LG von der KATJA.
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