Zimmer 1408 (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Sommergirl
John Cusack bringt mich zum schaudern....
Pro:
alles
Kontra:
nix
Empfehlung:
Ja
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Zimmer 1408
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Filme mit einem Gruselelement gefallen mir gut. Als ich damals einen Trailer zu dem Film gesehen habe, bekam ich Lust ihn zu sehen. Leider brachte ich niemanden dazu mit mir den Streifen im Kino an zu sehen. Also wartete ich auf die DVD die ich mir dann übers Internet bestellte, bezahlt habe ich was um die 25 CHF.
Hier nun mehr dazu:
Allgemeine Infos
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Darsteller: John Cusack, Samuel L. Jackson, Mary McCormack, Jasmine Jessica Anthony, Tony Shalhoub
Regisseur: Mikael Håfström
Komponist: Gabriel Yared
Format: PAL
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Studio: Universum Film GmbH
Spieldauer: 100 Minuten
Story
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Mike Enslin (John Cusack) ist Schriftsteller von Büchern die von übernatürlichen Phänomenen handeln, vorzugsweise von Spukhäusern. Das war aber nicht immer so, er war mal ein seriöser Schriftsteller, der erst nach dem Tod seiner kleinen Tochter sich von der anspruchsvollen Schriftstellerei abwandte. Das tat er sicher auch um sich von seiner Trauer abzulenken.
Der Film beginnt bei einem seiner Einsätze. Er kommt in einem abgelegenen Hotel an um Geisterphänomene zu erforschen. Wie meist ist er durch eine Einladung der Hoteleigentümer dazu gekommen. Die Nacht geht aber ereignislos vorüber. Wieder zu Hause veranstaltet er eine Lesung, die leider nur spärlich besucht ist. Enslin ist frustriert und lustlos, bis er eine Postkarte des Hotels Dolphin in New York bekommt. Nur ein Satz ist da zu lesen „Betrete niemals Zimmer 1408!“ Mike sieht dies als Herausforderung und lässt durch seinen Verlags-Chef (Tony Shalhoub) das Zimmer buchen, das gelingt aber erst nachdem man sehr hartnäckig nachgefragt hat, da Zimmer 1408 seit Jahren nicht mehr vermietet worden ist. Enslin wird neugieriger und fährt hin.
Am Empfang wird Mike gleich vom Hotelmanager (Samuel L. Jackson) abgepasst und informiert, dass das Zimmer tödlich ist. Niemand hat mehr als 1 Stunde darin überlebt, es gab bereits 56 tote Gäste die auf verschiedenste Arten gestorben sind. Eine Akte mit den Fotos bezeugt die grausigen Ereignisse, doch Mike ist dadurch noch neugieriger geworden und setzt sich durch. Kurz darauf checkt er im Zimmer 1408 ein.
Zuerst passiert nix, Enslin wittert einen Betrug. Doch dann geht es langsam los. Das Bett ist auf einmal wieder hergerichtet als wäre Mike nie darauf gesessen. Im Bad bekommt man auch den Eindruck dass das Zimmermädchen da war. Mike schliesst deshalb darauf, dass das Hauspersonal sehr schnell und diskret ist. Doch dann beginnt der Spuk. Das Fenster knallt ihm auf die Hand und beim Blut abwaschen im Bad dreht der Wasserhahn durch und verbrüht dem Mann fast die Hand. Auch lässt sich das Wasser nicht mehr abstellen. Enslin versucht das noch als technisches Problem ab zu tun, doch dann erscheinen Geister. Das Zimmer beginnt nun Mike übel mit zu spielen. Der Radiowecker geht los und die Uhr darauf beginnt den Countdown von einer Stunde, übrigens auch als Mike den Wecker schon längst vom Strom genommen hat. Enslin ist klar was das bedeutet: er hat nur noch 1 Stunde zu leben!
Mit Psychoterror beginnt das Zimmer ihn weich zu klopfen. Es wird eiskalt im Zimmer, Geräusche und Leute sind zu hören und zu sehen die doch nicht real sind. Bilder hängen schief und beginnen sich zu bewegen. Als Mike genug davon hat will er das Zimmer verlassen, doch es lässt das nicht zu. Enslin ist eingesperrt und wird immer mehr drangsaliert. Als es fast nicht mehr aus zu halten ist findet Mike sich auf einmal am Strand in L. A. wieder wo er nach Luft ringend liegt nachdem er vom Surfbrett gefallen ist – dies ist übrigens tatsächlich passiert bevor er ins Dolphin gegangen ist. Er glaubt alles nur im Delirium erlebt zu haben, doch auf einmal ist er wieder im Zimmer wo seine tote Tochter auf ihn wartet. Mike lässt sein Diktiergerät mitlaufen. Das Zimmer ist mittlerweile komplett zerstört, eine unsäglich trostlose Welt ist entstanden.
Dann ist auf einmal die Zeit abgelaufen, die Uhr steht bei NULL. Mike liegt auf dem Boden eines absolut unversehrten Zimmers. Dummerweise verlässt er es zu langsam, denn die Uhr beginnt von vorne!
So, mehr möchte ich nicht erzählen. Schafft Mike es doch noch dem Zimmer zu entkommen? Schaut Euch den Film an, es lohnt sich!
Die Darsteller
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John Cusack als Mike Enslin: Cusack mag ich als Schauspieler sowieso sehr gerne, er spielt immer intensiv und glaubwürdig. Auch hier legt er sich mächtig ins Zeug. Man nimmt ihm den frustrierten Menschen sofort ab. Er setzt die anfängliche Lustlosigkeit und Kaltschnäuzigkeit gut um. Der Wechsel dann zum Erleben des Wahnsinns gelingt ihm perfekt. Cusacks Leistung ist absolut hervorragend, auch weil eigentlich der ganze Film von der Figur des Mike Enslin handelt, die Szenen im Zimmer drehen sich nur um ihn und das Erlebte, das ist eine tolle Leistung mit nur einer Person die Handlungsstrang und die Spannung oben zu halten. Eine wirklich grossartige Arbeit die John Cusack hier abgeliefert hat. TOP!
Samuel L. Jackson als Hotelmanager: Jacksons Rolle ist recht klein aber speziell. Er spielt eindringlich und intensiv. Von Jackson ist man ja eigentlich auch nichts anderes gewohnt, seine Figur prägt sich schnell ein, seine Worte und seine Erscheinung sind eindrücklich.
Die weiteren Darsteller sind nur Randfiguren und kommen nicht gross zum Zug, somit kann ich mir auch keine richtige Beurteilung der Leistung erlauben. Jedoch sind alle Darsteller gut gecastet, es gibt niemanden der schlecht war.
Allgemeines
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Der Film basiert auf der Kurzgeschichte von Stephen King.
Die Trailer auf der DVD sind alle aus dem Grusel-Jargon. Bonusmaterial ist eigentlich keines vorhanden. Die Menüführung ist total einfach.
Bild und Ton sind absolut in Ordnung und den Erwartungen entsprechend.
Die Musik ist gut ein- und umgesetzt, sie passt immer zur Szene und wirkt nicht deplatziert.
Die Effekte sind grossartig, Ölgemälde die sich auf einmal bewegen, Eis und Wasser was das Zimmer heimsucht, Fenster die verschwinden etc. Mit Farben werden die verschiedenen Sequenzen optisch verstärkt, so dass sie die Szenerie entsprechend untermalten, also düsteres noch düsterer erscheinen lassen.
Mein Eindruck vom Film und das Fazit
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Ursprünglich habe ich eine Gespenster-Story erwartet, wurde aber dann eines besseren belehrt, doch bereut habe ich es nicht. Der Film zeigt einen Mann der eigentlich nur noch funktioniert, es sich leicht im Leben macht, nur um seine Trauer zu vergessen. Auf der Suche nach dem Kick geht er ein Risiko ein obwohl er eindringlich gewarnt wird. Die Figur wird im Laufe des Filmes eines besseren belehrt.
Es ist eigentlich ein grosses Risiko, den Plot vor allem um ein Zimmer und um eine Figur zu bauen. Das Wagnis könnte auch in die Hose gehen doch hier hat es geklappt. Durch die effektvollen Geschehnisse in diesem Zimmer ist man immer in Spannung, bibbert mit und ist neugierig auf die nächste Perfidität die sich das Zimmer einfallen lässt!
Cusack ist stark in seiner Darstellung, man leidet mit ihm mit und möchte ihm gerne helfen. Zuerst zynisch dann verzweifelt und kurz vor der Aufgabe erstarkt die Hauptfigur und schlägt mit den gleichen Mitteln zurück. Cusack hat das sehr gute Level seiner Leistung den ganzen Film über konstant gehalten, so dass nie ein Hänger im Geschehen entsteht. Ich war begeistert, wie eine Person es schafft eine Stunde spannend halten kann. Ich finde auch der Film steht und fällt mit John Cusack, aber eben er steht….!
Die ganze Crew wie Regie, Effektemacher, Soundtüftler etc. haben einen tollen Job gemacht, ich bin total begeistert von diesem Film. Übrigens hält die Story einem in der zweiten Hälfte richtig schön zum Narren! Eine kleine Überraschung bringt weiteren Schwung hinein!
Fans von Horrorelementen werden zwar auch bedient aber nur im kleinen Rahmen. Ab und zu taucht mal ein hässliches Wesen auf. Man hat sich auf den psychologisch aufreibenden Teil konzentriert und Spannung mit einfachen Mitteln hergestellt.
Dieser Film geht unter die Haut, ist extrem spannend und hat ein tolles Ende! Ich kann nur sagen, dass dieser Streifen sehr gut gemacht und absolut sehenswert ist. Von mir gibt es die volle Punktzahl!
*** Danke für’s Lesen und Bewerten ***
48 Bewertungen, 16 Kommentare
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11.01.2010, 14:28 Uhr von sandra_73
Bewertung: besonders wertvollSehr guter Bericht!
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11.12.2009, 14:51 Uhr von tina08
Bewertung: sehr hilfreichViele Grüße .... Tina
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11.12.2009, 13:30 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichdas einfache Prinzip ist hier : ich les bei dir und du bei mir !
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11.12.2009, 13:30 Uhr von SweetPiccolina
Bewertung: sehr hilfreichsehr schön geschrieben lg
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09.12.2009, 20:30 Uhr von Clarinetta2
Bewertung: sehr hilfreichden schaue ich mir vielleicht an,prima bericht
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08.12.2009, 11:27 Uhr von mima007
Bewertung: sehr hilfreichViele Gruesse, mima007
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08.12.2009, 04:07 Uhr von tk7722
Bewertung: sehr hilfreichEin sehr schöner Bericht, liebe Grüße
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07.12.2009, 21:56 Uhr von Lale
Bewertung: sehr hilfreichAllerbesten Gruß
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07.12.2009, 18:57 Uhr von Michaela2015
Bewertung: sehr hilfreichguter Bericht, über Gegenlesung freu ich mich riesig. DANKE! LG MICHI
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07.12.2009, 16:31 Uhr von Mondlicht1957
Bewertung: sehr hilfreichSehr hilfreich und liebe Grüsse
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07.12.2009, 15:44 Uhr von minasteini
Bewertung: sehr hilfreichNichts für mich, aber gut geschrieben. LG
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07.12.2009, 14:53 Uhr von liebes35
Bewertung: sehr hilfreichGut beschrieben. LG Steffi
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07.12.2009, 14:43 Uhr von topfmops
Bewertung: sehr hilfreichOch nöh!! Dieses Genre??
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07.12.2009, 14:09 Uhr von DMaster89
Bewertung: sehr hilfreichToller Bericht! Viele Grüße und ich wünsche noch einen schönen Tag. Über eine Gegenlesung würde ich mich freuen :-)
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07.12.2009, 13:58 Uhr von Cessie47
Bewertung: sehr hilfreichGut geschrieben, liebe grüße
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07.12.2009, 13:10 Uhr von deichlamm76
Bewertung: sehr hilfreichSehr schön geschrieben. LG Gitti
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