Droemer Die Teufelshaube - Ariana Franklin Testbericht

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- Niveau:
- Unterhaltungswert:
- Spannung:
- Humor:
- Stil:
Erfahrungsbericht von HEIDIZ
Die historische Teufelshaube
Pro:
siehe Text
Kontra:
siehe Text
Empfehlung:
Ja
Daten zum Buch:
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Broschiert: 439 Seiten
Verlag: Droemer/Knaur (1. Februar 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426634910
ISBN-13: 978-3426634912
Originaltitel: The Serpent's Tale
Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,6 x 3,2 cm
PREIS: 8,95 Euro
Inhalt und Gliederung:
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Das Buch beginnt mit dem Prolog und verfügt über 13 Kapitel. Am Schluss findet man einige Seiten Anmerkungen der Autorin.
Der Inhalt des Romans basiert teilweise auf realen historischen Tatsachen, es ist aber dennoch eine fiktive Geschichte, die sich die Autorin der "Totenleserin" ausgedacht hat.
Der Roman erzählt die Geschichte der ersten Pathologin des Mittelalters. Es geht um die Geliebte Heinrichs II. (Rosamond), sie wird ermordet - und zwar mit der Teufelshaube, die dem Roman den Namen gibt. Dies ist ein sehr giftiger Pilz. Heinrichs Gattin Eleanor von Aquitanien freut sich, dass die Geliebte ihres Mannes tod ist. Ist sie evtl. verantwortlich für den Mord?
Natürlich bleibt es nicht aus, das die beiden in Streit entfachen. Dies könnte, so war es zu damaligen Zeiten oft der Fall, solche Auswirkungen haben, dass ein Krieg entfacht wird. Der Mord muss aufgeklärt werden, das ist die einzige Chance, um einen Krieg zu verhindern.
Die Totenleserin Adelia - sie kommt aus Salerno - soll herausfinden, wer Heinrichs Geliebte umgebracht hat.
ACHTUNG !!! Es handelt sich um einen Fortsetzungsroman, den man aber ohne Probleme auch separat vom ersten "Der Totenleserin" lesen kann.
Die Totenleserin war und ist Adelia aus Salerno, sie war schon damals im ersten Roman, der um das Jahr 1171 spielte, eine Hauptperson. Dieser neue Roman führt ihre Geschichte fort und spielt zwei Jahre nach dem ersten Teil.
Damals war es eine Serien von Kindermorden, die die Ärztin und Leichenbeschauerin löste.
meine Meinung zum Buch:
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Ich finde es klasse, dass Adelia als eine besondere Frau in einer besonderen Zeit dargestellt wird - als eine mutige und kluge Frau, die ihren Weg unumstritten geht, aber auch ihre Schwächen hat, bei allen großartigen Charakterzügen, die die Autorin des Buches ihr zuschreibt.
Adelia wird nicht in den Himmel gehoben, sondern als eine Frau wie du und ich - halt zur damaligen Zeit - als besonders dargestellt, weil es für eine Frau im Mittelalter nicht "normal" war, Ärztin und Leichenbeschauerin - also Pathologin zu sein.
Ich finde weiterhin, dass die Autorin es schafft, den historischen Stoff mit den fiktiven Elementen zu verknüpfen und so einen äußerst spannungsgeladenen lesenswerten historischen Kriminalroman geschaffen hat, der sich flüssig und bildhaft lesen lässt und ein absolut spannendes und genüßliches Lesevergnügen bietet.
Nichts für schwache Nerven ist die Schreibweise und Detailliertheit der Heilmethoden und der pathologischen Arbeit. Aber es gehört dazu und ich finde, dass man spürt, dass auch diese Stellen top recherchiert sind und man als Leser sehr viel über die damaligen Arbeitsweisen, die man sich heute nicht mehr vorstellen kann, erfährt.
Sie machen das Buch einerseits spannend, lockern aber auch irgendwie die gesamte Handlung auf.
Bischof Rowley ist der Vater von Adelias Tocher. Die drei machen sich auf, um den Mord an Rosamand aufzuklären. Dabei geraten sie in so manches Abenteuer, das detailliert und bildhaft beschrieben ist. Man fühlt sich förmlich in das mittelalterliche England hinein versetzt, wenn man dieses Buch liest.
Viele kleine Dinge kommen zusammen (Erbstreitigkeiten, Eleonores Ausstrahlung, die sie auf Männer hat, weitere Todesfälle usw.) die dem Buch ständig wieder aufs Neue Spannung verleihen und die Handlung nie langweilig werden lassen.
Spannend und packend mitreißend geschrieben, habe ich es persönlich sehr genossen, diesen historischen Krimi zu lesen.
kurze Leseprobe an dieser Stelle:
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"Das habe ich befürchtet. Der Teufel wandelt unter uns." "In Menschengestalt, ja." "Ich soll mich nicht fürchten", sagte Schwester Havis, "ich soll mich nicht fürchten, vor dem Pfeil, der des Tages fliegt, vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die am Mittag Verderben bringt." Sie scahute Adelia an. "Und doch empfinde ich Furcht." "Ich auch." Seltsamerweise jedoch nicht mehr ganz so sehr wie zuvor. Es tröstete Adelia ein wenig, ihr Wissen an die Obrigkeit weitergegeben zu haben, und obwohl ihr die Frau ablehnend begegnete, war sie doch praktisch die einzige Obrigkeit, die das Kloster zu bieten hatte.
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Viel wird mit wörtlicher Rede gearbeitet, sodass man als Leser sehr schnell in die Handlung involviert ist und sich in die Personen hinein versetzen kann. Alles - sowohl Charakterzüge, als auch die Beziehungen der Personen untereinander, als auch die Handlungsorte werden sehr gut dargestellt und in Verbindung gebracht.
Ich empfehle es, dieses Buch zu lesen, wenn man Krimi- oder Mittelalterfan ist.
Eure HEIDIZ
52 Bewertungen, 12 Kommentare
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06.07.2010, 14:28 Uhr von catmum68
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreicher Bericht, LG
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05.07.2010, 23:15 Uhr von mima007
Bewertung: sehr hilfreichViele Gruesse, mima007
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03.07.2010, 17:02 Uhr von paula2
Bewertung: sehr hilfreichliebe Grüße
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02.07.2010, 23:28 Uhr von Mondlicht1957
Bewertung: sehr hilfreichSehr hilfreich und liebe Grüsse
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02.07.2010, 20:51 Uhr von Pumasun
Bewertung: sehr hilfreichsehr schöner Bericht, Lg
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02.07.2010, 18:22 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichlg. ^^^^^^^^^^^^petra
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02.07.2010, 16:22 Uhr von austin77
Bewertung: sehr hilfreichdu liest bei mir und ich bei dir, so macht yopi Spaß. Liebe Grüße
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02.07.2010, 15:30 Uhr von babygiftzwerg
Bewertung: sehr hilfreichSuper klasse Bericht. LG Ulrike
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02.07.2010, 14:33 Uhr von topfmops
Bewertung: sehr hilfreichHeutzutage sagt man "Baseballcap" dazu.
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02.07.2010, 14:20 Uhr von XXLALF
Bewertung: sehr hilfreichund ein wunderschönes, sonniges wochenende
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02.07.2010, 13:30 Uhr von Bloodytainer
Bewertung: sehr hilfreichFreue mich auf Gegenlesung
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02.07.2010, 13:28 Uhr von DelaEl
Bewertung: sehr hilfreichSuper Bericht! Freue mich über Gegenlesungen! Liebe Grüße, DelaEl.
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