Gladiator (DVD) Testbericht
D
ab 4,32 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 11/2011
Auf yopi.de gelistet seit 11/2011
Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von Malde23
Gladiator - Kein Historienfilm, aber ergreifend, spannend, gut!
Pro:
spannend gute schauspieler actionreich
Kontra:
kein historienfilm
Empfehlung:
Ja
Die Story:
180 a.D. Der römische General Maximus kämpft in Germanien gegen den letzten germanischen Stamm. Tausende von brennenden Pfeilen pfeifen durch die Luft, Geschütze schleudern brennende Pechkugeln auf den Feind, im Nahkampf kämpft Mann gegen Mann mit Schwert und Lanze. Maximus kämpft mitten im Getümmel und schlägt einen Germanen nach dem anderen, mit dem Schwert ist er unschlagbar.
Der römische Imperator Marc Aurel, der von 23 langen Jahren nur 4 Jahre unter Frieden geherrscht hat und zum alten Mann geworden ist, beobachtet die Kampfhandlungen aus der Ferne.
Maximus gewinnt auch die letzte Schlacht und Marc Aurel glaubt, damit das römische Reich gesichert zu haben.
Nach dem Kampf bittet er, des Lebens müde und gezeichnet durch das Alter, Maximus zu sich und macht ihm einen unglaublichen und gleichzeitig totbringenden Vorschlag. Nicht sein Sohn Commodus, der im fernen Rom als Angsthase und Feigling aufwuchs solle Kaiser werden, sondern Maximus an seiner Stelle. Gleichzeitig soll Rom wieder eine Republik werden. Der Imperator sieht in Maximus den starken Heerführer, der dies durchsetzen kann, weil ihm seine Armee treu ergeben ist. Maximus, aufgewachsen als Bauer, gewachsen zum Heerführer, ist dieses politische Amt nicht geheuer. Marc Aurel gibt ihm einen Tag Bedenkzeit.
Während dessen reist der vermeintliche Thronfolger Commodus mit seiner Schwester Lucilla mit einer Kutsche aus dem fernen Rom an. Der Imperator lies ihn rufen, um ihm diese Neuigkeit zu überbringen und glaubte, Commodus würde es verstehen. Doch Commodus träumt schon von der Macht, bald als Kaiser zu herrschen.
Als ihm sein Vater unter vier Augen die Neuigkeit verkündet, kommt es zum Schlimmsten, Commodus würgt seinen Vater zu Tode.
Da noch niemand von den Plänen Marc Aurels wusste, wird Commodus zum Imperator und bietet Maximus nur die eine Chance, nämlich unter ihm weiter als Heerführer zu dienen. Maximus, dem sofort der Vatermord klar war, lehnt dies ab.
Da Commodus klar ist, dass er gegen Maximus und sein treues Heer keine Chance hätte, gibt er den Auftrag, Maximus zu töten. Als Maximus gefasst wird, bittet er nur um das Leben seiner Familie, doch die, so teilte man ihm mit, sollte ausgelöscht werden.
Maximus jedoch überlistet seine Henker und kann verletzt fliehen, jedoch schafft er es nicht mehr, seine Familie vor den Meuchlern zu retten. Er schwört nur eins: Commodus soll für seine Taten büßen. Er bricht schwer verletzt vor seinem Haus im Angesicht seiner ermordeten Familie zusammen und wacht erst wieder auf, als er in Nordafrika als Sklave zu einer Gladiatoren- Schule geschleppt wird.
Nachdem er seine Verletzung auskuriert hat, will er anfänglich nur sterben, doch bald sieht er seine Chance auf Rache. Kaiser Commodus hat in Rom die unter Marc Aurel abgeschafften Gladiatorenkämpfe wieder aufleben lassen und plant, das Volk durch 150 Tage Brot und Spiele auf seine Seite zu ziehen.
Hier möchte ich Euch erst einmal nicht weiter von der Handlung berichten, damit die Spannung nicht verlorengeht.
Meine Meinung:
Zur Handlung:
Die Handlung lebt vom Kampf des mutigen Maximus gegen den feigen Vatermörder und Weichling Commodus. Die Schwester von Commodus, Lucilla, sitzt zwischen den Stühlen. Auf der einen Seite ihr Bruder, der Kaiser, der ihr Macht, Ruhm und Reichtum verspricht, auf der anderen Seite Maximus, in den Sie sich schon vor langer Zeit verliebt hat.
Zu den Schauspielern:
Russell Crowe (Maximus) spielt recht überzeugend den General, der davon träumt, nach langen Jahren im Kampf gegen die Germanen endlich wieder nach Hause zu kommen, wo er als Bauer sein Land bestellen möchte.
Joaquin Phoenix (Kaiser Commodus) spielt mit blassem Teint den Sohn des Kaisers Marc Aurel und späteren Kaiser, der immer in Angst und Sorge lebt, seine Macht zu verlieren, sich sogar im Dunklen fürchtet und bedacht ist, den römischen Senat zu entmachten.
Richard Harris (Kaiser Marcus Aurelius), der alternde Imperator, der sich am Ende seines Lebens fragt, ob er richtig gehandelt hat, indem er 23 Jahre lang das römische Imperium vergrößerte und an allen Grenzen Kriege führte, wobei er doch eigentlich Frieden haben wollte.
Connie Nielsen (Lucilla) als Schwester des Kaisers Commodus, doch trotzdem auf der Seite von Maximus, muss aber stets und ständig aufpassen, das Leben ihres Sohnes nicht auf\'s Spiel zu setzen. Schon mit dem Mord an Marc Aurel wird ihr klar, dass Commodus alles tun wird, die erlangte Macht nicht zu gefährden. Auf Gedeih und Verderb ist ihr Schicksal an das des Kaisers gebunden.
Oliver Reed (Proximo) ist der früher sehr erfolgreiche Gladiator, dem Marc Aurel einst nach bestandenem Kampf in der Arena die Freiheit schenkte.
Ralf Moeller (Hagen) als Sinnbild des Gladiators, als muskelbepackte Kampfmaschine bildet er für Proximo Gladiatoren aus und landet schließlich zusammen mit Maximus und allen anderen Gladiatoren des Proximo im Circus Maximus.
Tommy Flanagan (Cicero), der treue Diener von Maximus, der später eine entscheidende Rolle im Intrigenspiel um Treue und Verrat spielen soll.
Last but not least das Fazit:
Anfänglich ist der Film noch etwas langweilig, man durchschaut die Handlung noch nicht so ganz, es wirkt alles noch ein wenig zähflüssig. Die düsteren Kampfszenen ganz am Anfang beeindrucken aber schon.
Spätestens nachdem jedoch Maximus seine ermordete Familie findet, ist der Film schon sehr ergreifend.
Die monumentalen Szenen im Circus Maximus reissen mit und am Ende kommt viel Spannung auf.
Der Film ist kein historischer Film, die Handlung ist zwar an die historischen Charaktere angelehnt, man findet aber kaum geschichtliche Gleichheiten, alles ist mehr oder weniger frei erfunden. Es wäre vielleicht wünschenswert gewesen, die eine oder andere Szene mit einzubringen, die sich auf tatsächliche Handlungsorte oder Handlungen bezieht.
Trotzdem ist Gladiator ein großartiger Monumentalfilm, der durch die Kulissen und glaubhaften schauspielerischen Leistungen fünf Sterne verdient hat.
180 a.D. Der römische General Maximus kämpft in Germanien gegen den letzten germanischen Stamm. Tausende von brennenden Pfeilen pfeifen durch die Luft, Geschütze schleudern brennende Pechkugeln auf den Feind, im Nahkampf kämpft Mann gegen Mann mit Schwert und Lanze. Maximus kämpft mitten im Getümmel und schlägt einen Germanen nach dem anderen, mit dem Schwert ist er unschlagbar.
Der römische Imperator Marc Aurel, der von 23 langen Jahren nur 4 Jahre unter Frieden geherrscht hat und zum alten Mann geworden ist, beobachtet die Kampfhandlungen aus der Ferne.
Maximus gewinnt auch die letzte Schlacht und Marc Aurel glaubt, damit das römische Reich gesichert zu haben.
Nach dem Kampf bittet er, des Lebens müde und gezeichnet durch das Alter, Maximus zu sich und macht ihm einen unglaublichen und gleichzeitig totbringenden Vorschlag. Nicht sein Sohn Commodus, der im fernen Rom als Angsthase und Feigling aufwuchs solle Kaiser werden, sondern Maximus an seiner Stelle. Gleichzeitig soll Rom wieder eine Republik werden. Der Imperator sieht in Maximus den starken Heerführer, der dies durchsetzen kann, weil ihm seine Armee treu ergeben ist. Maximus, aufgewachsen als Bauer, gewachsen zum Heerführer, ist dieses politische Amt nicht geheuer. Marc Aurel gibt ihm einen Tag Bedenkzeit.
Während dessen reist der vermeintliche Thronfolger Commodus mit seiner Schwester Lucilla mit einer Kutsche aus dem fernen Rom an. Der Imperator lies ihn rufen, um ihm diese Neuigkeit zu überbringen und glaubte, Commodus würde es verstehen. Doch Commodus träumt schon von der Macht, bald als Kaiser zu herrschen.
Als ihm sein Vater unter vier Augen die Neuigkeit verkündet, kommt es zum Schlimmsten, Commodus würgt seinen Vater zu Tode.
Da noch niemand von den Plänen Marc Aurels wusste, wird Commodus zum Imperator und bietet Maximus nur die eine Chance, nämlich unter ihm weiter als Heerführer zu dienen. Maximus, dem sofort der Vatermord klar war, lehnt dies ab.
Da Commodus klar ist, dass er gegen Maximus und sein treues Heer keine Chance hätte, gibt er den Auftrag, Maximus zu töten. Als Maximus gefasst wird, bittet er nur um das Leben seiner Familie, doch die, so teilte man ihm mit, sollte ausgelöscht werden.
Maximus jedoch überlistet seine Henker und kann verletzt fliehen, jedoch schafft er es nicht mehr, seine Familie vor den Meuchlern zu retten. Er schwört nur eins: Commodus soll für seine Taten büßen. Er bricht schwer verletzt vor seinem Haus im Angesicht seiner ermordeten Familie zusammen und wacht erst wieder auf, als er in Nordafrika als Sklave zu einer Gladiatoren- Schule geschleppt wird.
Nachdem er seine Verletzung auskuriert hat, will er anfänglich nur sterben, doch bald sieht er seine Chance auf Rache. Kaiser Commodus hat in Rom die unter Marc Aurel abgeschafften Gladiatorenkämpfe wieder aufleben lassen und plant, das Volk durch 150 Tage Brot und Spiele auf seine Seite zu ziehen.
Hier möchte ich Euch erst einmal nicht weiter von der Handlung berichten, damit die Spannung nicht verlorengeht.
Meine Meinung:
Zur Handlung:
Die Handlung lebt vom Kampf des mutigen Maximus gegen den feigen Vatermörder und Weichling Commodus. Die Schwester von Commodus, Lucilla, sitzt zwischen den Stühlen. Auf der einen Seite ihr Bruder, der Kaiser, der ihr Macht, Ruhm und Reichtum verspricht, auf der anderen Seite Maximus, in den Sie sich schon vor langer Zeit verliebt hat.
Zu den Schauspielern:
Russell Crowe (Maximus) spielt recht überzeugend den General, der davon träumt, nach langen Jahren im Kampf gegen die Germanen endlich wieder nach Hause zu kommen, wo er als Bauer sein Land bestellen möchte.
Joaquin Phoenix (Kaiser Commodus) spielt mit blassem Teint den Sohn des Kaisers Marc Aurel und späteren Kaiser, der immer in Angst und Sorge lebt, seine Macht zu verlieren, sich sogar im Dunklen fürchtet und bedacht ist, den römischen Senat zu entmachten.
Richard Harris (Kaiser Marcus Aurelius), der alternde Imperator, der sich am Ende seines Lebens fragt, ob er richtig gehandelt hat, indem er 23 Jahre lang das römische Imperium vergrößerte und an allen Grenzen Kriege führte, wobei er doch eigentlich Frieden haben wollte.
Connie Nielsen (Lucilla) als Schwester des Kaisers Commodus, doch trotzdem auf der Seite von Maximus, muss aber stets und ständig aufpassen, das Leben ihres Sohnes nicht auf\'s Spiel zu setzen. Schon mit dem Mord an Marc Aurel wird ihr klar, dass Commodus alles tun wird, die erlangte Macht nicht zu gefährden. Auf Gedeih und Verderb ist ihr Schicksal an das des Kaisers gebunden.
Oliver Reed (Proximo) ist der früher sehr erfolgreiche Gladiator, dem Marc Aurel einst nach bestandenem Kampf in der Arena die Freiheit schenkte.
Ralf Moeller (Hagen) als Sinnbild des Gladiators, als muskelbepackte Kampfmaschine bildet er für Proximo Gladiatoren aus und landet schließlich zusammen mit Maximus und allen anderen Gladiatoren des Proximo im Circus Maximus.
Tommy Flanagan (Cicero), der treue Diener von Maximus, der später eine entscheidende Rolle im Intrigenspiel um Treue und Verrat spielen soll.
Last but not least das Fazit:
Anfänglich ist der Film noch etwas langweilig, man durchschaut die Handlung noch nicht so ganz, es wirkt alles noch ein wenig zähflüssig. Die düsteren Kampfszenen ganz am Anfang beeindrucken aber schon.
Spätestens nachdem jedoch Maximus seine ermordete Familie findet, ist der Film schon sehr ergreifend.
Die monumentalen Szenen im Circus Maximus reissen mit und am Ende kommt viel Spannung auf.
Der Film ist kein historischer Film, die Handlung ist zwar an die historischen Charaktere angelehnt, man findet aber kaum geschichtliche Gleichheiten, alles ist mehr oder weniger frei erfunden. Es wäre vielleicht wünschenswert gewesen, die eine oder andere Szene mit einzubringen, die sich auf tatsächliche Handlungsorte oder Handlungen bezieht.
Trotzdem ist Gladiator ein großartiger Monumentalfilm, der durch die Kulissen und glaubhaften schauspielerischen Leistungen fünf Sterne verdient hat.
12 Bewertungen, 2 Kommentare
-
24.02.2005, 21:29 Uhr von EvolutionEight
Bewertung: sehr hilfreichEigentlich kann ich ja diese 'Gladiator' nicht mehr sehen. Dafür hab ich mir den Film zu oft angesehen. Dennoch ein Top-Bericht zum Top-Film. mfG
-
24.02.2005, 21:14 Uhr von Lisolotto
Bewertung: sehr hilfreichobwohl dieses Genre mir nicht so liegt,finde ich es aber sehr interessant wie Du die DVD beschrieben hast
Bewerten / Kommentar schreiben