Mo Hayder: Die Sekte Testbericht

Mo-hayder-die-sekte
ab 9,74
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 03/2007
5 Sterne
(0)
4 Sterne
(3)
3 Sterne
(1)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(1)
Summe aller Bewertungen
  • Niveau:  anspruchslos
  • Unterhaltungswert:  hoch
  • Spannung:  durchschnittlich
  • Humor:  wenig humorvoll
  • Stil:  ausschmückend

Erfahrungsbericht von JustOliver

Schlecht!!!

0
  • Niveau:  sehr anspruchslos
  • Unterhaltungswert:  sehr hoch
  • Spannung:  hoch
  • Humor:  kein Humor
  • Stil:  durchschnittlich
  • Zielgruppe:  Männer

Pro:

---

Kontra:

alles

Empfehlung:

Nein

Dieses Buch fand ich auf einem Büchertisch. Und wie ihr lesen werdet, war das auch gut so.

ALLGEMEINE DATEN
=========================
384 Seiten
Erschienen im Goldmann Verlag
ISBN-10: 3442310199
ISBN-13: 978-3442310197
Original: Pig Island
Preis: kaum mehr im Handel erhältlich

HANDLUNG
=========================
Auf einer nahe der schottischen Küste gelegenen Insel lebt eine von der Öffentlichkeit weitgehend isolierte Glaubensgemeinschaft. Für Aufruhr sorgt ein Amateurvideo eines Touristen, das ein mysteriöses Wesen mit einer Art Schwanz zeigt. Dieses Video ruft den Journalisten Oakes auf den Plan, der schon vor Jahren unter anderem Namen mit dem Vorsteher der Glaubensgemeinschaft im Zusammenhang mit Wunderheilungen aneinander geraten ist. Er schafft es, von der Gemeinschaft eingeladen zu werden und wird auch sehr herzlich willkommen. Doch schon kurze Zeit nach seiner Ankunft wird sein Argwohn geweckt. Zum einen irritiert ihn, dass der von ihm gesuchte Vorsteher nicht zugegen ist, zum anderen sind einige Insulaner doch sehr reserviert dem Fremdling gegenüber und versuchen ihm gegenüber etwas zu verheimlichen.
Dies weckt natürlich seinen journalistischen Ehrgeiz und er begibt sich allein auf die Pirsch. Hierbei findet er heraus, dass Malachi Dove längst nicht mehr der Gemeinde vorsteht, sondern vielmehr isoliert am anderen Ende der Insel wohnt. Oakes begibt sich zu seinem Anwesen und wird hier von Dove aufgelauert und brutal zugerichtet. Gerettet wird er durch Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, die ihm auch helfen zum Festland zurück zu kehren. Nachdem er wieder genesen ist, begibt er sich zurück zur Insel, um hier eine grausame Entdeckung zu machen.

MEINE EINDRÜCKE
=========================
Eigentlich weiß ich nicht, warum ich das Buch zu Ende gelesen habe. Und eigentlich sollte ich dafür belohnt werden. Denn letzten Endes gibt es aus meiner Sicht wirklich nichts Positives über das Buch zu berichten. Durchgehalten habe ich glaube ich nur, weil ich gerade kein anderes Buch zur Hand hatte, da mein Bestand an ungelesenen Büchern leer gelaufen war. Daher habe ich mich bei diesem Buch durchgebissen.
Eigentlich begann mein Argwohn gegenüber dem Buch bereits auf den ersten Seiten, als einfach kein Funke überspringen wollte. Weder die Sprache vermochte mich zu begeistern noch die Einführung der Hauptperson. Sprachlich ist keine Raffinesse festzustellen und was die Hauptperson angeht, so konnte ich einfach keine Sympathie für diesen Journalisten entwickeln. Und ich glaube, dies war für mich einer der Hauptgründe, warum das Buch mehr oder minder an mir vorbeigelaufen ist, denn es fehlt einfach eine Identifikationsfigur, durch die man in die Story gezogen wird, mit der man mitfiebert. Das ist für mich stets ein wichtiges Kriterium. Und dieses fehlt einfach gänzlich.
Des Weiteren hat mich ein Stilelement völlig verwirrt. Wird der erste Besuch auf der Insel noch rein aus der Sicht von Oakes erzählt, so wechselt nach dessen verletzungsbedingter Rückkehr die Erzählperspektive zwischen ihm und seiner Frau. Und hierbei wird die Perspektive der Frau in Form von Berichterstattungen an ihre Therapeutin erzählt. Um es auf den Punkt zu bringen. Dieser Perspektivwechsel ist aus meiner Sicht total überflüssig. Zum einen hat die Frau eben einen wesentlichen Teil der Handlung gar nicht mitbekommen, zum anderen sehe ich einfach keinen Vorteil für die Handlung oder das Verständnis derselben. Für mich ist das eine völlig sinnfreie Spielerei, die eher verwirrt als begeistert.
Zu der Handlung sei noch gesagt, dass mir persönlich die Höhepunkte fehlen. Nur ganz selten kam ein wenig Spannung auf. Insgesamt aber plätschert die Handlung vor sich hin und wird vor allem durch dämliche Eheprobleme zwischen Oakes und seiner Frau untermalt.

52 Bewertungen, 8 Kommentare

  • anonym

    19.08.2012, 12:59 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüße Edith und Claus

  • Sunny_993

    31.07.2012, 22:34 Uhr von Sunny_993
    Bewertung: sehr hilfreich

    Danke für die Warnung. LG

  • catmum68

    25.07.2012, 13:38 Uhr von catmum68
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreicher Bericht, LG

  • morla

    25.07.2012, 01:55 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    lg. ^^^^^^^^^^^^^petra

  • Lale

    25.07.2012, 01:28 Uhr von Lale
    Bewertung: sehr hilfreich

    Allerbesten Gruß *~*

  • XXLALF

    25.07.2012, 00:48 Uhr von XXLALF
    Bewertung: sehr hilfreich

    ...und ganz liebe grüße

  • katjafranke

    25.07.2012, 00:17 Uhr von katjafranke
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüße von der KATJA

  • Baby1

    24.07.2012, 23:32 Uhr von Baby1
    Bewertung: sehr hilfreich

    .•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.