Eric Walz Die Glasmalerin. Testbericht
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Erfahrungsbericht von salseranatter
Nicht gelungen
Pro:
wenig
Kontra:
mehr
Empfehlung:
Nein
Broschiert: 600 Seiten
Verlag: Blanvalet (10. September 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442367182
ISBN-13: 978-3442367184
Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,4 x 4 cm
Preis: 12,00 Euro
Während "die Brücke von Alcantara" in allen Punkten überzeugen konnte, ist dieses Buch eine reine Enttäuschung.
Wobei die Figuren durchaus interessant wären:
Protagonisten dieses Buches sind die Glasmalerin Antonia, der Lutheraner Matthias, die Hure Carlotta, der Jesuiten Sandro und der Sohn des Papstes. Auch die Nebenfiguren spielen eine Rolle.
Die Ulmer Glasmalerin Antonia verliebt sich in den Jesuiten Sandro.
Gleichzeitig versucht eine Hure den Sohn des Papstes zu töten.
Der Kardinal Bertani wird mit einem seltsamen Zeichen gekennzeichnet ermordet aufgefunden.
Sandro wird daraufhin beauftragt den Fall zu klären, doch stößt er auf viele Rästel und auf seinen verhassten Widersacher Matthias Hagen.
Beide verbindet ein tragischer "Familienbruch" in der Vergangenheit.
Matthias ist wiederum mit Antonia verbunden. Dann geschieht ein zweiter Mord....
Dies alles ist anfangs sehr spannend und auch interessant.
Allerdings stieß ich im Mittelteil auf gewaltige historische Fehler.
Nachdem ich das historisch faszinierende Buch "Die Herrin der Päpste" geliebt habe ist dieses Buch nun doch ein gewaltiger Abstieg.
Dem Autor gelingt zwar ein interessanter Einstieg mit komplexen Themen. Dann wird die Geschichte - bis auf die recht unlogische Wendung am Schluss - zu vorhersehbar.
Natürlich finden sich die Haupterpersonen in der Liebe, es ist glasklar wer der Mörder ist, dieser bekommt seine gerechte Strafe usw...
Das Rahmenthema ist im Jahre 1551 angesiedelt - beim historisch sehr interessanten Konzil von Trient, der damals die Lutheraner und Katholiken vereinigen sollte/hätte können.
Dieses hochinteressante Thema wird vom Autor für seine Krimigeschichte leider verschenkt.
Zu oberflächlich und historisch falsch werden die Geschehnisse behandelt.
Zudem erfindet er in der Rahmenhandlung ein Verbrechen des Papstes (der ansonsten allerdings genug Verbrechen begangen hätte). Sehr schade - damit erledigt sich der Roman für historisch Interessierte und bleibt nur noch blossen Krimilesern und Anspruchslosen offen.
Und am Schluss wird es dann sehr einfaltslos. Wie schon erwähnt: Die Hure gelangt zum Sohn des Papstes, die Liebenden finden sich... usw....
Schade.
Fazit: keine Kaufempfehlung
51 Bewertungen, 12 Kommentare
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24.11.2009, 22:58 Uhr von Striker1981
Bewertung: sehr hilfreichSH und Liebe Grüße vom STRIKER ;)
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26.08.2009, 10:12 Uhr von campino
Bewertung: sehr hilfreichliebe Grüße, Andrea
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26.08.2009, 03:19 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichlg........... petra
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24.08.2009, 08:33 Uhr von Jana15121985
Bewertung: sehr hilfreichGuter Tipp! Liebe Grüße Jana
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23.08.2009, 18:26 Uhr von Puenktchen3844
Bewertung: sehr hilfreichEin guter Bericht. LG
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23.08.2009, 16:34 Uhr von sunrise67
Bewertung: sehr hilfreichwünsche einen schönen Sonntag! LG Beate
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23.08.2009, 16:07 Uhr von tina08
Bewertung: sehr hilfreichViele Grüße .... Tina
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23.08.2009, 15:06 Uhr von hard_candy
Bewertung: sehr hilfreichGelungener Bericht. Freue mich über Gegenlesungen ;) liebe Grüße
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23.08.2009, 15:00 Uhr von peter_nordberg
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht von dir. lg Peter
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23.08.2009, 12:12 Uhr von Kleinnightwish
Bewertung: sehr hilfreichganz viele liebe grüße von der angi ;)
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23.08.2009, 10:43 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichKlasse Berichtet....würde mich sehr freuen über deine Gegenlesungen .Lg Sigi
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23.08.2009, 03:15 Uhr von Solaija
Bewertung: sehr hilfreichGuter Bericht Liebe Grüße, Solaija
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