Black ICE - AC/DC Testbericht
Auf yopi.de gelistet seit 10/2008
- Cover-Design:
- Klangqualität:
Erfahrungsbericht von Zatzeck0805
Besser, routinierter und bluesiger denn je...!
Pro:
fast so gut wie zu "Razor´s Edge Zeiten...
Kontra:
Meiner Meinung nach spricht nix gegen die CD...
Empfehlung:
Ja
Das Album stammt übrigens von einer nicht ganz so unbekannten Musikkapelle aus "Down Under"...
Diese fast schon abartige Form des Hochlobens geht nun weiter.
Im nächsten Bericht möchte ich wieder über eine schön rockige Compact Disc berichten.
Diese heisst
"Black Ice"
und ist von der australischen Band AC / DC!!!
"Begeben wir uns nun auf das schwarze Eis!!"
Inhalte:
1.) Die Songs des Albums "Black Ice" im Überblick
2.) Weitere Informationen zu diesem Album "Black Ice"
3.) Wie bin ich zu dieser Musik gekommen bzw. zu diesem Album?
4.) Meine Meinung zu einzelnen Songs / Wirkung des Albums
5.) Mein Fazit
1.) Die Songs des Albums "Black Ice" zunächst im Überblick, wie gehabt auch mit der jeweiligen Spieldauer eines jeden Liedes versehen:
* 1 Rock 'N' Roll Train (04:21 Minuten)
* 2 Skies On Fire (03:34 Minuten)
* 3 Big Jack (03:57 Minuten)
* 4 Anything Goes (03:22 Minuten)
* 5 War Machine (03:09 Minuten)
* 6 Smash 'N' Grab (04:06 Minuten)
* 7 Spoilin' For A Fight (03:17 Minuten)
* 8 Wheels (03:28 Minuten)
* 9 Decibel (03:33 Minuten)
* 10 Stormy May Day (03:10 Minuten)
* 11 She Likes Rock 'N' Roll (03:52 Minuten
* 12 Money Made (04:15 Minuten)
* 13 Rock 'N' Roll Dream (04:40 Minuten)
* 14 Rocking All The Way (03:22 Minuten)
* 15 Black Ice (03:25 Minuten)
-> Das ergibt eine Gesamtspielzeit von 55 Minuten und 37 Sekunden!
2.) Weitere Informationen zu diesem Album:
* Genre: Hard Rock / Blues Rock
* Label: Sony BMG Music Entertainment GmbH
* Die EAN dieser CD lautet: 0886973923825
* Format: Audio-CD; in diesem Fall 1 Datenträger
* Erschienen ist diese Compact Disc am 17. Oktober 2008
* Lyrics by Angus and Malcolm Young (also wie gehabt)
* Zunächst noch einige Worte zum Erscheinungsbild der CD, etwas zur Aufmachung der CD:
- geliefert bekommen habe ich diese CD in der einfachen oder auch Standard-Version; das bedeutet in derjenigen ohne ausführliches Booklet. Ein Booklet ist schon vorhanden in dem Digipack. Zu bekommen gibt es eine ausführliche Variante für einen höheren Preis. In diesem Fall ist der Digipack auch etwas stabiler gehalten. Diese Version ist so um die 13 - 20 Euro anzusiedeln und heisst "Black Ice (Limited Deluxe Edition im Hardcover Digipack mit erweitertem Booklet)". Zu meiner einfachen Version zurück: diese Standard-Edition ist wie gehabt in einem handelsüblichen Digipack enthalten. Dieses, da wird keine Überraschung sein, ist überwiegend in schwarzem Ton gehalten, anhand unterschiedlicher Strukturen und Anordnungen sind einige Symbole, Schriftzüge und so weiter zu erkennen. Die Aufmachung ist insgesamt sehr schlicht gehalten, aber nix anderes habe ich erwartet. Die Aufmachung von anderen CDs war ja oftmals schlicht, aber deswegen wahrscheinlich umso besser einzuprägen. Nachhaltig sind diese bei mir relativ gut eingeprägt geblieben.
Aussen ist vorn noch ein großes typisches AC/DC - Logo eingeprägt. Bei meiner Version ist dieses Logo in roter Farbe gehalten. Es gibt verschiedene Farben noch im Angebot, u.a. in blau...
Auf der Rückseite des "Digis" sind sämtliche Titel, jedoch ohne Angabe der Spieldauer enthalten.
Öffnet man dieses gute Stück, so fällt zunächst links ein Comic-Abbild, das Angus Young relativ nahe kommt, auf. Die CD- Verankerung ist transparent. Darunter kann man wieder einige Symbole und einige Strukturen erkennen. Sieht ganz okay aus, ist aber nichts Spektakuläres.
Das eigentliche Booklet ist 12-seitig. Es lässt sich bequem aus einem kleinen Fach (aufgeklappt linksseitig) vorn entnehmen. Das Booklet bietet lediglich einige Fotos der Band, die noch nicht all zu lange zurück liegen müssten.
Naja: alles in allem ist die Aufmachung ganz gut geraten, bietet aber nicht weitere schöne Infos, Lyrics oder weitere Impressionen: lediglich gegen Aufpreis...
Dieser Gestaltung sehe ich nicht unbedingt positiv entgegen. Aber mittlerweile ist es Gang und Gebe in Zeiten von Basic, Standard, Deluxe oder "Wasauchimmer"-Versionen.
Zudem gibt es diesen Release noch in einer Steelbox mit CD/DVD, Flagge, Sticker-Set und einem Original Gibson Gitarren-Plektrum. Preislich liegt das Set ungefähr bei 40 - 50 Euro...
* Welche Herren spielten dieses Album denn ein?
Hier sind die "Täter":
- Für den Gesang war Brian Johnson verantwortlich
- An der Leadgitarre der nach wie vor legendäre Angus Young
- Rhythmusgitarre sowie bei Backing Vocals mit dabei - ein weiterer Young - war Malcolm Young
- den E-Bass spielte Cliff Williams, zudem Backing Vocals
- Am Schlagzeug und für die Perkussion war Phil Rudd
* Die Gründung der Band erfolgte am 31. Dezember 1973!!!
* Die Internetseit der Band lautet: www.acdc.com
* Der Vollständigkeit halber (schliesslich wollte ich den göttlichen Bon Scott noch mal erwähnen, obwohl er hier schon seit gut zehn Jahren verstorben gewesen ist)... die Listung der Bandmitglieder:
Die Gründungsmitglieder vor nahezu 35 Jahren sind Dave Evans, Angus Young, Malcolm Young, Larry Van Kriedt und Colin John Burgess gewesen!
Die aktuelle Besetzung besteht nun aus Brian Johnson, Angus Young, Malcolm Young, Cliff Williams und Phil Rudd!
Ehemalige Mitglieder sind:
- Neil Smith, Bassgitarre (1974)
- Rob Bailey, Bassgitarre (1974-1975)
- Mark Evans, Bassgitarre (1974-1977)
- Noel Taylor, Schlagzeug (1974)
- Peter Clack, Schlagzeug (1974-1975)
- Simon Wright, Schlagzeug (1983-1990)
- Chris Slade, Schlagzeug (1990-1994)
und um Gottes Willen, "last, but not least"
- Bon Scott, Gesang (ab 1974; + 1980) -> R.I.P.!
Diskografie:
# Alle Studioalben auf einen Blick:
- Black Ice
- Stiff Upper Lip
- Ballbreaker
- The Razor's Edge
- Blow Up Your Video
- Who Made Who
- Fly On the Wall
- Flick Of The Switch
- For Those About To Rock We Salute You
- Back In Black
- Highway To Hell
- Powerage
- Let There Be Rock
- Let There Be Rock (Australian Version)
- High Voltage
- Dirty Deeds Done Dirt Cheap (Australian Version)
- Dirty Deeds Done Dirt Cheap
- High Voltage (Australian Version)
- T.N.T.
# Compilation:
- Bonfire
# EP:
- '74 Jailbreak
# Nun noch die Live-Alben:
- AC/DC Live (Collectors Edition)
- AC/DC Live
- If You Want Blood (You've Got It)
3.) Wie bin ich zu dieser Musik gekommen bzw. zu diesem Album?
-> Mein Bericht "Auf des Messer´s Schneide" konnt hoffentlich schon einiges dazu beitragen, dass mir generell diese Art von Musik nicht ganz ungelegen kommt und ich dort einige musikalische Ideale wiederfinde.
Aber seit diesem Album zu Beginn der 90er Jahre hat sich ja so manches getan... Die Band hatte ja einige "Durchhänger" in der etwas jüngeren Vergangenheit, was die Studio-Releases angeht...
Zunächst von einiger Skepsis geplagt, habe ich die Möglichkeiten schnellstmöglich erwartet, um mehr darüber zu erfahren.
Endlich: Teaser bei amazon.de: nun war ich durch Probehörgange im www sehr empfänglich, was dieses Album angeht...
Eigentlich wollte ich mir dieses anfangs auch schon im Oktober 2008 schnellstmöglich zulegen; am 17.10.08 war ja der Veröffentlichungstag dieses Albums. Dieses wollte ich mir seinerzeit primär zulegen... Ich wollte dieses nicht odern über das Internet. So gierig, wie ich (eigentlich) zu der Zeit gewesen bin, wollte ich dieses Album schnellstmöglich in Händen haben... und auch hören und vertraute durch diese Gier nicht den Möglichkeiten durch Postversand. Wie schnell ich mich doch vom Denken her verändert habe: denn im Zuge der Veröffentlichung wurde bei "Edeka" auch ein größeres Angebot bei diesem Geschäft bereitgestellt mit vielen Werken der Band. Darunter war auch diese CD namens "The razor´s edge" mit angeboten. Dann zu dem Preis von unter 6 Euro. Schnell war zunächst die neueste Studio-CD der Band vergessen.
Einige Tage später bestellte ich dieses Album dann auch selbstverständlich bei "buecher.de". Dort wurde es leicht ermäßigt zum Preis von 14,99 Euro angeboten. Endlich bekam ich auch die Gelegenheit, an Gutscheine von "buecher.de" zu gelangen: teils durch das Schreiben von Berichten auf anderen Plattformen, teils durch durch Einlösung von Punkten auf Umfrageplattformen.
Das Album konnte nicht sofort ausgeliefert werden. Angegeben wurde eine Wartezeit von ca. 3 - 5 Tagen... Aber immerhin gab es das Album "für lau"... Das nahm ich doch in Kauf, hatte ich auch schon andere Gelegenheiten ausgeschlagen...
Nach 4 Tagen wurde dann doch geliefert. Ich konnte es ja online in meinem "buecher.de"-Konto verfolgen... An einem Samstag morgen bekam ich dieses Album.
Als ich die Sendung öffnete, läuteten die Glocken der nahegelegen "Martins-Kirche" - "HELLS BELLS-Atmosphäre" - ein gutes Omen - für wahr...
4.) Meine Meinung zu einzelnen Songs / Wirkung des Albums:
Nun zum kurzen Einblick eine Einzelcharakterisierung und Einzelbewertung der Songs...
* 1 Rock 'N' Roll Train:
- "WOW" - was geht denn hier gleich los? Keine Spur von (Alters-) Müdigkeit. Es gibt sofort was Anständiges von den reiferen Herren auf die Ohren gesetzt. Als Opener des Albums "Black Ice" gibt es eine Fahrkarte für den "Rock 'N' Roll Train": So und nicht anders stelle ich mir Rock N Roll vor... Ein kurzes und knackiges Intro (dauert ca. 7 Sekunden), das schon echt eine kleine Vorfreude (zumindest) aus meiner Sicht aufkommen lässt... das groovt schon mal nicht schlecht. Das Tempo ist nicht gewagt, aber es geht schon recht gut nach vorne... Ein Midtemposong mit einer guten Ladung Strom... Irgendwie ist ja fast alles beim alten geblieben, und wesentlich viel hat sich ja nicht wirklich verändert. Was ich eigentlich nur klar stellen will an dieser Stelle: das ist schon einer der besten Songs dieser Band, die ja schon recht viele in ihrer Karriere releast hat.
Auch textlich geht es schon zu Beginn prägnant zur Sache; der Auszug hierzu:
"One hot angel
One cool devil
Your mind on a fantasy
Living on the ecstasy"
Da bekomme ich gleich mal voll die Traumdeutung, auf einer Harley auf meiner nahe gelegenen Bundesstraße 3 rumzudüsen (wenn ich die Fahrerlaubnis und die Maschine dazu hätte... - typisch Möchtegernrocker-Deutung...)
Meine direkten Motive sind der gängige, flüssige Rythmus. Insgesamt wirkt der Song doch sehr gefestigt in sich. Diese Vorgehensweise lässt mich diesen Song fast in einem Atemzug nennen mit dem aus meiner Sicht allerbesten Release "Thunderstruck" - vor allem das jeweilige geschmackvolle Einflössen der Gitarrensoli lässt bei mir auch Adrenalin emporsteigen. Das Lied bedeutet für mich akkustisch gewordener Wahnsinn - im positiven Sinn - mit wahrscheinlich recht einfachen Mitteln: aber das beherrschen AC/DC wie kaum eine andere Band im Biz, dann doch so einflussreiche und schöne Songs anzubieten. Ein toller Song, der "Rock N Roll Train", dieser ersten Singleauskopplung des Albums mit einer ordentlichen Spielzeit mit fast 4 1/2 Minuten. Ein relativ spektakulärer Beginn meiner Meinung nach, sollte einen gleich mitreissen können (Meine Einzelbewertung: 5 Sterne).
* 2 Skies On Fire:
- Schon der Titel ist recht schillernd: "Himmel in Flammen"... bei diesem Sound geht der Himmel fast in Flammen auf.
Der Refrain:
"Skies on fire
Flames burn higher
Skies on fire
Flames get higher"
Ganz einfach, aber dennoch markant, werden diese Zeilen in die ach so typischen Sounds eingebaut und bilden in der Gesamtheit ein tolles und eindrucksvolles Soundgeflecht ab.
Die Stimmung des Songs kommt einen Hauch dunkler daher, vielleicht mit auch einen Tick Bedrohlichkeit. Das Tempoformat ist etwas gediegener, es wird einen Gang zurückgeschaltet im Vergleich zum ersten Lied. Generell gilt zu schreiben, dass dieses langsame Tempo sehr gut ausgewählt ist und die Gitarrenarbeit hierbei exellent ist. Der Höhepunkt folgt dann nach ca. 2 Min. 10 Sek., in der die Gitarrenriffs am besten zur Geltung kommen und ein mal wieder unwiderstehliches Gitarrensolo von Angus Young eingebaut worden ist... Ein absoluter Anspieltipp von meiner Seite aus... (Meine Einzelbewertung: 5 Sterne).
* 3 Big Jack:
- "Big Jack" ist wieder so ein Song, der auf der Überholspur ist. Das Tempo ähnlich wie beim "Rock N Roll Train", verschafft er doch genügend Dynamik. Man konnte das so darstellen als sei "Big Jack" der Anschlusszug vom "Rock N Roll Train". Auch bei diesem Titel bin ich am Meisten vom Tempo beeindruckt. Der Song kann aufgrund des unfassbar guten Refrains so manchen Zuhörer in Rockekstase verleiten lassen... Ein fast 4-minütiger Song, wo man schon mal (lautstark) mitsingen könnte... (Meine Einzelbewertung: 5 Sterne).
* 4 Anything Goes:
- Ähnlich wie bei Song 3 verhält es sich meiner Meinung nach beim 4. Titel "Anything goes": eine etwas schnellere Nummer, die schon annähernd für gute Laune sorgt. Die Grundstimmung hat hier schon echt positive Züge, erinnert mich an so manches "Status Quo"-Format (melodien-technisch...); der Song ist wirklich zu empfehlen (Meine Einzelbewertung: 5 Sterne).
* 5 War Machine:
- Der Titel ist schon fast Programm: wieder ein etwas schnelleres, aber auch aggressiveres Stück - vor allem Dank der Backing Vocals - aber ich hatte es eingangs schon beschreiben wollen - wieder etwas bedrohlichere Atmosphäre, die aufkommt... Qualitätstechnisch wieder eine hervorragende Leistung der Band (Meine Einzelbewertung: 5 Sterne).
* 6 Smash 'N' Grab:
- Eine geschmeide, langsamere Nummer (ähnlich wie etwa "Hells Bells"); nicht das beste Stück auf diesem Album; aber Dank der schönen Backing Vocals klingt das Ganze doch recht ausgewogen; und hier mal wieder ein weiteres besonderes Klangerlebnis in Form einer schönen Solo-Gitarre... (Meine Einzelbewertung: 4 Sterne).
* 7 Spoilin' For A Fight:
- wieder so ein schnelleres, aggressiveres Ding mit etwas rauherer Stimmung. Das Stück kommt sehr geradlinig daher. Klasse Lead-Gesang von Brian, zudem spürt man den Bass ganz arg. Toll gemacht: ein weiterer genialer Song der Band... (Meine Einzelbewertung: 5 Sterne).
* 8 Wheels:
- Und nochmals kommt mit "Wheels" eine Nummer, die schnelles Tempo inne hat. Geiler Refrain; kreischender Gesang; eleganter Groove; es geht wieder richtig schön die Post ab... (Meine Einzelbewertung: 5 Sterne).
* 9 Decibel:
- Es hört sich anfang so an, als ob Chris Norman die ersten Zeilen gesangstechnisch übernommen hat: sehr ungewöhnlicher Gesang für ein AC/DC-Stück - aber echt interessant und doch vom Leadsänger präsentiert. Hat gewiss tolle Phasen anzubieten (vor allem die wiederkehrenden und teils betonter werdenden Gitarrenpassagen, etwas langsamer zwar - nicht das stärkste Sück: aber für 4 Sterne reicht es allemal (Meine Einzelbewertung: wie gehabt 4 Sterne).
* 10 Stormy May Day:
- "Stormy May Day" ist ein etwas auffäligeres Stück, dass mich durch die Gitarrenwelt des Southern-Rock und den stampfenden Rythmus gleich packt. Wirkt wieder etwas bedrohlicher, etwas dunkler - einfach nur klasse gemacht - ein ganz besonderer Anspieltipp meinerseits (Meine Einzelbewertung: 5 Sterne).
* 11 She Likes Rock 'N' Roll:
- "She Likes Rock 'N' Roll" mit schönem Tempo, etwas schneller aufgemacht: ein echt erwähnenenswerter Refrain, der zum Mitgrölen animieren sollte (Meine Einzelbewertung: 5 Sterne).
* 12 Money Made:
- geht so in die Richtung des 12. Songs "Stormy May Day"... Tempotechnisch wieder etwas mit Handbremse; relaxte Variante... (Meine Einzelbewertung: 5 Sterne).
* 13 Rock 'N' Roll Dream:
- "Rock 'N' Roll Dream" könnte man schon als verträumte Ballade abstempeln... In der Tat, ungewöhnlich, eine Ballade von AC/DC - schon fast ein Song zum Schmusen... Der Gesang ist sehr gelungen. Echt flockiges Tempo - ein wahrer Traum, da ich an so ein Tempo bzw. Aufmachung bei dieser Band gar nicht wirklich vorbereitet gewesen bin. Das ist eine gelungene Überraschung... (Meine Einzelbewertung: 5 Sterne).
* 14 Rocking All The Way:
- Ein typisches AC/DC-Stück: kein 5-Sterne-Knaller, aber eben in bewährter AC/DC-Qualität... Wie fast schon üblich, ein perfektes Solo und mitreissender mehrstimmiger Gesang im Refrain (Meine Einzelbewertung: 5 Sterne).
* 15 Black Ice:
- Zum Abschluss bekommt man noch mal die volle Breitseite ab: es kommt das gleichnamige Titelstück - und das hat es wirklich in sich... 3 1 /2 Minuten mit viel Abwechslung, der gehörigen Prise Blues (gerade gesangstechnisch...) und in angenehm-gemächlichem Tempo: das Teil höre ich am liebsten beim Autofahren... (Meine Einzelbewertung: 5 Sterne).
-> Ein sehr gute CD meiner Meinung nach - sehr überraschend fand ich, dass die Songs so eingängig sind...
5.) Mein Fazit:
- Nach "The Razors Edge" ist der Band aus "Down Under" wiederholt ein Geniestreich meiner Meinung nach gelungen. Ich weiss nicht, was in der Zwischenzeit so alles geschehen musste: "Ballbreaker" und "Stiff upper lip" waren keine sonderlich guten Album im qualitativ hochwertigem "AC/DC-Kosmos". Dieses Album namens "Black Ice" hat mich nun echt vom Hocker gerissen und vollkommen überzeugt. Es sind widerum schöne Titel enthalten, die einen Rocker doch wahrlich packen sollten, gar mitreissen und auf rockige Art und Weise dem Alltag entfliehen lassen könnten.
Das Album bietet kompakt 15 wirklich gute bis starke, auch abwechslungsreiche Songs! Und das wurde mit diesem Alter konstruiert und offenbart - oder gibt es (heimliches) Betreuungspersonal zur Unterstützung. In jedem Fall einfach nur bemerkenswert, was auf die Beine gestellt worden ist Anno 2008. Also Hochachtung von dieser Stelle aus...
- Dieses Album kann sich meiner Meinung nach mit den Vorgängern messen. Nicht wenige behaupten, dass diese Band bis zum "Back in black" - Album unbekümmerter war, einen Hauch abwechslungsreicher und so weiter. Ganz klar: es liegen ja sehr viele Jahre dazwischen. Und diesen Wandel der Zeiten haben die Männer aus Australien doch fast unbeschadet überstanden. Etwas reifer klingen die Sounds in der Tat. Es gibt zwar nicht diese riesigen Überraschungsmomente: aber diese waren auch nicht zu erwarten, da bei der vielen Vorgängern auch nicht ein Übermaß an sogenannten überraschenden Momenten bestanden hat. Ihnen wurde nicht selten angelastet, dass ihre Musik und die Lyrics überschaubar ist. Aber reichen diese Akkorde, diese Gitarrensoli, der (teils auch mehrstimmige) Gesang in immer wieder neuen Musikstücken nicht aus?
Das was sie gemacht haben, war doch überwiegend triumphal. Ich hoffe auf ein weiteres Album.
Die größte Überraschung ist meiner Ansicht nach, dass hier der Rock N Roll noch mal richtig brachial auflebt. Mutige Experimente bleiben aus - und das ist doch nach wie vor der richtige Weg...
Nochmals etwas zu der vorgehaltenen musikalischen Reduzierung bzw. Qualitätskritik: Vereinzelt kann ich das, oh Du Schreck, nachempfinden - jedoch lediglich bei den beiden nachfolgenden Alben "Ballbreaker" und "Stiff upper lip". Was da nun genaus los gewesen ist, brauche ich nun nicht mehr nachvollziehen zu müssen. Dafür habe ich nun diese Reaktivierung der guten alten Klasse namens "Black Ice" um die Ohren gehauen bekommen... Im Gesamteindruck wünsche ich mir doch, dass "AC / DC" nicht mit übergroßen Überraschungen aufwarten. Ich mache mir nichts vor: ich bin sehr froh, dass diese Band nicht genre-übergreifende Sprünge gemacht hat.
- Es verhält sich hier nicht anders als beim berüchtigten Album "The Razor´s Edge": dieses Album bietet den Hauch Luxus für einen Hard-Rocker! Gelegentliche Stimmungswechsel, Gitarrensoli par exellence, die im richtigen Moment ansetzen und überaus feurig sind. Darüberhinaus nun wieder einen stimmgewaltigen Brian Johnson, mehrstimmiger Gesang, der greift - und nicht wie ein ausgemusterter alternder Knabenchor daherkommt und in diesem Release - eine gehörige Portion feinsten Blues. Insgesamt groovt dieses Album sehr schön.
- manchmal hatte ich Rock-Alben gehört, die auf den ersten Moment noch bedrohlich gut schienen... dieses Album hat bei mir einen wirklich nachhaltigen Eindruck hinterlassen.
Diese Compact Disc ist für alle,
- die auf gute Rockmusik mit einer gehörigen Prise "Blues" stehen! Ich finde, dass man die Routine zwar deutlich anmerkt, aber dennoch eine gewisse Unbekümmertheit registrieren wird...
* Unter´m Strich reicht das aus meiner Sicht für eine lockere Empfehlung und somit für die Vergabe von 5 Sternen !
Es handelt sich hier um eines der besten Hard Rock Alben, die mir unter gekommen sind!
Ebenso wie bei so vielen anderen Releases wie zum Beispiel "The Razor´s Edge" steht für mich unabdingbar fest:
Es reicht wiederholt zur Aufnahme in meine persönliche "Rock - Hall of Fame" Mit diesem Album haben das die Australier nach etwas schwächeren Alben bestätigt...
"Von wegen: das Ganze sollte man nicht exemplarisch schlecht abwerten -> diese Musik kommt nur aus "Down Under", hat mit qualitativen Niederungen nichts zu tun - das Album thront auf dem Rock-Olymp.
In diesem Sinne: "AC/DC rules :-) again"!
Vielen Dank für das Lesen, Kommentieren und / oder das Bewerten von Eurer Seite aus
Gruss,
®ene´
Der Bericht erschien bereits auf anderen Plattformen...
46 Bewertungen, 15 Kommentare
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13.09.2011, 19:43 Uhr von Miraculix1967
Bewertung: besonders wertvollEindeutig BW! Sonnige Spätsommergrüße aus dem gallischen Dorf Miraculix1967
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15.08.2011, 21:42 Uhr von anonym
Bewertung: besonders wertvollBW....Liebe Grüße Edith und Claus
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03.08.2011, 22:23 Uhr von emmi29
Bewertung: besonders wertvollBW, viele Grüße von emmi29
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03.08.2011, 13:24 Uhr von jazzyjazz1082
Bewertung: besonders wertvoll -
02.08.2011, 14:49 Uhr von PatMcNamara
Bewertung: besonders wertvollbw! Viele Grüße von Patty!
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02.08.2011, 12:03 Uhr von [email protected]
Bewertung: besonders wertvollklasse bericht, liebe grüße
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02.08.2011, 11:42 Uhr von mima007
Bewertung: besonders wertvollbw. Viele Gruesse, mima007
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02.08.2011, 10:36 Uhr von Madrianda
Bewertung: besonders wertvollOh ja, Dein Beitrag hat wahrlich ein bw verdient! Grüßle Beate
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02.08.2011, 08:47 Uhr von The_Ghostwriter
Bewertung: sehr hilfreichGuter Bericht über die beste Band der Welt bzw. eine ihrer CDs. Diese ist nur noch durch die LP zu toppen ;-) Gruß, the_ghostwriter
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02.08.2011, 01:28 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichlg. ^^^^^^^^^^^^petra
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02.08.2011, 01:18 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichViele liebe Grüße. KATJA
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02.08.2011, 00:49 Uhr von Luna2010
Bewertung: sehr hilfreichTop berichtet. Freue mich über Gegenlesungen =)
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02.08.2011, 00:30 Uhr von tina08
Bewertung: sehr hilfreichViele Grüße ... Tina
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02.08.2011, 00:23 Uhr von Lale
Bewertung: sehr hilfreichAllerbesten Gruß *~*
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02.08.2011, 00:05 Uhr von Fernsteuerung
Bewertung: sehr hilfreich... Lieben Gruss, Susanna ...
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