RIM BlackBerry Curve 8520 Testbericht

ab 149,00
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Summe aller Bewertungen
  • Design:  sehr gut
  • Qualität & Verarbeitung:  sehr gut
  • Ausstattung:  sehr gut
  • Handhabung & Bedienung:  leicht

Erfahrungsbericht von dahi.koch@gmx.net

Das kleine Schwarze – für die Hosentasche.

  • Design:  sehr gut
  • Qualität & Verarbeitung:  sehr gut
  • Ausstattung:  sehr gut
  • Handhabung & Bedienung:  sehr leicht
  • Besitzen Sie das Produkt?:  ja

Pro:

TFT-Display, Word to go!!! Klangqualität, Browser, QUERTZ-Tastatur, elegantes Design

Kontra:

keine Makrobilder möglich, keine Öse, Akkulaufzeit bei Benutzung

Empfehlung:

Ja

Blackberry Curve 8520
Das kleine Schwarze – für die Hosentasche.
Das Vielschreiber-Handy.

Einführung – die Vorgeschichte.
Dieser Bericht wird von einem ganz besonderes Produkt unter besonderen Umständen erzählen. Ihr wisst, dass Ciao vor einiger Zeit Produkttester für das neue Blackberry Curve 8520 gesucht hat. Per Mail kam die Einladung, die durch einen Link zur Homepage führte, auf der man seine Bewerbung abschicken konnte. 10 Tester wurden gesucht. Und, wie ihr euch vielleicht denken könnt, bin ich auch dabei. Ich dachte ja nicht, dass ich überhaupt genommen werde. Aber so ein paar Zeilen ausfüllen und ein paar mal Buttons anklicken, das tut ja nicht weh. Demnach war die Überraschung groß, als der Anruf kam. „Sie wurden ausgewählt!“, hieß es. Dabei erwartete ich durch die angezeigte Nummer etwas völlig anderes. Am Anfang konnte ich es auch noch nicht so recht glauben. „Das ist doch ein Scherz?“, fragte ich. Aber nein. Dennoch habe ich es erst glauben können, als das Paket am darauf folgenden Freitag nachhause geliefert wurde.

Serendipity – ein glücklicher Zufall.
Warum das? Man koennte meinen, der Besitz eines Handys allein mache schon gluecklich. Dies ist allerdings ein Irrglaube, da dieses etwas auch was koennen sollte. Wenn da das Handy Tag um Tag zusammenbricht, wenn man nur mal einen Anruf taetigen will oder von Zeit zu Zeit SMSen und Fotos verschwinden, ist die Katastrophe perfekt. Weil mein altes Motorola Krzr in gold genau auf diesen Tatbestand passt, und das passte mir gar nicht passte, war es eine glückliche Fügung des Schicksals also, dass ich genau an diesem Tag, an dem ich mich entschlossen hatte, mein altes Handy zu ersetzen, zur Blackberry Produkttesterin gekürt wurde. Allerdings dachte ich im Moment des Wuenschens noch, dass ich mir mein neues würde selbst kaufen müssen.
Nix da. Das Handy kam an, und ich war bereits in der richtigen Tester-Stimmung.

‘What are you like...?’, asked the lady.
Im Grunde ist ja RIM’s Blackberry ein waschechtes Business-Multimedia-Funktions-Gerät. Mit Email-Push-Dienst, Volltastatur und der hochwertige Verarbeitung wurde die Business-Klientel vollauf bedient. Da nun allerdings auch Iphones und andere Smartphones den Markt berieseln, möchte RIM natürlich auch im Lifestylebereich punkten – und nicht nur im Markt der „schwarzen Männer“. Letztens las ich, dass nun auch Frauen immer mehr auf den Trichter dieser Handysorte kommen...
Das Blackberry Curve ist darauf sozusagen die Antwort. Die Volltastatur bleibt gleich, auch auf Email- und Officefunktionen sind nicht abhanden gekommen. Dennoch sollen durch Spielefunktion, Kamera und andere „Spielereien“ auch die jüngere, oder aber weibliche Kundschaft angesprochen werden.

Die ersten Momente.
Da ich bereits meiner Freundin von meiner neuesten Errungenschaft erzählte, wollte sie natürlich meinen neuen Schatz gleich bewundern. Also wurde das nagelneue Handy, noch originalverpackt in stilvoller schwarzer Kartonage mit in die Uni geschleppt.
In der Cafeteria der Uni Landau, bei Kaffee und Frauengesprächen, durfte die schwarze Beere zum ersten Mal (in meiner Anwesenheit) das Licht der Welt erblicken. Ich war mächtig stolz, und meine Freundin freute sich... auch wenn ich glaube, dass sie ein bisschen eifersüchtig war. Achwas. Sie war nur verblüfft. Ebenso wie ich, als ich nicht glauben konnte, dass sie nur 10 Minuten von Frankreich entfernt wohnt.
...Der Karton wurde geöffnet. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten mit dem runden Klebeverschluss (wir hatten keine Schere) wurde der Safe dennoch geknackt und zum
Vorschein traten folgende Dinge:
· zuallererst mal das Handy (Blackberry, Typ: Curve, Modellnummer: 8520)
ein Stereo Headset (mit 3,5mm Stecker)
· USB Kabel (Länge: 1m) mit Micro-USB-Anschluss
· das Akkuladegerät
· Erfahren Sie mehr – Broschüre
· Starten Sie hier – Broschüre (über das Einrichten des Handys)
· Blackberry Usertools CD-Rom
· eine Sicherheitsinformationsbroschüre
· Lithium- Ionen- Akku
· 2 GB Micro-SD-Card
Am nächsten Tag konnte der Test beginnen. Ich begutachtete das Meisterstück nochmals in seinem Aussehen... das erste Kennen lernen. Sich gegenseitig beschnuppern... 109cm groß, 13,9mm breit und 13,9mm schlank.
Was mir auch noch auffiel, ist das leichte Gewicht des Blackberry Curve 8520. Das misst gerade mal 106g, also weniger als 1% des Gewichts meines Laptops.
Das Aussehen muss ich als Frau nicht nur mit technischen Details, sondern auch mit den Augen der Ästhetik betrachten. Es ist schwarz, rechteckig, mit abgeschrägten Kanten. Plastisch.
Durch die weichen Uebergaenge liegt es gut in der Hand, und vermittelt dem Auge eine ruhige, unkomplizierte Eleganz.
Die Quertz-Tastatur gibt dem Geraet das Aussehen eines Mini-Notebooks (diesen Typ Tastatur findet man auch bei den letzteren beschriebenen Geraeten).
Die Tastatur ist nicht das Einzige, das hervorsticht. Spezielle Multimediatasten findet man seitlich. Rechts (gesehen von der Vorderseite des Blackberrys) befindet sich eine Kamerataste und zwei Knöpfe zur Lautstärkenregulierung. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich eine Taste, welche sprachgesteuerte Befehle ermöglicht. Über diesem Knopf befindet sich die Mini USB Büchse, mit welcher man Handy und Blackberry, oder Handy und Steckdose verbinden kann.
Und auch hier findet man wieder die unkomplizierte, ruhige Eleganz. Die Knöpfe wirken nicht aufgesetzt, sie sind eher ‚integriert’ in das Handy, da sie sich unter einer gummierten Schutzschicht befinden. Knöpfe und Handy verschmelzen sozusagen zu einer Einheit. Doch dies ist nicht alles, was über die Multimediaknöpfe zu berichten wäre.
Auf der oberen Seite, über dem Display, befinden sich Knöpfe zur angenehmen Bedienung des Musikplayers, da man nun nicht darauf angewiesen ist, diesen über das Blackberry Menü umständlich aufrufen zu müssen.
Auf der Vorderseite des Blackberrys sieht man über der Quertz-Tastatur jeweils am Gerätrand einen grünen Knopf (zum Annehmen eines Gesprächs oder zum Aufrufen der Anrufliste) und einen roten Knopf (zum Beendigen eines Gespräches oder zum An/Ausschalten des Gerätes).
Neben der Taste mit dem grünen Telefonsymbol befindet sich die Menütaste, mit dem typischen Blackberry Motiv der 7 ineinander liegenden Punkte. In der Mitte befindet sich das Mini-Mousepad zum Auswählen der Menüelemente, zum scrollen in den Optionsleisten und zum Bewegen des Mauszeigers im Internet-Browser.
Das Display ist relativ groß bemessen, und macht fast die Hälfte der gesamten Vorderfront aus. Darüber befindet sich nochmals das Blackberry-Symbol mit dem allgemeinen Gerätename. Darüber befindet sich der Lautsprecher und rechts daneben eine LED-Leuchte, die den jeweiligen Benutzerstatus des Geräts preisgeben soll. Beispielsweise ob über Bluetooth eine Datei von Handy zu Handy übertragen wird, ob eine SMS angekommen ist – wobei das Licht dann rot aufblinkt, im Abstand von ein paar Sekunden; ob ein Anruf in Abwesenheit vorliegt, oder ob das Handy derzeit geladen wird.
Nach der ausführlichen Begutachtung des Blackberry Curve 8520, kam nochmals die Erkenntnis des doch schon beachtlichen Lieferumfangs, im Vergleich zu Prepaidhandys welche man im Elektromarkt findet. Normalerweise muessen Kopfhoerer, Zigarettenanzuender etc. zusaetzlich gekauft werden. Ausser man spricht von einem Handy mit Vertrag, der den potentiellen Kunden mit vielen Extras locken moechte.
Bei meinem Motorola war das damals der Fall, auch wenn ich das meiste Zeug, einschliesslich Handytasche, nicht einmal benutzt hatte. Ausser dem USB-Datenkabel und mal den Kopfhoerern die allerdings nur eine maessige Qualitaet aufwiesen.
Dennoch freute ich mich wie ein Kind ueber die vielen Blackberry Geschenke.
...Auch weil ich mir schon dachte, dass das Zubehoer dieser Geraetschaft eine hoehere Qualitaet aufweist.
(Ciao schickt ja bestimmt keinen Ramsch *g*)

Zarte Bänder knüpfen sich...
Interessant fand ich, dass man das Ladegeraet selbst zusammenbauen musste. Also was heisst selber bauen - im grunde waren es zwei Einzelteile, Netzteil plus Stecker, die man geschickt ineinander klipsen sollte. Das gelang auch ohne Schwierigkeiten. Das Verbindungskabel fuer das Handy war bereitsd angeschlossen.
Nachden ich die Simkarte meines Motorolas in den Blackberry einfuegte, den Li Ionen Akku reinsteckzte und das Hgeraet einschaltete, konnte ich sehen dass das Blackberry bereit mit knapp 50 Prozent verbleibender Akkukapazitaet geladen war. Also konnte ich gleich loslegen.
Ich las mir danach kurz die Einrichtungsbroschuere durch. Doch als das Blackberry eingeschaltet war, wurde ich bereits automatisch zum Einrichtungsassistenten geführt. "Moechten Sie Ihr Handy nun einrichten?" Wurde da hoeflich gefragt. Natürlich! Solch eine nützliche Hilfe nehme ich gerne an.
Eine Bedienungsanleitung las ich mir nicht durch. Teilweise gab es dann auch Probleme. Ich kam am ersten Tag des Tests nicht so gut mit der Tastatur, und dem 'Mousepad' zurecht... Vielleicht auch, weil ich mich an eine andere Größendimension gewöhnt hatte. Das Handy wiegt einen Bruchteil meines Laptops, allerdings übertragt sich dies auch auf die Größenordnung. Mousepad und Tastatur sind sehr eng bemessen, und ungeübte Hände brauchen dann schon mal 10 Min. um die Uhr richtig einzustellen.
Ich bin öfters mal abgerutscht, drückte teilweise auch versehentlich darauf und öffnete somit die Optionenliste, hatte dann mal die richtige Stundenanzahl gewählt, aber dann durch eine falsche Bewegung alles wieder zunichte gemacht.
Sofern man allerdings jeden Tag und, vor allem am Anfang, viel übt und viel schreibt, bekommt man doch in kurzer Zeit den Dreh raus.
So auch bei mir.
Nach einer Woche habe ich mich bereits bestens an die enge Quertz-Tastatur gewöhnt und mochte nicht mehr darauf verzichten.
Nach der Uhrzeit musste man natürlich auch die Sprache, Zeitzone, Datum etc. einstellen.
Danach machte ich mich an das Auskundschaften der anderen, bereits enthaltenen Funktionen des Blackberrys. Hierbei zählte auch der E-Mail-Dienst, welchen man zu Anfang auch einrichten muss. Allerdings habe ich das nicht so hinbekommen, wie ich wollte, da mir nur die Möglichkeit einer ‚Enterprise-Aktivierung’, und keiner privaten Mail-Aktivierung zugestanden wurde.
Danach richtete ich allerdings über ein Wi-Fi-Netzwerk ein, um damit Google Mail herunterzuladen. Das von Blackberry zur Verfügung gestellte Mail-Programm verschob ich und stellte an selbige freigewordene Stelle das Google Mail Programm.
Durch das Wi-Fi Netzwerk konnte ich mich beim Drahtlosnetzwerk unserer Fritzbox einwählen, was kein Geld kostet.
D.h. dass ich zuhause kostenlos mit meinem Blackberry Curve 8520 ins Internet gelangen kann.
Auf Reisen kann ich auch auf das von T-Mobile zur Verfügung gestellte Netzwerk zurückgreifen, wobei mich allerdings die horrenden Preise meines Mobilfunkanbieters zurückschrecken.
Danach richtete ich Word ein, wobei ich zuerst dem Vertrag zustimmen musste. Danach wurde ich zur Registrierung gebeten (die im Internet stattfindet), welche ich dann auch noch ausführte.
Danach konnte ich nun also Word benutzen, aber nicht nur das: auch Powerpoint und Excel befindet sich auf diesem Multimediawerkzeug.

‚I want to know what you are like…’
Natürlich ist das Handy zuerst mal ästhetisch und schlank. Aber Aussehen ist nicht alles - auch die Funktionalität spielt eine Rolle.
Und die habe ich für euch testen – in allen Einzelheiten.
Zuerst beginnen wir mit den normalen Funktionen.
- SMS.
Neben dem Telefonieren ist dies wohl die wichtigste Kommunikationform der Handygeneration, vor allem für die jüngere. Diese verabreden sich entweder über ICQ oder über SMS, spannen feine Liebesbänder, benachrichtigen die Freundin über das richtig tolle Top das sie gerade im H&M gefunden haben.... etc.
Da ich auch noch relativ jung bin (oder so aussehe), ist SMS natürlich auch für mich eine der wichtigsten Funktionen.
Über T9, bei einer normalen Handytastatur, schrieb ich bis zu mehreren Buchstaben pro Sekunde, und eine Nachricht dauerte nicht länger als eine Minute. Da man ja schon vorher weiß was man so schreiben möchte.
Beim Blackberry wusste ich sofort, wen ich kontaktieren möchte, und da ich meine Kontakte von der SIM-Karte auf das Handy bereits kopierte, konnte ich beruhigt anfangen zu tippen. Ich schrieb meiner besten Freundin die erste SMS. Natürlich auch, um mich auf die neue Tastatur umzustellen.
Das Menü ist so aufgebaut wie bei einer Email. Oben befindet sich ein Feld für den Empfänger. ‚An: ...’ sieht man hier, im linkeren Bildrand. Man kann die Nummer entweder manuell eingeben, über den Nummernblock, oder aus dem Telefonbuch auswählen. Dafür drückt man im entsprechenden Feld einfach auf die Menütaste, und sucht sich dann die Option „Kontakt auswählen“ heraus.
Das Feld für SMS ist groß. Hat man bereits eine SMS bekommen und möchte darauf antworten, sieht man im unteren Bildrand die ersten Zeilen dieser Nachricht. Durch nach-unten-scrollen kann man die gesamte Nachricht noch mal lesen, um sich zu orientieren, was man antworten möchte.
Im Grunde war es allerdings keine große Umstellung, mit dem Blackberry zu schreiben, da ich diese Art von Tastatur bereits von meinem Notebook und überhaupt, von Computertastaturen aller Art, bereits kannte. Da wir auch schon seit 2000 verbunden sind, war das nicht das soooo große Problem. Nur der enge Spielraum der Tasten hat mich am Anfang etwas am flüssigen Schreiben gehindert. Daher machte ich am Anfang auch noch viele Fehler, schrieb z.B. 2 Buchstaben statt einem, musste diesen natürlich löschen, und alle Vorgänge laufen am Anfang noch etwas langsamer ab.
Also hat es schon ein paar Minuten gedauert, bis diese erste SMS abgeschickt wurde.
Dazu bekam ich einen regelrechten Krampf in den Fingern, wegen dieser ungewohnten Tastenkombination. Bei einem normalen Handy ist man an die Nummerntastatur gewöhnt, die mit 3 oder 4 Buchstaben belegt sind.
Mit jeder weiteren SMS allerdings verflüssigte sich mein Schreiben, und nun kann ich sogar schneller schreiben als mit meinem alten Motorola Krzr. Eine SMS braucht bei mir, wenn unter 160 Zeichen, nicht länger als eine Minute.
Aber auch durch Word, das ich euch später weiter beschreiben möchte, hat sich mein Schreiben verflüssigt...
- Telefonieren.
Das ist ein weiteres wichtiges Merkmal, das ein Handy auszeichnet. Die Möglichkeit, mobil mit anderen zu kommunizieren, egal wie weit weg sie auch sind.
Beim Blackberry ist es ganz einfach zu telefonieren. Entweder man geht über die Menütaste auf das Adressbuch, klickt hierauf und wählt sich dann den geeigneten Gesprächspartner aus, und klickt dann einfach auf die grüne Taste, oder man gibt die Nummer manuell ein, über den Nummernblock, oder aber über das SMS-Menü, wenn man eine Nachricht erhalten hat und den Gesprächspartner zurückrufen möchte.
Das Telefonieren ist beim Blackberry einfach und unkompliziert, wie bei allen anderen Handys auch. Hier muss man sich also nicht umgewöhnen. Hätte mich allerdings, wenn es ein anderer Fall gewesen wäre, auch nicht gestört.
Adressbuch und Kontakte (anlegen, hegen, pflegen).
Um einen Kontakt neu anzulegen, kann man entweder manuell die Nummer mit der Tastatur einwählen, drückt dann auf den Menüknopf und scrollt auf die Option ‚zum Adressbuch hinzufügen’. Danach wird man zu einer Liste weitergeführt, in der man Titel, Vorname, Nachname, Email, Tel. Geschäftlich, Privat und Mobil, Pager, Fax, Sonstige, Adressen usw. eingeben kann. Danach drückt man auf das Mousepad und wählt Speichern aus, drückt nochmals diesen Knopf und hat so einen neuen Eintrag im Adressbuch.
Möchte man die Nummer eines Freundes einspeichern, der eine SMS geschickt hat, so geht man auf die SMS, lässt sie sich anzeigen, scrollt dann in das Absenderfeld, drückt die Menütaste und wählt dann die Option „Im Adressbuch anlegen“.
Weiterhin besteht die Möglichkeit, über das Kontaktmenü eine neue Nummer anzulegen. Dafür öffnet man einfach das Adressbuch. Ganz oben findet man bereits die Option „Kontakt hinzufügen“. Dort klickt man mit der Maus einmal drauf, und wird dann direkt zum Feld geführt, in welchem man Titel, Vorname, Nachname, Email, Nummern, Adresse etc. eingeben kann. Beendet man das Kontaktmenü und öffnet es zu einem späteren Zeitpunkt nochmals, wird die zuletzt angezeigte oder benutzte Nummer an erster Stelle blau unterlegt angezeigt. Wählt man bei einem Kontakt die Menütaste, erscheint wiederum eine Liste mit einer Vielzahl an Optionen, beispielsweise Hilfe, Filter, alle anzeigen, neue Adresse, Bearbeiten, Löschen, etc.
Klickt man auf Bearbeiten, kann man die Nummern verändern oder eine Adresse, oder einfach weitere Informationen eingeben, die man vielleicht vorher nicht zur Hand hatte.
An der Vielzahl der Kontaktinformationen, die man eingeben kann, merkt man, dass es sich um kein gewöhnliches Handy handelt, sondern in erster Linie um ein Gerät für den Business-Bereich oder... einfach für vielbeschäftigte Personen mit vielen Kontakten.
Die vielseitigen Nutzungs- und Bearbeitungsmöglichkeiten finde ich sehr praktisch.
- Uhr und Alarm.
Diese ist sehr praktisch für mich, da in ihr ein integrierter Wecker zur Verfügung stellt. Öffnet man die Uhr durch das Menü, wird eine analoge Uhr angezeigt, mit traditionellem Stunden- und Minutenanzeiger, etc. Drückt man hier wiederum auf den Menüknopf, kann man direkt die gewünschte Weckzeit durch den Nummernblock eingeben. Danach kann man durch scrollen auswählen, ob der Wecker ein- oder ausgeschaltet werden, oder ob er nur an Wochentagen klingeln soll.
Weiterhin ist in der Uhr auch die Funktion einer Stoppuhr und eines Timers enthalten. Beide Funktionen habe ich bisher allerdings noch nicht ausgetestet.
- Kalender (Organizer, Wochen- und Monatsplaner).
Findet man auch in jedem Handy, und ist eine, wie ich finde, sehr praktische Funktion.
Wenn man den Kalender über das Menü auswählt, wird der heutige Tag angezeigt, mit Tag, Monat und Jahr. Daneben befindet sich die jeweilige Uhrzeit und daneben eine Leiste mit allen Wochentagen, jeweils gekennzeichnet durch den ersten Buchstaben. Der jetzige Tag ist farbig markiert.
Darunter befindet sich ein Timer, den man über das Menü personalisieren kann. Anfangs ist er so eingestellt, dass der Tag nur von 9 – 17 Uhr angezeigt wird. Man kann den Tag allerdings auch vollständig anzeigen lassen. Dafür wählt man über den Menüknopf Optionen, dann allgemeine Optionen, und dann das Format. Natürlich kann man auch zwischen den einzelnen Tagen durch links- und rechts- scrollen einen anderen Wochentag auswählen. Hat man einen Termin zu vermerken, klickt man auf die jeweilige Uhrzeit und wird dann zu einer Seite geführt, auf der man den Namen des Termins, Ort, Beginn, Ende, Dauer, Zeitzone, Erinnerungsalarm, Konferenzschaltung, Serie, oder private Kennzeichnung sowie Anmerkungen auswählen kann.
Weiterhin ist die Möglichkeit der Wochen- und Monatsansicht gegeben.
- Spiele.
Ganz nett ist auch die Funktion der Spiele. Hier konnte ich allerdings nur Sudoku austesten, da ich mit den anderen Funktionen des Geräts viel zu beschäftigt war. Sudoku ist generell eines meiner Lieblingsrätsel und in der freien Zeit mal eine gelungene Abwechslung, auch wenn sie nicht gerade zu meiner Entspannung beiträgt, da der Kopf dabei beansprucht wird... wie Sudoku gespielt wird, wird allerdings wohl jeder wissen. Die Zahlen können einfach durch den Nummernblock in die zu füllenden Felder eingegeben werden.
Fürs Business, Studium, und Co.
Natürlich unterscheidet sich ein Smartphone von den (noch) gängigen Handytypen. Es ist nicht nur die Tastatur, sondern auch die Funktionen, die das Smartphone bietet.
Dazu gehört beim Blackberry Curve 8520:
- Anwendungen.
Dies sind Funktionen, die man im Berufsalltag sehr gut integrieren kann. Auch ich als Studentin profitiere von der Möglichkeit
o Notizen von unendlicher Anzahl aufzunehmen, z.B. Einkaufszettel, To-Do-Listen, etc.
o Aufgaben einzutragen, welche dann im Kalender vermerkt werden,
o Word zu benutzen, um im Zug meine Berichte oder an meinen Kurzgeschichten zu schreiben,
o Slideshow to go, wenn wir eine Powerpoint-Präsentation halten, was in einigen Wochen der Fall sein wird, oder
o Sheet to go, welches das handelsübliche Excel in der Smartphone-Version beschreibt.
- Emails
Ich hätte diesen Punkt zwar gerne ausgetestet, aber da ich für mein Blackberry keinen Account einrichten konnte, kann ich dazu nichts sagen... vielleicht liegt es an meinem Provider.
Jedenfalls ist es möglich, ein geschäftliches E-Mail-Konto mit einem Blackberry Enterprise Server zu nutzen. Private Emailadressen kann ich allerdings nicht erstellen.
Über GoogleMail kann ich allerdings bequem auf meine Mails zugreifen. Dafür habe ich allerdings auch eine neue Adresse einrichten müssen. Kommt eine neue Mail an, blinkt die LED-Anzeige des Blackberrys auf, und der Menüpunkt der Mailfunktion wird mit einem Sternchen versehen.
Weitere Funktionen.
Im Menü findet man diverse Funktionen, die es vielleicht nicht bei jedem Handy gibt, aber dennoch erwähnenswert sind.
Falls man zu faul ist, auf die rote Taste zu drücken, hat man auch die Möglichkeit, im Menü den Punkt „Handy ausschalten“ auszuwählen.
Weiterhin erwähnenswert ist die Hilfe, in der man durch scrollen die passenden Beiträge findet und sich, falls man es alleine nicht schafft, Unterstützung holen kann, beispielsweise beim Einrichten einer Emailadresse.
Auch die Suche mag praktisch sein, habe ich bisher allerdings noch nicht austesten müssen.
Die Tastensperre ist sehr praktisch, da man so vermeiden kann, dass ausversehen der Browser geöffnet wird, wenn das Blackberry in der Tasche rumfliegt oder fahrlässig gedrückt wird.

That’s what I love the most of you...
Diese Anwendungen haben es mir besonders angetan und wurden fleißig getestet und auch weiter angewandt:
· Word
· Browser
· Mediaplayer
· Kamera
...und, last but not least:
· SMS! :D

Word:
Besonders die Möglichkeit, Word auf meinem neuen Handy mit Quertz-Tastatur nutzen zu können, faszinierte mich, und machte mich außerordentlich froh, da ich mir eine solche Möglichkeit schon immer erträumt hatte.
Mit Powerpoint und Excel habe ich noch keine Erfahrungen gemacht, dafür aber mit Word zur Genüge.
Die auf dem Handy befindliche Version ist eine Standardversion. D.h. dass man Dokumente durch das Datenkabel auf das Blackberry laden kann, allerdings auf dem Gerät selbst die darauf befindlichen Dokumente verändern, oder gar neue erstellen kann.
Dafür braucht man die Premiumedition, die man allerdings in einer 30-tägigen Testphase ausprobieren kann. Diese habe ich bereits am ersten Testtag in Anspruch genommen.
Und ich bin begeistert!
Durch das große Display hat man eine gute Übersicht über die zuletzt verwendeten Dokumente. Ganz oben befindet sich ein Ordnersymbol, daneben „Datei öffnen“... scrollt man mit dem Mauszeiger dorthin und klickt einmal darauf, gibt es die Möglichkeit, den Geräterspeicher, oder – wie in meinem Fall – die Medienkarte zu öffnen. Denn beim Lieferumfang lag bereits eine 2GB Micro-SD-Card vor. Hat man über das Datenkabel bereits Dokumente auf dem Gerät gespeichert, kann man diese über die Medienkarte auswählen. Es öffnet sich eine Liste mit 5 Ordnern, darunter documents, music, pictures, ringtones, videos, voicenotes. Je nachdem, in welchem Ordner man die Dateien gespeichert hat, muss man diesen öffnen, und danach die betreffende Datei anscrollen und anklicken.
Dann wird sie sich öffnen, und man kann mit dem Mousepad im Dokument hin- und herscrollen, von links nach rechts, etc. Sofern man, wie ich, die Premiumedition dazubestellt hat, kann man über die Menütaste die Option „Bearbeitungsstatus“ auswählen, und danach den Text nach belieben verändern.
Weiterhin kann man Text auswählen, kopieren, ausschneiden, oder einfügen.
Ich habe mit dem Blackberry bereits an diversen Testberichten geschrieben, die ich auch noch einstellen werde, und auch Teile vom Testbericht zum Blackberry überhaupt auf selbigem angefertigt ^.^
Browser:
Toll finde ich diese Funktion. Internet hatte ich bereits auf meinem alten Handy, allerdings war die Verbindung so lahm und es wurden keine richtigen Seiten angezeigt, sondern nur sogenannte WAP-Seiten, also solche, die extra für die Benutzung auf dem Handy verfügbar gemacht wurden. Und davon gab es recht wenige...
Daher freute ich mich umso mehr über die Funktion des Blackberrys, die mir ermöglichte, ECHTE Internetseiten aufzurufen. Die erste Seite, die ich nach Einrichtung des WI-FI Netzwerkes aufsuchte, war Google. Die Seite wurde ebenso angezeigt, wie man es im „echten“ Internet auch gewohnt ist: weißer Hintergrund, bunte Schrift, Suchleiste, Such-Button.
Auch Studivz.de, web.de, bahn.de und alle weiteren Internetseiten, und sogar meinen Blog konnte ich aufrufen.
Hochfrequentierte Seiten werden allerdings nur sehr langsam geladen. Das ist das einzige Manko... ansonsten: perfekt, wenn man unterwegs etwas nachschauen muss oder gerade zuhause im Bett liegt, und keine Lust hat, extra den Laptop auszupacken, weil man kurz mal seine Emails oder seinen Account bei Facebook checken will.
Ins Internet gelangt man über den Browser-Knopf, oder wenn man sich beispielsweise für Word etc. registrieren muss.
Ein gutes Gefühl vermittelt es, ständig auf die Informationen des weltweiten Netzes zurückgreifen zu können, wenn es nötig ist.
Medien.
Dies ist ein zusammengefasster Menüpunkt. Zu den Funktionen zählen Musik, Videos, Klingeltöne, Bilder und Sprachnotizen. Unter Musik befinden sich alle Mp3-Dateien, welche man über das Datenkabel auf das Handy geladen oder über Bluetooth von einem anderen Gerät empfangen hat.
Unter dem Punkt Videos verbergen sich selbst gedrehte Videos, Videos die man auf das Handy geladen hat oder vorinstallierte Videos.
Man kann auch ganze Spielfilme auf das Blackberry Curve 8520 laden, sofern einem das Display nicht den Filmspass verdirbt oder man auf einer langen Zugfahrt etwas Abwechslung braucht.
Ich habe mir darauf meinen Lieblingswerbespot geladen. Und ich muss sagen, die Abspielqualität ist super! Das Display gibt das gesamte Video in einer perfekten Schärfe wider, und auch die Tonqualität ist glasklar. Kein unangenehmes Zischen im Hintergrund, auch nicht, wenn man das Handy durch den integrierten Lautsprecher hört!
Eigene Videos habe ich mit dem Blackberry noch nicht drehen können.
Den Punkt „Klingeltöne“ habe ich bisher nicht ausgetestet, da ich eine Mp3-File als Klingelton eingestellt habe. Es handelt sich bei den Klingeltönen ausschließlich um Telefonklingeltöne. Der SMS-Klingelton scheint vorinstalliert zu sein... ist aber nicht weiter tragisch, weil mich das Geräusch nicht stört. Es handelt sich um ein 5-klängiges Geräusch, das vom Klang her an ein Xylophon erinnert.
Sofern man bereits Bilder auf das Handy geladen hat, werden diese unter der Funktion „Bilder“ angezeigt. Die Ordner, in denen die Bilder eingespeichert wurden, werden im oberen Bildrand angezeigt. Über die Maus kann man durch die Bilderlisten scrollen. Bei Bedarf kann man ein Bild auswählen und dann auf dem ganzen Display betrachten. Zoomen ist auch möglich. Weiterhin werden auch Bilder angezeigt, die man durch die Blackberry Kamera geschossen hat.
Die Sprachnotiz ist sehr gut, wenn man ein Gespräch aufzeichnen möchte, was man nicht aufschreiben kann. Z.B. in der Uni, wenn der Professor viel zu schnell redet. Oder, wenn man ein Lied aufnehmen will, um die Mp3-File daraufhin auf eine CD zu brennen und sie dann einem lieben Menschen zu schenken. Die Qualität der Sprachnotizen ist gut. Es gibt nicht viele Rauschgeräusche im Hintergrund, wie das z.B. bei meinen älteren Handys immer der Fall war.
Auch der Mp3-Player befindet sich unter diesem Punkt. Die gängigen Handys haben bereits seit einigen Jahren als Standard einen Mp3-Player in Petto. Allerdings unterscheidet sich hierbei die Qualität auch wieder zwischen einzelnen Modellen. Im Vergleich zu meinem alten Handy bietet das Blackberry eine überragende Klangqualität. Die Lautsprecher, die ich vorher bereits angepriesen habe, machen auch bei Musik eine gute Figur, und auch die mitgelieferten Kopfhörer bescheren einen wunderbaren, rauschfreien Musikgenuss.
Da sich ein Ipod mit 8GB Speicherkapazität in meinem Besitz befindet, bin ich eigentlich nicht auf diese Funktion angewiesen, aber letztens kam sie doch gut zum Gebrauch. Ich habe mir die Lieblingslieder von Regina Spektor über das Datenkabel auf das Handy geladen, und vor einigen Tagen aufgeräumt, wobei ich nebenbei das Handy laut mitlaufen lies.
Unterwegs habe ich bereits mehrfach die Kopfhörer ausprobiert, und kann daran nichts bemängeln. Alle Lieder werden in einem glasklaren Klang abgespielt, was das Zuhören noch angenehmer macht. Die Kopfhörer sind sogar besser als die, die ich für meinen Ipod verwende.
Die Wiedergabelisten des Mp3-Players sind gut aufgeteilt (geordnet nach Genres, kompletter Playlist, einzelnen Interpreten oder Alben).
Alle im Medienmenü enthaltenen Funktionen sind allerdings auch einzeln im Menü auswählbar.
Technische Daten des Media Players:
· Unterstützte Videoformate: MPEG4, H.263, H.264, WMV3
· Unterstützte Audioformate: AAC-LC, AAC+, eAAC+, AMR-NB, WMA9 (.wma/.asf), WMA9 PRO/WMA 10, AAC-LC
· Unterstützte Bildformate: BMP, JPG, PNG, TIF, WBMP
Kamera.
Die Kamera besitzt 2 Megapixel und 5fachen digitalen Zoom. Ich kenne mich nicht unbedingt perfekt mit Kameras aus, aber ich bilde mir ein zu wissen, wie man Fotos am besten macht und welche Kameras man dazu braucht. Also 2 Megapixel sind ja nicht schlecht und darunter sollte eine Kamera heutzutage auch nicht mehr haben, wenn man seine Fotos denn wirklich mal auf ein Poster ausdrucken will, aber für mehr sind Megapixel eigentlich meines Wissens nach nicht zuständig, deswegen schaue ich nicht so sehr auf die Megapixel, sondern eher auf die Art des Zooms. Diese Kamera hier hat einen 5-fachen digitalen Zoom, das ist jetzt nicht sehr berauschend, für eine Handykamera jedoch schon fast normal heutzutage. Mir ist optischer Zoom immer lieber und davon so viel wie möglich, aber as ist bei einer Handykamera(heute noch) undenkbar. Somit kann man mit dem digitalen Zoom für ein Handy schon zufrieden sein. Ich habe versucht ein paar meiner Produktfotos für Ciao mit der Kamera des Smartphones zu machen und ich kam nie auf einen grünen Zweig, zum mindestens nicht für mit mir selbst. So wie einige Produktfotos bei Ciao manchmal aussehen(völlig unscharf & Co.) hätte ich sie zwar veröffentlichen können, aber ich bin bedacht auf meine Produktfotos. Schließlich sollen potenzielle Käufer ja auch etwas von den Produktfotos haben, denn sie werden ja nicht umsonst bei Ciao eingestellt. Außerdem mag ich es wirklich, wenn ich ab und an ein Lob von anderen Ciao- Usern zurück kriege. Doch für Landschaftsfotos(ohne den Zoom zu benutzen) eignet sich die Kamera schon. Auch bewegende Dinge(wie Tiere, Autos oder sonstiges) können mit dieser Kamera problemlos aufgenommen werden. Ich habe zu Testzwecken wild im Straßenverkehr hin und her fotografiert(natürlich bin nicht ich gefahren, sondern mein Freund) und alle Autos auf den Bildern waren scharf. Würde man nun am PC an einigen Fotos noch nachgucken und ranzoomen, könnte man bestimmt auch Nummernschilder erkennen. Also Kamera ist ganz tauglich, aber eben nicht für Produktfotos geeignet oder allgemein eben Portraits oder andere Nahaufnahmen. Lieber Landschafts- oder Momentaufnahmen.
Technische Daten der Kamera- u. Video-Aufnahmen:
· 2.0 Megapixel-Kamera
· Fixfokus
· Kein Blitz
· 5fach-Digitalzoom
· Videoaufnahmen: Normaler Modus (320 x 240 Pixel), MMS-Modus (176 x 144 Pixel)

‚Wie lange kannst du bleiben?’
Die Akkulaufzeit beträgt im Standbymodus 17 Tage. Das heißt allerdings, dass man in dieser Zeit NICHTS mit dem Handy machen darf.
Wenn man es mit den normalen Funktionen bedient: SMS, mal Bilder anschauen, mal ein Foto machen, hält es knapp vier Tage.
Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass die besonderen Funktionen dem Blackberry besonders viel Kraft entziehen, und somit die Akkulaufzeit schwächeln lassen.
Einmal war ich den ganzen Tag unterwegs. Schrieb in der Bahn viel mit Word, schaute mir von Zeit zu Zeit Bilder an... ich saß dann mehrere Stunden im Café, schrieb weiter... über genau 3 Stunden. In der Nacht hatte ich das Handy voll aufladen lassen. Am Ende des Tages war es fast leer, die Akkulaufzeit betrug nur noch ca. 20%.
Das ist OK, aber man kann es auch besser machen.

Und noch mal was für Technikfreaks.
Verfügbare Funktionen
· 2.0 Megapixel-Digitalkamera
· Videokamerafunktionen
· Unterstützt BlackBerry App World™
· 256 MB Flash-Speicher
· Wi-Fi®-fähig
· Bluetooth®-fähig
· Multimedia-Player
· Drahtlose E-Mail
· Terminplaner
· Browser
· Telefon
· SMS/MMS
Akku und Akkubetriebsdauer
· 1150-mAhr-Lithium-Akku
· Gesprächszeit: 4,5 Stunden
· Standby-Zeit: 17 Tage
Display
· Transmissives TFT MCD
· Bildschirm mit 320 x 240 Pixeln
· Anzeige von mehr als 65.500 Farben
· 2.46" (diagonal gemessen)
Dateneingabe/Navigation
· QWERTZ-Tastatur mit 35 Tasten und Hintergrundbeleuchtung
· Spezielle Tasten: Senden, Beenden, VAD/PTT (benutzerdefinierbar), Kamera (benutzerdefinierbar), 2 x Lautstärke
· Medientasten: Wiedergabe/Pause/Stumm, Zurück, Vorwärts
· Trackpad auf der Vorderseite des Geräts, ESC-Taste rechts, Menü links
· Einfach verständliche Symbole und Menüs
Klingeltöne und Benachrichtigungen
· Ton, Vibration, Onscreen oder LED-Anzeige
· Benutzerdefinierbare Benachrichtigungsoptionen
· 32 polyphone Klingeltöne – MIDI, MP3
Bluetooth
· Bluetooth® v2.0 + EDR
· Headset (HSP), 3,5 mm-Headset-kompatibel
· Handsfree (HSF)
· Serial Port Profile
· SIM-Zugangsprofil
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Nach dem Kennenlernen - kann es was werden mit uns...?
Das Gerät begeistert auf (fast) ganzer Linie. Am Anfang störte mich die relativ eng bemessene Tastatur, aber ich gewoehnte mich relativ schnell daran, innerhalb von einer Woche.
Für mich ist das Blackberry ideal, da ich nun nicht mehr auf meinen 3kg schweren Laptop angewiesen bin, den ich vorher immer in die Uni mitschleppen musste. Jetzt habe ich ein hübsches, kleines Gerät, auf dem ich Worddokumente und Power-Point Präsentationen erstellen kann, mit einem Gewicht von 109g, was ich einfach in meine Jeanstasche stecken, und jederzeit bei Bedarf herausholen und bedienen kann. Und wenn es mir langweilig wird, spiele ich Sudoku oder gehe im W-Lan Netz meiner Uni ins Internet.
Achso.
Die mitgelieferte Micro-SD-Card, mit ihren 2GB bietet viel Speicherplatz für schöne Fotos, Mp3-Dateien, Word-Dokumente, Videos und Nachrichten, und ist damit perfekt für mich, da ich das Handy ausgiebig genutzt habe und noch weiter nutzen werde.
Die Bildschirmqualität des gestochen scharfen und hellen TFT-Displays überzeugt auf voller Linie. Es hat eine Diagonale von 6,25cm, was groß ist für ein Handy. Man sieht es bei den Videos, bei den Bildern, Videos...
Die einfache Verbindung mit dem PC über das mitgelieferte Datenkabel ist auch nicht zu verachten, welches mit seinem USB-Anschluss einfach angeschlossen werden kann und auch als Ladegerät fungiert (Handy wird über Laptop geladen).
Die Tastatur, die aus dem Blackberry einen kleinen Minicomputer macht und nach einer kurzen Eingewöhnungsphase besser und leichter in der Hand ist als das herkömmliche Nummerndisplay gewöhnlicher Handys, überzeugt auch auf voller Linie.
Was auch gefällt: die Kopfhörer und Lautsprecher mit dem satten, klaren Klang.
Die Kamera ist nach längerem Test OK. Für Nahaufnahmen ist sie nicht geeignet da sie keine Makrofunktion besitzt. Bei wenig Licht liefert sie nur graustichige Bilder. Bei Landschaften ist sie allerdings gut, da farbecht. Auch der Zoom überzeugt. Auch Menschen werden bei gutem Licht gut abgebildet, allerdings kann die Kamerafunktion mit ihren 2 Megapixeln keine Digitalkamera ersetzen, wenn man besonders hochwertige Bilder schießen will. Wenn dies nicht stört, kann man die Kamera ohne Probleme benutzen.
Frauen finden die neuen Smartphones übrigens, darunter auch das Blackberry Curve, praktisch. Männer sind eher von der Funktionalität der Geräte begeistert. Als Frau mit männlichen Ambitionen bin ich zweigeteilt. Ich mag die verschiedenen praktischen Funktionen, aber auch die technische Funktionalität und Vielseitigkeit begeistern mich! Natürlich auch das Design. Schwarz passts genau zu meinem derzeitigen Kleidergeschmack (haha, typisch Frau), was mich nur stört: der unverspiegelte Deckel. D.H. ich sollte mir demnächst mal einen Spiegel anschaffen...
Nochwas (minimalst) negatives: es gibt keine Öse. Blöd, weil ich mir in aller Freude einen Eisbären als Handyanhänger gekauft hatte, den ich auf den Namen ‚Helmut’ taufte.
Naja. Blöde Sache. Aber kann ich verkraften.
Ich hatte übrigens keine Probleme mit der Funktionalität. Technische Spielereien liebe ich, und lerne sie am Anfang schon kennen, um sie später gut nutzen zu können.
Am Anfang verbrachte ich viele Stunden am Stück mit dem kleinen Wunderwerk, da es mich so sehr faszinierte... ich glaube, ich bin verliebt *g*
Das Handy ist für mich die absolute eierlegende Wollmilchsau, die ich mir lange Zeit gewünscht habe. Ein Handylaptop für die Hosentasche, das ich durch das handliche Design überall einstecken kann. Sogar in die Handytasche meines Lieblingsshoppers.
Der Preis von knapp 240€ ohne Vertrag, ist in Ordnung. Ich würde es auch ausgeben, denn die Vielzahl der Anwendungsmöglichkeiten überzeugt.
Vielen Dank an alle, die fleißig lesen und bewerten – und danke auch an Ciao, für die Möglichkeit dieses Produkttests und für eine neue Liebe, die ihr mir dadurch geschenkt habt...
Und auch ein herzliches Dankeschön an das Filmteam! Der Dreh hat mir viel Freude bereitet... und schwere Beine, am nächsten Tag ^.^

Und das Fazit...
Eine eierlegende Wollmilchsau im eleganten Gewand - nicht nur fuer die Rige der schwarzen Maenner!

Kontaktdaten zum Hersteller:
BlackBerry® Research In Motion Deutschland GmbH
Frankfurter Straße 63-69
65760 Eschborn
GERMANY

74 Bewertungen, 32 Kommentare

  • Herr_Tom

    02.06.2010, 22:35 Uhr von Herr_Tom
    Bewertung: besonders wertvoll

    Super Bericht! LG Thomas

  • knopfi

    10.03.2010, 11:11 Uhr von knopfi
    Bewertung: besonders wertvoll

    Perfekt! merci@knopfi

  • ingoa09

    30.01.2010, 01:25 Uhr von ingoa09
    Bewertung: besonders wertvoll

    Ein überaus informativer und lesenswerter Bericht! Liebe Grüße, Ingo

  • Volker111

    27.01.2010, 13:59 Uhr von Volker111
    Bewertung: sehr hilfreich

    WoW! Das hört ja gar nicht mehr auf. BW bringt ja keinen Nutzen mehr für dich, schade, hätte früher kommen müssen

  • darras76

    23.01.2010, 11:35 Uhr von darras76
    Bewertung: besonders wertvoll

    Wow, echt toll geschrieben!

  • wolli007

    04.01.2010, 20:53 Uhr von wolli007
    Bewertung: besonders wertvoll

    klasse Bericht, lg

  • anonym

    04.01.2010, 20:33 Uhr von anonym
    Bewertung: besonders wertvoll

    sollte ausgezeichnet werden, lg und ein gutes neues Jahr

  • christianpirker

    03.01.2010, 18:55 Uhr von christianpirker
    Bewertung: besonders wertvoll

    Toller Bericht! Liebe Grüße, Christian

  • Clarinetta2

    21.12.2009, 18:08 Uhr von Clarinetta2
    Bewertung: besonders wertvoll

    für diesen informativen bericht ein bw

  • Gina87

    20.12.2009, 01:01 Uhr von Gina87
    Bewertung: besonders wertvoll

    BW

  • lila25l

    19.12.2009, 19:06 Uhr von lila25l
    Bewertung: besonders wertvoll

    Wow, schade, das ich so ein Black Berry jetzt nicht vor mir habe...;-(

  • Striker1981

    16.12.2009, 13:28 Uhr von Striker1981
    Bewertung: besonders wertvoll

    BH und Liebe Grüße vom STRIKER ;)

  • salseranatter

    11.12.2009, 20:07 Uhr von salseranatter
    Bewertung: besonders wertvoll

    was anderes als BW geht gar nicht

  • angela1968

    06.12.2009, 23:04 Uhr von angela1968
    Bewertung: sehr hilfreich

    willkommen zurück

  • Tweety30

    06.12.2009, 11:46 Uhr von Tweety30
    Bewertung: besonders wertvoll

    BW und einen schönen 2. Advents-Nikolaustag!

  • cleo1

    05.12.2009, 20:30 Uhr von cleo1
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ein wirklich informativer Bericht. Bin noch neu hier, würde mich über Gegenlesungen sehr freuen.LG cleo1

  • anonym

    05.12.2009, 18:22 Uhr von anonym
    Bewertung: besonders wertvoll

    ;O) Lieben Gruß Sabrina

  • Music-King

    05.12.2009, 11:05 Uhr von Music-King
    Bewertung: besonders wertvoll

    Lieben Gruß, Roland

  • Vorhangauf

    04.12.2009, 12:51 Uhr von Vorhangauf
    Bewertung: besonders wertvoll

    Hier vergebe ich gerne besonders wertvoll. Einen schönen 2. Advent. Thomas

  • mima007

    04.12.2009, 12:04 Uhr von mima007
    Bewertung: besonders wertvoll

    Viele Gruesse, mima007

  • morla

    03.12.2009, 21:27 Uhr von morla
    Bewertung: besonders wertvoll

    sehr gut beschrieben lg. petra

  • SweetPiccolina

    03.12.2009, 16:39 Uhr von SweetPiccolina
    Bewertung: sehr hilfreich

    echt klasse geschrieben lg

  • tina08

    03.12.2009, 16:12 Uhr von tina08
    Bewertung: besonders wertvoll

    Viele Grüße .... Tina

  • novia

    03.12.2009, 15:57 Uhr von novia
    Bewertung: besonders wertvoll

    schickes teil und sehr gelungener bericht...lg

  • Ladylike

    03.12.2009, 15:00 Uhr von Ladylike
    Bewertung: besonders wertvoll

    Sehr schöner Bericht!

  • paula2

    03.12.2009, 14:55 Uhr von paula2
    Bewertung: besonders wertvoll

    liebe Grüße

  • Cessie47

    03.12.2009, 14:54 Uhr von Cessie47
    Bewertung: besonders wertvoll

    SUPER, SUPER,liebe Grüße

  • sigrid9979

    03.12.2009, 14:39 Uhr von sigrid9979
    Bewertung: sehr hilfreich

    Super Berichtet..Lg sigi

  • minasteini

    03.12.2009, 14:25 Uhr von minasteini
    Bewertung: sehr hilfreich

    Toll geschrieben. LG

  • XXLALF

    03.12.2009, 14:22 Uhr von XXLALF
    Bewertung: sehr hilfreich

    leider habe ich alle bw schon vergeben, morgen schieße ich eins rüber. lg

  • Mondlicht1957

    03.12.2009, 14:22 Uhr von Mondlicht1957
    Bewertung: besonders wertvoll

    Sehr hilfreich und liebe Grüsse

  • DMaster89

    03.12.2009, 14:21 Uhr von DMaster89
    Bewertung: sehr hilfreich

    toller Bericht! Viele Grüße :-)