Severin EK 3136 Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2009
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Summe aller Bewertungen
- Qualität & Verarbeitung:
- Reinigung:
- Design:
Erfahrungsbericht von vollonator
Einfach nur Eier kochen, im Wasserdampf.
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ein Eierkocher ist ja heute eigentlich nichts besonderes und auch nicht unbedingt ein HighTech Gerät. Auch bei uns ist der Eierkocher kein völlig neues Gerät im Haushalt, doch inzwischen besitzen wir einen neuen Eierkocher.
Der alte Kocher von Krupps hat zwar noch nicht den Geist aufgegeben, aber es gab einige Sachen die uns gestört haben. So stellten wir vor dem Kauf einige Ansprüche an das neue Gerät. Die Reinigung soll einfach und schnell möglich sein. Die Eierentnahme soll möglich sein, ohne sich die Finger zu verbrennen. Der Wassermeßbehälter sollte ein Zylinder sein und nicht ein konischer Becher, das Stromkabel soll sinnvoll an dem Gerät zu befestigen sein und der Powerschalter soll einhändig zu bedienen sein. Viele Ansprüche eigentlich für ein kleines Gerät, aber für mich doch sinnvolle Überlegungen. Ach ja, Eier soll es natürlich auch kochen können.
Einen Anspruch konnte aber auch dieses Gerät nicht erfüllen. Die einfache Zubereitung von verschiedenen Härtegraden bei den Eiern ist auch hier nicht einfach möglich. Aber da konnte ich auch kein Gerät auf dem Markt finden. Der Preis war eigentlich nicht unbedingt wichtig für uns, aber doch so um die 15 Euro mußten wir für den neuen Eierkocher bezahlen.
Das Aussehen erinnert mich irgendwie immer an einen abgeflachten Ball. Er ist auch nicht zu groß und aufgrund der sinnvollen Kabelbefestigungsmöglichkeit läßt er sich auch platzsparend im Schrank plazieren. Der Vorteil ist dabei, wenn das Kabel um den Griff gewickelt ist, dann der Eierkocher auch gut verschlossen und kein Deckel fällt herunter. Wie oft das bei unserem alten Eierkocher passiert ist, haben wir nicht gezählt. Immerhin zeugen viele Sprünge und Risse im alten Deckel davon, daß es nicht nur einmal vorkam. Übrigens meistens flog der Meßbecher auch immer gleich mit und entsprechend sieht der nun auch aus. Hier ist es wirklich praktisch und gut gelöst.
Auch die Kochplatte in unserem alten Eierkocher sieht nicht unbedingt appetitlich aus. Hier muß ich dem Severin Eierkocher auch wieder klare Pluspunkte einräumen. Die Kochplatte befindet sich in der Mitte des Gerätes und ist mit einem Gummiring von dem Plastikrand getrennt. Die Kalkablagerungen sammeln sich zwar immer noch auf der Kochplatte aber rund herum bleibt das Gerät mit einem sauberen Eindruck. Meine positive Erfahrung könnte aber noch besser sein, wenn diese Kochplatte noch mit Teflon beschichtet wäre. Dann würden auch da keine Kalkreste kleben bleiben. Mit diesem kleinen Nachteil kann ich aber leben, da ansonsten die Reinigung wirklich einfach ist. Wer es nun ganz ohne Kalk will, der nimmt einfach entkalktes Wasser und schon gibt es keine Rückstände mehr.
Wie oft ich mir die Finger an dem alten Krupps Eierkocher verbrannt habe, keine Ahnung. Da mußt man von der einen Seite halten und auf der anderen Seite den Powerknopf betätigen. Sehr oft bin ich keine den sehr heißen Rand gekommen und hatte anschließend ein rotes Muster an meiner Fingerspritze. Hier ist der Vorteil wieder einfach und sehr gut gelöst. In dem Tragegriff des Kochers befindet sich ein Druckknopf, der von oben betätigt wird. Einfach drückt man mit einem Finger und kommt auch nicht in die Nähe des sehr heißen Dampfausganges. Wahrscheinlich hatte sich der Produktmanager auch sehr oft verbrüht und so konnte er sehr gut auf eigene Erfahrungen bauen. Auf jeden Fall Kompliment an Severin, Wirklich einmal überlegt und auch entsprechend umgesetzt.
In dem Eierkocher selber befindet sich ein Kunststofftragekörbchen, wo insgesamt bis zu 7 Eier auf einmal gekocht werden können. Aufgrund der Körbchenausführung lassen sich die gekochten Eier im Korb sehr gut entnehmen und als eine Einheit unter Wasser abschrecken. Kein Ei fällt dabei runter und muß einzeln entnommen werden. Auch die Gefahr, des Verbrühens der Finger ist auf ein Minimum reduziert. Auch hier wieder klasse und ein sehr großer Vorteil gegenüber vielen anderen Eierkochern.
Der Meßbecher war für uns auch ein wichtige Entscheidung. Auch wenn wir eine Familie sind, gibt es zum Frühstück drei verschiedene Sorten an Härtezuständen der Eier. Die Kinder essen am liebesten ihr Ei mit wenig Soße (flüssiges Eigelb), Mama mit sehr viel Soße aber Eiweiß schon fest und Papa ißt das Modell Fensterscheibeneinwerfen (ganz hart). Aufgrund der fast zylindrischen Form ist hier eine Dosierung der Wassermenge, für den gewünschten Härtegrad sehr leicht möglich. Inzwischen koche ich alle Eier in einem Rutsch und dosiere einfach nur etwas Wasser nach, um die gewünschten Härtegrade zu bekommen. Allerdings hätte ich da noch einen Wunsch an den Hersteller. Wenn auf einer Stelle des Meßbechers, der Kunststoff so ausgelegt wäre, daß man mit einem Filzstift eine dauerhafte eigene Markierung setzen kann, dann wäre es super überlegt. Denn gerade bei 3 Eierkochdurchgängen hat man ja seine bestimmte Wassermenge, die man benötigt. Sicherlich kein großer geldlicher Aufwand, aber von mir als Nutzer bestimmt begeistert aufgenommen. Übrigens der Eierlochdorn auf der Rückseite des Bechers ist sehr haltbar und funktioniert. Am einfachsten geht es übrigens, wenn man die Eier beim anpicken leicht dreht. Die Chance dann ein Ei zu zerdrücken reduziert sich dann auf ein Minimum.
Das Geräusch, welches das Gerät von sich gibt, wenn das Wasser komplett verdampft ist, ist nicht zu überhören. Es ist aber nicht so laut, daß der evtl. schlafende Partner geweckt wird. Bei dem Geräusch bestätigt sich übrigens das zusätzliche Wort Elektronik beim Eierkocher. Es ist ein wiederkehrender Piepton und das Gerät erhitzt sich nicht weiter. Es kann also nicht durchbrennen, falls man nicht gleich zum Eierkocher durch startet.
Übrigens noch ein Tipp zum Eierkochen. Stellt das gepickte Loch in den Eier nach oben. Dann kann kein Ei auslaufen und sie platzen auch viel weniger beim Kochen.
Fazit.
Auch mit diesem Eierkocher ist es nicht möglich auf einmal drei verschiedene Härtegrade zu kochen, aber er kommt sonst meinen Wunschvorstellungen recht nahe. Das Kunststoffgehäuse sieht auch nach ca. einem halben Jahr noch sauber und ordentlich aus, genauso wie der durchsichtige Deckel. Wo ich aber jetzt schon wieder mit Grauen dran denke ist wenn der Meßbecher wieder zerstört ist. Bis jetzt konnte ich die Meßbecher noch nicht als Ersatzteil im Verkauf entdecken. Der Eierkocher hat übrigens eine Leistungsaufnahme von 400 Watt, aber ob er schneller Eier kocht als wenn sie im Wasser gekocht werden kann ich nicht beantworten. Ich denke es mir zwar, weil ja Wasserdampf heißer ist als kochendes Wasser, aber meine Zeit für die herkömmliche Art ist schon lange vorbei. Ich kann diesen Eierkocher wirklich empfehlen, da für mich viele Vorteile vorhanden sind. Es gibt zwar noch ein paar Punkte, die verbessert werden können, aber eines kann er auf jeden Fall. Eier kochen im Wasserdampf.
Pro:
Leicht zu reinigen, einhändiger Powerschalter, sinnvolle Kabelaufbewahrung, kaum Verbrennungsgefahr.
Kontra:
Keine Teflon beschichtete Kochplatte, keine Möglichkeit drei Härtegrade in einem Rutsch zu kochen.
Der alte Kocher von Krupps hat zwar noch nicht den Geist aufgegeben, aber es gab einige Sachen die uns gestört haben. So stellten wir vor dem Kauf einige Ansprüche an das neue Gerät. Die Reinigung soll einfach und schnell möglich sein. Die Eierentnahme soll möglich sein, ohne sich die Finger zu verbrennen. Der Wassermeßbehälter sollte ein Zylinder sein und nicht ein konischer Becher, das Stromkabel soll sinnvoll an dem Gerät zu befestigen sein und der Powerschalter soll einhändig zu bedienen sein. Viele Ansprüche eigentlich für ein kleines Gerät, aber für mich doch sinnvolle Überlegungen. Ach ja, Eier soll es natürlich auch kochen können.
Einen Anspruch konnte aber auch dieses Gerät nicht erfüllen. Die einfache Zubereitung von verschiedenen Härtegraden bei den Eiern ist auch hier nicht einfach möglich. Aber da konnte ich auch kein Gerät auf dem Markt finden. Der Preis war eigentlich nicht unbedingt wichtig für uns, aber doch so um die 15 Euro mußten wir für den neuen Eierkocher bezahlen.
Das Aussehen erinnert mich irgendwie immer an einen abgeflachten Ball. Er ist auch nicht zu groß und aufgrund der sinnvollen Kabelbefestigungsmöglichkeit läßt er sich auch platzsparend im Schrank plazieren. Der Vorteil ist dabei, wenn das Kabel um den Griff gewickelt ist, dann der Eierkocher auch gut verschlossen und kein Deckel fällt herunter. Wie oft das bei unserem alten Eierkocher passiert ist, haben wir nicht gezählt. Immerhin zeugen viele Sprünge und Risse im alten Deckel davon, daß es nicht nur einmal vorkam. Übrigens meistens flog der Meßbecher auch immer gleich mit und entsprechend sieht der nun auch aus. Hier ist es wirklich praktisch und gut gelöst.
Auch die Kochplatte in unserem alten Eierkocher sieht nicht unbedingt appetitlich aus. Hier muß ich dem Severin Eierkocher auch wieder klare Pluspunkte einräumen. Die Kochplatte befindet sich in der Mitte des Gerätes und ist mit einem Gummiring von dem Plastikrand getrennt. Die Kalkablagerungen sammeln sich zwar immer noch auf der Kochplatte aber rund herum bleibt das Gerät mit einem sauberen Eindruck. Meine positive Erfahrung könnte aber noch besser sein, wenn diese Kochplatte noch mit Teflon beschichtet wäre. Dann würden auch da keine Kalkreste kleben bleiben. Mit diesem kleinen Nachteil kann ich aber leben, da ansonsten die Reinigung wirklich einfach ist. Wer es nun ganz ohne Kalk will, der nimmt einfach entkalktes Wasser und schon gibt es keine Rückstände mehr.
Wie oft ich mir die Finger an dem alten Krupps Eierkocher verbrannt habe, keine Ahnung. Da mußt man von der einen Seite halten und auf der anderen Seite den Powerknopf betätigen. Sehr oft bin ich keine den sehr heißen Rand gekommen und hatte anschließend ein rotes Muster an meiner Fingerspritze. Hier ist der Vorteil wieder einfach und sehr gut gelöst. In dem Tragegriff des Kochers befindet sich ein Druckknopf, der von oben betätigt wird. Einfach drückt man mit einem Finger und kommt auch nicht in die Nähe des sehr heißen Dampfausganges. Wahrscheinlich hatte sich der Produktmanager auch sehr oft verbrüht und so konnte er sehr gut auf eigene Erfahrungen bauen. Auf jeden Fall Kompliment an Severin, Wirklich einmal überlegt und auch entsprechend umgesetzt.
In dem Eierkocher selber befindet sich ein Kunststofftragekörbchen, wo insgesamt bis zu 7 Eier auf einmal gekocht werden können. Aufgrund der Körbchenausführung lassen sich die gekochten Eier im Korb sehr gut entnehmen und als eine Einheit unter Wasser abschrecken. Kein Ei fällt dabei runter und muß einzeln entnommen werden. Auch die Gefahr, des Verbrühens der Finger ist auf ein Minimum reduziert. Auch hier wieder klasse und ein sehr großer Vorteil gegenüber vielen anderen Eierkochern.
Der Meßbecher war für uns auch ein wichtige Entscheidung. Auch wenn wir eine Familie sind, gibt es zum Frühstück drei verschiedene Sorten an Härtezuständen der Eier. Die Kinder essen am liebesten ihr Ei mit wenig Soße (flüssiges Eigelb), Mama mit sehr viel Soße aber Eiweiß schon fest und Papa ißt das Modell Fensterscheibeneinwerfen (ganz hart). Aufgrund der fast zylindrischen Form ist hier eine Dosierung der Wassermenge, für den gewünschten Härtegrad sehr leicht möglich. Inzwischen koche ich alle Eier in einem Rutsch und dosiere einfach nur etwas Wasser nach, um die gewünschten Härtegrade zu bekommen. Allerdings hätte ich da noch einen Wunsch an den Hersteller. Wenn auf einer Stelle des Meßbechers, der Kunststoff so ausgelegt wäre, daß man mit einem Filzstift eine dauerhafte eigene Markierung setzen kann, dann wäre es super überlegt. Denn gerade bei 3 Eierkochdurchgängen hat man ja seine bestimmte Wassermenge, die man benötigt. Sicherlich kein großer geldlicher Aufwand, aber von mir als Nutzer bestimmt begeistert aufgenommen. Übrigens der Eierlochdorn auf der Rückseite des Bechers ist sehr haltbar und funktioniert. Am einfachsten geht es übrigens, wenn man die Eier beim anpicken leicht dreht. Die Chance dann ein Ei zu zerdrücken reduziert sich dann auf ein Minimum.
Das Geräusch, welches das Gerät von sich gibt, wenn das Wasser komplett verdampft ist, ist nicht zu überhören. Es ist aber nicht so laut, daß der evtl. schlafende Partner geweckt wird. Bei dem Geräusch bestätigt sich übrigens das zusätzliche Wort Elektronik beim Eierkocher. Es ist ein wiederkehrender Piepton und das Gerät erhitzt sich nicht weiter. Es kann also nicht durchbrennen, falls man nicht gleich zum Eierkocher durch startet.
Übrigens noch ein Tipp zum Eierkochen. Stellt das gepickte Loch in den Eier nach oben. Dann kann kein Ei auslaufen und sie platzen auch viel weniger beim Kochen.
Fazit.
Auch mit diesem Eierkocher ist es nicht möglich auf einmal drei verschiedene Härtegrade zu kochen, aber er kommt sonst meinen Wunschvorstellungen recht nahe. Das Kunststoffgehäuse sieht auch nach ca. einem halben Jahr noch sauber und ordentlich aus, genauso wie der durchsichtige Deckel. Wo ich aber jetzt schon wieder mit Grauen dran denke ist wenn der Meßbecher wieder zerstört ist. Bis jetzt konnte ich die Meßbecher noch nicht als Ersatzteil im Verkauf entdecken. Der Eierkocher hat übrigens eine Leistungsaufnahme von 400 Watt, aber ob er schneller Eier kocht als wenn sie im Wasser gekocht werden kann ich nicht beantworten. Ich denke es mir zwar, weil ja Wasserdampf heißer ist als kochendes Wasser, aber meine Zeit für die herkömmliche Art ist schon lange vorbei. Ich kann diesen Eierkocher wirklich empfehlen, da für mich viele Vorteile vorhanden sind. Es gibt zwar noch ein paar Punkte, die verbessert werden können, aber eines kann er auf jeden Fall. Eier kochen im Wasserdampf.
Pro:
Leicht zu reinigen, einhändiger Powerschalter, sinnvolle Kabelaufbewahrung, kaum Verbrennungsgefahr.
Kontra:
Keine Teflon beschichtete Kochplatte, keine Möglichkeit drei Härtegrade in einem Rutsch zu kochen.
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