Sony DT 18-55mm f3.5-5.6 SAM Testbericht
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- Qualität & Verarbeitung:
- Handhabung & Komfort:
- Gewicht:
- Robustheit:
- Qualität des Endproduktes:
Erfahrungsbericht von Tut_Ench_Amun
Machs noch einmal SAM
Pro:
Kostengünstiges, leichtes Standard-/Allroundobjektiv | Leiser, präziser und schneller AF
Kontra:
Viel Plastik | Preisklassentypische Schwächen
Empfehlung:
Ja
Die Erste Generation stand tatsächlich in keinem besonders gutem Ruf, weshalb das SAM (I) inzwischen nur noch Gebraucht verramscht wird.
In meinem Falle handelte es sich beim beigelegten Objektiv glücklicherweise bereits um einen Vertreter der 2. Generation (SAL18552). Einzeln nachgekauft läge man hier beim SAM II auch nur noch zwischen 60 bis 80 Euro für ein Neuteil, wobei dies eine recht realistische Preisgestaltung ist und der ehemalige UVP von rund 200 Euro (was übrigens heute das aktuelle SAM III kostet) schon von vorneherein arg überzogen wirkte. Immerhin bestehen sämtliche DT SAL Basis-Modelle bis hin zum Alpha-Bajonett (welches auch auf Minolta/Dynax passt) größtenteils aus Kunststoff. Das gilt selbstverständlich nicht für die Linsen, die sind aus (vergütetem) Glas gefertigt. Eine geeignete Gegenlichtblende in konischer Becherform (z.B Typ ALC-SH 108) legt Sony dem Objektiv allerdings nicht bei. Das und ein passender UV-Sperrfilter (Filtergewinde 55mm) muss (und sollte!) als funktionelle Aufwertung und zusätzlicher mechanischer Schutz sofort mit gekauft sowie montiert werden.
Ob man sich dieses Objektiv - etwa im Schadens- oder Verlustfall - wirklich noch einmal kauft, sei dahingestellt. Drittanbieter, allen voran SIGMA und TAMRON, haben für die Alpha auch Schönes auf Lager. Doch brechen wir zunächst einmal eine Lanze für die Originalbaugruppe. Das SAM II ist ein einfaches aber recht gelungenes Allround-Objektiv, dem man durchaus respektable Ergebnisse entlocken kann. In erster Linie ist es leicht, zum einen weil der Werkstoff der Wahl - wie gesagt - hauptsächlich Kunststoff ist, zum anderen benötigt die Alpha-Serie keine Vibration Control (VC) wie etwa CANON oder NIKON. Die Alphas stabilisieren das Bild kameraintern, daher kann man bei Objektiven darauf komplett verzichten. Ds spart nicht nur Gewicht, sondern oft auch bares Geld - womit wir u.a. auch wieder bei der Konkurrenz angelangt werden. Doch zurück zum SAM II: Der Autofokus macht seinem Namen diesmal tatsächlich Ehre. Zumindest bei meinem Objektiv zeigt sich der Antrieb sowohl leise als auch fix und präzise. Manuelles Nachgefummel unterbleibt meist.
Bei der Abbildungsleistung darf man nun nicht das Nonplusultra erwarten. Klar ist zunächst, dass die Lichtstärke bei Multitalenten auch in aller Regel unter den Möglichkeiten einer Festbrennweite zurückbleiben. In diesem Preissegment gilt dies besonders. So wundert es nicht, dass bei klarem und schönem Wetter bzw. guten Lichtverhältnissen kaum Grund zur Klage besteht. In Sachen Schärfe kann man dann auch nicht meckern. Selbst bei absoluten Nahaufnahmen sind Verzerrungen, Chromatische Abberationen oder Vignettierung ebenfalls eher selten gesehen Gäste - wobei man immer wieder betonen muss, dass die A58 über höchst ausgeklügelte und effektive Korrekturfunktionen verfügt, sodass man nie mit absoluter Sicherheit sagen kann, ob da nicht ein ausgebufftes Kamerasoftwarehelferlein seine heilenden Finger im Spiel hat, oder das Objektiv wirklich anständige Bilder ans CMOS liefert. Seis drum. Bild gut - alles gut. Was hinten rauskommt zählt und das ist -gemessen an der vergleichsweise einfachen Machart - für Otto-Normal-Knipser durchaus ansehnlich.
_Resümee_
Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, und glücklicherweise beim SAL 18552 nicht unbedingt in die Röhre, sondern nur durch die Linse. Der Blick durchs Standard-Objektiv ist dabei meist ungetrübt, sowohl der SAM II Motor als auch die interne Verarbeitung scheinen bei der Frischzellenkur gewonnen zu haben. Wirkliche Mängel wie sein Vorgänger hat es nicht aufzuweisen, es brilliert aber auch nirgendwo - was angesichts der Preis- und Qualitätsklasse aber nun niemanden schockieren dürfte. Das eher unauffällige, leichtgewichtige Objektiv mit einer praxisnahen Brennweitenspanne arbeitet ordentlich und schnell, was es zu einem unkomplizierten Alltagsbegleiter macht. Grade für den Einsteiger bietet es genügend Möglichkeiten ein wenig kreativ herum zu spielen. Klar, stößt man irgendwann an seine Grenzen und es gelüstet einem nach besserer, vermutlich speziellerer Bestückung. Doch für allgemeine Aufgaben wie Familien-, Urlaubs- und/oder Landschaftsfotos etc. reicht das gute Stück allemal - sogar Makro-Arrangements sind drin, wenn man sich buchstäblich darauf eingeschossen hat.
24 Bewertungen, 9 Kommentare
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23.02.2014, 11:43 Uhr von Clarinetta2
Bewertung: sehr hilfreichsehr gutg eschrieben
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05.02.2014, 19:08 Uhr von jacky1990
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße
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05.02.2014, 18:43 Uhr von Little-Peach
Bewertung: sehr hilfreichsh =))
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05.02.2014, 14:02 Uhr von Besserwisser2014
Bewertung: hilfreichKlasse Bericht! LG
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05.02.2014, 09:28 Uhr von [email protected]
Bewertung: sehr hilfreichSh, lg Annabelle.
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05.02.2014, 08:38 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichFreu mich über Gegenlesungen.
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05.02.2014, 08:26 Uhr von Berater
Bewertung: sehr hilfreichSehr guter Bericht!
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05.02.2014, 00:26 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichEinen lieben Gruß..KATJA
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05.02.2014, 00:02 Uhr von Lale
Bewertung: sehr hilfreichAllerbesten Gruß *~+
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