Summit Backpackers Stanthorpe Testbericht




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Erfahrungsbericht von chan5
3 Monate im Summit & 3 Monate Äpfel pflücken..
Pro:
schöne "Anlage", das Cottage, das Bad, Betten,gemeinschaftsraum, Küche+Essbereich,Bus, Personal nett
Kontra:
Lage + außer Bus keine Möglichkeit in Stadt zu kommen, keine funktionierenden PCs, Personal seltsam
Empfehlung:
Ja
~.*.~ Allgemeine Infos zur Unterkunft ~.*.~
Land: Australien
Bundesstaat: Queensland
Stadt: Stanthorpe
Art der Unterkunft: Backpackers / Hostel (Working Hostel)
Name: Summit Backpackers
Adresse: 283 Granite Belt Drive
Preise: etwa 160 AU Dollar die Woche im 3er oder 4er Zimmer
~.*.~ Lage ~.*.~
Das Summit liegt eigentlich wirklich mitten im nirgendwo. Der Granite Belt Drive ist eine kleine Straße, die nach Stanthorpe führt (es ist aber eine Nebenstraße), allerdings braucht man selbst mit dm Auto noch etwa 15 Minuten, weswegen man nicht laufen kann. Wenn man aber ungefähr 30 Minuten läuft, so gelangt man zu einem kleinen, teuren Geschäft, wo man zumindest das Wichtigste kaufen kann. Weil das Hostel aber so abgelegen mitten im Nichts liegt, ist es dort natürlich auch ruhig und man hat wirklich viel Platz. In der Nähe, etwa 15 Minuten zu Fuß, befindet sich der Happy Apple Camping Platz, wo am Wochenende immer Lagerfeuer ist und wo man super neue Leute kennen lernen kann. Das Hostel liegt in etwa in der Mitte des Weges von Stanthorpe City und dem Großteil der Apfel oder Gemüsefarmen. So braucht man je 15 – 20 Minuten mit dem Auto in die Stadt oder auf die Farmen, aber nah ist nichts, außer vielleicht einem Weingeschäft am Highway. Wenn man hier keine Arbeit hat, kann man also nichts machen und ohne Auto ist man komplett aufgeschmissen. Hier waren Leute, die Monate auf einen Job warten mussten und ich weiß nicht, wie sie diese Einöde ausgehalten haben. Wir hatten das Glück, direkt am Tag nach der Ankunft arbeiten zu können.
~.*.~ Das Hostel ~.*.~
Das Cottage
Das Hostel ist aus hellem Holz gebaut und es besteht aus 3 bzw. 4 Gebäudekomplexen: das Haupthaus und das Cottage. Das Cottage liegt ein Stück vom Haupthaus entfernt, aber weit ist der Weg nicht. Unser Zimmer hat sich im Cottage befunden und so war ich auch meist dort. Geht man ins Cottage rein, so gelangt man zunächst in einen Vorraum, wo die Waschmaschine steht und wo man gegebenenfalls dreckige Schuhe hinstellen kann. Geht man weiter, so kommt man in einen Flur und an Zimmern und dem Badezimmer vorbei bis man schließlich in den Gemeinschaftsbereich mit Sofas und einem Fernseher kommt. Dieser Bereich ist gemütlich und es ist genug Platz und wir haben hier wirklich oft TV geschaut oder mithilfe von Tragbaren DVD Playern anderer Backpacker DVDs geschaut die meine Freundin oder andere Backpacker dabei hatten oder in der Stanthorpe Videothek ausgeliehen haben. Insgesamt haben wir diesen Bereich häufig / täglich genutzt und den ein oder anderen freien Arbeitstag bzw. Sonntag davor verbracht. In das Cottage passen insgesamt 16 Leute und dafür gibt es dann eine Toilette sowie eine Dusche. Das Bad war groß genug, es war stets sauber und man konnte es abschließen, was ich sehr gut fand. An sich war es auch meist frei wenn man es brauchte, da die Hostel Bewohner z.B. unterschiedliche Arbeitszeiten hatten.
Unser Zimmer
Unser Zimmer befand sich fast direkt gegenüber vom Gemeinschaftsbereich, weswegen man den laufenden Fernseher auch immer gehört hat, was aber nicht so schlimm war. Da auch die Wände (aus Holz) sehr dünn sind, kann man fast jedes Wort aus den Nachbarzimmern verstehen, woran man sich dann innerhalb der 3 Monate aber gewöhnt hat. Meist saß man selbst auch mit davor. Wir hatten das Glück ein Zimmer für nur 3 Personen zu haben, welches auch noch ziemlich groß war. Es befand sich ein Hochbett und ein Einzelbett im Zimmer. Die Betten bzw. Matratzen waren sehr bequem, sauber und jede Woche wurden die Bettbezüge und so gewechselt. In dem Zimmer war außer den Betten allerdings nur noch 3 kleine Schließfächer und später im r, als es kalt wurde, haben wir noch eine kleine Heizung bekommen. Das Zimmer war aber ausreichend und dank des großzügigen Raumes konnte man sein Gepäck ebenfalls gut verstauen. An einem öden Sonntag haben wir die wand dann noch mit Postkarten dekoriert, sodass wir eine gemütlichere Atmosphäre geschafft haben. Mir hat dieses Zimmer sehr gut gefallen und teils hatten wir dann auch noch das Glück, nur zu zweit im Zimmer zu sein. Die Hostel Crew war immer sehr darauf bedacht, dass Männlein und Weiblein je getrennt untergebracht werden, aber darauf werde ich später noch eingehen. Außerdem gibt es im gesamten Hostel keine Schlüssel, sodass man das Zimmer nicht abschließen kann und jeder Zutritt hat. Deswegen sind die Schließfächer vor allem für Wertsachen auch dringend zu nutzen!
Das Haupthaus & die Rezeption
Im Haupthaus befanden sich weitere Zimmer, ein weiterer Gemeinschaftsbereich mit Sofas und TV (der war auch gemütlich, aber ich mochte dem im Cottage lieber) und weiteren Badezimmern. Das Haupthaus war ich Gegenteil zum Cottage zweistöckig, sodass hier mehr Platz drinnen war. Ganz vorne wenn man reinkommt, befindet sich die Rezeption. Diese ist allerdings so gut wie nie geöffnet und es gibt hier auch keine wirklich festen Zeiten, woran sich jemand hält. Wenn man Miete zahlen will, muss man also immer mal gucken ob offen ist oder halt warten, bis das Hostel Personal einen darauf anspricht. Hier wäre es echt besser gewesen, wenn das etwas geregelter abgelaufen wäre. Draußen hängt dann noch ein Telefon, auf dem man sich aus der Heimat mit bestimmten Vorwahlen günstig anrufen lassen konnte. Das habe ich auch das ein oder andere Mal genutzt. Etwas blöd ist, dass es in diesem Hostel keine wirklich funktionierenden PCs gibt, die die Bewohner nutzen können. Gerade in so einem Arbeits-Hostel, wo die Leute teils recht lange wohnen, wären (funktionierende) PCs mit günstigem Internet sehr wichtig! Da man auch nicht wirklich oft in die Stadt Stanthorpe kam und dann kaum Zeit hatte, war man ohne Laptop so gut wie von der Außenwelt abgeschnitten. Aber nach 3 Monaten gewöhnt man sich selbst daran ;-)
Die Küche & der Essbereich
Die Küche mit dem riesig großen Essbereich bzw. Gemeinschaftsbereich befindet sich wieder in einem anderen großen Gebäude aus weißem Wellblech und vorne findet man über dem Eingang ein rotes Schild auf dem Tucker Box steht. Wenn man rein kommt (beim Vordereingang) gelangt man direkt in die große Küche. Diese ist vollständig silbern und es gibt diverse Gasherd Platten, sowie Mikrowellen, Wasserkocher, Reiskocher oder einen kleinen Pizza Ofen. Auch Töpfe und Pfannen sowie Pfannenwender und genug Arbeitsfläche (zum Schnibbeln..) gibt es einige und man konnte hier glücklicherweise sehr gut kochen. Es war genug Platz, es gab genug Kochmöglichkeiten und es gab genug Utensilien, auch wenn man sie das eine oder andere Mal selber direkt abwaschen musste, da der Vornutzer zu faul war. In der Rezeption beim Einchecken hat man übrigens eine Plastik Box bekommen, in der sich Geschirr wie z.B. Messer, Löffel, Gabel, ein Teller und eine Tasse befanden. So hatte jeder sein eigenes Geschirr. Der Küchenbereich ist übrigens gefliest, sodass es nicht so schlimm war, wenn gekleckert wurde.
An den Küchenbereich grenzt direkt der Essbereich bzw. ein großer Aufenthaltsraum an. Hier waren viele weiße Plastiktische und Plastikstühle untergebracht und man hat wirklich immer irgendwo einen Platz zum Essen, Kaffee trinken oder zum Quatschen bekommen. Der Raum war groß, hell, mit Holz ausgelegt und man hat sich hier immer wohl gefühlt. Außerdem befand sich in dem Raum noch eine kleine Kaffeebar, die ab und zu vom Personal mal geöffnet wurde und dann hat man gratis Kaffee oder gratis Kakao bekommen. Das war eine super Idee, es war lecker, aber irgendwie passierte so was am Ende nicht mehr allzu oft.
Das Hostelgelände
Da das Hostel so abgeschieden mitten auf dem australischen Land liegt, ist das Gelände, welches zum Hostel mit dazu gehört dementsprechend groß. Zunächst gibt es die grüne Wiese mit den Birnbäumen darauf, die sich neben dem Cottage befindet und dort kann man sich an heißen Tagen prima sonnen, was ich auch des öfteren getan habe. Außerdem stehen auf dem Gelände vereinzelt Bänke und Tische herum, sodass man bei gutem Wetter auch draußen essen oder Kaffee trinken kann. Es gibt auch noch einen größeren Bereich mit Wiese vor dem Haupthaus, aber die Wiese hinter dem Cottage, dem Haupthaus und mit Mini-Cottage des Personals ist nochmal ein ganzes Stück größer. Hier kann man Fußball spielen, picknicken oder sich ebenfalls sonnen, mit anderen Bewohnern quatschen & Co. Ein Mal während unsere Zeit hier im Summit wurde auch ein Lagerfeuer gemacht und wir konnten Brot oder Marshmallows darüber rösten. Das Gelände ist sehr groß und man kann sich eigentlich komplett frei bewegen und tun was man möchte.
Der Hostel Bus
Weil man hier so abseits gewohnt hatte, war der Hostelbus sehr wichtig. Da wir kein Auto hatten und Taxis ziemlich teuer sind auf Dauer, wären wir ohne den Bus nirgends hingekommen. Dieser Van in denen einige Leute reinpassten, war ich Preis für das Hostel enthalten und er hat die arbeitenden jeden Tag am Morgen zur Arbeit gebracht und am Abend wieder abgeholt. Meist klappte das auch gut, sodass man nur einige Male etwas länger auf das Abholen warten musste. Der Bus ist teilweise dann auch alle Farmen abgefahren, da der Fahrer nicht genau wusste wo wer gerade am Arbeiten war und die Absprache zwischen Hostel und Farmer nicht so gut klappte. Wenn man zu lange warten musste, waren einige bereits zum Hostel getrampt, um eben früher da zu sein. Es war immer etwas chaotisch und die Zeiten wurden nie wirklich eingehalten. So war man teilweise 1 Stunde zu früh am Arbeitsplatz und musste 45 Minuten auf das Abholen warten. Alles etwas nervig. Um alle Hostelbewohner auf die jeweiligen Farmen transportieren zu können, ist er 2 oder 3x gefahren. Ein Mal wollte das Personal unbedingt den Menschen in Victoria helfen (als dort die Buschbrände waren) was ja auch sehr positiv und gut ist. Dazu wurde aber der große Hostelbus mitgenommen und wir wurden dann die Woche über mit den einzelnen Autos zur Arbeit gefahren, was doch sehr chaotisch und noch wirrer als der Transport mit dem Bus war.
Dieser Bus ist dann noch 1x in der Woche gratis in die City von Stanthorpe gefahren, wo man dann 1 Stunde Zeit hatte im Supermarkt einzukaufen. So musste man natürlich schon vorher planen, was man in der Woche essen, trinken oder rauchen will. Das war zwar ein Gewöhnungsprozess, aber im Endeffekt hat es dann immer gut geklappt. Dank der großen Kühlschränke in der Küche und der Schränkchen im Zimmer konnte man den Kram sehr gut verstauen. Wenn man am Wochenende am Abend in die Stadt wollte oder sonst mal an einem freiem Tag, fuhr der Bus nicht ganz so bereitwillig. So musste man dann erst mal einige andere Bewohner zusammensuchen, die auch in die Stadt wollten und dann musste man 5$ zahlen und dann wurde man gefahren. War man am Wochenende auf Pub Tour, so musste man dann ein Taxi zurücknehmen. Ist man aber mit mehreren unterwegs gewesen, ging das wohl. Ich musste einmal zum Arzt in die Stadt (alleine) und es war ein ganz schönes Theater es hinzubekommen, dass man mich fährt. Ohne Auto ist man demnach unglaublich abhängig vom Bus sowie vom Personal, auf das ich im Folgenden weiter zu sprechen komme.
Das Personal & Geschichten
Das Personal in diesem Hostel besteht aus einer Gruppe 20 bis 30 Jähriger Australier, die allesamt doch leicht seltsam sind. Sie kommen einem vor, als wären sie in einer Art göttlichen Sekte. In der Küche stand an den Kühlschränken z.B. überall Kram wie „Jesus loves you“ und so was in der Art haben einem diese Leute auch erzählt. Sie hatten anscheinend alle eine etwas „schwerere“ Vergangenheit und haben sich dann in dem „Glauben an Gott“ zusammen getan. So wurden wir einige Male damit zugetextet und belehrt und am Ende wurde immer gefragt, ob das Gespräch denn Wirkung bei uns hinterlassen habe. Dieses Personal hat das Hostel nicht gegründet gehabt, sie hatten es dem Vorbesitzer abgekauft um damit so viel Geld machen zu können um danach irgendwie armen Menschen helfen zu können. Irgendwie so hatten sie es erzählt. Was Alkohol anging, war das Personal dann ganz eigen. Alkohol war komplett verboten! Und damit nicht nur der Verzehr, sondern auch der kauf bzw. die Aufbewahrung im Zimmer. Wenn man im Bottle Shop etwas zu trinken gekauft hat, musste man es dem Personal übergeben, die es dann so lange für einen aufgehoben haben. So konnte man am Wochenende nicht einfach mal so trinken und man kam ja von selbst auch nicht in die Stadt. Man konnte sich den Alkohol dann höchstens beim Personal abholen (oder ihn vorher im Koffer im Zimmer einschließen) und dann damit zum happy Apple Camping Platz laufen. Oder man musste den Alkohol umfüllen und dann konnte man ihn trinken. Im Cottage war das Personal nicht so häufig und so konnte man, wenn man vorsichtig war, schon was trinken. ABER man darf den Alkohol nicht offen im Zimmer stehen lassen, denn weil man nicht abschließen konnte, konnte das Personal frei hereinspazieren und Sachen durchgucken. Es kam 1x vor, dass im Hostel von einem Bekannten von uns etwas geklaut wurde. Im Handumdrehen wurden dann (mit „Erlaubnis“ von uns, was ja auch richtig war) die Koffer, Rücksäcke und Trolleys durchsucht. Wir hatten da halt Wein drin und der wurde bei dieser Aktion entdeckt. Es gab erst mal eine Ansprache über den bösen Alkohol und dann wurde er uns weggenommen. Etwas nervig! Aber auch ansonsten, wenn man den Alkohol mal weglässt, war dieses Personal schon sehr komisch. Im Endeffekt waren sie ganz nett, aber dieser Jesuskram war schon ne Spur seltsam und erinnerte sehr an eine Sekte ;-) Außerdem war es halt blöd, wenn man ewig rumfragen musste, wenn man in die Stadt wollte, gerade bei so was wie einem dringenden Arzt Besuch.
Arbeitsvermittlung & Ausflüge
Es handelt sich beim Summit um ein Working Hostel, also um ein Hostel, wo Backpacker herkommen, um in der Umgebung arbeiten zu können. Nicht alle die hier herkamen, hatten wie wir schon einen Job sicher. Das Personal des Hostels steht in Kontakt mit sämtlichen Farmen der Umgebung und weiß darum auch, ob gerade Traveller gesucht werden oder nicht. So werden die Hostelbewohner dann sozusagen vermittelt und es wird geholfen, dass alle möglichst schnell Arbeit finden. Wenn gerade Saison ist (z.B. für Äpfel) klappt das auch meist sehr gut. Ansonsten mussten da Leute auch sehr lange auf Arbeit warten, weil gerade nichts geerntet wurde. Gegen Ende hin, hat sich das Personal dann vorgenommen, häufiger mal Ausflüge am Wochenende anzubieten. Dann hat einen der Bus für 5$ zu schönen Landschaftsecken in der Umgebung gebracht und so weiter. Da wir da schon kurz vor dem Ende unserer Zeit im Hostel waren und teils eine leichte Abneigung gegen das Personal hatten, waren wir nie dabei.
Sauberkeit und Sicherheit
Mit der Sauberkeit im Hostel war ich eigentlich immer Recht zufrieden. Sowohl die Zimmer, als auch die Gemeinschaftsräume, die Küche, der große Essbereich oder die Badezimmer waren immer ziemlich sauber und man konnte sich kaum beschweren. Jede Woche wurde das gesamte Bettzeug gewechselt und wir hatten in unserem Zimmer z.B. auch nie Bedbug Probleme oder sowas. Trotz der nicht abschließbaren Türen habe ich mich immer sehr sicher gefühlt. Das lag wahrscheinlich auch mit an der abgeschiedenen Lage und an der Tatsache, dass in der Umgebung sonst einfach niemand unterwegs war und zum anderen Teil daran, dass alle Hostelbewohner längere Zeit im Summit untergebracht waren und sich somit meist benommen haben. Bei dem eine Diebstahl hat das Personal dann zwar alles durchsucht, aber der Schuldige wurde nicht gefunden. In den 3 Monaten meines Aufenthalts war das der einzige Vorfall, von dem ich mitbekommen habe.
Atmosphäre und Leute
Die Atmosphäre in diesem Hostel (abgesehen von den Abnormalitäten des Personals) war eigentlich gut. Alle waren zum Arbeiten hier, fast alle hatten einen Job, fast alle hatten das selbe Problem mit der Langeweile wenn auf Grund von Regen nicht gearbeitet werden konnte und dank der Gemeinschaftsbereiche und wegen der großen Küche bzw. dem großen Essbereich, konnte man die anderen Bewohner super kennenlernen. Wir haben hier viele Traveller aus diversen Ländern kennen gelernt und dann hat man zusammen TV / DVD geschaut, heimlich getrunken, zusammen gekocht, Sushi gemacht oder sich einfach Kaffee und Kuchen zusammen gesetzt. Im Endeffekt hatte man hier eine freundliche Atmosphäre und viele nette Leute, mit denen man auch bei der späteren Weiterreise an der australischen Ostküste noch was zu tun hatte. Es hat sich zwischen den Leuten, die wirklich länger hier waren, eine tolle Gemeinschaft gebildet (vor allem bei den Leuten die alle im Cottage gewohnt haben) und so hat sich eine Art familiäre Atmosphäre gebildet.
~.*.~ Meine Meinung ~.*.~
Dieses Hostel hat ganz klar Vor-, und Nachteile. Es fängt schon bei der Lage an: das Hostel liegt zwischen Stanthorpe City und den ganzen Farmen, aber zu nichts wirklich zentral. Für beide Touren braucht man also (ohne Auto) ganz dringend den Hostelbus und auf den ist zeitlich gesehen nicht immer Verlass. So lebte man doch sehr abgeschottet, wenn auch mit viel Platz und ruhig gelegen. Der Hostelbus war natürlich (abgesehen von Un-, oder Überpünktlichkeiten) sehr wichtig und praktisch. So wurde man jeden Tag zur Farm gefahren und abgeholt und 1x die Woche ging es zum Großeinkauf in die Stadt. Wollte man am Wochenende in Pubs, so musste man weitere Leute suchen und hoffen dass das Personal in Stimmung war für 5$ pro Person zu fahren. Das Personal war mehr als seltsam, hoch religiös und wirkte teilweise wie eine Sekte, wenn auch die meisten von den 15 – 20 Leuten sehr freundlich waren (meistens). Das Hostel bzw. vor allem unser Cottage war schön, es hatte eine tolle Atmosphäre und es hat sich zwischen den lang bleibenden Backpackern eine Art Gemeinschaft gebildet. So hatte man dort schon oft seinen Spaß beim gemeinsamen Kochen oder DVD Abenden. Das Hostel war ansonsten sauber, die Küche und der Essbereich waren groß, gut ausgestattet und hell und das Gelände mit Wiese war riesig groß und super zum Sonnen, Fußball spielen & Co. Wegen der Lage (und der Tatsache dass man ohne Hostelbus oder Taxi einfach gar nicht dort weg kam und dass nichts in der Nähe war), den nicht funktionierenden PCs und des seltsamen Personals werde ich aber 2 Sterne abziehen und somit 3 von 5 Sternen vergeben. Ich würde das Hostel als Working Hostel schon weiterempfehlen, aber wenn man hier ein Auto hat, ist das ein klarer Vorteil!!!
Liebe Grüße,
Chan5
35 Bewertungen, 9 Kommentare
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24.08.2011, 18:20 Uhr von babygiftzwerg
Bewertung: besonders wertvollLG Ulrike..
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24.08.2011, 16:06 Uhr von trullilu
Bewertung: sehr hilfreichGrüße schickt dir trullilu !!!
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19.08.2011, 05:27 Uhr von anonym
Bewertung: besonders wertvollLiebe Grüße und einen schönen Freitag
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16.08.2011, 11:27 Uhr von mima007
Bewertung: besonders wertvollbw. Viele Gruesse, mima007
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16.08.2011, 01:17 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichEinen Gruß von der KATJA
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15.08.2011, 22:19 Uhr von morla
Bewertung: besonders wertvolleinen guten wochenstart lg. petra
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15.08.2011, 21:59 Uhr von sirikit06
Bewertung: besonders wertvollWünsche Dir eine gute Woche! LG
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15.08.2011, 21:40 Uhr von leseflippi
Bewertung: sehr hilfreich... also, das nächste mal mit dem eigenen Auto quer durch Australien ;) Sonnige Grüße aus Gran Canaria
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15.08.2011, 20:51 Uhr von candyman01
Bewertung: besonders wertvollSchön beschrieben! Grüße







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