Wüstenblume (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 04/2010
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von Jatue
So ein schöner Film!
Pro:
wichtige, aufrüttelnde Botschaft
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
Handlung: inzwischen haben wohl die meisten von uns das Engagement von Waris Dirie gegen die Genitalverstümmelung an jungen afrikanischen Frauen mitbekommen. Jetzt wird deren Lebensweg - vom afrikanischen Nomadendasein in Somalia zum gefeierten Laufsteg- Modell und dann zur UNO - Botschafterin gegen die Beschneidung von Frauen - als Film dargestellt.
Kurz zum Inhalt: ich mag es nicht wenn da zuviel erzählt wird, ich liebe auch die cineastische Überraschung- die macht ja Kino so schön.
Also: Waris wächst in einer Familie in Somalia auf, sie zieht mit Ziegen durch eine Steinwüste. Dann wird sie einem Verwandten in London als Dienstmädchen geschickt. Welch ein Kulturbruch den sie da im Leben erfährt. Als sie diesen Job dann verliert bleibt sie in London und arbeitet als Putze in einem Burger- Restaurant. Dort ist ein Starfotograf fasziniert von ihrem Gesicht und er bietet ihr an Probeaufnahmen zu machen. So kommt sie auf die Laufstege der Welt!
Sie merkt, daß ihr Lebensproblem die Klitorisbeschneidung ist, die an ihr im Alter von drei Jahren durchgeführt worden ist. Dadurch vermeidet sie Sex und fühlt sich in ihrem Frausein sehr gehemmt. Und sie beschließt gegen diese Form der Verstümmelung vorzugehen...
Kritik:
es schien ein Frauenfilm zu sein - keine 10 % der Kinobesucher waren Männer! Der Film arbeitet mit Rückblenden. Das aktuelle Geschehen wird immer wieder unterbrochen von Berichten aus der Kindheit.
So erschließt sich dem Zuschauer nach und nach die Tragik des Lebens der Waris Dirie.
Es ist ein ruhiger Erzählfilm. Nicht unbedingt spektakulär oder reisserisch.
Eigentlich hätte er auch als "kleines Fernsehspiel" durchgehen können aber die Bilder die uns da geboten werden sind z.T. einfach umwerfend schön....v.a. die Bilder aus der Kindheit und aus der Wüste.
Die Szenen sind immer aushaltbar finde ich. Deshalb würde ich auch keine Bedenken haben mit Kinder in den Film zu gehen. Ja, zu klein sollten die natürlich nicht sein und die Thematik müsste vorher besprochen werden.
Liya Kebede, die die Waris darstellt, spielt zum Teil nicht überzeugend. V.a. den Teil in welchem gezeigt wird, wie sie als Nomadenkind durch London stolpert , finde ich nicht sehr glaubwürdig. Immerhin hatte sie da schon 6 Jahre im Westen gelebt. Das wirkt mir dann doch sehr gestelzt und plakativ.
Aber die Darstellerin überzeugt sonst einfach durch ihre Ausdruckskraft die sich vor allem in den Augen manifestiert.
Ein schöner Film, der nachdenklich macht und der seinem Anspruch - dem Kampf gegen die Genitalverstümmelung der Frau - sicherlich gerecht wird.
Mein Tipp: Reingehen!
noch der Cineasten-Teil:
Film-Angaben:
Titel: Wüstenblume (Desert Flower)
Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Österreich 2009
Laufzeit: 120 Minuten
Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Regie: Sherry Hormann
Drehbuch: Sherry Hormann
Basierend auf dem autobigraphischen Roman Wüstenblume von: Waris Dirie
Produktion: Peter Herrmann, Benjamin Herrmann, Danny Krausz
Darsteller: Liya Kebede, Sally Hawkins, Timothy Spall, Juliet Stevenson, Craig Parkinson, Anthony Mackie, Meera Syal, Soraya Omar-Scego
Kamera: Ken Kelsch
Musik: Martin Todsharow
Schnitt: Clara Fabry
Kinostart: 24.09.2009
Kurz zum Inhalt: ich mag es nicht wenn da zuviel erzählt wird, ich liebe auch die cineastische Überraschung- die macht ja Kino so schön.
Also: Waris wächst in einer Familie in Somalia auf, sie zieht mit Ziegen durch eine Steinwüste. Dann wird sie einem Verwandten in London als Dienstmädchen geschickt. Welch ein Kulturbruch den sie da im Leben erfährt. Als sie diesen Job dann verliert bleibt sie in London und arbeitet als Putze in einem Burger- Restaurant. Dort ist ein Starfotograf fasziniert von ihrem Gesicht und er bietet ihr an Probeaufnahmen zu machen. So kommt sie auf die Laufstege der Welt!
Sie merkt, daß ihr Lebensproblem die Klitorisbeschneidung ist, die an ihr im Alter von drei Jahren durchgeführt worden ist. Dadurch vermeidet sie Sex und fühlt sich in ihrem Frausein sehr gehemmt. Und sie beschließt gegen diese Form der Verstümmelung vorzugehen...
Kritik:
es schien ein Frauenfilm zu sein - keine 10 % der Kinobesucher waren Männer! Der Film arbeitet mit Rückblenden. Das aktuelle Geschehen wird immer wieder unterbrochen von Berichten aus der Kindheit.
So erschließt sich dem Zuschauer nach und nach die Tragik des Lebens der Waris Dirie.
Es ist ein ruhiger Erzählfilm. Nicht unbedingt spektakulär oder reisserisch.
Eigentlich hätte er auch als "kleines Fernsehspiel" durchgehen können aber die Bilder die uns da geboten werden sind z.T. einfach umwerfend schön....v.a. die Bilder aus der Kindheit und aus der Wüste.
Die Szenen sind immer aushaltbar finde ich. Deshalb würde ich auch keine Bedenken haben mit Kinder in den Film zu gehen. Ja, zu klein sollten die natürlich nicht sein und die Thematik müsste vorher besprochen werden.
Liya Kebede, die die Waris darstellt, spielt zum Teil nicht überzeugend. V.a. den Teil in welchem gezeigt wird, wie sie als Nomadenkind durch London stolpert , finde ich nicht sehr glaubwürdig. Immerhin hatte sie da schon 6 Jahre im Westen gelebt. Das wirkt mir dann doch sehr gestelzt und plakativ.
Aber die Darstellerin überzeugt sonst einfach durch ihre Ausdruckskraft die sich vor allem in den Augen manifestiert.
Ein schöner Film, der nachdenklich macht und der seinem Anspruch - dem Kampf gegen die Genitalverstümmelung der Frau - sicherlich gerecht wird.
Mein Tipp: Reingehen!
noch der Cineasten-Teil:
Film-Angaben:
Titel: Wüstenblume (Desert Flower)
Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Österreich 2009
Laufzeit: 120 Minuten
Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Regie: Sherry Hormann
Drehbuch: Sherry Hormann
Basierend auf dem autobigraphischen Roman Wüstenblume von: Waris Dirie
Produktion: Peter Herrmann, Benjamin Herrmann, Danny Krausz
Darsteller: Liya Kebede, Sally Hawkins, Timothy Spall, Juliet Stevenson, Craig Parkinson, Anthony Mackie, Meera Syal, Soraya Omar-Scego
Kamera: Ken Kelsch
Musik: Martin Todsharow
Schnitt: Clara Fabry
Kinostart: 24.09.2009
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