Style Boutique (Nintendo DS Spiel) Testbericht

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¹
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Summe aller Bewertungen
  • Grafik:  sehr gut
  • Sound:  sehr gut
  • Bedienung:  sehr einfach
  • Wird langweilig:  nach wenigen Wochen
  • Suchtfaktor:  hoch
  • Spielanleitung:  sehr gut

Erfahrungsbericht von Leela

Anzieh.Püppchen

Pro:

Macht süchtig, obwohl es so simpel ist, für Kleine und Große, viel Auswahl

Kontra:

Da gibt es so gut wie nichts

Empfehlung:

Ja

Ab und zu erwacht das Kind in mir. Und dann kaufe ich mir Dinge, die eine erwachsene Frau eigentlich nicht mehr kaufen sollte, z. B. Hello Kitty-Socken, glitzernde Haarspangen mit Kirschen drauf - oder ein Spiel, das eigentlich für kleine Mädchen konzipiert wurde.
“Style Boutique” für den Nintendo DS stand eine ganze Weile auf meiner Wunschliste und oft genug habe ich mich zurückhalten können, aber irgendwann überwog die Neugier. Ich habe auch fast schon damit gerechnet, dass ich dieses Spiel dann doch langweilig finden würde, denn immerhin geht es grundsätzlich nur darum, die virtuellen Kundinnen einer Boutique einzukleiden. Das muss ja irgendwann öde werden, richtig?
In Wirklichkeit ist es aber ganz anders, das Spielprinzip ist zwar ungefähr so simpel, wie ich dachte - aber es gibt noch so viel mehr zu entdecken, dass man das Spiel nicht unterschätzen sollte. Oft genug saß ich stundenlang vor meinem DS, nicht fähig, das Ding endlich auszuschalten, hab nachts von meiner Boutique geträumt und im Büro dem Feierabend entgegen gehibbelt, damit ich endlich, endlich weiterspielen konnte. :)

“Style Boutique” erschien am 23. Oktober 2009 exklusiv für den Nintendo DS. Momentan kostet das Spiel um die 30 Euro, eher etwas mehr. Das hängt natürlich wie immer von den verschiedenen Anbietern ab. Der “Klappentext” verspricht folgendes:

“Das Thema Mode macht (fast) alle munter. Alle Mädchen, jungen Frauen und selbstverständlich auch Jungs - die je davon geträumt haben, eine eigene Boutique zu eröffnen, können auf Nintendo DS oder Nintendo DSi demnächst ihre modischen Fähigkeiten beweisen. Am 23. Oktober erscheint Nintendo präsentiert: Style Boutique, eine originelle neue Simulation, in der es nicht nur auf Stilsicherheit und Geschmack, sondern auch auf Geschäftssinn ankommt. Als Stilberater führen die Spieler ihre eigene Mode-Boutique. Sie wählen ihr Sortiment selbst aus, stellen sich der Konkurrenz auf Modeschauen, suchen neue Kleider und Accessoires im Online-Shop aus und spielen im Multiplayer-Modus mit anderen Fashion-Expertinnen und -Experten.”

Meine Spielerfahrungen:
Zu Beginn des Spiels schlüpft man in die Rolle der neuen Mitarbeiterin in der Boutique “Lumina”, deren Chefin Lydia die ersten Einweisungen gibt und im Spielverlauf immer wieder auftaucht, um einem Tipps zu geben. Man erstellt sich einen eigenen Charakter, dem man einen Namen geben und optisch frei gestalten kann. Die meisten werden wohl sich selbst als Vorbild nehmen, man kann aber natürlich auch einen völlig anderen Charakter formen. Wenn man lange genug gespielt hat, hat man zudem die Möglichkeit, unter dem Menüpunkt “Bonus” einen Alternativcharakter zu schaffen - wie sinnvoll das ist, ist fraglich; ich selbst nutze diese Funktion eigentlich nicht. Aber es ist halt lustig, einen komplett anderen optischen Typ zu schaffen, der dann natürlich auch einen ganz anderen Stil tragen kann als der erste Charakter. So kann man dann das brave, süße blonde Mädchen erschaffen und im Gegensatz dazu die freche, kurzhaarige Brünette.
Man kann während des Spiels immer wieder in seine Wohnung gehen und sich dort umziehen. So wird man sich selbst nie langweilig, der eigene Kleiderschrank ist zum bersten gefüllt mit neuen, schicken Klamotten (es gibt insgesamt über 10.000 verschiedene Kleidungsstücke - die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt).

In der Boutique “Lumina” lernt man nun also die Grundregeln des Klamottenverkaufs: Es gibt verschiedene Kundinnen, die verschiedene Kleidungsstile haben. Manche sagen sehr genau, was sie wollen, andere bleiben vage.
In “Style Boutique” gibt es verschiedene Marken, die alle einen bestimmten Stil widerspiegeln. So gibt es beispielsweise die Marke “Sonata”, die sehr femine, aber erwachsene Kleidung herstellt, oder auch “Marble Lilly”, die viel mit rosa, Rüschen und Rosen arbeitet - für kleine Märchenprinzessinnen. Dann wären da noch “Mad Jack” für den Punk-Stil, “Raven Candle” für den Goth in Dir, “Daizies” für einen knallig-bunten Look, “AZ USA” für Streetstyle.... im Prinzip ist für jeden Geschmack, für jeden Typ etwas dabei. Kommt nun also eine kleine Märchenprinzessin im rosa Reifrock in den Laden, sollte man ihr nicht unbedingt die schwarzen Goth-Schnürstiefel andrehen. Das ist die wichtigste Grundregel in “Style Boutique”: Schau Dir an, was Deine Kunden tragen und bleib diesem Stil treu - es sei denn, die Kundin wünscht es so. Manchmal wollen sie nämlich auch eine komplette Typveränderung.

Der Job in der Boutique läuft folgendermaßen ab: Es kommen Kundinnen in den Laden, die man einzeln anklicken kann und sie dann fragt, ob man helfen kann. Auf dem linken Bildschirm (man hält den DS bei diesem Spiel hochkant, wie ein Buch) erscheint ein kurzer Steckbrief zur Kundin - mit ihrem Namen darauf, den Stempeln, die sie bisher gesammelt hat (für jeden Einkauf gibt es einen Stempel), dem individuellen Budget der Kundin (das man unbedingt beachten sollte) und einer kurzen Info zur Kundin selbst, ihren Hobbys, Vorlieben oder einfach ihrem Leben - ab und zu sind diese Infos hilfreich, meistens aber überhaupt nicht. ;)
Dann sagt die Kundin, was sie möchte und man klickt ins Lager, um dort zu schauen, ob man etwas passendes vorrätig hat. Hat man etwas gefunden, kann man das Kleidungsstück bzw. das komplette Outfit entweder nur vorschlagen (hier hat man bis zu 3 Versuche), wenn man sich nicht ganz sicher ist, oder mit “Das ist es!” die Kundin direkt in die Umkleidekabine schicken. Hier sollte man sich allerdings sicher sein, denn wenn die Kundin doch etwas anderes wollte, bekommt man keine zweite Chance, etwas anderes herauszusuchen.
Kommt die Kundin aus der Kabine, ist sie entweder "nur" zufrieden oder sogar sehr zufrieden (das sieht man daran, ob nur ein paar kleine Herzchen um sie herum blinken oder der Bildschirm erst weiß wird und dann die Kundin wie aus dem nebel erscheint, mit Rosenblättern, die von oben herabfallen) - dann kauft sie höchstwahrscheinlich noch etwas dazu. Ist sie nicht zufrieden, geht sie entweder gleich oder sie überlegt noch und man kann versuchen, die zu überreden, das fragwürdige Kleidungsstück doch noch zu kaufen. Das klappt manchmal, manchmal aber auch nicht.
Kauft die Kundin die ausgesuchten Klamotten, geht man mit ihr zur Kasse und kassiert ab. Hat die Kundin schon 8-mal eingekauft, also 8 Stempel gesammelt, bekommt sie auf ihren nächsten Einkauf 50 % Rabatt.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das richtige Outfit herauszusuchen. Die sicherste Variante ist eigentlich immer, die Kleidung passend zur Marke herauszusuchen. Sprich: Wenn die Kundin schon etwas von Alvarado trägt und eine Hose sucht, sollte man eine von Alvarado wählen. Dasselbe gilt auch für die Mannequins im Schaufenster etc., am besten ist immer, man bleibt einer einzigen Marke treu.
Wenn man im Lager ist, kann man sich über die Suchfunktion auch ganz leicht nur Kleidung einer bestimmten Marke anzeigen lassen, das vereinfacht das Ganze natürlich enorm. Man kann aber auch nach Image suchen lassen (also beispielsweise "natürlich" oder "niedlich", nach Preisspanne, Farbe etc.
Nach einer Weile erkennt man auch schon recht schnell, was die Kundin gerade trägt und kann sich so daran halten. Es kommt nämlich ganz selten auch vor, dass eine Kundin ein Outfit passend zu Stiefeln von bspw. AZ USA sucht (coole Streetwear), aber eigentlich nur Sonata trägt (feminin, erwachsen, dezent). Dann sollte man trotzdem lieber nach Artikeln von Sonata suchen - das trägt die Kundin sonst ja auch - und sich eher an den passenden Farben zu den Stiefeln orientieren. Und wenn eine Kundin nur grüne Kleidung trägt, sollte man ihr auch wieder etwas grünes aussuchen. Aber das lernt man recht schnell. :)

Etwas blöd ist, dass sich die Dialoge oft wiederholen. Oft kommt dieselbe Kundin auch immer und immer wieder mit demselben Wunsch in die Boutique - aber das lässt sich halt nicht vermeiden. es gibt halt auch viele Standardsätze, die immer und immer wieder fallen, daran darf man sich nicht aufhängen.

Zwischendurch sollte man immer mal wieder zur Modemesse gehen, um neue Kleidung einzukaufen. Die Messe finde ich ganz besonders toll: Zum einen sind nicht alle Marken an allen Tagen vertreten - dafür gibt es eine Kalenderfunktion, wo man nachschauen kann, wer wann wo ist - und zum anderen gibt es nicht immer dieselben Klamotten. Das gestaltet das Ganze etwas schwierig, aber eben auf eine positive Art. Es bringt echt Spaß, seine Einkäufe zu tätigen, alles zu organisieren und sich überraschen zu lassen, was es wohl jetzt gerade auf der Messe gibt.
Die Messe läuft mehr oder weniger in “Echtzeit”. Montags sind beispielsweise bestimmte Firmen fest dort vertreten, aber je nach Tageszeit auch noch andere - das weiß man vorher aber nicht. Und wenn ich mittags um 12 dort einkaufen gehe, kann es sein, dass um 13 Uhr schon wieder ganz andere Kleidung zum Verkauf steht. Es lohnt sich also, öfter mal vorbeizuschauen.
Die gekauften Klamotten wandern sofort in den Laden - außer sonntags, da ist Mustermesse (da gibt es Klamotten der kommenden Saison). Hier sind tatsächlich alle Firmen vertreten, aber die Kleidung gibt es erst am nächsten Tag. Also sollte man samstags aufpassen, dass man genug Kleidung für den Verkauf hat, denn sonntags hat man keine Chance, Nachschub zu holen. ;)
Problematisch ist, dass einem immer nur eine bestimmte Lagerkapazität hat - also sollte man zusehen, dass man ab und an einen Ausverkauf macht, damit Restbestände rauskommen, oder man wirft die Kleidung einfach weg. Der Wert wird dafür allerdings nicht erstattet.
Im Übrigen geht jedes Teil, das man auf der Messe kauft, auch in den eigenen, privaten Kleiderschrank - sehr praktisch. :)

Die Nachfrage im Laden und das Angebot auf der Messe richtet sich nach der aktuellen Saison, also wieder etwas, das in “Echtzeit” abläuft. Im Winter sollte man seine Kundinnen nicht in kurzen Kleidchen und Spaghettiträger-Tops einkleiden, wenn sie ein neues Outfit wünschen, sonst hauen sie gleich wieder ab. Und jetzt, wo es langsam Frühling wird, sind zum Beispiel T-Shirts sehr gefragt.

Es gibt übrigens nicht nur Shirts und Hosen, sondern "Inner" und "Outer", also Sachen für drunter (Spaghetti-Tops z. B.) und Sachen für drüber (Mäntel, Cardigans etc.), Kleider, Röcke, Strümpfe, Schuhe und auch Accessoires wie Haarschmuck, Sonnenbrillen, Halsketten oder Haarreifen.
Die Auswahl ist wirklich der Wahnsinn, man findet irgendwie immer noch etwas, das man noch gar nicht kennt. Und durch die Kombinations-Möglichkeiten wird es niemals langweilig.
Man sollte aber versuchen, von allem etwas auf Lager zu haben - von jeder Marke, von jeder Art Kleidungsstück, sonst kommt man schnell in Verlegenheit.

Wenn man eine Weile bei Lumina gearbeitet und sich einigermaßen bewährt hat, bekommt man von Falk, dem Besitzer von “Lumina”, der sich ab und zu mal blicken lässt, das Angebot, eine eigene Boutique zu eröffnen. Dieses Angebot sollte man annehmen, denn dann ist man endlich sein eigener Chef: Die neue Boutique kann man nach seinen eigenen Vorstellungen einrichten und ihr natürlich auch einen Namen geben.
Im Menü findet man verschiedene Einrichtungsvorlagen, aus denen man sich seine liebste aussuchen kann, wobei bestimmte Einrichtungsstile auch bestimmte Marken besonders unterstützen. Soll der eigene Laden also eher süß, bunt, schick oder cool sein?
In demselben Menü kann man auch eine Hintergrundmusik wählen. Sowohl Einrichtungen als auch Musik sind recht vielfältig, da sollte jeder etwas finden - und die Musik nervt auch nicht so wie bei anderen Spielen. Wenn doch - einfach ausstellen.
Im weiteren Verlauf kann man noch weitere Stile und Musik freispielen. Dafür geht man in die Residenz vom Chef Falk und spricht entweder mit ihm, seinem Butler oder seiner Haushälterin und schaut, welche Anforderungen man noch erfüllen muss. Das sind dann so Dinge wie “Noch 10 Kleidungsstücke der Marke XY verkaufen” etc., also durchaus machbar. In Falks Residenz kann man auch sein Shop-Budget aufbessern, wenn man aus Versehen plötzlich weder Klamotten noch Geld hat, oder nach und nach sein Shop-Lager aufstocken (die Anforderungen sind hier z. B. bestimmte Anzahlen von Kleidungsstücken, die man auf der Modemesse kauft). Das geht allerdings nur bis zu 500 Posten, was zwar viel klingt, aber ziemlich knapp ist, glaubt mir. ;)

Als Chefin seiner eigenen Boutique hat man so einiges zu tun: Man sollte sein Schaufenster immer mit hübsch gekleideten Mannequins ausstatten (bis zu 3 Puppen können hier stehen), natürlich muss man darauf achten, dass die Schaufensterpuppen dem Wetter entsprechend gekleidet sind. Nur so verkaufen sich diese kompletten Outfits.
Man wird ab und zu interviewt und muss Tipps geben, was gerade in ist. Diese Klamotten sollte man dann allerdings auch vorrätig haben, denn die Kundinnen werden einem die Bude einrennen und danach fragen. Genauso wie beim Newsletter: Einmal täglich kann man einen Newsletter gestalten (auch hierfür gibt es verschiedene Vorlagen) und zwei Kleidungsstücke empfehlen - auch diese sollte man lieber auf Lager haben.
Es gibt außerdem einen Fashion-Contest, an dem man teilnehmen kann. Je nach Shop-Rang wird der Contest schwieriger. Der Shop-Rang richtet sich nach dem Erfolg der Boutique, verkauft man viel und berät die Kundinnen gut, steigt man auf - bis zu 5 Sterne kann man in der Skala vollkriegen.
Auf diesem Contest bekommt man ein Model zugewiesen, das man nach einem bestimmten Motto einkleiden soll. Das ist nicht besonders schwer und die Konkurrentinnen der anderen Boutiquen stellen sich nicht besonders klug an, man gewinnt also ziemlich leicht. Wenn man gewinnt, bekommt man Kleidungsstücke einer besonders teuren, exklusiven Marke (Masquerade) geschenkt, die man in seiner Boutique dann verkaufen kann. Diese Marke taucht extrem selten auf der Messe auf, es ist also wirklich etwas ganz besonderes.
Es gibt regelmäßig neue Contests, also auch hier ruhig öfter mal vorbeischauen!

Ab und zu kommen Vertreterinnen bestimmter Modelabels in die Boutique und bitten einen, ein Designerstück zu gestalten. Nimmt man dieses Angebot an, kann man unter dem Menüpunkt "Kollaboration" kreativ werden. Nun gut, sehr freie Hand hat man nicht, das Kleidungsstück steht fest und man kann nur zwei Farben wählen, aber Spaß bringt es trotzdem - und am nächsten Tag bekommt man 10 Exemplare seines selbst designten Kleidungsstück geliefert und kann es verkaufen. Diese Teile sind auch sehr gefragt, fast alle Kunden sind ganz heiß darauf und kaufen es sofort.

Ist das Lager voll, sollte man einfach einen Ausverkauf starten, indem man im Menü die "Rabattaktion" auswählt, wobei man zwischen 10, 30 und 50 % Nachlass wählen kann.
Die Rabattaktionen haben zur Folge, dass viel mehr Kundinnen in den Laden strömen und oft auch direkt komplette Outfits kaufen - da kann man dann leicht Ware verkaufen, die man nicht mehr im Lager haben möchte oder von der man nur noch einzelne Exemplare hat. So schafft man Platz und kann neu einkaufen.

Wenn im Laden mal nicht viel zu tun ist, kann man ein wenig im Kosmetiksalon shoppen gehen. Hier gibt es Lippenstifte, Lidschatten, Mascara und Kontaktlinsen. Diese Sachen bezahlt man von seinem eigenen Geld (man bekommt anteilig Gehalt, je nachdem, wieviel man verkauft) und sie landen direkt in der eigenen Wohnung, wo man sich dann nach Belieben umstylen kann.
Oder man geht in den Friseursalon, wo man sich logischerweise die Haare schneiden und färben oder die Augenbrauen zupfen lassen kann. Sehr praktisch ist natürlich, dass man an einem Tag mit kurzen schwarzen Haaren herumlaufen kann und am nächsten mit blonder Mähne. ;)

Zwischendurch sollte man immer mal schauen, was in den (monatlich neu erscheinenden) Modezeitschriften steht, diese kann man einfach im Menü auswählen oder aber im Kosmetikstudio bzw. im Friseursalon.
Die Zeitschriften helfen einem, sich auf der Messe mit den richtigen Klamotten einzudecken. Vielleicht sind gerade Cardigans total angesagt und man hat keinen einzigen auf Lager? Schrecklich wäre das.

Wer über ein W-Lan verfügt, kann sich gratis exklusive Kleidungsstücke herunterladen und andere Boutiquen in der Modestadt besuchen. Hier kann man sich von seinem virtuellen eigenen geld weitere Outfits kaufen. Das ist wirklich eine witzige Sache, es ist eine komplette Stadt, durch die man hier laufen kann, und man kann wahnsinnig viele Shops besuchen.
Und man kann mehrere DS miteinander verbinden und sich so gegenseitig in seiner Boutique besuchen.

Die Grafik von diesem Spiel ist toll. Sie könnte vielleicht detailgetreuer sein, zumindest bei einigen Kleidungsstücken wie z. B. Schuhen, aber grundsätzlich gefällt mir die Gestaltung sehr gut. Besonders bei den verschiedenen Charakteren kann man unterschiedliche Mimik etc. erkennen, das ist schon sehr gelungen. Die Personen sehen sehr süß aus, die meisten Mädels werden ganz hin und weg sein. ;)
Auch der Sound ist super. Die Musik ist recht dezent und plätschert angenehm im Hintergrund, alle anderen Geräusche, wie z. B. die Türklingel, wenn jemand die Boutique betritt, tauchen nicht so oft auf, als dass sie nerven könnten, und sind sehr realistisch.

Die eigentliche "Story" von "Style Boutique" ist leider super schnell durchgespielt. Den höchsten Rang erreicht man im Handumdrehen, dafür benötigt man nur wenige Stunden Spielzeit. und auch die Sachen, die freigespielt werden können, sind schnell erobert. Das ist etwas schade, allerdings kann man das Spiel natürlich super einfach so weiterspielen, denn langweilig wird es einfach nicht. Alleine durch die Aktualität, die Jahreszeitenabhängigkeit etc. bleibt es immer spannend.
Ich kann gar nicht so genau sagen, was an dem Spiel so süchtig macht. Es bringt einfach wahnsinnig viel Spaß, Outfits zusammen zu stellen und zu schauen, ob es der Kundin gefällt, genauso, wie es Spaß macht, neue Kleidung einzukaufen, sich in Wettbewerben zu beweisen etc.

Das Spiel ist sicherlich nicht nur für kleine Mädchen geeignet, sondern auch perfekt für große. ;)
Man sollte allerdings darauf achten, dass viel gelesen werden muss, ganz klein dürfen die Kids demnach nicht sein.

Ich kann "Style Boutique" von ganzem Herzen weiterempfehlen. Es gibt so gut wie nichts zu bemängeln und das Spiel wird und wird nicht langweilig, man kann es quasi endlos spielen.
Demnach gibt es von mir volle 5 Sterne. :)

122 Bewertungen, 26 Kommentare

  • monikakuhnert

    30.05.2010, 16:49 Uhr von monikakuhnert
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schöner Bericht! Freue mich übers weitere gegenseitige Gegenlesen ;)

  • Luna2010

    28.04.2010, 13:48 Uhr von Luna2010
    Bewertung: sehr hilfreich

    Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie. Freue mich auf Gegenlesungen!!!!!!!!!!!!

  • manu63

    21.04.2010, 01:31 Uhr von manu63
    Bewertung: sehr hilfreich

    viele Grüße von Manuela

  • catmum68

    10.04.2010, 18:46 Uhr von catmum68
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreicher Bericht, LG

  • technofreak1988

    09.04.2010, 01:39 Uhr von technofreak1988
    Bewertung: sehr hilfreich

    s.h., würde mich über eine gegenlesung sehr freuen! lg andi

  • cleo1

    08.04.2010, 11:30 Uhr von cleo1
    Bewertung: besonders wertvoll

    Schön geschrieben. Einen schönen sonnigen Donnerstag und LG claudia

  • struppitoeter

    19.03.2010, 14:03 Uhr von struppitoeter
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr hilfreich! Guter Bericht!

  • Q_Sonic

    15.03.2010, 09:53 Uhr von Q_Sonic
    Bewertung: besonders wertvoll

    Das ist definitiv ein BW wert... lg

  • Fifima

    13.03.2010, 12:22 Uhr von Fifima
    Bewertung: besonders wertvoll

    Das wäre auch ein Spiel für meine Tochter. LG Maike

  • mrasen

    11.03.2010, 16:03 Uhr von mrasen
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schönen Gruß ........

  • fantagirlie

    11.03.2010, 09:24 Uhr von fantagirlie
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüße und einen schönen Donnerstag Vormittag wünsche ich Dir

  • babyzicke

    10.03.2010, 14:48 Uhr von babyzicke
    Bewertung: besonders wertvoll

    Viele Liebe Grüße !

  • misscindy

    09.03.2010, 18:26 Uhr von misscindy
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ein sehr schöner Bericht, lg Sylvia

  • anonym

    09.03.2010, 17:43 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schöne Grüsse, Talulah

  • DIETERBAER4711

    09.03.2010, 17:42 Uhr von DIETERBAER4711
    Bewertung: sehr hilfreich

    Prima ! Wünsche dir eine gutlaufende , streßfreie Woche :-)

  • mima007

    09.03.2010, 13:07 Uhr von mima007
    Bewertung: sehr hilfreich

    Viele Gruesse, mima007

  • Medea78

    09.03.2010, 10:53 Uhr von Medea78
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr schön geschrieben. Liebe Grüsse Medea78

  • XXLALF

    09.03.2010, 10:16 Uhr von XXLALF
    Bewertung: sehr hilfreich

    toller bericht und ganz liebe grüße

  • bigmama

    09.03.2010, 08:00 Uhr von bigmama
    Bewertung: sehr hilfreich

    LG Anett

  • Hot_Rider

    08.03.2010, 21:04 Uhr von Hot_Rider
    Bewertung: sehr hilfreich

    Gruß von Teresa & Markus !

  • anonym

    08.03.2010, 20:33 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    LG, Daniela

  • Iris1979

    08.03.2010, 18:40 Uhr von Iris1979
    Bewertung: sehr hilfreich

    Super Bericht. LG Iris

  • topfmops

    08.03.2010, 17:54 Uhr von topfmops
    Bewertung: sehr hilfreich

    Nur um die ‚Proll-Nummer’ aus den Mitternachtsspitzen zu zitieren: „Für misch persöhnlich iss datt völlisch uninteressant!“ „grins“ weil: Keine Konsole. Für fans & freaks und Betroffene ist dieser Bericht sicher sehr hilfreich.

  • sigrid9979

    08.03.2010, 17:16 Uhr von sigrid9979
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüße wünscht Sigi

  • Marlene

    08.03.2010, 17:03 Uhr von Marlene
    Bewertung: besonders wertvoll

    bw - ganz klar - liebe grüße von der marnie

  • minasteini

    08.03.2010, 16:42 Uhr von minasteini
    Bewertung: besonders wertvoll

    Super beschrieben. LG