Erfahrungsbericht von Blackmore
Unbeschreiblich
Pro:
Riesen Welten!!!!
Kontra:
Fast zu groß!!!!!
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Elfen und Tauren,
heute mal wieder ein Bericht von mir. Ich habe lange hin und her überlegt ob ich diesen Bericht schreibe, weil er vielleicht zu schwer werden könnte. Letztendlich bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass jeder Beitrag für die Community nur gut sein kann *schleim*. In dem heutigen Bericht soll es um das MMORPG (Massiv Multiplayer Online Role Play Game – Massives Mehrspieler Online Rollenspiel) World of Warcraft gehen. Eins vorne weg, dieser Bericht handelt nicht von der Verkaufsversion sondern von der Final Beta. Zwischen diesen beiden Versionen gibt es so gut wie keinen Unterschied. Außer dem Namen *g*. Ich kann deshalb auch nicht über die Verpackung schreiben. Aber jetzt mal los.
MMORPG - Was ist das? :
--------------------------------------
Wie oben schon erklärt handelt es sich hierbei um ein Online Rollenspiel. Dieses Genre entwickelt sich immer weiter, aber wird von den meisten Spielern noch gescheut da der Spieleinstieg oft sehr schwer ist.
Man spielt also ein ganz normales Rollenspiel (wie z.b. Gothic). Dabei erledigt man Quest die man von NPCs (Nichtspieler Charaktere also vom Computer gesteuert) bekommt. Der Unterschied zu normalen Rollenspiel ist halt der das man Quests (Aufgaben) in einer Gruppe lösen kann und sie dadurch leichter werden. Auch spielt man mit mehreren Usern gleichzeitig und kann so neue Freunde finden. Außerdem ist es dem Hersteller möglich immer neue Herausforderungen ins Spiel zubringen. Ein entsprechender Support vorausgesetzt.
Leider gibt es neben den beschriebenen Vorteilen auch Nachteile, wie die bei manchen Spielen anfallenden monatlichen Kosten zur Wartung der Server und für den Support. Diese Gebühr schreckt viele Spieler ab. Über die Kosten bei World of Warcraft (WoW) werde ich später noch berichten.
Voraussetzungen:
--------------------------
Ein 56K Modem oder schneller, mit einer Internetverbindung über die mindestens 2 Gigabyte an Daten heruntergeladen werden können.
Windows® Betriebssysteme:
• Prozessor: 800 MHz oder schneller
• RAM: 256 Megabyte oder mehr
• Grafikkarte: GeForce 2 oder besser
• Festplattenspeicher: 3 Gigabyte oder mehr
• DirectX® 9.0 oder höher
Mac® Betriebssysteme:
• Prozessor: 1.0 GHz oder schneller, G4 oder G5 Prozessor
• RAM: 512 Megabyte oder mehr; DDR RAM empfohlen
• Grafikkarte: ATI oder NVIDIA Grafikkarte mit 64 MB Video RAM oder mehr
• Festplattenspeicher: 3 Gigabyte oder mehr
• MacOS X 10.3 (\"Panther\") oder höher
Das oben sind Herstellerangaben. Das Modem ist im keinstem Falle ausreichend. Es muss schon DSL sein am besten noch mit Flatrat.
Mein Rechner besteht aus:
- AMD Athlon XP 1800+
- Radeon 9500npro@9700 Pro
- 1x512MB DDR-RAM + 1x256MB RAM
Bei mir lief das Spiel hohen Details, allerdings mit beschränkter Sichtweiter weitesgehend flüssig. Außer wenn jetzt 20 Gegner darzustellen sind. Da ging selbst meine CPU unter die 30 FPS (Bilder pro Sekunde). Es ruckelte dann. Aber sonst butterweich.
Kostensystem:
---------------------
Zitat des Herstellers: “ Wenn Sie nach Ablauf des Freimonats, den Sie mit Kauf des Spieles erhalten haben, weiterspielen möchten, steht Ihnen der Abschluss eine Abonnements offen. Wir bieten drei verschiedene Optionen an: ein Monatsabonnement World of Warcraft kostet 12.99€, ein dreimonatiges Abo kostet 11.99€ pro Monat, ein sechsmonatiges Abo kostet 10.99€ pro Monat. Desweitern ist es möglich sogenannte \"GameCards\" bei einem Händler zu erwerb en, damit kann man 60 Tage lang spielen und bezahlt dafür 26,99€. Diese Methode empfehle ich nicht, da sie überteuert ist.
Installation:
-----------------
Die Installation übernimmt der InstallShield Wizzard mit es kinderleicht ist das Spiel zu installieren. Zuerst muss man die Lizensvereinbarungen annehmen, dann wird nach dem Installationsordner gefragt und anschließend installiert. Die Installation dauert aber relativ lang. Jetzt kann es schon losgehen.
Spieleinstieg:
--------------------
Installiert und nun. Zuerst muss man sich ein Benutzerkonto einrichten. Dies geschieht auf dieser Seite (https://signup.wow-europe.com/). Optimal wäre es noch, wenn man sich anschließend noch die neusten Patches runterlädt.
O.K. Account ist da was nun? Jetzt kann man das Spiel starten. Nach dem genialen Interview, in dem Allianz gegen Horde kämpfen sieht, ist man schon im Hauptmenü. Hier wird man nach den Accountdaten gefragt und kann sich einloggen. Als erstes erstellt man sich natürlich einen Charakter, dafür wählt man zu erst aus ob Horde (Zwerge, Elfen, Menschen, Gnome) oder Allianz (Tauren, Orks, Trolle, Untote) und dann die Klasse. Hier entscheidet man sich zwischen Druide, Jäger, Paladin, Krieger, Magier, Priester, Schurke, Schamane, Hexenmeister. Jede dieser Klassen hat vor und Nachteile. Ich habe mit einem Paladin der Menschen gespielt, dieser war sehr gut im Nahkampf und konnte zusätzlich noch Auren beschwören die ihn heilten und schützte eine krasser Gegensatz dazu der Schurke, er schleicht sich an Gegner heran und tötet sie leise. Aber er ist nicht sehr gut im Nahkampf. Ich kannte einen Freund der Schurke spielte und ziemlich unzufrieden war da es das spielen erschwert. Es ist also wichtig welchen Charakter man wählt da manche besser und manche schlechter durchs Spiel kommen. Das ist schlechtes Balancing.
Jetzt kommt es zur OP. Man wählt Gesichtsform, Bartwuchs (nur bei Männer, bei Frauen ist es Schmuck) und Haarform. Leider gibt es hier nur eine sehr geringe Auswahl, so dass es, wie mir passiert ist, einem oft jemand über den Weg läuft der genauso aussieht wie du. Da fühlt man sich dann nicht mehr so einzigartig. Am Ende gibt man seinem Schützling nur noch einen schönen Namen und es kann losgehen. Der Name kann nachträglich nicht mehr geändert werden also wählt mit Bedacht *g*.
Fast fertig nur noch die Serverart wählen und den Server. Es gibt 3 Verschiedene Serverarten:
PvP (Player vs. Player – Spieler gegen Spieler):
Hier kann jeder Spieler jeden Umbringe. Ich mag die Server nicht, da es passieren kann das man als Level 1 Charakter von einem Level 3 Charakter umgebracht wird ohne das man was gemacht. Ich würde diese Art nur Profis empfehlen.
PvE (Player vs. Envoirment – Spieler gegen Umgebung)
Auf diesen Server spielt man ausschließlich gegen Tiere und nicht gegen Mitspieler. Allerdings sind solche Kämpfe nach Anfrage auch möglich. Auf diesen Server habe ich gespielt. Es bietet einen guten Einstieg ins Spiel und ist wärmstens zu empfehlen.
Roleplay Server (Rollenspiel Server)
Dieser Art gleicht im Prinzip der des PvE nur das die Spieler anders miteinander umgeben. Anreden wie „Seid gegrüßt edler Kriegsherr!“ oder „Wer ist dieser stattliche Paladin?“. Außerdem ist es verboten Hinweise zu leveln über Chat zu geben nur im Privat Dialog. Außerdem kann man seinen eigenen Stil heraus bilden. Ist man nun heimtückisch oder hilfsbereit und freundlich. Wer dem Alltag komplett entfliehen will ist hier am besten aufgehoben.
Nach der Serverart wählt man sich noch den Server aus. Beratet euch vorher mit Freuden auf welchen Servern ihr spielt da Kommunikation über mehrere Server nicht möglich ist und der Charakter nicht von einem Server auf einen anderen übertragen kann.
Die gesamte Prozedur hat bei mir weniger als 15min gedauert.
Story:
---------
Es geht im Prinzip darum das die Horde mit der Allianz im Krieg steht. Die Allianz könnte man als „Die Guten – Hellen“ beschreiben und die Horde als „Die Bösen – Dunklen“. Der Spieler wird als Held in diese Welt geschickt um für seinen Verein zu kämpfen, sein Land zu beschützen und den Feind zurückzuschlagen.
Die Story spielt auf zwei Kontinenten die von riesigen Meeren umgeben sind. Azeroth ist die Heimat der Allianz. Ausgenommen sind die Nachtelfen, deren Heimat der Weltenbaum Teldrassil am nördlichsten Ende Kalimdors ist.
Kalimdor wird von der Horde beherrscht. Nur die Untoten bewohnen das nördliche Ende von Azeroth.
Die Welten stammen alle aus den Strategiespielen WarCraft 1 -3.
Wird die ganze Story in 26 Teilen erzählt haben will, kann die sich hier (http://wow.gamona.de/index.php?seite=pp&pid=64) durchlesen. Ist aber nicht nötig für das Spiel.
Leider wird die Story im Laufe des Spiels immer mehr ab und es geht eigentlich bloß noch darum Gegenstände zu besorgen, Monster zu töten oder jemand zu eskortieren. Aber das genial einfache Spielprinzip wird das komplett überspielt.
Grafik:
----------
Hier beginnt die eigentliche Religionsfrage. World of Warcraft verwendet dieselbe Comic Grafik wie das Strategiespiel Warcraft 3. Allerdings wurde diese kräftig aufpoliert. Auf dem Gras spiegelt sich die Sonne (klingt unrealistisch sieht aber genial aus). Das Wasser wiegt sich wunderschön in der Mittagshitze und die Bäume sind stark wie ein Bär und lassen das Licht samt durch die Blätter schimmern. Am besten man macht sich selber einen Eindruck und sieht sich die angehängten Screenshots an. Jetzt gibt es viele die sagen Comic Grafik ist doch für Babys. Aber wenn dies so ist dann bin ich gern ein Baby. Denn a) ist die Engine auch auf Non – High – End Rechner lauffähig und b) sieht sie halt wunderschön aus.
Noch wichtig zu erwähnen wäre, dass wenn man ein neues Gebiet betritt sich sofort markante Merkmale zeigen und sich die Musik verändert. So ist es in Duskwood wirklich dunkel, der Nebel hängt tief, düstere Musik dröhnt aus den Boxen und ekelerregende Tiere krabbeln, aus den mit menschengroßen Spinnenweben behangen Bäumen. Hier war ich nicht so gern unterwegs, da es doch sehr unheimlich war.
Ganz anders Goldshire: klarer Himmel, die Sonne blendet die müden Augen, hier und da lädt die grasgrüne Wiese zum Faulenzen ein, Katze und Maus jagen sich gegenseitig und ein Angler freut sich über den soeben gefangen Fisch. Hier möchte man Urlaub machen.
Als weiteres schönes Feature gibt es die Realtime. Bedeutet das eine Uhr sich die aktuelle Zeit von Windows holt und die Tageszeit einstellt, d.h. wenn es in Echtzeit 22:00 Uhr dunkel ist dann ist es in World of Warcraft auch tiefschwarze Nacht. Wenigstens etwas das noch daran erinnert das das Leben weitergeht *g*. Nun ist es aber nicht so, dass es von jetzt auf gleich dunkel wird sondern allmählich wie in Echtzeit auch: erst geht die Sonne unter, das Abendrot kommt zum Vorschein, es wird dunkel und ungefähr um 23:00 Uhr sieht man den ersten Stern nun gesellen sich auch die andern Sterne hinzu bis man einen wunderschönen Sternenhimmel hat. Einen Sonneaufgang habe ich allerdings nicht erlebt.
Man kann es mir aber glauben ich bin eines Nachts 15min in Westfall auf einem Hügel stehen geblieben nur um den Mond und die Sterne zu betrachten und nebenbei was zu trinken. Einmalig.
Sound:
-----------
Der Sound ist auch sehr gut gelungen. Während des Spielens nervt nicht. Allerdings ist der Sound nicht dynamisch, d.h. wer auf vorantreibende Klänge hört wird vergeblich lauschen. Wenn man eine andere Umgebung betritt ändert sich auch gleichzeitig die Klangkulissen. Besonders krass ist es wenn man durch die Toren von Stormwind läuft. Es ertönt eine episches Orchesterwerk das im alles „wegsprengt“.
Interface:
-------------
Im Gegensatz zu anderen MMORPG wirkt der Bildschirm niemals überladen. Man behält steht’s den Überblick. Rechts oben befindet sich der Radar, der die aktuelle Position, questrelevante NPCs und Ort angibt. Reinzoomen und rauszoomen ist auch möglich. Unten befindet sich die Taskleiste. Hier kann man Standartangriffe und Spezialzauber aufrufen. Außerdem erreicht man darüber auch das Charakter Fenster, in dem man sich betrachten kann, das Skill Fenster, hier sieht man welche Eigenschaften man geskillt hat, das Inventar (alle Ausrüstungsgegenstände und Geldbestand), das Zauberbuch (Auflistung aller Spezialattacken) und das Hauptmenü. Links oben befinden sich die Lebens- und Manaanzeige, sowie eventuelle Gruppenmitglieder. Des Weiteren werden hier aktive Zaubersprüche aufgelistet.
Links unten befindet sich noch das Chatfenster mit dem man sich mit anderen Menschen in Echtzeit unterhalten kann. Dazu ist es nur von Nöten die Eingabetaste zu betätigen, sich einen Kanal auszuwählen (/1 für Allgemeiner Chat z.B.) und seine Nachricht einzutippen.
Leider kann man die Fenster nicht verschieben oder Leisten anders anordnen.
Eigene Erfahrung oder besser das Tagebuch eines Paladins:
--------------------------------------------------------------------------------------
Vorwort: Das hier ist ein Einblick in World of Warcraft mit allem was dazugehört. Ich werde nichts verraten was eventuell wichtig wäre, wie z.B. geheime NPCs oder Questgegenstände. Der vorangegangene Bericht waren nur die sturen Fakten. Das hier ist der wirklich interessanten Teile. Ich habe es wie eine Art Erzählung oder Tagebuch geschrieben.
Es ist 15:00 der junge Level 1 Paladin wird in die Welt von World of Warcraft hineingestoßen ohne zu wissen was ihn erwartet. Er steht vor einem imposanten Gebäude, der Abtei Northshire. Am untern Bildschirmrand blinken mehrer Fragezeichen auf. Ihm wird das Spiel in nicht zu langen Texten erklärt (schnelles spielen wird gefördert). Nach weniger als 20 Sekunden weis er wie man sich bewegt und was gelbe Ausrufezeichen (Auftraggeber) über NPCs zu bedeuten haben. Ohne sich nur ein einziges Mal zu bewegen strahlt ihm ein solcher NPC ins Gesicht. Sein erster Auftrag er soll im Namen der Allianz Wölfe töten. Nicht weniger als 20 Schritte später sieht er dem ersten Wolf. Aber ein plötzlich auftauchendes Ausrufezeichen bremst seinen Mordeifer. Ihm wird das Kampfsystem erklärt. Schnell versteht er die Sachelage. Er beschwört zuerst eine Aura die seine Rüstung stärkt und beginnt mit dem Angriff nicht weniger als 20 Sekunden besteht hat er schon 2 Wölfe erlegt. Alle Monster hinterlassen Gegenstände die man verkaufen, aber auch selber anziehen kann. Nach 4 Wölfen bekommt er neue Schuhe. Diese haben sogar einen besseren Rüstungswert als seine jetzigen. Nach dem anziehen kleben ihm grüne Lederstiefel mit einem hellgrünen Zaum an den Füßen. Es kommt der 6 Wolf. Er stirbt durch die Hände von Pugnandus (lat. Kämpferisch) (so heißt mein Paladin). Ein helles Licht erleuchtet den göttlichen Krieger. Er ist ein Level aufgestiegen. Wie das? Durch das Töten von Monstern hat er immer mehr Erfahrungspunkte bekommen nach einer bestimmten Anzahl stieg er ein Level auf. In gelber Schrift erscheint im Chatfenster das sich Stärke, Geist, usw. um einen Punkt erhöht haben. Unser Paladin ist verdutzt warum er das nicht selber festlegen kann, wie aus anderen Spielen gewohnt. Aber er sieht ein, dass es zu Gunsten der Einsteigerfreundlichkeit nur Sinn macht.
Leider hat der Paladin auch schon das zeitliche gesegnet. Aber kein Problem in der Geisterwelt läuft er einfach zu seiner Leicher und belebt sich wieder. In dieser Zeit kann er nicht angreifen, aber auch nicht angegriffen werden.
Nach 5 Erledigten Aufträgen geht es nach Goldshire. In diesem sonnigen Fleckchen kehrt er in ein Gasthaus ein. Dort wird gefragt ob Goldshire seine Heimatstadt werden solle. Er willigte ohne nachzufragen einfach ein. Später erkannte er dann das damit der Teleporterpunkt für den Ruhestein festgelegt wird, d.h. mit betätigen des Ruhesteins kehr er immer wieder nach Goldshire zurück.
Der Paladin findet immer mehr gefallen. Schon jetzt hat er seine Rüstung komplett ausgetauscht und eine neue Waffe bekommen. Er will mehr. Es geht in die nächst größere Stadt…Stormwind.
Ein langer Fußmarsch ermüdet den Level 9 Paladin. Er orientiert sich an Schildern und setzt sich ab und zu nieder um seine Lebenspunkte zu regenerieren und ein kühles Bier oder einen Heil- /Manatrank zu schlürfen, da mit er noch schneller wieder zu Kräften kommt. Endlich ist er da im Tal der Helden, dem Vorhof von Stormwind bleibt er erstmal stehen um die 3 riesigen Statuen zu bestaunen die sich rechts und links auf einer Brücke aus weißem Pflastersein neben ihm auftürmen. Er geht weiter und kommt ins Handeslviertel überwältigt von der Stadt betritt er die einzelnen Distrikte um sich ein Bild zu machen. Nach einer halben Stunde findet er sich am Startpunkt wieder. Unterwegs hat er noch ein paar Aufträge erledigt, so dass er jetzt einen so genannten Skillbaum aufrufen kann. Hier kann er bestimmte Zaubersprüche pro Level mit einem Punkt ausbauen, wie z.B. die Regenerationszeit von Heilzauber zu verkürzen oder Auren zu verstärken.
Auf seiner Erkundungsreise erkennt er Greifen (kostet etwas) und eine U – Bahn (kostenlos) die ihn in andere Städte bringen.
Im düsteren Zwergendistrikt war die Luft so stickig das das Atmen schwer fiel und man kaum mehr als 5m in durch die braune Suppe sehen konnte. Selbst die Sonne hat es nicht vermagt ihre Strahlen bis zum Boden zuschicken.
Aber glücklich sieht Pugnandus dennoch aus, denn er hat zwei Hauptberufe erlernt. Er kann nun Erze abbauen und daraus mit der Schmiedefertigkeit Waffen oder Rüstungen herstellen. Durch häufiges anwenden verbessert er sogar noch seine Fertigkeiten und kann schon bald Silber oder Gold abbauen und verarbeiten. Neben diesen Berufen gibt es noch andere:Kräutersammler und Alchemist, Jäger und Schneider, Lederverarbeitung oder Ingenieurskunst. Allerdings darf man immer nur 2 Hauptberufe gleichzeitig erlernen. Neben diesen gibt es noch Nebenberufe, wie Angeln, Erste Hilfe, Kochen. MIt verbesserten Fertigkeiten stellte Pugnandus auch bessere Rüstungen her die er dann voller Eifer im Auktionshaus verscherbelte oder in die Bank legt. Für die harten Zeiten.
Der nächste Punkt für unseren Schützling ist ein Paladinlehrer der ihm neue Spezialattacken gegen einen kleinen Opulus beibringt.
Langsam aber sich kennt der göttliche Krieger seine vielen Aufträge nicht mehr auswendig und ruft deshalb das übersichtliche Logbuch auf. Indem alle Quest nach Städten sortiert sind. Allerdings fehlt im auf das manche Quest unter dem Startort angegeben sind und nicht unter dem Ziel Ort und das die Wegbeschreibung sehr spartanisch sind, so dass er im Chat nachfragen muss.
Seine Reise führt in weiter nach Westfall, alles zu Fuß, mehrer Pausen muss er machen um seine Blasen zu kurieren. Er bemerkt aber schnell das hier, die schöne Weidenfelder drücken. Böse Erntemaschinen rauben den Bauern die Erzeugnisse, dass kann er nicht zu lassen. Aber alleine sind sie zu stark für ihn, also sucht er sich eine Gruppe. Problemlos erledigen sie zu sechst einen nach dem anderen. Durch die Autoverteilung der Items bekommt jedes Mitglied den gleichen Soll. Er löst sein Quest ein und verlässt die Gruppe von nun ist er wieder auf sich gestellt.
Doch keineswegs ist die Reise für ihn hier zu Ende. Er wird noch erkennen, dass man sich einer Gilde anschließen kann und so mehr Freunde findet die alle dieselben fantastischen Ansichten haben. Außerdem wird er sich ab Level 40 ein Pferd zu legen mit dem das Reisen noch schneller geht. Doch bis das soweit ist vergehen noch mehrer Spielstunden…
Fazit:
--------
World of Warcraft macht eigentlich alles richtig was andere MMORPGs bisher falsch gemacht haben. Es ist extrem einsteigerfreundlich und durch das „Nur noch das eine Quest, dann Levelaufstieg, neuer Zauberspruch muss ich ausprobieren und wieder ein neues Quest für diesen neuen Gegenstand“ – Prinzip *g* ist man sofort eingebunden. Das System packt einen wie schon in Diablo 2 von der ersten Minute an und lässt einen nicht mehr los. Jeder der Diablo schon mal gespielt hat weiß wo von ich rede.
Also wer genügend Zeit und Geld hat kann sich das Spiel gedankenlos zu legen. Aber nicht vergessen es gibt noch eine Welt außerhalb des PCs
heute mal wieder ein Bericht von mir. Ich habe lange hin und her überlegt ob ich diesen Bericht schreibe, weil er vielleicht zu schwer werden könnte. Letztendlich bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass jeder Beitrag für die Community nur gut sein kann *schleim*. In dem heutigen Bericht soll es um das MMORPG (Massiv Multiplayer Online Role Play Game – Massives Mehrspieler Online Rollenspiel) World of Warcraft gehen. Eins vorne weg, dieser Bericht handelt nicht von der Verkaufsversion sondern von der Final Beta. Zwischen diesen beiden Versionen gibt es so gut wie keinen Unterschied. Außer dem Namen *g*. Ich kann deshalb auch nicht über die Verpackung schreiben. Aber jetzt mal los.
MMORPG - Was ist das? :
--------------------------------------
Wie oben schon erklärt handelt es sich hierbei um ein Online Rollenspiel. Dieses Genre entwickelt sich immer weiter, aber wird von den meisten Spielern noch gescheut da der Spieleinstieg oft sehr schwer ist.
Man spielt also ein ganz normales Rollenspiel (wie z.b. Gothic). Dabei erledigt man Quest die man von NPCs (Nichtspieler Charaktere also vom Computer gesteuert) bekommt. Der Unterschied zu normalen Rollenspiel ist halt der das man Quests (Aufgaben) in einer Gruppe lösen kann und sie dadurch leichter werden. Auch spielt man mit mehreren Usern gleichzeitig und kann so neue Freunde finden. Außerdem ist es dem Hersteller möglich immer neue Herausforderungen ins Spiel zubringen. Ein entsprechender Support vorausgesetzt.
Leider gibt es neben den beschriebenen Vorteilen auch Nachteile, wie die bei manchen Spielen anfallenden monatlichen Kosten zur Wartung der Server und für den Support. Diese Gebühr schreckt viele Spieler ab. Über die Kosten bei World of Warcraft (WoW) werde ich später noch berichten.
Voraussetzungen:
--------------------------
Ein 56K Modem oder schneller, mit einer Internetverbindung über die mindestens 2 Gigabyte an Daten heruntergeladen werden können.
Windows® Betriebssysteme:
• Prozessor: 800 MHz oder schneller
• RAM: 256 Megabyte oder mehr
• Grafikkarte: GeForce 2 oder besser
• Festplattenspeicher: 3 Gigabyte oder mehr
• DirectX® 9.0 oder höher
Mac® Betriebssysteme:
• Prozessor: 1.0 GHz oder schneller, G4 oder G5 Prozessor
• RAM: 512 Megabyte oder mehr; DDR RAM empfohlen
• Grafikkarte: ATI oder NVIDIA Grafikkarte mit 64 MB Video RAM oder mehr
• Festplattenspeicher: 3 Gigabyte oder mehr
• MacOS X 10.3 (\"Panther\") oder höher
Das oben sind Herstellerangaben. Das Modem ist im keinstem Falle ausreichend. Es muss schon DSL sein am besten noch mit Flatrat.
Mein Rechner besteht aus:
- AMD Athlon XP 1800+
- Radeon 9500npro@9700 Pro
- 1x512MB DDR-RAM + 1x256MB RAM
Bei mir lief das Spiel hohen Details, allerdings mit beschränkter Sichtweiter weitesgehend flüssig. Außer wenn jetzt 20 Gegner darzustellen sind. Da ging selbst meine CPU unter die 30 FPS (Bilder pro Sekunde). Es ruckelte dann. Aber sonst butterweich.
Kostensystem:
---------------------
Zitat des Herstellers: “ Wenn Sie nach Ablauf des Freimonats, den Sie mit Kauf des Spieles erhalten haben, weiterspielen möchten, steht Ihnen der Abschluss eine Abonnements offen. Wir bieten drei verschiedene Optionen an: ein Monatsabonnement World of Warcraft kostet 12.99€, ein dreimonatiges Abo kostet 11.99€ pro Monat, ein sechsmonatiges Abo kostet 10.99€ pro Monat. Desweitern ist es möglich sogenannte \"GameCards\" bei einem Händler zu erwerb en, damit kann man 60 Tage lang spielen und bezahlt dafür 26,99€. Diese Methode empfehle ich nicht, da sie überteuert ist.
Installation:
-----------------
Die Installation übernimmt der InstallShield Wizzard mit es kinderleicht ist das Spiel zu installieren. Zuerst muss man die Lizensvereinbarungen annehmen, dann wird nach dem Installationsordner gefragt und anschließend installiert. Die Installation dauert aber relativ lang. Jetzt kann es schon losgehen.
Spieleinstieg:
--------------------
Installiert und nun. Zuerst muss man sich ein Benutzerkonto einrichten. Dies geschieht auf dieser Seite (https://signup.wow-europe.com/). Optimal wäre es noch, wenn man sich anschließend noch die neusten Patches runterlädt.
O.K. Account ist da was nun? Jetzt kann man das Spiel starten. Nach dem genialen Interview, in dem Allianz gegen Horde kämpfen sieht, ist man schon im Hauptmenü. Hier wird man nach den Accountdaten gefragt und kann sich einloggen. Als erstes erstellt man sich natürlich einen Charakter, dafür wählt man zu erst aus ob Horde (Zwerge, Elfen, Menschen, Gnome) oder Allianz (Tauren, Orks, Trolle, Untote) und dann die Klasse. Hier entscheidet man sich zwischen Druide, Jäger, Paladin, Krieger, Magier, Priester, Schurke, Schamane, Hexenmeister. Jede dieser Klassen hat vor und Nachteile. Ich habe mit einem Paladin der Menschen gespielt, dieser war sehr gut im Nahkampf und konnte zusätzlich noch Auren beschwören die ihn heilten und schützte eine krasser Gegensatz dazu der Schurke, er schleicht sich an Gegner heran und tötet sie leise. Aber er ist nicht sehr gut im Nahkampf. Ich kannte einen Freund der Schurke spielte und ziemlich unzufrieden war da es das spielen erschwert. Es ist also wichtig welchen Charakter man wählt da manche besser und manche schlechter durchs Spiel kommen. Das ist schlechtes Balancing.
Jetzt kommt es zur OP. Man wählt Gesichtsform, Bartwuchs (nur bei Männer, bei Frauen ist es Schmuck) und Haarform. Leider gibt es hier nur eine sehr geringe Auswahl, so dass es, wie mir passiert ist, einem oft jemand über den Weg läuft der genauso aussieht wie du. Da fühlt man sich dann nicht mehr so einzigartig. Am Ende gibt man seinem Schützling nur noch einen schönen Namen und es kann losgehen. Der Name kann nachträglich nicht mehr geändert werden also wählt mit Bedacht *g*.
Fast fertig nur noch die Serverart wählen und den Server. Es gibt 3 Verschiedene Serverarten:
PvP (Player vs. Player – Spieler gegen Spieler):
Hier kann jeder Spieler jeden Umbringe. Ich mag die Server nicht, da es passieren kann das man als Level 1 Charakter von einem Level 3 Charakter umgebracht wird ohne das man was gemacht. Ich würde diese Art nur Profis empfehlen.
PvE (Player vs. Envoirment – Spieler gegen Umgebung)
Auf diesen Server spielt man ausschließlich gegen Tiere und nicht gegen Mitspieler. Allerdings sind solche Kämpfe nach Anfrage auch möglich. Auf diesen Server habe ich gespielt. Es bietet einen guten Einstieg ins Spiel und ist wärmstens zu empfehlen.
Roleplay Server (Rollenspiel Server)
Dieser Art gleicht im Prinzip der des PvE nur das die Spieler anders miteinander umgeben. Anreden wie „Seid gegrüßt edler Kriegsherr!“ oder „Wer ist dieser stattliche Paladin?“. Außerdem ist es verboten Hinweise zu leveln über Chat zu geben nur im Privat Dialog. Außerdem kann man seinen eigenen Stil heraus bilden. Ist man nun heimtückisch oder hilfsbereit und freundlich. Wer dem Alltag komplett entfliehen will ist hier am besten aufgehoben.
Nach der Serverart wählt man sich noch den Server aus. Beratet euch vorher mit Freuden auf welchen Servern ihr spielt da Kommunikation über mehrere Server nicht möglich ist und der Charakter nicht von einem Server auf einen anderen übertragen kann.
Die gesamte Prozedur hat bei mir weniger als 15min gedauert.
Story:
---------
Es geht im Prinzip darum das die Horde mit der Allianz im Krieg steht. Die Allianz könnte man als „Die Guten – Hellen“ beschreiben und die Horde als „Die Bösen – Dunklen“. Der Spieler wird als Held in diese Welt geschickt um für seinen Verein zu kämpfen, sein Land zu beschützen und den Feind zurückzuschlagen.
Die Story spielt auf zwei Kontinenten die von riesigen Meeren umgeben sind. Azeroth ist die Heimat der Allianz. Ausgenommen sind die Nachtelfen, deren Heimat der Weltenbaum Teldrassil am nördlichsten Ende Kalimdors ist.
Kalimdor wird von der Horde beherrscht. Nur die Untoten bewohnen das nördliche Ende von Azeroth.
Die Welten stammen alle aus den Strategiespielen WarCraft 1 -3.
Wird die ganze Story in 26 Teilen erzählt haben will, kann die sich hier (http://wow.gamona.de/index.php?seite=pp&pid=64) durchlesen. Ist aber nicht nötig für das Spiel.
Leider wird die Story im Laufe des Spiels immer mehr ab und es geht eigentlich bloß noch darum Gegenstände zu besorgen, Monster zu töten oder jemand zu eskortieren. Aber das genial einfache Spielprinzip wird das komplett überspielt.
Grafik:
----------
Hier beginnt die eigentliche Religionsfrage. World of Warcraft verwendet dieselbe Comic Grafik wie das Strategiespiel Warcraft 3. Allerdings wurde diese kräftig aufpoliert. Auf dem Gras spiegelt sich die Sonne (klingt unrealistisch sieht aber genial aus). Das Wasser wiegt sich wunderschön in der Mittagshitze und die Bäume sind stark wie ein Bär und lassen das Licht samt durch die Blätter schimmern. Am besten man macht sich selber einen Eindruck und sieht sich die angehängten Screenshots an. Jetzt gibt es viele die sagen Comic Grafik ist doch für Babys. Aber wenn dies so ist dann bin ich gern ein Baby. Denn a) ist die Engine auch auf Non – High – End Rechner lauffähig und b) sieht sie halt wunderschön aus.
Noch wichtig zu erwähnen wäre, dass wenn man ein neues Gebiet betritt sich sofort markante Merkmale zeigen und sich die Musik verändert. So ist es in Duskwood wirklich dunkel, der Nebel hängt tief, düstere Musik dröhnt aus den Boxen und ekelerregende Tiere krabbeln, aus den mit menschengroßen Spinnenweben behangen Bäumen. Hier war ich nicht so gern unterwegs, da es doch sehr unheimlich war.
Ganz anders Goldshire: klarer Himmel, die Sonne blendet die müden Augen, hier und da lädt die grasgrüne Wiese zum Faulenzen ein, Katze und Maus jagen sich gegenseitig und ein Angler freut sich über den soeben gefangen Fisch. Hier möchte man Urlaub machen.
Als weiteres schönes Feature gibt es die Realtime. Bedeutet das eine Uhr sich die aktuelle Zeit von Windows holt und die Tageszeit einstellt, d.h. wenn es in Echtzeit 22:00 Uhr dunkel ist dann ist es in World of Warcraft auch tiefschwarze Nacht. Wenigstens etwas das noch daran erinnert das das Leben weitergeht *g*. Nun ist es aber nicht so, dass es von jetzt auf gleich dunkel wird sondern allmählich wie in Echtzeit auch: erst geht die Sonne unter, das Abendrot kommt zum Vorschein, es wird dunkel und ungefähr um 23:00 Uhr sieht man den ersten Stern nun gesellen sich auch die andern Sterne hinzu bis man einen wunderschönen Sternenhimmel hat. Einen Sonneaufgang habe ich allerdings nicht erlebt.
Man kann es mir aber glauben ich bin eines Nachts 15min in Westfall auf einem Hügel stehen geblieben nur um den Mond und die Sterne zu betrachten und nebenbei was zu trinken. Einmalig.
Sound:
-----------
Der Sound ist auch sehr gut gelungen. Während des Spielens nervt nicht. Allerdings ist der Sound nicht dynamisch, d.h. wer auf vorantreibende Klänge hört wird vergeblich lauschen. Wenn man eine andere Umgebung betritt ändert sich auch gleichzeitig die Klangkulissen. Besonders krass ist es wenn man durch die Toren von Stormwind läuft. Es ertönt eine episches Orchesterwerk das im alles „wegsprengt“.
Interface:
-------------
Im Gegensatz zu anderen MMORPG wirkt der Bildschirm niemals überladen. Man behält steht’s den Überblick. Rechts oben befindet sich der Radar, der die aktuelle Position, questrelevante NPCs und Ort angibt. Reinzoomen und rauszoomen ist auch möglich. Unten befindet sich die Taskleiste. Hier kann man Standartangriffe und Spezialzauber aufrufen. Außerdem erreicht man darüber auch das Charakter Fenster, in dem man sich betrachten kann, das Skill Fenster, hier sieht man welche Eigenschaften man geskillt hat, das Inventar (alle Ausrüstungsgegenstände und Geldbestand), das Zauberbuch (Auflistung aller Spezialattacken) und das Hauptmenü. Links oben befinden sich die Lebens- und Manaanzeige, sowie eventuelle Gruppenmitglieder. Des Weiteren werden hier aktive Zaubersprüche aufgelistet.
Links unten befindet sich noch das Chatfenster mit dem man sich mit anderen Menschen in Echtzeit unterhalten kann. Dazu ist es nur von Nöten die Eingabetaste zu betätigen, sich einen Kanal auszuwählen (/1 für Allgemeiner Chat z.B.) und seine Nachricht einzutippen.
Leider kann man die Fenster nicht verschieben oder Leisten anders anordnen.
Eigene Erfahrung oder besser das Tagebuch eines Paladins:
--------------------------------------------------------------------------------------
Vorwort: Das hier ist ein Einblick in World of Warcraft mit allem was dazugehört. Ich werde nichts verraten was eventuell wichtig wäre, wie z.B. geheime NPCs oder Questgegenstände. Der vorangegangene Bericht waren nur die sturen Fakten. Das hier ist der wirklich interessanten Teile. Ich habe es wie eine Art Erzählung oder Tagebuch geschrieben.
Es ist 15:00 der junge Level 1 Paladin wird in die Welt von World of Warcraft hineingestoßen ohne zu wissen was ihn erwartet. Er steht vor einem imposanten Gebäude, der Abtei Northshire. Am untern Bildschirmrand blinken mehrer Fragezeichen auf. Ihm wird das Spiel in nicht zu langen Texten erklärt (schnelles spielen wird gefördert). Nach weniger als 20 Sekunden weis er wie man sich bewegt und was gelbe Ausrufezeichen (Auftraggeber) über NPCs zu bedeuten haben. Ohne sich nur ein einziges Mal zu bewegen strahlt ihm ein solcher NPC ins Gesicht. Sein erster Auftrag er soll im Namen der Allianz Wölfe töten. Nicht weniger als 20 Schritte später sieht er dem ersten Wolf. Aber ein plötzlich auftauchendes Ausrufezeichen bremst seinen Mordeifer. Ihm wird das Kampfsystem erklärt. Schnell versteht er die Sachelage. Er beschwört zuerst eine Aura die seine Rüstung stärkt und beginnt mit dem Angriff nicht weniger als 20 Sekunden besteht hat er schon 2 Wölfe erlegt. Alle Monster hinterlassen Gegenstände die man verkaufen, aber auch selber anziehen kann. Nach 4 Wölfen bekommt er neue Schuhe. Diese haben sogar einen besseren Rüstungswert als seine jetzigen. Nach dem anziehen kleben ihm grüne Lederstiefel mit einem hellgrünen Zaum an den Füßen. Es kommt der 6 Wolf. Er stirbt durch die Hände von Pugnandus (lat. Kämpferisch) (so heißt mein Paladin). Ein helles Licht erleuchtet den göttlichen Krieger. Er ist ein Level aufgestiegen. Wie das? Durch das Töten von Monstern hat er immer mehr Erfahrungspunkte bekommen nach einer bestimmten Anzahl stieg er ein Level auf. In gelber Schrift erscheint im Chatfenster das sich Stärke, Geist, usw. um einen Punkt erhöht haben. Unser Paladin ist verdutzt warum er das nicht selber festlegen kann, wie aus anderen Spielen gewohnt. Aber er sieht ein, dass es zu Gunsten der Einsteigerfreundlichkeit nur Sinn macht.
Leider hat der Paladin auch schon das zeitliche gesegnet. Aber kein Problem in der Geisterwelt läuft er einfach zu seiner Leicher und belebt sich wieder. In dieser Zeit kann er nicht angreifen, aber auch nicht angegriffen werden.
Nach 5 Erledigten Aufträgen geht es nach Goldshire. In diesem sonnigen Fleckchen kehrt er in ein Gasthaus ein. Dort wird gefragt ob Goldshire seine Heimatstadt werden solle. Er willigte ohne nachzufragen einfach ein. Später erkannte er dann das damit der Teleporterpunkt für den Ruhestein festgelegt wird, d.h. mit betätigen des Ruhesteins kehr er immer wieder nach Goldshire zurück.
Der Paladin findet immer mehr gefallen. Schon jetzt hat er seine Rüstung komplett ausgetauscht und eine neue Waffe bekommen. Er will mehr. Es geht in die nächst größere Stadt…Stormwind.
Ein langer Fußmarsch ermüdet den Level 9 Paladin. Er orientiert sich an Schildern und setzt sich ab und zu nieder um seine Lebenspunkte zu regenerieren und ein kühles Bier oder einen Heil- /Manatrank zu schlürfen, da mit er noch schneller wieder zu Kräften kommt. Endlich ist er da im Tal der Helden, dem Vorhof von Stormwind bleibt er erstmal stehen um die 3 riesigen Statuen zu bestaunen die sich rechts und links auf einer Brücke aus weißem Pflastersein neben ihm auftürmen. Er geht weiter und kommt ins Handeslviertel überwältigt von der Stadt betritt er die einzelnen Distrikte um sich ein Bild zu machen. Nach einer halben Stunde findet er sich am Startpunkt wieder. Unterwegs hat er noch ein paar Aufträge erledigt, so dass er jetzt einen so genannten Skillbaum aufrufen kann. Hier kann er bestimmte Zaubersprüche pro Level mit einem Punkt ausbauen, wie z.B. die Regenerationszeit von Heilzauber zu verkürzen oder Auren zu verstärken.
Auf seiner Erkundungsreise erkennt er Greifen (kostet etwas) und eine U – Bahn (kostenlos) die ihn in andere Städte bringen.
Im düsteren Zwergendistrikt war die Luft so stickig das das Atmen schwer fiel und man kaum mehr als 5m in durch die braune Suppe sehen konnte. Selbst die Sonne hat es nicht vermagt ihre Strahlen bis zum Boden zuschicken.
Aber glücklich sieht Pugnandus dennoch aus, denn er hat zwei Hauptberufe erlernt. Er kann nun Erze abbauen und daraus mit der Schmiedefertigkeit Waffen oder Rüstungen herstellen. Durch häufiges anwenden verbessert er sogar noch seine Fertigkeiten und kann schon bald Silber oder Gold abbauen und verarbeiten. Neben diesen Berufen gibt es noch andere:Kräutersammler und Alchemist, Jäger und Schneider, Lederverarbeitung oder Ingenieurskunst. Allerdings darf man immer nur 2 Hauptberufe gleichzeitig erlernen. Neben diesen gibt es noch Nebenberufe, wie Angeln, Erste Hilfe, Kochen. MIt verbesserten Fertigkeiten stellte Pugnandus auch bessere Rüstungen her die er dann voller Eifer im Auktionshaus verscherbelte oder in die Bank legt. Für die harten Zeiten.
Der nächste Punkt für unseren Schützling ist ein Paladinlehrer der ihm neue Spezialattacken gegen einen kleinen Opulus beibringt.
Langsam aber sich kennt der göttliche Krieger seine vielen Aufträge nicht mehr auswendig und ruft deshalb das übersichtliche Logbuch auf. Indem alle Quest nach Städten sortiert sind. Allerdings fehlt im auf das manche Quest unter dem Startort angegeben sind und nicht unter dem Ziel Ort und das die Wegbeschreibung sehr spartanisch sind, so dass er im Chat nachfragen muss.
Seine Reise führt in weiter nach Westfall, alles zu Fuß, mehrer Pausen muss er machen um seine Blasen zu kurieren. Er bemerkt aber schnell das hier, die schöne Weidenfelder drücken. Böse Erntemaschinen rauben den Bauern die Erzeugnisse, dass kann er nicht zu lassen. Aber alleine sind sie zu stark für ihn, also sucht er sich eine Gruppe. Problemlos erledigen sie zu sechst einen nach dem anderen. Durch die Autoverteilung der Items bekommt jedes Mitglied den gleichen Soll. Er löst sein Quest ein und verlässt die Gruppe von nun ist er wieder auf sich gestellt.
Doch keineswegs ist die Reise für ihn hier zu Ende. Er wird noch erkennen, dass man sich einer Gilde anschließen kann und so mehr Freunde findet die alle dieselben fantastischen Ansichten haben. Außerdem wird er sich ab Level 40 ein Pferd zu legen mit dem das Reisen noch schneller geht. Doch bis das soweit ist vergehen noch mehrer Spielstunden…
Fazit:
--------
World of Warcraft macht eigentlich alles richtig was andere MMORPGs bisher falsch gemacht haben. Es ist extrem einsteigerfreundlich und durch das „Nur noch das eine Quest, dann Levelaufstieg, neuer Zauberspruch muss ich ausprobieren und wieder ein neues Quest für diesen neuen Gegenstand“ – Prinzip *g* ist man sofort eingebunden. Das System packt einen wie schon in Diablo 2 von der ersten Minute an und lässt einen nicht mehr los. Jeder der Diablo schon mal gespielt hat weiß wo von ich rede.
Also wer genügend Zeit und Geld hat kann sich das Spiel gedankenlos zu legen. Aber nicht vergessen es gibt noch eine Welt außerhalb des PCs
18 Bewertungen, 2 Kommentare
-
30.04.2005, 17:22 Uhr von gacblu
Bewertung: sehr hilfreichIch habe ehemals Diablo 2 gespielt. Über WoW habe ich auch schon nachgedacht, aber naja. Ich weiß noch nicht so richtig *g*
-
14.04.2005, 17:56 Uhr von Guybrush112
Bewertung: sehr hilfreich...für die Horde!
Bewerten / Kommentar schreiben