Rise Of Nations Gold (PC Strategiespiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Erfahrungsbericht von SeriousError
650MB Geschichte über große Zivilisationen
Pro:
Großer Umfang
Kontra:
Welteroberungs-Modus wird schnell langweilig
Empfehlung:
Ja
Als Strategiefan kam ich natürlich nicht an dem Strategiespiel Rise of Nations vorbei. Um aber nicht den Fehler zu machen, den ich bei Empire Earth begann, von dem Titel ich doch ziemlich enttäuscht war, kaufte ich mir das Spiel erst, nachdem ich ausführliche Zeitschriftentests gelesen habe. Das ist der Grund, warum mein Erfahrungsbericht erst jetzt erscheint…
Ähnlich wie bei Empire Earth ist es in dem Spiel möglich die gesamte Geschichte der Menschheit nachzuspielen. Jedoch ist im Informationszeitalter Schluss, wohl aus gutem Grund, sind nicht schon viele Spieleschmieden an Zukunftsvisionen gescheitert. Trotz dem enormen Umfang des Programms haben die Programmierer es prima verstanden, alle Entwicklungen gut zugänglich zu machen. In der Bibliothek werden alle grundlegenden Sachen entwickelt, und einzelne Entwicklungen wie z.B. für das Militär können immer da entwickelt werden, wo auch die Einheiten produziert werden. Das man irgendwann irgendetwas entwickelt, wovon man selbst gar nicht mehr weiß, was das zu bedeuten hat (gut bekannt aus Age of Empires 2) kann eigentlich nicht vorkommen.
Von den Zeitschriften wird immer sehr hervorgehoben, dass es sich bei Rise of Nations um eine Mischung von Echtzeitstrategie und rundenbasiertem Gameplay handelt. Dies stimmt, und ist meiner Meinung nach eine prima Idee: Wer kennt es nicht, dass sich Spieler auf kleinsten Raum mit 20 Mauern und 100 Kanonentürmen verbunkern, und somit unbesiegbar werden. Dies funktioniert bei RoN nicht: Schließlich braucht man viele Städte um Handel zu betreiben und Geld zu verdienen. Das Gute daran: Ist ein Verbündeter besiegt, heißt es nicht das wirtschaftliche Aus für das eigene Volk, da, wie oben erwähnt, der Handel mit eigenen Städten möglich ist.
Zunächst waren zwar Kampagnen geplant, jedoch hat man wenige Monate vor dem Release sich für eine Weltkarte entschieden: Ähnlich wie bei dem Brettspiel Risiko ist es hier das Ziel, mit einem Volk nach und nach die Welt zu erobern. Hier wird nicht nur gekämpft, sondern auch verhandelt, leider überwiegt das erstgenannte, was den „Welteroberungsmodus“ auf Dauer ziemlich öde macht. Ständig ist das Ziel „Erobern Sie das feindliche Volk innerhalb von 90 Minuten“ oder „Verteidigen Sie ihre Hauptstadt 15 Minuten.“
Zum großen Umfang gehören natürlich auch viele Völker: Neben den Großen Nationen wie den Deutschen oder den Franzosen, gibt es auch kleinere wie die Mangu (oder so ähnlich, klein eben ;o) ). Jedes Volk hat in bestimmten Bereichen Vorteile, so liegt die Macht der Deutschen in der Industrie. Auf russischen Territorium verlieren die Einheiten doppelt so schnell Lebensenergie usw.
Bei der Grafik hat man Altbewährtes mit Neuem vereint: Bewegte Einheiten sind 3D-animiert, statische Objekte, wie zum Beispiel Bauwerke, sind „nur“ 2D Bitmaps. Dieses Zusammenspiel bewährt sich: Unglaublichen Detailreichtum, und das ganze läuft auch noch auf langsameren Rechnern…
Bei der Steuerung ist man kein Risiko eingegangen. Wer Age of Empires oder Empire Earth spielt, wird keine große Umgewöhnungsphase brauchen. Quälende und folgeschwere Fehlklicks gibt es nicht (wie ich sie oft hatte, wenn ich mich länger mit C&C Generals befasst habe).
Den Multiplayer-Modus konnte ich letztes Wochenende ausgiebig testen: Und vorweg: Nehmt euch viel Zeit, denn wenn in etwa gleichstarke Gegner aufeinander treffen, dauern Spiele schon einmal 4-5 Stunden. Aber es funktioniert alles wunderbar: Und wenn ein Spiel aus irgendwelchen Gründen nicht mehr synchron ist, wird das Spiel nicht gleich beendet, sondern es erscheint kurze Zeit ein Ladebalken und alles ist wieder in Ordnung.
Ich kann Rise of Nations auf jeden Fall empfehlen. Nach Age of Empires 2 endlich mal wieder ein Strategiespiel, welches sich herrlich im Multiplayer spielen lässt, und zudem immer wieder Spaß macht.
Ich freue mich sehr über eure Kommentare :o)
Ähnlich wie bei Empire Earth ist es in dem Spiel möglich die gesamte Geschichte der Menschheit nachzuspielen. Jedoch ist im Informationszeitalter Schluss, wohl aus gutem Grund, sind nicht schon viele Spieleschmieden an Zukunftsvisionen gescheitert. Trotz dem enormen Umfang des Programms haben die Programmierer es prima verstanden, alle Entwicklungen gut zugänglich zu machen. In der Bibliothek werden alle grundlegenden Sachen entwickelt, und einzelne Entwicklungen wie z.B. für das Militär können immer da entwickelt werden, wo auch die Einheiten produziert werden. Das man irgendwann irgendetwas entwickelt, wovon man selbst gar nicht mehr weiß, was das zu bedeuten hat (gut bekannt aus Age of Empires 2) kann eigentlich nicht vorkommen.
Von den Zeitschriften wird immer sehr hervorgehoben, dass es sich bei Rise of Nations um eine Mischung von Echtzeitstrategie und rundenbasiertem Gameplay handelt. Dies stimmt, und ist meiner Meinung nach eine prima Idee: Wer kennt es nicht, dass sich Spieler auf kleinsten Raum mit 20 Mauern und 100 Kanonentürmen verbunkern, und somit unbesiegbar werden. Dies funktioniert bei RoN nicht: Schließlich braucht man viele Städte um Handel zu betreiben und Geld zu verdienen. Das Gute daran: Ist ein Verbündeter besiegt, heißt es nicht das wirtschaftliche Aus für das eigene Volk, da, wie oben erwähnt, der Handel mit eigenen Städten möglich ist.
Zunächst waren zwar Kampagnen geplant, jedoch hat man wenige Monate vor dem Release sich für eine Weltkarte entschieden: Ähnlich wie bei dem Brettspiel Risiko ist es hier das Ziel, mit einem Volk nach und nach die Welt zu erobern. Hier wird nicht nur gekämpft, sondern auch verhandelt, leider überwiegt das erstgenannte, was den „Welteroberungsmodus“ auf Dauer ziemlich öde macht. Ständig ist das Ziel „Erobern Sie das feindliche Volk innerhalb von 90 Minuten“ oder „Verteidigen Sie ihre Hauptstadt 15 Minuten.“
Zum großen Umfang gehören natürlich auch viele Völker: Neben den Großen Nationen wie den Deutschen oder den Franzosen, gibt es auch kleinere wie die Mangu (oder so ähnlich, klein eben ;o) ). Jedes Volk hat in bestimmten Bereichen Vorteile, so liegt die Macht der Deutschen in der Industrie. Auf russischen Territorium verlieren die Einheiten doppelt so schnell Lebensenergie usw.
Bei der Grafik hat man Altbewährtes mit Neuem vereint: Bewegte Einheiten sind 3D-animiert, statische Objekte, wie zum Beispiel Bauwerke, sind „nur“ 2D Bitmaps. Dieses Zusammenspiel bewährt sich: Unglaublichen Detailreichtum, und das ganze läuft auch noch auf langsameren Rechnern…
Bei der Steuerung ist man kein Risiko eingegangen. Wer Age of Empires oder Empire Earth spielt, wird keine große Umgewöhnungsphase brauchen. Quälende und folgeschwere Fehlklicks gibt es nicht (wie ich sie oft hatte, wenn ich mich länger mit C&C Generals befasst habe).
Den Multiplayer-Modus konnte ich letztes Wochenende ausgiebig testen: Und vorweg: Nehmt euch viel Zeit, denn wenn in etwa gleichstarke Gegner aufeinander treffen, dauern Spiele schon einmal 4-5 Stunden. Aber es funktioniert alles wunderbar: Und wenn ein Spiel aus irgendwelchen Gründen nicht mehr synchron ist, wird das Spiel nicht gleich beendet, sondern es erscheint kurze Zeit ein Ladebalken und alles ist wieder in Ordnung.
Ich kann Rise of Nations auf jeden Fall empfehlen. Nach Age of Empires 2 endlich mal wieder ein Strategiespiel, welches sich herrlich im Multiplayer spielen lässt, und zudem immer wieder Spaß macht.
Ich freue mich sehr über eure Kommentare :o)
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