The Westerner (Adventure PC Spiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 05/2010
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Erfahrungsbericht von Wuschel_F
Ich glaub ich werd zum Karottenbauer!
Pro:
schöne Grafik, nette Rätsel, nicht zu schwer
Kontra:
stark begrenztes Gebiet, zu viele Bugs
Empfehlung:
Ja
So, Zeit für ein Computerspiel war auch mal wieder ;-) Ich hatte wieder ein Spiel aus meinem Lieblingsgenre gewählt. Ein Adventure im klassischen Stil. Den Nachfolger von „Three Skulls of the Toltecs“ – „The Westerner“. Gekostet hat das Spiel ca. 35€.
LIEFERUMFANG
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Interessant ist hier, dass neben der CD zum Spiel „The Westerner“ auch noch die CD zum Vorgänger mit in der Packung ist, als Vollversion. Dann noch ein ausführliches Handbuch und etwas Werbung ;-)
SPIELPRINZP
°°°°°°°°°°°°°°°°
Es handelt sich hierbei, um ein Adventure im klassischen Stil, d. h. es ist komplett mit der Maus spielbar. Allerdings in 3-D Grafik. Man übernimmt die Rolle von Fenimore Fillmore, einem Cowboy, der in etwa dem Cowboy aus der Toy Story nachempfunden ist. Fillmore hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Farmern im Kampf gegen die Rancher zu helfen. Der große Boss der Rancher, John Starek tyrannisiert mit seiner Gang nämlich die ganze Gegend und möchte die armen Bauern vertreiben. Auch die Stadt ist fest in seiner Hand. Allerdings hat er die Rechnung ohne Fillmore gemacht.
Man läuft also nun durch die Gegend, d. h. die Gegend beschränkt sich eigentlich auf 2 Farmen, eine Schule, die Stadt, Stareks Haus, eine Eisenbahnbrücke und einen Jahrmarkt, und kann durch klicken auf Objekte diese anschauen, nehmen oder benutzen. Weitere Strecken bewältigt Fillmore mit seinem Pferd Ray, das allerdings vorher mit Karotten gefüttert werden muss. Vielmehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Wie bei jedem Adventure muss man eben verschiedene Aufgaben lösen um letztendlich sein Ziel zu erreichen und das ist natürlich die Rancher zu besiegen.
UMSETZUNG
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Wie bereits erwähnt ist das Ganze in 3-D Grafik gehalten, was vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig ist. Es wird komplett mit der Maus gesteuert, wobei man die Tastatur, aber auch nicht alternativ wählen kann, für die, die lieber mit Tastatur spielen, also nichts zu machen…
Die Grafik ist wirklich sehr gut, leider hatte ich bei mir am PC das Problem, dass bei meiner Grafikkarte scheinbar irgendetwas nicht richtig eingestellt ist und ich überall, wo es im Spiel raucht oder Staub aufgewirbelt wird, nur grobe schwarze Klumpen sehen konnte, die einem zum Teil auch die Sicht versperren. Ich habe das aber jetzt bei meinem Bruder am Laptop getestet und da sieht der Rauch ganz normal und hübsch ansehnlich aus, also wer auch das Problem hat sollte an den Einstellungen der Grafikkarte etwas ändern, es liegt nicht an der Auflösung, wie ich erst vermutet hatte. Auch die Ränder flimmern bei Bewegungen bei mir, was das Ganze etwas unansehnlich macht. Es gibt auch noch andere kleine Makel in der Grafik, z. B. das Windrad in der Stadt dreht sich nicht astrein, sondern man merkt genau einen Sprung, wenn die Schleife zu Ende ist ;-)
Man kann die Grafik bis zu 1600 x 1200 Pixel hochstellen, je nachdem, was der eigene PC leistet. Gut sind die realistischen Schattenwürfe und die Spiegelungen.
Manchmal hat man leider etwas Probleme genau das ins Blickfeld zu bekommen, was man gerne näher betrachten würde und nur mit viel rumgeklicke kommt man dann an sein Ziel.
Was auch gut ist an der Grafik, sind die Animationen der Gesichtszüge. Hier haben sie sich richtig Mühe gegeben. Die Charaktere an sich sind auch sehr nett und facettenreich gestaltet.
Der Ablauf ist eigentlich recht flüssig, die Rätsel sind sehr logisch aufgebaut und man bleibt eigentlich an keiner Stelle böse hängen. Es läuft nicht ganz geradlinig, zumindest am Anfang hat man mehrere Möglichkeiten, was man zuerst machen kann, aber gegen Ende stellt sich eine feste Handlungsfolge ein. Die Rätsel sind zum Teil fast etwas zu leicht gemacht.
Störend dabei ist, dass man dem Pferd vor jedem Ritt Karotten füttern muss, die man vorher selbst anbauen muss, d. h. man muss mit einem Eimer Wasser holen und dieses aufs Feld schütten, dann wartet man, bis die Karotten wachsen und kann sie ernten. Das Pferd kann bis zu 5 Karotten auf einmal essen und für jede Station, die es läuft verbraucht es eine Karotte. Das heißt im Klartext, dass man während des Spiels mindestens 50! Karotten benötigt und das ist eine Heidenarbeit… das andere ist das liebe Geld, welches man sich mühsam in Form von 1$ Noten aus einzelnen Schubladen zusammenklauen muss.
Was das Spiel auch schon fast etwas zu leicht macht ist, dass man fast alle benötigten Gegenstände auch im Laden für recht wenig Geld kaufen kann.
Es gibt recht viele Gegenstände, die man sammeln und benutzen kann, ca. 50 Stück, was das Ganze recht interessant macht.
Die Gespräche, die Fillmore führt sind eher einfallslos im Vergleich zu anderen Adventures, einfach zu wenig Witze, zu wenig Auswahlmöglichkeiten und man kommt immer automatisch auf das richtige, wodurch das Ganze auch in dieser Hinsicht sehr einfach wird.
Auch aus anderen Spielen oder Filmen wurde einbisschen „geklaut“. Einige Stellen erinnern etwas an Monkey Island, allem voran der Trinkwettbewerb im Saloon, bei dem man auf die Sprüche seines Gegenübers immer die passende Antwort finden muss und letztendlich einen bestimmten Gegner auf diese Weise besiegen muss. Allerdings bei weitem nicht so Einfallsreich wie bei Monkey Island. Oder eine Schießzene die stark an Matrix erinnert…
Sehr schön gemacht (aber auch schon fast zu einfach) ist auf dem Jahrmarkt der Schießstand, in dem man auf Zeit eine bestimmte Anzahl Ganoven abschießen muss ohne unschuldige Passanten zu treffen. Allerdings gibt es auch hier einen kleinen Fehler – siehe unten (Patch)
PATCH!
°°°°°°°°°
Vergeblich habe ich nach einem Patch gesucht, der verhindert, dass man immer mal wieder einfach aus dem Programm geworfen wird – also häufig speichern!!!!
Auch hat sich das Programm einmal aufgehängt, weil einem in der Stadt ein Typ immer verfolgt und ich zufällig zur selben Zeit durch eine Tür rein wollte, aus der er gerade raus kam.
Bei meinem Bruder hatte sich Fillmore mal „festgelaufen“, d. h. er joggte auf einer Stelle, kam aber nicht mehr vom Platz.
Auch wenn man am Schießstand alle 4 Runden gewonnen hat und aufhört sollte man eigentlich 8$ bekommen – denkste, am besten nach der 3. Runde aufhören, sonst gibt´s gar nix! Auch ein grober Fehler!
Ach ja, noch ein Fehler ist bei mir aufgetreten. Eine Farmerin sollte meine Wäsche Waschen, allerdings ist sie damit nie fertig geworden. Nach einmal neu laden ging das Ganze ruckzuck…
Solche Fehler sollten meiner Meinung nach einfach nicht vorkommen!
Auch das Ende kam mir etwas komisch und abrupt vor, aber vielleicht sollte das auch so sein??? Ich denke eher nicht. Sollte Fillmore am Ende nicht die Dame, in die er sich verkuckt hat bekommen? Bei mir flieg ich jedes Mal aus dem Programm raus, wenn den Bauern geholfen ist… mittlerweile hat mein Bruder das Spiel gespielt und ich weiß jetzt wie es wirklich ausgeht, also bei mir lief es komischerweise nicht gescheit und ich weiß nicht genau woran es liegt, aber mit den richtigen Einstellungen sollte man das Ende sehen ohne vorher rauszufliegen ;-)
Angeblich kommt in Kürze ein deutscher Patch raus, wäre an manchen Stellen trotzdem sehr hilfreich, weil auch mein Bruder doch noch einige Fehler bemerkt hat!
HANDBUCH
°°°°°°°°°°°°°°°
Das Handbuch umfasst 16 Seiten, ist allerdings nur in schwarz-weiß gehalten. Dafür aber mit netten Bildchen unterlegt. Man erfährt etwas über die einzelnen Charaktere, die Einleitung ist etwas lang und vielleicht nicht ganz so viel sagend.
Dann wird natürlich die Steuerung erklärt, das Inventar etc. und noch ein paar Tipps. Alles in allem recht hilfreich und wer schon mal ein Adventure gespielt hat, dem sollte das auch ausreichen.
SYSTEMVORRAUSSETZUNGEN
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* Betriebssystem: Windows 98/SE/ME/2000/XP
* P3 mit 733 MHz
* DirektX 8.1 kompatible Soundkarte
* 128 MB RAM
* 32 MB 3-D Grafikkarte
* 1 GB freien Speicher für die Installation
* natürlich eine Maus ;-)
PRODUKTINFOS
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Sprache: Deutsch
FSK: ab 6 Jahren
Spieldauer: man benötigt ca. 20 Stunden insgesamt. Hab aber nicht genau nachgemessen ;-)
Hersteller: Chrimson Cow (www.chrimsoncow.de)
Deutsche Hompage zum Spiel: www.thewesterner.de
VERGLEICH ZUM ERSTEN TEIL
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Um „The Westerner“ zu spielen, muss man nicht notgedrungen den mitgelieferten 1. Teil zuerst gespielt haben. Wer allerdings bereits den 1.Teil gespielt hat, der wird einige Parallelen feststellen. Natürlich bleibt der Held Fenimore Fillmore gleich ;-). Statt der 2-D Grafik im ersten Teil gibt es dann 3-D Grafik.
Auch die Stadt im ersten Teil hat sehr viel Ähnlichkeit zur Stadt im 2.Teil. Man muss sich nur mal das Windrad anschauen und auch der sonstige Aufbau (Saloon, Laden, Sheriff, Bahnhof mit Telegraphen und sogar die Draisine ist im ersten und 2.Teil ähnlich). Sicherlich werden euch noch mehr Ähnlichkeiten auffallen ;-)
Wenigstens wurde an den eher dürftigen und zum Teil auch etwas nervenden Soundeffekten vom ersten Teil im zweiten Teil doch einiges verbessert…
Der 2.Teil knüpft auch nicht an den ersten Teil an. Ich möchte hier nicht das Ende des 1.Teils verraten, falls es noch jemand nicht gespielt hat und vorher spielen möchte, aber hat wirklich keinerlei Bezug dazu!
FAZIT
°°°°°°°°
Von der Aufmachung ist das Spiel ja ganz nett, kann aber meiner Meinung nach nicht ganz mit anderen kürzlich erschienenen Adventures, wie „Runaway“ oder „Tony Tough“ mithalten. Die Locations sind einfach zu begrenzt, es sind zu viele Fehler im Spiel, kleinere Mängel an der Grafik können durch Änderungen bei den Einstellungen der Grafikkarte zwar behoben werden. Leider sind die Dialoge aber recht einfallslose und der Spielverlauf manchmal zu leicht zu durchschauen. Es gibt natürlich auch einige sehr nette Sachen an dem Spiel, aber die nervige Karotten Ernte und ähnliches zehren doch etwas an den Nerven, hier hätte man lieber etwas mehr Aufgaben einbauen können, anstatt immer dasselbe… Für hartgesottene Adventurefans kann ich es mal empfehlen zum reinschauen, aber für die wird es schon fast zu einfach sein. Ansonsten nicht unbedingt nötig.
Liebe Grüße vom Western-Wuschel!!!!
Danke fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren!!!!!
Minimale
LIEFERUMFANG
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Interessant ist hier, dass neben der CD zum Spiel „The Westerner“ auch noch die CD zum Vorgänger mit in der Packung ist, als Vollversion. Dann noch ein ausführliches Handbuch und etwas Werbung ;-)
SPIELPRINZP
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Es handelt sich hierbei, um ein Adventure im klassischen Stil, d. h. es ist komplett mit der Maus spielbar. Allerdings in 3-D Grafik. Man übernimmt die Rolle von Fenimore Fillmore, einem Cowboy, der in etwa dem Cowboy aus der Toy Story nachempfunden ist. Fillmore hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Farmern im Kampf gegen die Rancher zu helfen. Der große Boss der Rancher, John Starek tyrannisiert mit seiner Gang nämlich die ganze Gegend und möchte die armen Bauern vertreiben. Auch die Stadt ist fest in seiner Hand. Allerdings hat er die Rechnung ohne Fillmore gemacht.
Man läuft also nun durch die Gegend, d. h. die Gegend beschränkt sich eigentlich auf 2 Farmen, eine Schule, die Stadt, Stareks Haus, eine Eisenbahnbrücke und einen Jahrmarkt, und kann durch klicken auf Objekte diese anschauen, nehmen oder benutzen. Weitere Strecken bewältigt Fillmore mit seinem Pferd Ray, das allerdings vorher mit Karotten gefüttert werden muss. Vielmehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Wie bei jedem Adventure muss man eben verschiedene Aufgaben lösen um letztendlich sein Ziel zu erreichen und das ist natürlich die Rancher zu besiegen.
UMSETZUNG
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Wie bereits erwähnt ist das Ganze in 3-D Grafik gehalten, was vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig ist. Es wird komplett mit der Maus gesteuert, wobei man die Tastatur, aber auch nicht alternativ wählen kann, für die, die lieber mit Tastatur spielen, also nichts zu machen…
Die Grafik ist wirklich sehr gut, leider hatte ich bei mir am PC das Problem, dass bei meiner Grafikkarte scheinbar irgendetwas nicht richtig eingestellt ist und ich überall, wo es im Spiel raucht oder Staub aufgewirbelt wird, nur grobe schwarze Klumpen sehen konnte, die einem zum Teil auch die Sicht versperren. Ich habe das aber jetzt bei meinem Bruder am Laptop getestet und da sieht der Rauch ganz normal und hübsch ansehnlich aus, also wer auch das Problem hat sollte an den Einstellungen der Grafikkarte etwas ändern, es liegt nicht an der Auflösung, wie ich erst vermutet hatte. Auch die Ränder flimmern bei Bewegungen bei mir, was das Ganze etwas unansehnlich macht. Es gibt auch noch andere kleine Makel in der Grafik, z. B. das Windrad in der Stadt dreht sich nicht astrein, sondern man merkt genau einen Sprung, wenn die Schleife zu Ende ist ;-)
Man kann die Grafik bis zu 1600 x 1200 Pixel hochstellen, je nachdem, was der eigene PC leistet. Gut sind die realistischen Schattenwürfe und die Spiegelungen.
Manchmal hat man leider etwas Probleme genau das ins Blickfeld zu bekommen, was man gerne näher betrachten würde und nur mit viel rumgeklicke kommt man dann an sein Ziel.
Was auch gut ist an der Grafik, sind die Animationen der Gesichtszüge. Hier haben sie sich richtig Mühe gegeben. Die Charaktere an sich sind auch sehr nett und facettenreich gestaltet.
Der Ablauf ist eigentlich recht flüssig, die Rätsel sind sehr logisch aufgebaut und man bleibt eigentlich an keiner Stelle böse hängen. Es läuft nicht ganz geradlinig, zumindest am Anfang hat man mehrere Möglichkeiten, was man zuerst machen kann, aber gegen Ende stellt sich eine feste Handlungsfolge ein. Die Rätsel sind zum Teil fast etwas zu leicht gemacht.
Störend dabei ist, dass man dem Pferd vor jedem Ritt Karotten füttern muss, die man vorher selbst anbauen muss, d. h. man muss mit einem Eimer Wasser holen und dieses aufs Feld schütten, dann wartet man, bis die Karotten wachsen und kann sie ernten. Das Pferd kann bis zu 5 Karotten auf einmal essen und für jede Station, die es läuft verbraucht es eine Karotte. Das heißt im Klartext, dass man während des Spiels mindestens 50! Karotten benötigt und das ist eine Heidenarbeit… das andere ist das liebe Geld, welches man sich mühsam in Form von 1$ Noten aus einzelnen Schubladen zusammenklauen muss.
Was das Spiel auch schon fast etwas zu leicht macht ist, dass man fast alle benötigten Gegenstände auch im Laden für recht wenig Geld kaufen kann.
Es gibt recht viele Gegenstände, die man sammeln und benutzen kann, ca. 50 Stück, was das Ganze recht interessant macht.
Die Gespräche, die Fillmore führt sind eher einfallslos im Vergleich zu anderen Adventures, einfach zu wenig Witze, zu wenig Auswahlmöglichkeiten und man kommt immer automatisch auf das richtige, wodurch das Ganze auch in dieser Hinsicht sehr einfach wird.
Auch aus anderen Spielen oder Filmen wurde einbisschen „geklaut“. Einige Stellen erinnern etwas an Monkey Island, allem voran der Trinkwettbewerb im Saloon, bei dem man auf die Sprüche seines Gegenübers immer die passende Antwort finden muss und letztendlich einen bestimmten Gegner auf diese Weise besiegen muss. Allerdings bei weitem nicht so Einfallsreich wie bei Monkey Island. Oder eine Schießzene die stark an Matrix erinnert…
Sehr schön gemacht (aber auch schon fast zu einfach) ist auf dem Jahrmarkt der Schießstand, in dem man auf Zeit eine bestimmte Anzahl Ganoven abschießen muss ohne unschuldige Passanten zu treffen. Allerdings gibt es auch hier einen kleinen Fehler – siehe unten (Patch)
PATCH!
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Vergeblich habe ich nach einem Patch gesucht, der verhindert, dass man immer mal wieder einfach aus dem Programm geworfen wird – also häufig speichern!!!!
Auch hat sich das Programm einmal aufgehängt, weil einem in der Stadt ein Typ immer verfolgt und ich zufällig zur selben Zeit durch eine Tür rein wollte, aus der er gerade raus kam.
Bei meinem Bruder hatte sich Fillmore mal „festgelaufen“, d. h. er joggte auf einer Stelle, kam aber nicht mehr vom Platz.
Auch wenn man am Schießstand alle 4 Runden gewonnen hat und aufhört sollte man eigentlich 8$ bekommen – denkste, am besten nach der 3. Runde aufhören, sonst gibt´s gar nix! Auch ein grober Fehler!
Ach ja, noch ein Fehler ist bei mir aufgetreten. Eine Farmerin sollte meine Wäsche Waschen, allerdings ist sie damit nie fertig geworden. Nach einmal neu laden ging das Ganze ruckzuck…
Solche Fehler sollten meiner Meinung nach einfach nicht vorkommen!
Auch das Ende kam mir etwas komisch und abrupt vor, aber vielleicht sollte das auch so sein??? Ich denke eher nicht. Sollte Fillmore am Ende nicht die Dame, in die er sich verkuckt hat bekommen? Bei mir flieg ich jedes Mal aus dem Programm raus, wenn den Bauern geholfen ist… mittlerweile hat mein Bruder das Spiel gespielt und ich weiß jetzt wie es wirklich ausgeht, also bei mir lief es komischerweise nicht gescheit und ich weiß nicht genau woran es liegt, aber mit den richtigen Einstellungen sollte man das Ende sehen ohne vorher rauszufliegen ;-)
Angeblich kommt in Kürze ein deutscher Patch raus, wäre an manchen Stellen trotzdem sehr hilfreich, weil auch mein Bruder doch noch einige Fehler bemerkt hat!
HANDBUCH
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Das Handbuch umfasst 16 Seiten, ist allerdings nur in schwarz-weiß gehalten. Dafür aber mit netten Bildchen unterlegt. Man erfährt etwas über die einzelnen Charaktere, die Einleitung ist etwas lang und vielleicht nicht ganz so viel sagend.
Dann wird natürlich die Steuerung erklärt, das Inventar etc. und noch ein paar Tipps. Alles in allem recht hilfreich und wer schon mal ein Adventure gespielt hat, dem sollte das auch ausreichen.
SYSTEMVORRAUSSETZUNGEN
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* Betriebssystem: Windows 98/SE/ME/2000/XP
* P3 mit 733 MHz
* DirektX 8.1 kompatible Soundkarte
* 128 MB RAM
* 32 MB 3-D Grafikkarte
* 1 GB freien Speicher für die Installation
* natürlich eine Maus ;-)
PRODUKTINFOS
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Sprache: Deutsch
FSK: ab 6 Jahren
Spieldauer: man benötigt ca. 20 Stunden insgesamt. Hab aber nicht genau nachgemessen ;-)
Hersteller: Chrimson Cow (www.chrimsoncow.de)
Deutsche Hompage zum Spiel: www.thewesterner.de
VERGLEICH ZUM ERSTEN TEIL
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Um „The Westerner“ zu spielen, muss man nicht notgedrungen den mitgelieferten 1. Teil zuerst gespielt haben. Wer allerdings bereits den 1.Teil gespielt hat, der wird einige Parallelen feststellen. Natürlich bleibt der Held Fenimore Fillmore gleich ;-). Statt der 2-D Grafik im ersten Teil gibt es dann 3-D Grafik.
Auch die Stadt im ersten Teil hat sehr viel Ähnlichkeit zur Stadt im 2.Teil. Man muss sich nur mal das Windrad anschauen und auch der sonstige Aufbau (Saloon, Laden, Sheriff, Bahnhof mit Telegraphen und sogar die Draisine ist im ersten und 2.Teil ähnlich). Sicherlich werden euch noch mehr Ähnlichkeiten auffallen ;-)
Wenigstens wurde an den eher dürftigen und zum Teil auch etwas nervenden Soundeffekten vom ersten Teil im zweiten Teil doch einiges verbessert…
Der 2.Teil knüpft auch nicht an den ersten Teil an. Ich möchte hier nicht das Ende des 1.Teils verraten, falls es noch jemand nicht gespielt hat und vorher spielen möchte, aber hat wirklich keinerlei Bezug dazu!
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Von der Aufmachung ist das Spiel ja ganz nett, kann aber meiner Meinung nach nicht ganz mit anderen kürzlich erschienenen Adventures, wie „Runaway“ oder „Tony Tough“ mithalten. Die Locations sind einfach zu begrenzt, es sind zu viele Fehler im Spiel, kleinere Mängel an der Grafik können durch Änderungen bei den Einstellungen der Grafikkarte zwar behoben werden. Leider sind die Dialoge aber recht einfallslose und der Spielverlauf manchmal zu leicht zu durchschauen. Es gibt natürlich auch einige sehr nette Sachen an dem Spiel, aber die nervige Karotten Ernte und ähnliches zehren doch etwas an den Nerven, hier hätte man lieber etwas mehr Aufgaben einbauen können, anstatt immer dasselbe… Für hartgesottene Adventurefans kann ich es mal empfehlen zum reinschauen, aber für die wird es schon fast zu einfach sein. Ansonsten nicht unbedingt nötig.
Liebe Grüße vom Western-Wuschel!!!!
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