The Moment Of Silence (Adventure PC Spiel) Testbericht

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ab 19,47
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Erfahrungsbericht von Robin104

Der Augenblick der Stille

Pro:

Garfik,Sound

Kontra:

-----

Empfehlung:

Ja

„The Moment of Silence”

Hier noch ein Bericht von mir kurz vor Weihnachten. Ich bin wieder total im Berichte Fieber, ich hoffe sie gefallen euch bis jetzt! Na ja ich wünsch euch allen ein schönes und geschenkereiches Weihnachtsfest.

Inhaltsverzeichnis:
1.) Systemvoraussetzungen
2.) Installation
3.) Inhalt
4.) Bedienung
5.) Urteil


1.) Systemvoraussetzungen
Minimal:
Windows 98/2000/ME/XP
Pentium 1 GHz
256 MB RAM
32 MB Grafikkarte mit GeForce oder Radeon Chipsatz
DirectX kompatible Soundkarte
DVD-Laufwerk
900 MB Festplattenspeicher

Optimal:
Windows 2000
Pentium IV - 1,6 GHz
512 MB RAM
16x DVD-ROM (Samsung)
Nvidia GeForce 2MX400 64 MB Grafikkarte
Soundkarte Direkt X-kompatibel
1024x768 32 Bit Auflösung

2.) Installation
Bei der Installation dürfte es keine Schwierigkeiten geben. Außer für die, die noch nie ein Spiel Installiert haben. Wenn man einen Autostart drin hat muss man einfach auf Installieren gehen. Aber wenn man keinen Autoplay drin hat, geht man einfach auf dem Arbeitsplatz und startet die CD. Und geht dann auf Installieren, und folgt den einzelnen schritten. Also ganz einfach!

3.) Inhalt
Schauplatz des Spiels: New York im Jahre 2044. es hat sich viel getan: Die einstigen Nationalstaaten der Erde sind friedlich unter einer Weltregierung vereint. Aber im Verborgenen brodelt es wie eh und je. Unbemerkt von der ahnungslosen Öffentlichkeit planen Verschwörer, die Macht an sich zu reißen, um einen totalitären Überwachungsstaat zu errichten.
Der Kommunikationsdesigner Peter Wright weiß von all dem genauso wenig wie alle anderen und will nur einen ruhigen Abend in seinem neuen Appartement verbringen. Da schrecken ihn lautes Gepolter und Schreie aus dem Hausflur auf. Durch den Türspion sieht er, wie eine schwer bewaffnete Polizeieinheit die Wohnung einer benachbarten Familie stürmt und den Vater abführt. Mit diesem Filmreif inszenierten Vorspann beginnt das Abenteuerspiel „The Monet of Silence” (deutsch: Der Augenblick der Stille). Es liegt nun an ihnen, hinter die unglaublichen Mysterien zu kommen, die zu dieser Verhaftung geführt haben. Während ihrer Nachforschungen treffen sie auf 35 Personen, die sie in Gespräche verwickeln können, um ihnen Informationen zu entlocken. Die Figuren lassen kaum ein Klischee aus: Vom weltentrückten Guru über einen Gitarre zupfenden Althippie und eine verarmte Prostituierte bis zu durchgeknallten Computerhackern ist alles dabei. Die Gespräche, die Peter während seiner Ermittlungen führt, sind ein zentrales Element, da sie ihm nicht nur wichtige Erkenntnisse vermitteln, sondern auch wesentlich zur Spielatomsphäre beitragen.
Anfangs ist Peter sehr skeptisch gegenüber den häufig geäußerten Verschwörungstheorien, die in dem Gerücht gipfeln, Außerirdische wollten sich die Erde unter den Nagel reißen. Als bodenständiger, vernunftbetonter Typ, der in seiner Agentur an einer Kommunikationskampagne für die Regierung arbeitet, glaubt er eben nichts, was er nicht sieht. Und Aliens sind weit jenseits seiner Vorstellungskraft. Doch je mehr sich das Puzzle zu einem schlüssigen Bild fügt, desto stärker zweifelt Peter an herkömmlichen Erklärungen. Um in Peters Rolle schnell durch New York zu kommen, reisen sie in sogenannten SAT – Cars, den Taxis von übermorgen. Weiter entfernte Ziele steuern sie mit dem Flieger an – etwa das SETI – Weltraumforschungslabor, dessen Mitarbeiter nach Signalen von außerirdischem Leben fahnden, und das 2044 immer noch berüchtigte Bermuda-Dreieck. Sogar ein Abstecher auf eine Weltraumstation im Orbit steht auf dem Terminkalender. Das sind nur ein paar der 75 Orte im Spiel, an denen sie 470 Räume erkunden. Die Hintergrundbilder aller Szenerien sind detailliert gestaltet und zudem mit zahlreichen bewegten Objekten dekoriert, z.B. Fernsehleinwänden mit laufendem Programm oder dahingleitende Schwebebahnen. Ihrem Helden Peter Wright sehen sie während der Nachforschungen stets über die Schulter.
Die Kopfnüsse beschränken sich meist auf das Feld der üblichen Such- und Kombinationsrätsel. Dennoch sind sie nicht von Pappe, denn sie müssen jedes Szenenbild auf kleinste Details untersuchen und gefundene Gegenstände sinnvoll kombinieren.

4.) Bedienung
Wie es sich für ein Abenteuerspiel gehört, können sie es fast komplett mit der Maus bedienen. Lediglich wenn sie mit ihrem „Messenger“ telefonieren oder die Hilfefunktion beziehungsweise das Hauptmenü aufrufen, benötigen sie die Tastatur. Auf Linksklick geht Peter zur gewünschten Position, nach einem Doppelklick im Laufschritt. Nimmt der Mauszeiger die Form einer Hand an, dann deutet er auf einen versteckten Hinweis oder Gegenstand hin. Wird er zur Lupe, dann können sie Details etwas genauer ansehen.
Wenn sie mit einer Person reden können, sehen sie eine Sprechblase. Den Ablauf der Gespräche können sie durch die Wahl ihrer Fragen beeinflussen.

5.) Urteil
Nachdem in diesem Jahr einige eigentlich vielversprechende Abenteuerspiele kurz vor Veröffentlichung wieder in den Schubladen der Entwickler verschwanden, dürften sich Fans dieses Zeitvertreibs endlich wieder auf einen spannenden Rätselspaß freuen.
Mysteriöse Außerirdische, ein Überwachungsstaat auf dem Weg zur totalen Diktatur und jede Menge Verschwörungen geben den idealen Hintergrund für einen Spionagethriller zum Mitdenken ab. Die Geschichte des Spiels ist spannend, die Rätsel sind logisch und nachvollziehbar.
Verglichen mit „Myst 4“ sind die Denksportaufgaben nicht gar so anspruchsvoll und auch von Anfängern mit einem schwächeren Computer gut zu meistern – Spaß am Knobeln und Überlegen vorausgesetzt.
Die Spielfiguren sind zwar reichlich hölzern, doch hauchen gut geschriebene Dialoge und professionelle Sprecher ihnen dennoch so etwas wie Leben ein. Besonders eindrucksvoll: Manfred Lehmann, bekannt als Synchronsprecher von Bruce Willis und Gérard Dépardieu, leiht Peter Wrights seine Stimme. Die übrigen Geräusche klingen einigermaßen realistisch, aber die Musik hätte ruhig etwas dynamischer und abwechslungsreicher sein können. Kurz: Mit „The Monet of Silence” wurde das Abenteuerspiel nicht neu erfunden, aber doch erfrischend neu interpretiert. Die abgedrehte Geschichte mit ihren durchdachten Rätseln wird sie bis zum Ende sehr gut fesseln.

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