The Elder Scrolls III: Morrowind (PC Rollenspiel) Testbericht

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ab 11,06
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Erfahrungsbericht von tobistumpf

Spiel ohne Grenzen?

Pro:

Grafik, Größe der Welt, Charakterattribute

Kontra:

Animationen, Gestaltung der Welt, Fehler

Empfehlung:

Ja

Einführung

Am anfang des Spiels ist man auf einem Schiff, von dem man als ehemaliger Gefangener in einer Stadt namens Scyda Neen freigelassen wird. Dort bekommt man, die Aufgabe,sich bei einem sich in einer Taverne nach einem Mann zu erkundigen und ihm dann etwas abzugeben. Man wird dann in einen Bund aufgenommen und erhält viele Aufträge...


Spielewelt

Die Welt von Morrowind, eine Insel, ist riesig. Es gibt bestimmt 20-30 Städte (hab nicht extra nachgezählt),von kleinen Dörfern mit 5-10 Häusern bis hin zu Städten mit mehreren großen Wohnbezirken. In den Städten wirkt die Welt sehr echt, außerhalb ist sie aber nicht mehr sehr glaubwürdig, es gibt wenige Bäume und Sträucher und außerdem fehlen ein paar besondere Stellen wie etwa bei Gothic II, mit denen die Landschaft abwechslungsreicher wird. So ist sie langweilig, im Prinzip sieht sie überall auf der riesigen Karte gleich aus.


Grafik

Die Grafik von Morrowind sieht sehr schön aus, nicht zuletzt dank der sehr weiten Sichtweite, bei der langsame Rechner allerdings schon Probleme bekommen. Auch die Charaktere, Häuser und landschaft sind sehr detailliert. Abwechslung gibt es dadurch, das es viele verschiedene Gebäudearten mit verschiedenen Texturen gibt, auch die Grafik des Wassers sieht täuschend echt aus. Aber die Grafik hat auch ziemliche Macken: Die Animationen sind nicht immer gelungen, z.B die, wenn man springt sieht es ziemlich grottig aus. Zudem könnte es in Höhlen ein bisschen heller sein, damit man sieht, wo man hinläuft, jedoch lasst sich das mit der \"Nachtsichtbrille\" Gammakorrektur im Optionenmenu verbessern.


Charaktereigenschaften/-ausstattung

Es gibt sehr viele Attribute, in denen man sich verbessern kann. Dies tut man, indem man einfach die Fertigkeit,die mit dem attribut zusammenhängt, ausführt. Die vielen Attribute heben ganz klar den Langzeitspass.
Zur Ausstattung: sie können bei vielen Händlern viele gegenstände kaufen und verkaufen. Allerdings gibt es viele Sachen die einfach nutzlos sind, z.B. tausende Arten von Töpfen und Flaschen. Das ist ziemlich nervig. Es gibt aber sehr viele verschiedene Rüstungen und Schwerter, außerdem kann man sie noch verzaubern.


Aufträge

Neben den Hauptmissionen gibt es auch noch viele Nebenaufträge von NPCs außerhalb der Städte. Man muss z.B. für jemandem eine Hexe umbringen oder jemandem ein Gegenmittel für eine Krankheit bringen. Innerhalb der Städte gibt es viele Gilden, von denen man aufgenommen werden kann und bei denen man dann Aufträge bekommt. Für das Erfüllen der Aufträge gibt\'s Geld oder Gegenstände und man wird in der Gilde befördert. Einige Gilden sind Krieger-/Magiergilde, Tempel oder Fürstenhäuser.


Dumme Fehler

Wenn man in dem Attribut \"Feilschen\" ein bisschen aufgestiegen ist und beliebt ist, kann man Gegenstände kaufen und wieder verkaufen und macht dabei Gewinn. Das ist ziemlich ärgerlich, weil man sich dann alles kaufen kann. Außerdem kann man sich ,wenn man genug Geld hat, seine Waffe soweit verzaubern, dass man jeden Gegner mit einem Schlag tötet, sodass das Spiel langweilig wird.


Fazit

Die Grafik ist alles in allem ganz schön, die Story fängt auch ganz gut an (hab das Spiele selber noch nicht durch, werde es auch nicht durchspielen). Es gibt sehr viele Möglichkeiten, seinen Charakter zu verbessern und einen riesigen Haufen an Gegenständen, auch die Welt ist riesig, allerdings langweilig. Außerdem ist das Handelssystem ein bisschen gutmütig, es gibt auch noch andere Fehler.

Ich würde nur Fans von Rollenspielen Empfehlen, sich das Spiel zu kaufen. So toll, wie es überall bewertet wurde, finde ich es nicht.

12 Bewertungen