Final Fantasy XIII (PS3 Spiel) Testbericht

Final-fantasy-xiii-ps3-spiel
ab 6,56
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Auf yopi.de gelistet seit 05/2011
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Summe aller Bewertungen
  • Grafik:  sehr gut
  • Sound:  gut
  • Bedienung:  sehr einfach
  • Wird langweilig:  nach wenigen Monaten
  • Suchtfaktor:  hoch
  • Spielanleitung:  sehr gut

Erfahrungsbericht von Jeana89

Da scheiden sich die Geister

4
  • Grafik:  sehr gut
  • Sound:  durchschnittlich
  • Bedienung:  sehr einfach
  • Wird langweilig:  nach wenigen Monaten
  • Suchtfaktor:  durchschnittlich
  • Spielanleitung:  gut
  • Altersbeschränkung:  ab 12 Jahren
  • Schwierigkeitsgrad:  Fortgeschrittene

Pro:

Story, glaubwürdige Charaktere, Grafik

Kontra:

zu sehr story- als Rollenspielbasiert

Empfehlung:

Ja

Final Fantasy XIII war im Frühjahr dieses Jahres in aller Munde. Sehnsüchtig hatte man darauf gewartet und mancher mochte es nicht, denn es war mal wieder ein völlig anderes Final Fantasy als seine Vorgänger.
Aber ist es wirklich so enttäuschend? Hier meine Meinung dazu:


Story

Die Handlung spielt sowohl in der Welt Cocoon als auch auf Pulse. Zwischen diesen beiden herrschte vor hundert Jahren Krieg, der Transessionskrieg, der große Schäden in Cocoon angerichtet hatte. Letztendlich wurden die Truppen Pulse' aber zerschlagen und seitdem herrschte so etwas wie Frieden.

Die Regenten von Cocoon sind aber nicht die Menschen, die dort leben, sondern gottesähnliche Wesen, sogenannte Fal'Cie. Diese Fal'Cie haben einst Cocoon erschaffen und nur mit ihren Kräften gibt es überhaupt menschliches Leben auf diesem Planeten.
Die Politik überlassen diese Wesen allerdings den Menschen. Das sogenannte Sanktum entscheidet über die Rechtssprechung, Gesetze usw.

Nach dem Krieg haben die Menschen von Cocoon sich völlig von Pulse abgeschottet. Daher wissen die Menschen recht wenig darüber. Das Sanktum beschreibt es als einen grauenhaften Ort, voller blutrünstiger Monster und für Menschen absolut lebensfeindlich. Doch noch nicht einmal die Leute des Sanktums haben Pulse je mit eigenen Augen gesehen.
Sprich, seit dem Krieg leben die Menschen von Cocoon in ständiger Angst vor einem erneuten Angriff aus Pulse.

Als ein Pulse Fal'Cie dann in Bodhum, einer Stadt Cocoons entdeckt wird, geht das Sanktum soweit, alle Menschen, die zu diesem Zeitpunkt sich in der Stadt befanden, aus Cocoon zu schaffen. Dabei wird in den Medien von einer Deportation nach Pulse gesprochen, wo die deportierten Menschen ein neues Leben beginnen sollen.
Die Wahrheit sieht aus: Die Menschen sollen vom PSIKOM, einer Spezialeinheit des Sanktums, alle hingerichtet und der Pulse Fal'Cie vernichtet werden.

Hier tritt nun unser Hauptcharakter auf: Lightning. Sie hat den Dienst als Soldatin des Sanktums quittiert und befindet sich nun ebenfalls im Deportationszug. Und das nur um ihre Schwester Serah zu retten, die in Kontakt mit dem Pulse Fal'Cie gekommen ist und sich nun innerhalb des Bauwerks, welches den Fal'Cie umgibt, befindet. Im Zug begegnet sie Sazh und einem Chocobo-Küken, als sie im Zug eine Meuterei anzettelt.

Neben Lightning und Sazh, versuchen noch andere den Pulse Fal'Cie zu erreichen: Snow, der Verlobte Serahs, der zusammen mit einer Gruppe namens NORA sich durch das PSIKOM kämpft. Allerdings ruft NORA auch die Zivilisten zum Kampf auf, was zahlreiche Opfer fordert. Darunter auch die Mutter von Hope, der ebenfalls zu den Flüchtlingen gehört. Er muss mit ansehen, wie seine Mutter in die Tiefe stürzt, während Snow, der den Aufstand angefangen hat, Snow, überlebt hat. Zusammen mit einem Mädchen namens Vanille, gehen sie ebenfalls zum Pulse Fal'Cie.

Dort angelangt, überschlagen sich die Dinge und alle fünf werden zu Pulse'L'Cie, "Sklaven" der Fal'Cie, die eine bestimmte Mission erfüllen müssen und das innerhalb einer bestimmten Zeit, sonst verwandelt man sich in ein zombieähnliches Wesen für den Rest seines Lebens.
Doch die Mission von Lightning, Sazh, Snow, Hope und Vanille ist nicht bekannt. Andauernd kommt es zu Auseinandersetzungen und Reibereien, sie werden als Feinde von Cocoon angesehen und am Ende entdeckt die Gruppe unglaubliche Wahrheiten.

Die Story wusste mich auf jeden Fall zu überzeugen. Sie ist sehr dramatisch und auf jeden Fall emotionaler als Final Fantasy XII.


Charaktere

Lightning: ist unser Hauptcharakter im Spiel. Sie war Soldatin der Schutzgarde und hat ihren Namen in Lightning umgeändert (ihr richtiger Name ist Claire Farron). Lightning kommt aus Cocoon, wird aber als ein Feind Cocoons erklärt, als sie der Purgation (der Deportation der Menschen, die vielleicht mit dem Pulse Fal'Cie in Berührung gekommen sind) beitritt, um ihre Schwester Serah zu retten, die zu einem L'Cie gemacht wurde.
Später wird Lightning vom Pulse Fal'Cie auch zu einer L'Cie.

Snow Villiers: ist ein blonder Schönling mit einer großen Klappe. Seine liebste Waffe sind seine eigenen Fäuste. Er ist der Verlobte von Serah und will ebenso wie Lightning Serah retten. Snow ist ein Waisenkind und handelt eher zuerst, bevor er über seine Handlungen nachdenkt. Dabei weiß er auch andere zu begeistern, was beispielsweise dazu führt, dass viele Flüchtlinge gegen das PSIKOM kämpfen und dabei ihr Leben verlieren.

Oerba-Dia-Vanille: kommt eigentlich aus Pulse, doch durch Umstände ist sie nun in Cocoon. Auch sie befand sich im Deportations-Zug. In der Gegenwart von anderen wirkt sie immer fröhlich und nett. Jedoch verheimlicht sie lange Zeit der Gruppe etwas.

Hope Estheim: ist bis zum Tag der Purgation ein ganz gewöhnlicher Junge, von den Eltern wohl behütet. Er freundet sich am Anfang des Spiels mit Vanille an. Gegen Snow hegt er allerdings einen großen Hass, da er diesen für den Tod seiner Mutter verantwortlich macht.

Oerba Yun Fang: lebte zusammen mit Vanille im selben Dorf auf Pulse. Am Anfang des Spiels arbeitet sie mit dem Militär zusammen, obwohl sie ebenfalls eine L'Cie ist.

Sazh Katzroy: ist ein dunkelhäutiger Mann mittleren Alters, der im Deportationszug Lightning kennenlernt. Er hat ein großes Herz und immer einen sarkastischen Spruch auf den Lippen. Sein ständiger Begleiter ist ein Chocobo-Küken, welches in seinem Afro haust.

Yaag Rosch: ist Leutnant des PSIKOM. Er ist einer der vielen Rivalen von Lightning & Co. Sein Ziel ist Frieden für die Bürger Cocoons. Dabei ist unsere Heldengruppe ihm immer wieder im Weg.

Jihl Nabaat: gehört ebenfalls zur Armee. Sie ist Kommandantin der PSIKOM-Soldaten. So schön wie sie ist, so grausam und herzlos ist sie auch. Ihre rechte Hand ist Yaag Rosch.

Galenth Dysley/Fal'Cie Barthandelus: ist der Primarch (so etwas wie der Kanzler) des Sanktums. Dabei hat sich dieser Fal'Cie als Mensch verkleidet und zieht auf diese Weise die Fäden von Cocoon. Sein Ziel ist es, dass Lightning & Co. als L'Cie ihre Mission erfüllen, die seiner Meinung nach lautet, Cocoon zu zerstören.

Serah Farron: ist die jüngere Schwestr von Lightning und die Verlobte von Snow. Sie wird vom Pulse Fal'Cie Anima zur L'Cie gemacht. Als sie ihre Mission erfüllt hat, verwandelt sie sich am Anfang des Spiels in Kristall.

Team NORA: besteht aus dem Mädchen Lebreau, dem Muskelpaket Gadot, Maqui sowie Yuj. Oberhaupt dieser Gruppe ist Snow. Ihr Hauptquartier liegt an einem Strand, wo sie auch eine Bar besitzen.


Ich finde, die Charaktere sind wirklich interessant gestaltet worden - sowohl vom Aussehen, als auch von ihrer Geschichte. Auch wenn sie schon so einige Klischees aufweisen. Vor allem die Konflikte untereinander machen die Charaktere und ihre Persönlichkeit äußerst glaubwürdig. Es wäre ja auch sehr merkwürdig, wenn sich völlig fremde Menschen mal eben kennenlernen und von einer Sekunde auf die andere in ihre Heldenrolle schlüpfen. Nein, hier weigern die Charaktere sich ihr Schicksal als L'Cie anzunehmen. Dabei wird von jedem Charaktere nur stückchenweise ein Teil seines Charakters und seiner Motive enthüllt. Die Spannung bleibt hoch und man will immer mehr über diese Charaktere erfahren. Denkt man zunächst nur, dass Lightning eine zielstrebige Frau ist, die Snow nicht leiden kann und mit jedem Mittel ihre Schwester retten will, erfährt man erst nach und nach auch andere Charakterzüge von ihr, warum sie Snow nicht leiden kann und wie es überhaupt zu der ganzen Situation gekommen ist. Und so ist das eigentlich bei jedem Charakter. Außer vielleicht Hope, der meiner Meinung nach nicht so gut gelungen ist. Er hat keine richtige Vorgeschichte. Klar, er hat seine Mutter verloren und hasst Snow... aber dabei bleibt es irgendwie. Wobei er sich zumindest innerhalb des Spiels von seinen Gedankengängen her etwas weiterentwickelt. Dennoch wurden andere Charaktere besser gestaltet.
Auch so mancher Gegner wirkt blass. Davon mal abgesehen, dass viele Gegner Maschinen sind, wo dann sowieso keine richtigen Geschichten erzählt werden können. Von Emotionen ganz zu schweigen. Es sind halt Gegner, die beseitigt werden müssen.
Etwas schade finde ich das schon, denn das hätte man schon irgendwie besser gestalten können.

Eine sehr interessante Idee dagegen sind für mich da die Esper, die jeder Hauptcharakter beschwören kann. Transformerslike können die sich nämlich in Maschinen verwandeln. Eine ungewöhnliche Idee, aber mir hat sie gefallen. Nur schade, dass jeder Charakter nur eine Esper besitzen darf. Das Sammeln dieser Wesen fehlt mir irgendwie.


Kampfsystem und Gameplay

Natürlich kann man aber auch ohne Esper in den Kampf ziehen. Allerdings ist der Schwierigkeitsgrad meistens nicht gerade hoch. Vor allem am Anfang ist es noch viel zu einfach. Da reicht wirklich stupides Tastendrücken ohne nachzudenken. Auch dass man ohne Ende zaubern kann (denn MP gibt es hier nicht) erleichtert das Kämpfen ungemein, denn man braucht sich nicht mehr jeden Zauber wohlüberlegt einteilen.
Auch schade finde ich, dass nach jedem Kampf jeder Statuszustand, sogar Tod, geheilt wird. Dadurch sind die Monster nicht mehr bedrohlich, meiner Meinung nach. Denn selbst wenn man mal verliert, man kann den Kampf unendlich wiederholen, bis man gesiegt hat. Allerdings ist diese Kampfwiederhol-Funktion auch gar nicht mal so unpraktisch, vor allem bei Boskämpfen möchte ich ungern wieder von ganz vorn beginnen müssen.

Was mich aber wirklich nervte, war, dass das Spiel einen immer an der Hand mitzunehmen scheint. Von Anfang an, wird wirklich jede Funktion genauestens erklärt. Tritt etwas ungewöhnliches auf, wird das auch wieder genau erklärt. Taucht ein etwas stärkerer Gegner in der Welt auf, wird gleich davor gewarnt.
Erst gegen Ende wird einem die Freiheit überlassen. Insgesamt ist die Story in 13 Kapitel unterteilt. Das man seine Charaktere aufleveln kann, kommt aber nicht in Kapitel 1 sondern erst in Kapitel 3 vor. Bis dahin sind die Gegner echt ein Witz.
Auch sein Team kann man nicht von Anfang an selbst zusammenstellen, denn unsere Gruppe teilt sich leider auf und dann hat man gar keine andere Wahl, als mit den Charakteren einen Abschnitt durchzuspielen. Erst gegen Ende, darf man dann endlich mal selber entscheiden, wer ins Team kommt und wer nicht. Auch die Rollen sind am Anfang fest zugewiesen. Nebenaufgaben gibt es auch erst gegen Ende. Entscheidungsfreiheit ist gleich null.
Die Story wird dadurch natürlich rasch vorangetrieben und steht immer im Mittelpunkt. Aber musste das denn wirklich sein? Final Fantasy X hatte eine Tonne an Nebenaufgaben, dennoch hatte ich da nie das Gefühl gehabt, die Story aus den Augen zu verlieren. Warum muss einem also bei FFXIII solche Scheuklappen aufgesetzt werden?

Generell ist Final Fantasy XIII ein Spiel, das anders ist als jeder seiner Vorgänger. Viele Ideen finde ich äußerst interessant und sehr gut umgesetzt. Aber manches vermisst man als Fan älterer Teile schon. Alles wirkt wie in ein Korsett gepresst, nur auf das wesentlichste konzentriert.
Auch bei den Waffen wurde viel gekürzt. Es gibt nur noch sehr wenig Auswahl, das meiste bekommt man im Spiel sowieso automatisch als Item geschenkt über einen Kampf. Ich brauchte nur selten etwas in den Läden einzukaufen. Apropos Läden, die gibt es auch nicht mehr in den Städten, wie sonst so typisch, sondern über einen Computer, wo man gleichzeitig auch speichern kann.
Später kann man allerdings seine Waffen aufwerten und in neue, bessere Waffen aufwerten. Dafür immer die nötigen Komponenten zu finden, ist gar nicht so einfach. Somit ist zumindest das Waffensystem recht vielschichtig.

Die Spielwelt ist wirklich umwerfend gestaltet worden. Allerdings kann man bereits besuchte Orte, zumindest die meisten, später nicht noch einmal aufsuchen.

Gerät man an einen Gegner, wird zu einer Kampfarena gewechselt. Dabei weiß ich noch genau, wie die Entwickler sagten, es würde bei FF XIII keine Kampfarenen geben. Im Vergleich zu FF XII ist das meiner Meinung nach eine Rückentwicklung. Es wäre zu schön gewesen, gegen einen Behemoth zu kämpfen, ihm gegenüberzutreten, zu sehen, wie er einen bemerkt und einen angreift und zwar genau da, wo man steht. Das wäre wirklich beeindruckend gewesen.
Im Kampf selbst muss man dann seine Angriffsbefehle auswählen. Dabei kann man von Anfang an mehrere Angriffe gleichzeitig auswählen, die dann auch wunderschön vom Charakter ausgeführt werden, sobald die ATB-Leiste sich gefüllt hat. Dabei kann man immer nur einen Charakter im Kampf direkt steuern, die anderen werden durch KI gesteuert. Dabei ist die KI recht ausgeklügelt und man gerät nicht unfreiwillig in Bedrängnis. Nur manchmal, bei doppelbesetzten Rollen, hat die KI einen Fehler. Der Zauber wird dann doppelt auf einen angewendet. Wenn dann auch noch der KI-Partner gerade weniger Lebenspunkte hat als ich, ist das besonders schlecht. Denn während meine beiden Heiler den einen dann doppelt heilen, bin ich vielleicht schon bald am sterben. Das der eigene Charakter stirbt, ist sowieso sehr schlecht, denn dann ist der Kampf automatisch vorbei. Egal, ob dann noch jemand steht oder nicht. Dieser Umstand ist manchmal sehr frustrierend, andererseits macht es den Kampf dann auch herausfordernder.

Die Charaktere können insgesamt 6 Rollen im Laufe des Spieles erlernen: Brecher für starke physische Angriffe, Verheerer für Magie-Angriffe, Heiler heilen, Verteidiger sind für die Defensive zuständig, ein Augmentor wirkt Schutz- und Stärkungszauber, während Manipulatoren den Gegner mit Zaubern schwächen.
Das besondere ist, dass man dann im Dreier-Team verschiedene Rollen-Kombinationen erstellen kann, die man dann im Kampf jederzeit je nach Situation wechselt.

Auch das Schadenssystem in den Kämpfen ist ein ganz neues bei Final Fantasy XIII. Jedes Monster sowie man selbst, besitzt einen Schadensmultiplikator. Diesen muss man versuchen, im Laufe des Kampfes möglichst ganz nach oben zu treiben, bis der Gegner sich im Schockzustand befindet. Dieser Zustand hält nur kurze Zeit an, aber in dieser Zeit kann man dem Gegner sehr hohen Schaden zufügen. Bei jedem Gegner fällt die Anfälligkeit und die Schockgrenze anders aus. Die Schwachstellen gilt es herauszufinden.

Insgesamt ist das Kampfsystem also äußerst interessant gestaltet wurden. So habe ich das bisher noch in keinem Spiel gesehen. Allerdings sind viele Gegner einfach zu leicht besiegen. Dazu kommt noch eine Kampfautomatik: Diese wählt im Kampf automatisch die passenden Attacken aus. Mir hat das zwar sehr gut gefallen, aber manchmal fehlte mir einfach die Herausforderung.

Die Charakterentwicklung ist leider erst ab Kapitel 3 möglich und erinnert mich sehr an das Sphärobrett von Final Fantasy X. Nach jedem Kampf erhält man sogenannte Kristallpunkte mit denen man sich dann im Kristarium, welches sehr linear gehalten ist, fortbewegt und dabei recht gleichmäßig alle Werte nach und nach aufbessert. Dabei gibt es sehr lange Zeit bei jedem Kapitel eine Grenze im Kristarium, sodass man nicht zu übermächtig wird. Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass es allgemein ausreicht, jeden Gegner so einmal zu besiegen, dann hat man ungefähr die ausreichende Menge an Kristallpunkten, um am Ende des Kapitels gegen den Boss bestehen zu können.

Aber nicht nur unsere Charaktere können sich verbessern, manche Gegner können das auch. So mancher Gegner beherrscht einige Zauber, die einem das Leben schwer machen. Aber am besten ist immer noch Behemoth. Nach einer gewissen Zeit richtet dieser sich nämlich auf, füllt seine Lebenspunkte auf, verbessert seine Statuswerte enorm und verwandelt seine Knochen am Rücken auch noch in ein riesiges Schwert. Und zack ist man tot. Verdammt.

Jedes Monster, dem man mal begegnet ist, wird dann in einem Nachschlagewerk abgespeichert. Auch alle Handlungen in der Story werden abgespeichert. Wenn man also mal länger nicht gespielt hat, kann man sich die Handlung schnell wieder ins Gedächtnis rufen.


Grafik und Sound

Die Grafik bei Final Fantasy XIII ist mal wieder umwerfend. Als ich das erste Mal Lightning auf einem Bild gesehen hatte, dachte ich für einen Moment wirklich, die Frau ist real. Die Filmszenen sind immer wieder schön anzusehen und ein absolutes Highlight im Spiel. Aber nicht nur die Szenen, generell das Spiel hat bei mir immer wieder für Staunen gesorgt. Die grafische Präsentation ist hier auf jeden Fall gelungen und ich habe nichts auszusetzen. Wobei, doch eines muss ich noch erwähnen. Kaum zu glauben, aber wahr, ich besitze noch einen Röhrenfernseher (jahaa so etwas gibt es noch) und der kommt mit den Bildraten teilweise nicht zurecht. Heißt bei den Filmsequenzen hab ich solche Querstreifen, wenn da plötzlich zu viel auf einmal abläuft. Stört mich aber trotzdem nicht. Dafür sind die Szenen zu schön.

Anders sieht es da ein bisschen beim Sound aus. Final Fantasy ist für epische Musik bekannt. Diese hat man bei Final Fantasy XIII eher nicht. Statt filmreifer, im Kopf bleibender Lieder, ist die Musik hier ziemlich modern gehalten. Die Soundkulisse ist zwar umfangreich, aber irgendwie so popmäßig und im Kopf bleibts auch nicht. Teilweise ging mir die Hintergrundmusik sogar auf die Nerven, hab meinen Fernseher auf stumm gestaltet und stattdessn iTunes die Arbeit machen lassen.

Dagegen ist die Vertonung der Charaktere perfekt gelungen. Leider sprechen die Charaktere zwar nur auf Englisch mit deutschem Untertitel (mein armer Freund mit Legasthenie...), dafür aber absolut lippensynchron. Und sogar die NPCs haben ihre eigene Vertonung bekommen. Trotzdem ist es schade, dass man das Spiel nicht auch mit japanischem Originalton und deutsch hören kann.


Fazit

Final Fantasy XIII, hmm, es ist schwierig. Einerseits liebe ich so einiges an diesem Spiel, andererseits ist manches auch enttäuschend. Viele Ideen sind völlig neu, aber super umgesetzt worden. Andere Sachen aber auch nicht und vieles vermisst man als alter FF-Fan. Die Story ist wirklich sehr gut umgesetzt worden. Es ist schon fast wie ein Film und dazu noch mit dieser Grafik. Die Charaktere sind glaubwürdig und facettenreich. Die Spielwelt ist ebenfalls schön gestaltet, leider kann man viele Orte nicht noch einmal besuchen.
Das Kampfsystem an sich ist sehr komplex und interessant, aber es gibt viel zu viele zu einfache Gegner. Es fehlt ein bisschen an Herausforderung, an Bossen, wo man fast dran verzweifelt.
Trotzdem habe ich auch dieses Final Fantasy lieb gewonnen und für Rollenspiel-Neulinge definitiv empfehlenswert.

Über Bewertungen und Kommentare würde ich mich sehr freuen.

LG Jeana89

33 Bewertungen, 10 Kommentare

  • sirikit06

    31.10.2010, 14:41 Uhr von sirikit06
    Bewertung: besonders wertvoll

    Auch wenn ich nicht spiele: toller Bericht! LG

  • KaTaRaGiRl

    30.10.2010, 22:13 Uhr von KaTaRaGiRl
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich würde mich sehr über Gegenlesungen freuen. glg Laura

  • belli89

    23.10.2010, 12:48 Uhr von belli89
    Bewertung: sehr hilfreich

    freue mich über gegenlesungen

  • ronald65

    23.10.2010, 10:46 Uhr von ronald65
    Bewertung: sehr hilfreich

    lg

  • wakingtall2005

    22.10.2010, 23:29 Uhr von wakingtall2005
    Bewertung: sehr hilfreich

    Hey wirklich guter Bericht... man liest sich schönen Abend noch und ich freue mich über Gegenbewertung

  • anonym

    22.10.2010, 23:10 Uhr von anonym
    Bewertung: besonders wertvoll

    Schöne Grüsse, Talulah

  • goat

    22.10.2010, 20:54 Uhr von goat
    Bewertung: besonders wertvoll

    Ein super Bericht!!!

  • Ringer93

    22.10.2010, 19:45 Uhr von Ringer93
    Bewertung: besonders wertvoll

    Sehr schön vorgestellt!

  • Lanch999

    22.10.2010, 17:45 Uhr von Lanch999
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schöner Bericht! LG von Lanch999 Freu mich auf deine Gegenlesung bei mir. :D

  • katjafranke

    22.10.2010, 17:03 Uhr von katjafranke
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ein toller Bericht!! LG KATJA