Wells, Dan Ich bin kein Serienkiller Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Niveau:  durchschnittlich
  • Unterhaltungswert:  hoch
  • Spannung:  durchschnittlich
  • Humor:  durchschnittlich
  • Stil:  ausschmückend

Erfahrungsbericht von mg81

Ich bin kein Serienkiller

4
  • Niveau:  anspruchsvoll
  • Unterhaltungswert:  hoch
  • Spannung:  durchschnittlich
  • Humor:  durchschnittlich
  • Stil:  nüchtern
  • Zielgruppe:  Männer

Pro:

mal was anderes

Kontra:

zu wenig Spannung

Empfehlung:

Ja

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Buchdaten:

- Titel: Ich bin kein Serienkiller
- Autor: Dan Wells
- Verlag: Piper
- Seitenanzahl: 377
- ISBN: 9783492701693
- Preis: 12,95 Euro

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Klappentext:

Du spürst, da ist etwas Böses in dir. Deine Freunde behaupten, es sei bloß Einbildung. Aber du weißt es besser. Du versuchst es mit allen Mitteln zurückzuhalten. Verbietest dir selbst den Kontakt zu Mädchen, besuchst den Psychotherapeuten, hältst dich stets unter Kontrolle. Doch niemand kann dir helfen. Denn diese dunkle Gewissheit ist da. Eines Tages wird es ausbrechen. Du wirst zum Serienkiller werden. Die Frage ist nur - wann?

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Der Autor:

Dan Wells, Anfang dreißig, studierte Englisch an der Brigham Young University in Provo, Utah. Der überzeugte Mormone war Redakteur beim Magazin „The Leading Edge“. Dan Wells lebt mit seiner Frau uns einen Kindern in der Nähe von Salt Lake City. Mit seinem Debüt „Ich bin kein Serienkiller“ provoziert er die Kritiker und begeistert die Leser. Der Roman ist nicht autobiografisch.

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Meine Meinung:

Als ich die Beschreibung zum Buch gelesen habe, habe ich mich gleich für den Kauf des Buches entschieden. Das hörte sich für mich nach was Neuem, mal was Anderem an. Eine Geschichte aus der Sicht eines Jungen habe ich bisher noch nie gelesen. Also kaufte ich bei Buecher.de das Buch für 12,95 Euro.

In „Ich bin kein Serienkiller“ von Dan Wells geht es um den fünfzehnjährigen John. John lebt mit seiner Mutter in einer Kleinstadt namens Clayton. Seine Mutter betreibt ein Bestattungsinstitut, über dem sich die Wohnung der beiden befindet. Schon seit seiner Kindheit hilft John seiner Mutter beim Einbalsamieren der Leichen. John will eigentlich ein ganz normaler Teenager sein, doch er merkt das mit ihm irgend etwas nicht stimmt, dass er anders denkt. Er hat ein großes Interesse an Serienkillern und ist fasziniert vom Tod. John ist ein Soziophat, er hat überhaupt keine Gefühle für andere Menschen.

John hat schreckliche Angst davor, eines Tages selbst zum Killer zu werden, er ist davon überzeugt, dass er tief im Inneren ein Monster ist. Er stellt sich selbst Regeln auf, um das Monster in sich einzusperren. Zum Beispiel ist eine der Regel, dass er keinen Menschen beobachten darf, oder dass er einem Menschen, auf den er wütend ist, ein Kompliment macht usw. Als dann unerklärliche Morde in County geschehen, muss John einige seiner Regeln brechen. Nun muss er sich nicht nur einem dämonischen Gegner stellen, sondern auch seinem eigenen Monster.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Der Text lässt sich sehr flüssig lesen. Die Story wird von John in der Ich-Form erzählt. Man bekommt also nur subjektive Eindrücke, was für mich aber völlig in Ordnung ist. Dafür lernt man aber John selbst sehr gut kennen. Er erzählt, wie er sich fühlt, was seine Ängste sind, wie er das Monster in sich bezwingen will, wie er versucht, einfach normal zu sein.

Insgesamt fand ich das Buch ganz okay. Aber irgendwie fehlte es mir an Spannung. Am Anfang wird für meinen Geschmack zu viel und viel zu detailliert das Balsamieren von Leichen erklärt, jeder Schritt wird ganz genau erklärt, ich will so etwas gar nicht wissen. Ich denke, die Absicht des Autors war dabei, dem Leser die Faszination, die John dabei empfindet, nahe zu bringen. Hat bei mir leider nicht geklappt.

Zwischendurch fand ich das Buch auch ein bisschen langweilig. Irgendwie passierte da nicht besonders viel. John beobachtet den Mörder (der übrigens kein Mensch, sondern ein Dämon ist, was auch schon ganz am Anfang des Buches verraten wird) und macht Pläne, wie er ihn besiegen kann. John sucht nach den Schwächen des Dämons, „normale“ Menschen kommen auch ganz schnell darauf, aber John als Soziopath braucht da etwas länger.

Inzwischen gibt es eine Fortsetzung, die „Mr. Monster“ heißt. Da ich wissen möchte, wie John sich weiterentwickelt, werde ich mir auch dieses Buch holen.

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Mein Fazit:

Mir hat das Buch gut gefallen. Es fehlte mir zwar ein wenig an Spannung, aber im großen und ganzen habe ich mich doch gut mit dem Buch unterhalten gefühlt. Ich vergebe daher gute vier Sterne.

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67 Bewertungen, 10 Kommentare

  • catmum68

    19.07.2010, 23:45 Uhr von catmum68
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreicher Bericht, LG

  • Powerdiddl

    10.06.2010, 00:33 Uhr von Powerdiddl
    Bewertung: sehr hilfreich

    lg und einen schönen Donnerstag.

  • Clarinetta2

    09.06.2010, 22:47 Uhr von Clarinetta2
    Bewertung: sehr hilfreich

    wäre ein buch für mich

  • anum74

    09.06.2010, 12:46 Uhr von anum74
    Bewertung: sehr hilfreich

    schönen Tag noch und LG

  • warismoney

    08.06.2010, 16:45 Uhr von warismoney
    Bewertung: sehr hilfreich

    Toller Bericht. Freue mich über jede Gegenlesung. lG, Domi

  • XXLALF

    08.06.2010, 16:23 Uhr von XXLALF
    Bewertung: sehr hilfreich

    und ganz liebe grüße

  • morla

    08.06.2010, 15:59 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    lg. ^^^^^^^^^^^^petra

  • xSunnyx

    08.06.2010, 13:26 Uhr von xSunnyx
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH...Wünsche dir einen sonnigen Tag

  • Shirty1980

    08.06.2010, 13:23 Uhr von Shirty1980
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ein sehr schöner Bericht. Über eine Gegenlesung würde ich mich sehr freuen. Lg Shirty

  • tina08

    08.06.2010, 12:28 Uhr von tina08
    Bewertung: sehr hilfreich

    Viele Grüße .... Tina