Stronghold (PC Strategiespiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 12/2008
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Erfahrungsbericht von holsi
so war das Mittelalter
Pro:
gute Spieltife, schöne Grafik
Kontra:
Musik nervt
Empfehlung:
Ja
Einleitung
Strategiespiele gibt es ja recht viele, und Age of Empires kennt wohl jeder. Ein weiterer, würdiger Vertreter dieses Genres ist Stronghold, welches ich hier etwas näher Vorstellen möchte.
Story
Das gesamte Spiel handelt im dunklen Mittelalter, so im 12. Jahrhundert. Zu dieser Zeit lebte niemand mit seinen Nachbarn in Frieden. Und so auch in Stronghold. Neben eurem Land haben sich vier weitere Fürsten gegen den König und somit euch, da ihr ein Anhänger des Königs seit, verbündet. Da wären zum einen die Ratte, das Schwein, die Schlange und der Wolf, der wohl der gefährlichste der Vier ist. Das sind zwar nur ihre Spitznamen, aber sie bezeichnen die Herren ganz gut.
Also diese Herren wollen eurer Land, was natürlich gar nicht in eurem Interesse ist. So kommt es wie es kommen muss, es entstehen Kriege an deren Ende, wenn ihr alles richtig macht, siegen werdet und alle Ländereien der Vier besitzen werdet.
Spielprinzip
Wie bei fast allen Spielen dieses Genres geht es bei Stronghold eigentlich darum, Basismaterial abzubauen und damit euer Lager und eure Armee auszubauen. Aber bei Stronghold ist alles etwas feiner. So gibt es nicht nur die drei normalen Ressourcen wie Holz, Steine und Erz, sondern man muss eine gute und ausgewogenen Ernährung sicher stellen. So benötigt man Kornfelder. Das Korn wird in einer Mühle gemahlen und von den Bäckern zu Brot verarbeitet. Jäger stellen die Fleischversorgung sicher, Apfelfarmen das Obst, Kuhfarmen sorgen für Käse und Hopfenfarmen eben für Hopfen, das in der Brauerei zu Bier verarbeitet wird und in Schänken an die Bevölkerung ausgegeben wird.
Ebenso ist es mit dem Baumaterial. Aus Steinbrüchen werden Steine abgebaut, die mit Ochsenkarren transportiert werden. Damit wird dann die eigene Festung aufgebaut und repariert. In Erzminen wird das Metall für Waffen gefördert. Zusätzlich gibt es noch Ölfördergebiete. Das Öl dient zur Verteidigung in Form von Ölgräben die entzündet werden können oder von den Mauern auf den Feind geschüttet wird.
Wie ihr seht ist das alles recht kompliziert und für alles was man benötigt, gibt es unterschiedliche Berufe. So kann zum Beispiel ein Bogenmacher keine Rüstungen oder Waffen herstellen.
Man benötigt also eine große Bevölkerung um seine Versorgung sicher zu stellen, aber je mehr Leute, desto mehr Essen ist von Nöten.
Aber wie kann man seine Bevölkerung wachsen lassen? Nun, in dem man ihnen Wohnraum zur Verfügung stellt. Aber das alleine reicht nicht. Sie müssen auch in eurem Land leben wollen. Um die Zufriedenheit eures Volkes anzuzeigen gibt es so etwas wie einen Index der maximal 100 betragen kann. Der ist abhängig davon, wie viel Essen die Bevölkerung bekommt und wie hoch die Steuern sind. Das gleicht sich alles irgend wie aus, so kann man sagen, dass viel essen und viel Steuern so ähnlich wirken wie wenig Steuern und wenig Essen. Aber Geld ist wiederum wichtig, um eine Armee aufzubauen.
Zusätzlich kann man der Bevölkerung noch kleine Boni geben wie zum Beispiel Kirchen oder Schenken. Das erhöht zwar die Zufriedenheit, lässt aber die Produktivität sinken. Die kann man wiederum durch Galgen oder Folter erhöhen, was aber die Beliebtheit sinken lässt. Wichtig ist, dass ein Mittelweg von allem gefunden wird.
Hat man seine Wirtschaft auf trapp gebracht, so sollte man seine Festung aufbauen. Und hier kann man sich so richtig austoben. Es stehen verschieden Türme, Mauern und Wehrgänge zur Auswahl, mit der man eine uneinnehmbare Festung aufbauen sollte.
Aber auch die Armee ist sehr wichtig. Da gibt es die unterschiedlichsten Einheiten, von einfachen Speerträgern bis hin zu Rittern. Grundsätzlich gilt im Kampf das passt oder passt nicht Prinzip. Bogenschützen können gegen Ritter nicht viel ausrichten, also müssen für den Fernkampf Armbrustschützen ran. Ebenso bestehen Fernkämpfer keinen Nahkampf.
Wie ihr seht, gibt es eine Menge zu tun, so dass man doch ganz schön ins schwitzen kommen kann und ich habe hier natürlich, weil es den Rahmen sprängen würde, nichts alles aufgezählt.
Technik
Gespielt wird Stronghold aus einer dreidimensionalen isometrischen Ansicht, die in allen vier Himmelsrichtungen gedreht werden kann. Zur Auswahl stehen zwei Auflösungen, einmal 800 x 600 und 1024 x 768. In beiden Modi ist die Grafik aber wirklich super. Man kann alle einzelnen Personen sehr gut erkennen und die Landschaft ist wirklich toll.
Der Sound ist auch sehr stimmungsvoll. Jedes einzelnen Gebäude gibt charakteristische Töne von sich und der Kampflärm klingt sehr realistisch. Lediglich die Musik fängt irgend wann an zu nerven.
Will man Bauen, empfiehlt es sich, die Topografie, also Bäume, Steine und Berge auszublenden.
Gespielt wird das gesamte Spiel nur mit der Maus, was einen schnellen und reibungslosen Spielablauf ermöglicht. Man muss sich aber erst einmal daran gewöhnen.
Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Spielen, einmal das kampfdominierte Spiel, in dem man entweder eine Kampagne oder eine einzelne Aufgabe erfüllen muss. Grundsätzlich heißt es, entweder Verteidigen oder einnehmen. Zusätzlich gibt es dann noch die ökonomischen Spiele, wo es keine Feinde gibt.
Fazit
Stronghold ist kein Spiel, bei dem man sich einfach mal so hinsetzt und ein paar Minuten spielt, sondern ein sehr tiefgehendes Spiel.
Wenn man einfach mal so in die Schlacht zieht, hat man schon, außer im Anfängerlevel, schon verloren. Vielmehr ist eine solide Wirtschaft und ein darauf aufgebautes Heer wichtig.
Dann muss man noch im Kampf eine ausgeklügelte Taktik anwenden, nur so kann man gewinnen.
Neben einer tollen Grafik bietet Stronghold eine Menge Spielspaß für eine lange Zeit. Man muss sich aber schon die Zeit nehmen, die Komplexität des Spiels zu verstehen. Und eben weil es so komplex ist, ist es weniger für Kinder unter 14 Jahren geeignet. Blutig ist das Spiel aber eigentlich nicht, es kommen zwar eine kleine Blutlache wenn eine Figur stirbt, aber das wirkt nicht brutal.
Mit ein wenig Suche im Internet findet man auch noch viele von anderen gestaltete Maps. Das ist nebenbei nämlich noch ein Vorteil von Stronghold, ein sehr guter Mapeditor. Zusätzlich kann man das Spiel noch in einem Netzwerk oder über das Internet spielen. Alles nur Vorteile.
Also ich bin von Stronghold wirklich begeistert und kann es nur jedem Empfehlen, daher auch die volle Wertung von mir. Es bietet eine Menge Spielspaß für eine lange Zeit.
Strategiespiele gibt es ja recht viele, und Age of Empires kennt wohl jeder. Ein weiterer, würdiger Vertreter dieses Genres ist Stronghold, welches ich hier etwas näher Vorstellen möchte.
Story
Das gesamte Spiel handelt im dunklen Mittelalter, so im 12. Jahrhundert. Zu dieser Zeit lebte niemand mit seinen Nachbarn in Frieden. Und so auch in Stronghold. Neben eurem Land haben sich vier weitere Fürsten gegen den König und somit euch, da ihr ein Anhänger des Königs seit, verbündet. Da wären zum einen die Ratte, das Schwein, die Schlange und der Wolf, der wohl der gefährlichste der Vier ist. Das sind zwar nur ihre Spitznamen, aber sie bezeichnen die Herren ganz gut.
Also diese Herren wollen eurer Land, was natürlich gar nicht in eurem Interesse ist. So kommt es wie es kommen muss, es entstehen Kriege an deren Ende, wenn ihr alles richtig macht, siegen werdet und alle Ländereien der Vier besitzen werdet.
Spielprinzip
Wie bei fast allen Spielen dieses Genres geht es bei Stronghold eigentlich darum, Basismaterial abzubauen und damit euer Lager und eure Armee auszubauen. Aber bei Stronghold ist alles etwas feiner. So gibt es nicht nur die drei normalen Ressourcen wie Holz, Steine und Erz, sondern man muss eine gute und ausgewogenen Ernährung sicher stellen. So benötigt man Kornfelder. Das Korn wird in einer Mühle gemahlen und von den Bäckern zu Brot verarbeitet. Jäger stellen die Fleischversorgung sicher, Apfelfarmen das Obst, Kuhfarmen sorgen für Käse und Hopfenfarmen eben für Hopfen, das in der Brauerei zu Bier verarbeitet wird und in Schänken an die Bevölkerung ausgegeben wird.
Ebenso ist es mit dem Baumaterial. Aus Steinbrüchen werden Steine abgebaut, die mit Ochsenkarren transportiert werden. Damit wird dann die eigene Festung aufgebaut und repariert. In Erzminen wird das Metall für Waffen gefördert. Zusätzlich gibt es noch Ölfördergebiete. Das Öl dient zur Verteidigung in Form von Ölgräben die entzündet werden können oder von den Mauern auf den Feind geschüttet wird.
Wie ihr seht ist das alles recht kompliziert und für alles was man benötigt, gibt es unterschiedliche Berufe. So kann zum Beispiel ein Bogenmacher keine Rüstungen oder Waffen herstellen.
Man benötigt also eine große Bevölkerung um seine Versorgung sicher zu stellen, aber je mehr Leute, desto mehr Essen ist von Nöten.
Aber wie kann man seine Bevölkerung wachsen lassen? Nun, in dem man ihnen Wohnraum zur Verfügung stellt. Aber das alleine reicht nicht. Sie müssen auch in eurem Land leben wollen. Um die Zufriedenheit eures Volkes anzuzeigen gibt es so etwas wie einen Index der maximal 100 betragen kann. Der ist abhängig davon, wie viel Essen die Bevölkerung bekommt und wie hoch die Steuern sind. Das gleicht sich alles irgend wie aus, so kann man sagen, dass viel essen und viel Steuern so ähnlich wirken wie wenig Steuern und wenig Essen. Aber Geld ist wiederum wichtig, um eine Armee aufzubauen.
Zusätzlich kann man der Bevölkerung noch kleine Boni geben wie zum Beispiel Kirchen oder Schenken. Das erhöht zwar die Zufriedenheit, lässt aber die Produktivität sinken. Die kann man wiederum durch Galgen oder Folter erhöhen, was aber die Beliebtheit sinken lässt. Wichtig ist, dass ein Mittelweg von allem gefunden wird.
Hat man seine Wirtschaft auf trapp gebracht, so sollte man seine Festung aufbauen. Und hier kann man sich so richtig austoben. Es stehen verschieden Türme, Mauern und Wehrgänge zur Auswahl, mit der man eine uneinnehmbare Festung aufbauen sollte.
Aber auch die Armee ist sehr wichtig. Da gibt es die unterschiedlichsten Einheiten, von einfachen Speerträgern bis hin zu Rittern. Grundsätzlich gilt im Kampf das passt oder passt nicht Prinzip. Bogenschützen können gegen Ritter nicht viel ausrichten, also müssen für den Fernkampf Armbrustschützen ran. Ebenso bestehen Fernkämpfer keinen Nahkampf.
Wie ihr seht, gibt es eine Menge zu tun, so dass man doch ganz schön ins schwitzen kommen kann und ich habe hier natürlich, weil es den Rahmen sprängen würde, nichts alles aufgezählt.
Technik
Gespielt wird Stronghold aus einer dreidimensionalen isometrischen Ansicht, die in allen vier Himmelsrichtungen gedreht werden kann. Zur Auswahl stehen zwei Auflösungen, einmal 800 x 600 und 1024 x 768. In beiden Modi ist die Grafik aber wirklich super. Man kann alle einzelnen Personen sehr gut erkennen und die Landschaft ist wirklich toll.
Der Sound ist auch sehr stimmungsvoll. Jedes einzelnen Gebäude gibt charakteristische Töne von sich und der Kampflärm klingt sehr realistisch. Lediglich die Musik fängt irgend wann an zu nerven.
Will man Bauen, empfiehlt es sich, die Topografie, also Bäume, Steine und Berge auszublenden.
Gespielt wird das gesamte Spiel nur mit der Maus, was einen schnellen und reibungslosen Spielablauf ermöglicht. Man muss sich aber erst einmal daran gewöhnen.
Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Spielen, einmal das kampfdominierte Spiel, in dem man entweder eine Kampagne oder eine einzelne Aufgabe erfüllen muss. Grundsätzlich heißt es, entweder Verteidigen oder einnehmen. Zusätzlich gibt es dann noch die ökonomischen Spiele, wo es keine Feinde gibt.
Fazit
Stronghold ist kein Spiel, bei dem man sich einfach mal so hinsetzt und ein paar Minuten spielt, sondern ein sehr tiefgehendes Spiel.
Wenn man einfach mal so in die Schlacht zieht, hat man schon, außer im Anfängerlevel, schon verloren. Vielmehr ist eine solide Wirtschaft und ein darauf aufgebautes Heer wichtig.
Dann muss man noch im Kampf eine ausgeklügelte Taktik anwenden, nur so kann man gewinnen.
Neben einer tollen Grafik bietet Stronghold eine Menge Spielspaß für eine lange Zeit. Man muss sich aber schon die Zeit nehmen, die Komplexität des Spiels zu verstehen. Und eben weil es so komplex ist, ist es weniger für Kinder unter 14 Jahren geeignet. Blutig ist das Spiel aber eigentlich nicht, es kommen zwar eine kleine Blutlache wenn eine Figur stirbt, aber das wirkt nicht brutal.
Mit ein wenig Suche im Internet findet man auch noch viele von anderen gestaltete Maps. Das ist nebenbei nämlich noch ein Vorteil von Stronghold, ein sehr guter Mapeditor. Zusätzlich kann man das Spiel noch in einem Netzwerk oder über das Internet spielen. Alles nur Vorteile.
Also ich bin von Stronghold wirklich begeistert und kann es nur jedem Empfehlen, daher auch die volle Wertung von mir. Es bietet eine Menge Spielspaß für eine lange Zeit.
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