Stronghold (PC Strategiespiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 12/2008
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Erfahrungsbericht von Sofasurfa
„Let Them Burn!“
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Freunde von komplexen Echtzeitstrategiespielen werden wohl einige Nächte gebannt vor Ihren Monitoren hocken, falls sie Take2´s neuen mittelalterlichen Geniestreich „Stronghold“ in die Finger bekommen sollten. Sicher werden sich jetzt viele denken, dass es auf diesem Gebiet schon genug Software gäbe aber Take2 spricht speziell den „Schaffe-Schaffe-Bürgle-Baue-Instinkt“ vieler virtuellen Strategen an.
Wie der Name „Stronghold“ schon erahnen lässt geht es primär darum seine Festung zu verteidigen, noch sicherer und größer zu machen oder des Gegners Selbige zu erstürmen und sich etwas genauer mit dem Burgherren über die Besitzansprüche zu unterhalten. Genau auf diesem Gebiet bietet das Spiel einfach eine so breite Palette an Verteidigungsmaßnahmen wie bisher noch kein anderes, wobei die Schöpfer auch sehr viel Energie in einen komplexen Wirtschaftskreislauf und netten kleinen Animationen und Details gesteckt haben. Aber alles der Reihe nach…
===== Installation & technische Anforderungen =====
Als Vorraussetzung für dies Spiel gibt Take2 einen Intel- oder AMD-Prozessor mit mindestens 300 MHz und 64 MB Arbeitsspeicher an, empfiehlt aber mehr als 500 Takte und einen doppelt so großen Speicher und eine Grafikkarte mit 3D Unterstützung. Nach meiner Erfahrung sollte dies auch vollkommen reichen, allerdings bringt eine epische Schlacht mit sehr vielen Truppen auch einen Rechner mit 1GHz und massig Speicher ganz schön ins Schwitzen und kann zu kleinen „Rücklern“ führen. Hat man zu dem noch ca. 700 MB auf seiner Festplatte frei sollte der sehr einfach bedienbaren und zügigen Installation nichts mehr im Weg stehen und man kann sich entweder noch etwas mit den „Readme-Dateien“ beschäftigen oder einfach loslegen.
===== Menü & Optionen =====
Hier steht man vor der Wahl zwischen einer strategischen und einer Wirtschaftlichen Kampange, einem freien Spiel oder der Möglichkeit sich über ein Netzwerk oder das Internet mit Freunden zu belagern. Für Anfänger empfiehlt sich allerdings zunächst etwas mit dem Tutoral zu beschäftigen um sich etwas in die, zwar binnen weniger Minuten beherrschbare, Steuerung einzufuchsen aber vor allem die wirtschaftlichen und sozialen Elemente von Stronghold zu verstehen. Anfänglich wird auch die Einstellbarkeit der Schwierigkeit in vier Stufen den einen oder anderen Kriegsherren etwas aufatmen lassen, da sich mit einer Herabsetzung der Stufe nicht nur die Anzahl der gegnerischen Truppen reduziert, sondern auch ihre „Intelligenz“.
Im Punkto Rechenleistungsanpassung bleiben dem Benutzer leider etwas wenig Möglichkeiten an der Detailstufe oder der Auflösung zu hantieren aber dafür überzeugt der Mehrspielermodus mit einfacher Handhabung und Stabilität in „Age Of Kings“ ähnlichem Stil. Der mitgelieferte Mapeditor ist dagegen, wie so oft, etwas gewöhnungsbedürftig und erfordert sehr viel Zeit bis zum ersten Testspiel aber sein wohl gravierendster Nachteil liegt wohl darin, dass man sich vor dem Erstellen einer Karten entscheiden muss ob man diese ausschließlich als Einzelmission oder für ein Mehrspielergemetzel verwenden möchte.
===== Zum Spiel =====
Wem „Mauer ziehen - Turm dran – Armee dahinter und abwarten“ schon immer etwas wenig war, der wird sich jetzt so richtig austoben können und wird höchstens von Materialmangel in seiner Kreativität gebremst. Hier stehen zu Beispiel vom ordinären Holzaun bis hin zur fast unüberwindbaren, meterdicken Steinmauer mit gigantischen Toren und Zugbrücke auch noch viele kleine aber wirkungsvolle Gemeinheiten, wie leicht entzündliche Teerfelder oder getarnte Fallgruben, zur Verfügung und machen dem Gegner das Leben schwer. Sehr viel Wert haben die Programmierer auch auf die Logik des Spieles gelegt, da beispielsweise Bogenschützen hinter dicken Zinnen viel besser geschützt sind als auf offenem Gelände aber bei einer eingeschossen Treppe, die sich nur in Zeiten des Friedens reparieren ließe, einfach nicht mehr von ihrer Mauer kommen. Aber auch der Angreifer hat so seine Mittel und Wege seinem Traumberuf als Burgherr etwas näher zu kommen – Katapulte, Tunnelgräber, Pioniere mit Leitern oder Rammböcke sind nur eine kleine Auswahl von technischen Gerätschaften, die das Spiel bietet. Ergänzt wird die Vielfalt noch durch die unterschiedlichsten Truppentypen mit speziellen Vor- und Nachteilen. Dies Alles bietet undenkbar viele strategische Varianten um seine Burg zu schützen oder sich eine unter den Nagel zu reißen, wenn man sich nicht auch noch um sein Volk und die Rohstoffe kümmern müsste…
Der Aufbau einer gut funktionierenden Wirtschaft ähnelt bei Stronghold sehr dem anderer Spiele, wobei hier eigentlich nichts fehlt um einen feudalen Hofstaat zu simulieren. Allerdings haben z.B. Jäger, Bauern, Müllern, Bierbrauern, Waffenschmiede, Priester und Eisenschmelzer ein dringendes Verlangen nach Nahrung und einem angenehmen Leben, was zu Folge haben kann, dass auf Grund einer Hungersnot oder bestialisch hohen Steuern ohne Gegenleistung sich Bewohner einfach entscheiden die Burg zu verlassen. In der „Innenpolitik“ liegt eine weiter Herausforderung des Spieles, da man durch Essensrationskürzungen beispielsweise einen Engpass im Nahrungssektor kurzfristig ausgleichen kann aber dem Volk dafür öffentlich Einrichtungen oder kleine Almosen bieten muss. Geld lässt sich aber, abgesehen vom Handel, nur aus den Steuern beziehen und eine große Armee verschlingt Unsummen, da bleibt einem als Burgherr ja nichts anderes übrig als die Moral und Solidarität der Bürger mit Foltergerätschaften, kleinen Denkmälern oder Kneipen zu stärken. Das übermäßige Präsenz von Vergnügungsstätten die Religiösität der Untertanen auf natürliche Weise senkt ist wahrscheinlich gut nachzuvollziehen aber wenigstens lassen sich all diese Werte gut in Übersichten ablesen.
Hier lässt sich schon die Komplexität von Stronghold erkennen und macht auch die rein wirtschaftlichen Missionen interessant. Durch eine Möglichkeit der Regelung der Spielgeschwindigkeit lässt sich der Stress in manchen Situationen aber etwas reduzieren und man behält immer einen Überblick. Sicher beinhaltet das Spiel noch viel mehr nette Features, auf die ich hier, im Hinblick auf die Seitenzahl, aber nicht im Einzelnen eingehen kann.
===== Kampagnen =====
Ziel der Kampagne ist es die englische Insel von vier, vom Charakter und ihren Handlungen, sehr unterschiedlichen Gegner zu befreien. Für dieses Ziel hat man 21 Missionen erfolgreich zu absolvieren, wobei die Mehrzahl auf Verteidigung ausgelegt sind und die wenigen Angriffsmissionen zu den eher anspruchsvollen gehören. Zwischen den einzelnen Szenarien wird man mit gut animierten Filmsequenzen sehr gut unterhalten. Auch während des Spieles melden sich ab und an die gegnerischen Personen und reagieren auf die Handlungen des Spielers. Meiner Meinung nach ist die Kampagne etwas kurz geraten aber dafür steigt der Schwierigkeitsgrad kontinuierlich an und jede Mission hat neue Herausforderungen zu bieten. Sicher wird auch bald eine CD mit Zusatzmissionen im Handel erhältlich sein.
In der rein wirtschaftlichen Kampagne gilt es meist bis zu einem bestimmten Zeitpunkt eine bestimmte Anzahl von Gütern zu produzieren und wirkte auf mich eher nicht so spannend. Aus diesem Grund bin ich hier auch nie sehr weit gekommen und kann leider nicht viel mehr dazu schreiben.
===== Grafik & Sound =====
Stronghold ist nicht ganz Grundlos ein kleiner Ressourcenfresser, da sich die liebevoll programmierte Umwelt nicht nur durch realistische Größenverhältnisse zwischen Gebäuden und Personen auszeichnet, sondern auch viele nette Details aufweißt. Eine Auflösung von 800x600 liefert mit entsprechender Grafikhardware ansprechende Lichteffekte und flüssige Bewegungen.
Der Sound des Spieles verdient ein besonderes Lob, da man nicht nur ortsabhängige Geräusche zuhören bekommt, sondern auf alle möglichen Missstände und eventuelle Mängel durch seinen virtuellen Hofmeister hingewiesen wird und er auch Kommentare zu Statistiken gibt. Zu der Überschrift dieses Berichts bin ich durch meinen Lieblingssatz [bevor Soldaten Teerfelder in Brand setzten] aus Stronghold gekommen.
===== Fazit =====
Es würde mich sehr wundern, falls Stronghold nicht ein kleiner Verkaufsrenner wird, da Liebhaber von Echtzeitstrategie hier einen neuen Spielgrund finden werden, wenn auch etwas mehr auf der Basis von gut geplanten Belagerungen. Der wirtschaftliche Entwicklungsbaum kommt aber dabei nicht zu kurz, sondern würde gegenüber herkömmlichen Spielen noch erweitert, wobei es leider keine Möglichkeit gibt irgendwelche Truppen zu verbessern. Grafisch überzeugt Stronghold sofort und auch während langen Netzwerkabenden wird sie nicht langweilig, dafür kann man schon mal ca. 90 DM investieren.
Alles in Allem würde ich Stronghold als eine echte Innovation im Strategieregal bezeichnen und wünsche schon mal allen eine nette Zeit vor dem Bildschirm.
Grüße Sofa
Wie der Name „Stronghold“ schon erahnen lässt geht es primär darum seine Festung zu verteidigen, noch sicherer und größer zu machen oder des Gegners Selbige zu erstürmen und sich etwas genauer mit dem Burgherren über die Besitzansprüche zu unterhalten. Genau auf diesem Gebiet bietet das Spiel einfach eine so breite Palette an Verteidigungsmaßnahmen wie bisher noch kein anderes, wobei die Schöpfer auch sehr viel Energie in einen komplexen Wirtschaftskreislauf und netten kleinen Animationen und Details gesteckt haben. Aber alles der Reihe nach…
===== Installation & technische Anforderungen =====
Als Vorraussetzung für dies Spiel gibt Take2 einen Intel- oder AMD-Prozessor mit mindestens 300 MHz und 64 MB Arbeitsspeicher an, empfiehlt aber mehr als 500 Takte und einen doppelt so großen Speicher und eine Grafikkarte mit 3D Unterstützung. Nach meiner Erfahrung sollte dies auch vollkommen reichen, allerdings bringt eine epische Schlacht mit sehr vielen Truppen auch einen Rechner mit 1GHz und massig Speicher ganz schön ins Schwitzen und kann zu kleinen „Rücklern“ führen. Hat man zu dem noch ca. 700 MB auf seiner Festplatte frei sollte der sehr einfach bedienbaren und zügigen Installation nichts mehr im Weg stehen und man kann sich entweder noch etwas mit den „Readme-Dateien“ beschäftigen oder einfach loslegen.
===== Menü & Optionen =====
Hier steht man vor der Wahl zwischen einer strategischen und einer Wirtschaftlichen Kampange, einem freien Spiel oder der Möglichkeit sich über ein Netzwerk oder das Internet mit Freunden zu belagern. Für Anfänger empfiehlt sich allerdings zunächst etwas mit dem Tutoral zu beschäftigen um sich etwas in die, zwar binnen weniger Minuten beherrschbare, Steuerung einzufuchsen aber vor allem die wirtschaftlichen und sozialen Elemente von Stronghold zu verstehen. Anfänglich wird auch die Einstellbarkeit der Schwierigkeit in vier Stufen den einen oder anderen Kriegsherren etwas aufatmen lassen, da sich mit einer Herabsetzung der Stufe nicht nur die Anzahl der gegnerischen Truppen reduziert, sondern auch ihre „Intelligenz“.
Im Punkto Rechenleistungsanpassung bleiben dem Benutzer leider etwas wenig Möglichkeiten an der Detailstufe oder der Auflösung zu hantieren aber dafür überzeugt der Mehrspielermodus mit einfacher Handhabung und Stabilität in „Age Of Kings“ ähnlichem Stil. Der mitgelieferte Mapeditor ist dagegen, wie so oft, etwas gewöhnungsbedürftig und erfordert sehr viel Zeit bis zum ersten Testspiel aber sein wohl gravierendster Nachteil liegt wohl darin, dass man sich vor dem Erstellen einer Karten entscheiden muss ob man diese ausschließlich als Einzelmission oder für ein Mehrspielergemetzel verwenden möchte.
===== Zum Spiel =====
Wem „Mauer ziehen - Turm dran – Armee dahinter und abwarten“ schon immer etwas wenig war, der wird sich jetzt so richtig austoben können und wird höchstens von Materialmangel in seiner Kreativität gebremst. Hier stehen zu Beispiel vom ordinären Holzaun bis hin zur fast unüberwindbaren, meterdicken Steinmauer mit gigantischen Toren und Zugbrücke auch noch viele kleine aber wirkungsvolle Gemeinheiten, wie leicht entzündliche Teerfelder oder getarnte Fallgruben, zur Verfügung und machen dem Gegner das Leben schwer. Sehr viel Wert haben die Programmierer auch auf die Logik des Spieles gelegt, da beispielsweise Bogenschützen hinter dicken Zinnen viel besser geschützt sind als auf offenem Gelände aber bei einer eingeschossen Treppe, die sich nur in Zeiten des Friedens reparieren ließe, einfach nicht mehr von ihrer Mauer kommen. Aber auch der Angreifer hat so seine Mittel und Wege seinem Traumberuf als Burgherr etwas näher zu kommen – Katapulte, Tunnelgräber, Pioniere mit Leitern oder Rammböcke sind nur eine kleine Auswahl von technischen Gerätschaften, die das Spiel bietet. Ergänzt wird die Vielfalt noch durch die unterschiedlichsten Truppentypen mit speziellen Vor- und Nachteilen. Dies Alles bietet undenkbar viele strategische Varianten um seine Burg zu schützen oder sich eine unter den Nagel zu reißen, wenn man sich nicht auch noch um sein Volk und die Rohstoffe kümmern müsste…
Der Aufbau einer gut funktionierenden Wirtschaft ähnelt bei Stronghold sehr dem anderer Spiele, wobei hier eigentlich nichts fehlt um einen feudalen Hofstaat zu simulieren. Allerdings haben z.B. Jäger, Bauern, Müllern, Bierbrauern, Waffenschmiede, Priester und Eisenschmelzer ein dringendes Verlangen nach Nahrung und einem angenehmen Leben, was zu Folge haben kann, dass auf Grund einer Hungersnot oder bestialisch hohen Steuern ohne Gegenleistung sich Bewohner einfach entscheiden die Burg zu verlassen. In der „Innenpolitik“ liegt eine weiter Herausforderung des Spieles, da man durch Essensrationskürzungen beispielsweise einen Engpass im Nahrungssektor kurzfristig ausgleichen kann aber dem Volk dafür öffentlich Einrichtungen oder kleine Almosen bieten muss. Geld lässt sich aber, abgesehen vom Handel, nur aus den Steuern beziehen und eine große Armee verschlingt Unsummen, da bleibt einem als Burgherr ja nichts anderes übrig als die Moral und Solidarität der Bürger mit Foltergerätschaften, kleinen Denkmälern oder Kneipen zu stärken. Das übermäßige Präsenz von Vergnügungsstätten die Religiösität der Untertanen auf natürliche Weise senkt ist wahrscheinlich gut nachzuvollziehen aber wenigstens lassen sich all diese Werte gut in Übersichten ablesen.
Hier lässt sich schon die Komplexität von Stronghold erkennen und macht auch die rein wirtschaftlichen Missionen interessant. Durch eine Möglichkeit der Regelung der Spielgeschwindigkeit lässt sich der Stress in manchen Situationen aber etwas reduzieren und man behält immer einen Überblick. Sicher beinhaltet das Spiel noch viel mehr nette Features, auf die ich hier, im Hinblick auf die Seitenzahl, aber nicht im Einzelnen eingehen kann.
===== Kampagnen =====
Ziel der Kampagne ist es die englische Insel von vier, vom Charakter und ihren Handlungen, sehr unterschiedlichen Gegner zu befreien. Für dieses Ziel hat man 21 Missionen erfolgreich zu absolvieren, wobei die Mehrzahl auf Verteidigung ausgelegt sind und die wenigen Angriffsmissionen zu den eher anspruchsvollen gehören. Zwischen den einzelnen Szenarien wird man mit gut animierten Filmsequenzen sehr gut unterhalten. Auch während des Spieles melden sich ab und an die gegnerischen Personen und reagieren auf die Handlungen des Spielers. Meiner Meinung nach ist die Kampagne etwas kurz geraten aber dafür steigt der Schwierigkeitsgrad kontinuierlich an und jede Mission hat neue Herausforderungen zu bieten. Sicher wird auch bald eine CD mit Zusatzmissionen im Handel erhältlich sein.
In der rein wirtschaftlichen Kampagne gilt es meist bis zu einem bestimmten Zeitpunkt eine bestimmte Anzahl von Gütern zu produzieren und wirkte auf mich eher nicht so spannend. Aus diesem Grund bin ich hier auch nie sehr weit gekommen und kann leider nicht viel mehr dazu schreiben.
===== Grafik & Sound =====
Stronghold ist nicht ganz Grundlos ein kleiner Ressourcenfresser, da sich die liebevoll programmierte Umwelt nicht nur durch realistische Größenverhältnisse zwischen Gebäuden und Personen auszeichnet, sondern auch viele nette Details aufweißt. Eine Auflösung von 800x600 liefert mit entsprechender Grafikhardware ansprechende Lichteffekte und flüssige Bewegungen.
Der Sound des Spieles verdient ein besonderes Lob, da man nicht nur ortsabhängige Geräusche zuhören bekommt, sondern auf alle möglichen Missstände und eventuelle Mängel durch seinen virtuellen Hofmeister hingewiesen wird und er auch Kommentare zu Statistiken gibt. Zu der Überschrift dieses Berichts bin ich durch meinen Lieblingssatz [bevor Soldaten Teerfelder in Brand setzten] aus Stronghold gekommen.
===== Fazit =====
Es würde mich sehr wundern, falls Stronghold nicht ein kleiner Verkaufsrenner wird, da Liebhaber von Echtzeitstrategie hier einen neuen Spielgrund finden werden, wenn auch etwas mehr auf der Basis von gut geplanten Belagerungen. Der wirtschaftliche Entwicklungsbaum kommt aber dabei nicht zu kurz, sondern würde gegenüber herkömmlichen Spielen noch erweitert, wobei es leider keine Möglichkeit gibt irgendwelche Truppen zu verbessern. Grafisch überzeugt Stronghold sofort und auch während langen Netzwerkabenden wird sie nicht langweilig, dafür kann man schon mal ca. 90 DM investieren.
Alles in Allem würde ich Stronghold als eine echte Innovation im Strategieregal bezeichnen und wünsche schon mal allen eine nette Zeit vor dem Bildschirm.
Grüße Sofa
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