Fahrenheit (Adventure PC Spiel) Testbericht


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Erfahrungsbericht von Streetstar
Heute schon die Welt gerettet?
Pro:
Suuuuper Story, guter Spannungsbogen
Kontra:
Automatische Kameraführung nicht immer optimal
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Yopi-Gemeinde. Heute berichte ich euch von einem Produkt, dass mich die letzten 2 Tage in jeder freien Minute gefesselt hat. Nach langer Zeit und reiflicher Überlegung habe ich mir mal wieder ein Spiel für meine Playstation 2 gekauft: FAHRENHEIT. Warum es mich so gefesselt hat, obwohl ich kein Video-Spiele-Junkie bin, das lest ihr jetzt!
Was ist FAHRENHEIT?
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Zunächst einmal ist "Fahrenheit" wie schon gesagt ein Video-Spiel. Genauer gesagt handelt es sich um ein 3D-Action-Adventure, bei dem verschiedene Rätsel gelöst werden müssen, um der Aufklärung der Geschichte um Lukas Kane näher zu kommen.
Bei der Umsetzung gehen die Hersteller allerdings ganz neue und innovative Wege: Bei Fahrenheit müssen nicht wie bei klassischen Adventures nur Gegenstände gefunden und neu kombiniert werden oder langweilige Geduldsaufgaben gelöst werden, sondern Fahrenheit setzt größtenteils auf Intuition und Reaktion: Reaktion, weil viele Szenen das schneller drücken bestimmter Tasten erfordern, und Intuition, weil häufig innerhalb weniger Sekunden Entscheidungen getroffen werden müssen, die den gesamten Verlauf des Spiels beeinflussen können.
Die Story:
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Zunächst schlüpft ihr in die Rolle von Lucas Kane, einem der 4 Hauptpersonen von "Fahrenheit". In einem New Yorker Diner hat Lucas Kane gerade einen unbekannten Mann auf der Herrentoilette ermordet. Obwohl er zweifellos der Mörder ist, hat er die Tat nicht willentlich begangen: Kane wurde quasi ferngesteuert. Er erinnert sich die Vision eines Beschwörungsrituals, eines unbekannten Mannes, und eines kleinen Mädchens. Außerdem hat er sich seltsame Abbildungen von einer doppelköpfigen Schlange in seine Unterarme eingeritzt. Doch wie passt das zusammen?
Euere erste Aufgabe ist es, Kane aus dem Lokal herauszubringen. Dafür müsst ihr jedoch unauffällig an einem Polizisten vorbei, der sich auch im Lokal aufhält und sich gerade aufmacht, seine volle Blase zu entleeren. Nachdem ihr einige Vorkehrungen getroffen habt, schafft ihr es natürlich, Kane unerkannt aus dem Lokal herauszubringen. Doch damit fängt die Suche nach der Wahrheit an: Kane will die Hintergründe seiner Tat durchleuchten, um so seine Unschuld beweisen zu können. Was ist in dem Lokal mit ihm geschehen? Ist er verrückt geworden, oder wurde er tatsächlich von einer fremden Macht kontrolliert?
Während seiner Nachforschungen wird er immer wieder von Visionen heimgesucht, die teilweise lebensbedrohliche Ausmaße für ihn annehmen. Gleichzeitig sind ihm zwei Cops der New Yorker Polizei, Carla Valenti und Tyler Miles, dicht auf den Fersen und machen es ihm immer schwerer, seine Nachforschungen ungehindert anzustellen.
Trotzdem dringt Kane immer tiefer in ein Geheimnis vor, dass die Stützfeiler seiner Welt erschüttert. Er findet sich inmitten eines Widerstreits mächtiger Gruppen wieder, die mit Hilfe des ihm erschienenen Mädchens die Weltherrschaft übernehmen wollen. Ob er dies verhindern kann, liegt ganz an euch! Ihr bestimmt die Geschichte von Lucas Kane!
Die Charaktere:
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LUKAS KANE: Mitarbeiter einer Informatik-Abteilung in einer Bank, der ohne seinen Willen zum Mörder geworden ist.
MARKUS KANE: Priester und Bruder von Lukas. Er gibt Lukas immer wieder Beistand und Rat.
CARLA VALENTI: Kommissarin von der New Yorker Kripo. Sie ermittelt im Mordfall von Lukas Kane und erweist sich dabei als eine weitsichtige und intelligente Frau, die bereit ist, ihre Meinung von einem psychopatischen Mörder nochmals zu ändern.
TYLER MILES: Beamter bei der New Yorker Kripo. Er ermittelt zusammen mit Carla im Mordfall Lukas Kane, ist jedoch eher oberflächlich und will den Fall schnell abschließen.
Steuerung:
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Ihr steuert abwechselnd einen der 4 oben genannten Charaktere: Lukas Kane, Markus Kane, Carla Valenti oder Tyler Miles. Gesteuert wird der jeweils aktive Charakter mit dem linken Analog-Stick des Controllers.
Im Verlauf der Geschicht können zudem noch manche Gegenstände benutzt werden. Dazu muss mit dem rechten Analog-Stick eine vorgegebene Bewegung ausführen. Immer, wenn ein Gegenstand benutzt werden kann oder eine bestimmte Handlung durchgeführt werden kann, wird ein kleines Symbol eingeblendet, das die dazu notwendige Bewegung darstellt. Ab und zu ist eine solche Bewegung unter Zeitdruck erforderlich. Dann wird neben der notwendigen Bewegung noch ein Zeitbalken eingeblendet, der die verbleibende Zeit anzeigt. Auf diese Art und Weise werden übrigens auch Gespräche geführt.
Diese Art der Steuerung ist zunächst etwas ungewohnt, aber stellt sich nach und nach als sehr praktisch dar, da hierdurch eine relativ schnelle und intuitive Steuerung ermöglicht wird. Einziger Nachteil ist, dass die notwendigen Bewegungen relativ exakt ausgeführt werden müssen. Besonders unter Zeitdruck führen unsaubere Bewegungen sonst häufig zum Ausbleiben der gewollten Handlung.
Übrigens: viele Handlungen haben Auswirkungen auf die mentale Verfassung der Personen. Durch eine „falsche“ Handlung kann der Zustand schnell von „ausgeglichen“ auf „depressiv“ fallen. Sinkt die Verfassung zu weit ab drohen der betroffenen Person folgenreiche Schwierigkeiten.
Grafik:
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Die Grafik von Fahrenheit entspricht dem üblichen Level von PS2-Spielen: Die 3D-Figuren besitzen leider die für die Playstation 2 übliche kantige Form, aber insgesamt ist die Grafik gelungen und zaubert eine dichte und teilweise sehr düstere Atmosphäre.
Die Grafik im Spiel ist dabei generell nicht besonders farbenfroh gestaltet. Alle Außenszenen spielen an verschneiten Orten, und die meisten Gebäude sind sehr spartanisch und düster eingerichtet. Das ein oder andere Mal hätte ich mir eine etwas fröhlichere Umgebung gewünscht, auch um einen kurzen Moment zum „Verschnaufen“ in einer teilweise wirklich apokalyptisch gezeichneten Welt zu erhalten. Aber insgesamt trägt vielleicht gerade das weitgehende Fehlen solcher „Auszeiten“ zu der dichten Stimmung im Spiel bei.
Sound:
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Das Spiel wird von einer stimmungsvollen, meist rockigen Musik untermalt. Zudem gibt es noch ein paar Standard-Musiktitel, welche bei bestimmten Charakteren immer wieder eingespielt werden. Diese Titel wirken leide alle recht melancholisch, passen jedoch durchaus zu der gesamten Atmosphäre. Insgesamt ist der Soundtrack gut auf das Spiel abgestimmt und untermalt die jeweilige Stimmung.
Preis:
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Ich habe für das Spiel (PS2-Version) 44,00 € bei Saturn bezahlt. Die Versionen für den PC und die X-Box kosten ebenfalls 44,00 €. Obwohl ich das für einen stolzen Preis halt liegt er doch im Rahmen des Üblichen für ein neues Spiel. Daher kann man über den Preis eigentlich nichts sagen, außer, dass Video-Spiele im Allgemeinen sehr teuer sind!
Spieldauer:
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Leider dauerte es nur ca. 10 Stunden, bis ich das gesamte Spiel durchgespielt hatte. Dies mag man nun als einen Nachteil ansehen, und ich muss zugeben, ich hätte auch gerne noch etwas länger gespielt. Aber ich würde die Spieldauer schon fast eher als eine Stärke des Spiels ansehen. Die Handlung wird nicht (wie bei vielen anderen Spielen) unnötig und künstlich in die Länge gezogen, sondern besitzt einen durchgehenden Spannungsbogen, der niemals abflacht. Sicherlich wäre es durch unsinnige Aufgaben ein Leichtes gewesen, das Spiel auf eine Längere Spielzeit aufzublähen. Doch ich bin froh, dass die Hersteller das nicht gemacht haben. Innerhalb der gesamten Spielzeit ist es mir dadurch nämlich niemals langweilig geworden.
Sonstiges:
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Während des Spielens ist das Spiel bei mir tatsächlich einmal abgestürzt! Ich wusste bisher gar nicht, dass sich Spiele auf der PS2 überhaupt „aufhängen“ können, aber „Fahrenheit“ hat es gemacht. Ärgerlich war, dass es genau nach einer längeren Action-Sequenz passierte, so dass ich diese nochmals spielen musste. Danach ist der Fehler aber nicht mehr erneut aufgetaucht.
Positiv ist noch anzumerken, dass das Spiel eine Autosave-Funktion besitzt. In regelmäßigen Abständen und vor schwierigen Sequenzen wird das Spiel dadurch automatisch gespeichert. Stirbt man dann in einer Szene, kann man bequem ab dem letzten Save-Punkt weiter spielen! Dadurch gibt es bei dem Spiel keine Sackgassen!
Bonus-Material:
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Das Spiel beinhaltet einiges an „Bonus-Material“. So sind zum Beispiel alle Musiktitel vom Hauptmenü aus einzeln Abspielbar. Außerdem gibt es eine Art „Making-off“, sowie viele Bilde von Charakter-Studien oder den Räumlichkeiten. Um diese Extras nutzen zu können muss man jedoch erst im Spiel Bonus-Punkte sammeln. Dazu sind im Spiel Symbole versteckt, die man während des Spielens einsammeln und später einlösen kann. Guckt euch übrigens den Abspann komplett an, am Ende des Abspanns erhält man nämlich 200 Bonus-Punkte auf einen Schlag!
Fazit:
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Mich hat das Spiel komplett überzeugt. Die Innovative Idee, ein 3D-Action-Adventure auf Intuition und Reaktion aufzubauen ist interessant und macht Spaß. Außerdem besitzt das Spiel eine sehr dichte und niemals langweilige Story, die mich wirklich gefesselt hat. Einzig die automatische Kameraführung macht einem manchmal das Leben durch unglückliche Perspektiven schwer, aber auch damit lernt man schnell umzugehen.
Schade ist die kurze Spieldauer, die ich aber ja wie bereits erläutert eher als Vorteil werte!
Außerdem könnte man das Spiel ja auch mehrmals durchspielen, da es neben 3 Schwierigkeitsstufen auch mehrere alternative Enden besitzt. Ich kenne bereits 2 Enden, wobei mir das eine weit besser gefallen hat als das andere.
Viel Spaß beim selber Spielen!
Für Yopi von Streetstar.
31 Bewertungen, 14 Kommentare
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23.09.2006, 17:57 Uhr von BrustAngel
Bewertung: sehr hilfreichWas sehr hilfreich!
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17.10.2005, 23:59 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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13.10.2005, 17:09 Uhr von marina71
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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12.10.2005, 13:40 Uhr von Lotosblüte
Bewertung: sehr hilfreichSuper Bericht. <br/>lg
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09.10.2005, 18:49 Uhr von Mamafabian
Bewertung: sehr hilfreichein verdientes sh von mir, lg TIna
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07.10.2005, 12:54 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichtoller bericht.lg
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06.10.2005, 15:07 Uhr von Annna13
Bewertung: sehr hilfreichEcht guter sh Bericht. LG
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04.10.2005, 22:43 Uhr von mirtelo
Bewertung: sehr hilfreichDas ist ein ganzer Bericht am Stück ;-) Sehr gut!
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04.10.2005, 18:02 Uhr von Chrillemaus
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht. S.h. LG Martina
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04.10.2005, 16:59 Uhr von trampastheo
Bewertung: sehr hilfreichIch mag Strategie- und Sportspiele, aber Action Adventure weniger. Trotzdem sehr interessant zu lesen. Bye, Theo
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04.10.2005, 16:57 Uhr von eswareinmal
Bewertung: sehr hilfreich~Staun~ Ich bin kein Gamer, ist schon lange her, da hat mal der C64 geglüht. Dein Bericht ist interessant, vielleicht juckt es ja mal wieder in den Fingern, zumal hier intuitive Handlungen gewünscht sind, was mich ja schon reizen würde. _lg
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04.10.2005, 09:03 Uhr von gitty_goes_shopping
Bewertung: sehr hilfreichTappe zwar yopi-mässig seit 2 Tagen durch ein dunkles Labyrinth, freue mich aber über jeden gefunden guten Bericht ;-))), Brigitte
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04.10.2005, 08:18 Uhr von Flute
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich. lg.Dunja
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04.10.2005, 03:05 Uhr von follio
Bewertung: sehr hilfreichToller Bericht! Bin schon auf deine folgenden Gespannt! Lg Follio
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