Grand Theft Auto: San Andreas (PS2 Spiel) Testbericht




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Summe aller Bewertungen
- Grafik:
- Sound:
- Bedienung:
- Wird langweilig:
- Suchtfaktor:
- Spielanleitung:
Erfahrungsbericht von Imperato
GTA - San Andreas: CJ and the Grove Street Gang
Pro:
Einzigartiges umwerfendes Gameplay, Gesamtkunstwerk
Kontra:
Grafisch halt stark durch PS2 limitiert, schlechte Minimap
Empfehlung:
Ja
Hallo, nach einer recht langen Pause melde ich mich mit einem riesigen Bericht zu einer wahren Spieleperle zurück:
‹‹‹••››› Einleitung ‹‹‹••›››
Grand Theft Auto: San Andreas. Eigentlich sollte man über dieses Spiel gar nichts mehr berichten, ist es doch in aller Munde und auch jetzt schon wieder nominiert für sämtliche Preise, die man sich nur vorstellen kann. Das Spielprinzip, dass Rockstar mit Grand Theft Auto: San Andreas vorstellt ist wohl daher auch schon den meisten Zockern wohlbekannt. Grand Theft Auto: San Andreas schließt mit der Spielidee fast nahtlos an Vice City an, wenngleich Rockstar diesmal ein kleine Welt geschaffen hat. Grand Theft Auto: San Andreas ist sicherlich ein Spiel, an dem niemand ernsthaft vorbeikommt. Die überdimensionale Größe des Spiels bringt Vor- und Nachteile mit sich, worauf ich in der Rubrik Gameplay näher eingehen werde.
Ganz klar steht jedoch schon etwas zu Beginn meines Reviews fest. Bei Grand Theft Auto: San Andreas handelt es sich definitiv NICHT um ein Einsteigerspiel. Wehe dem Anfänger, der denkt, er könne sich eine PS2 kaufen und Grand Theft Auto: San Andreas dazu. Der wird frustriert und gedemütigt Stunde um Stunde verzweifeln. Denn zu umfangreich, zu überdimensional ist das Spielgeschehen. Dennoch: Der erfahrene GTA-Fan findet in Grand Theft Auto: San Andreas sicherlich die bisherige Krönung dieser eigenwilligen Art des Spiels. Wer schon mehrere GTAs gezockt hat ist sich bewusst, dass Rockstar mit Grand Theft Auto: San Andreas die Krönung der bisher veröffentlichten Spiele gefunden hat, und freut sich schon während des Spiels auf die E3 in der Hoffnung die Fortsetzung der GTA-Reihe angekündigt zu bekommen.
‹‹‹••››› Unglaublich geniales Gameplay! ‹‹‹••›››
Grand Theft Auto: San Andreas besticht durch ein sagenhaftes, schon fast unglaubliches Gameplay. Die Story: CJ, der Protagonist des Spiels ist ein junger Farbiger, der in den Gettos der Stadt Los Santos aufgewachsen ist, kehr zurück nach Los Santos und findet seine Gang in Auflösung begriffen. Misstrauen und Drogen haben den Zusammenhalt seiner Gang (Die Grove Street Homies) zerstört. Ja sogar sein eigener Bruder traut CJ (Carl Johnson) nicht mehr. Andere Banden dealen mit Drogen (Crack) und versuchen die jungen Kerle aus der Grove Street in die Abhängigkeit zu treiben. Der Tod der Mutter, das Misstrauen und die Tatsache, dass nicht einmal der Bruder von CJ noch an ihn glaubt, würden CJ eigentlich veranlassen, die Stadt gleich wieder zu verlassen. Aber das geht nicht. Denn Korruption ist an der Tagesordnung in Los Santos. Auch die Polizisten, namentlich ein gewisser Tenpenny machen CJ unmissverständlich klar, dass er die Stadt nicht zu verlassen hat. Sie kennen das Potential, dass in CJ steckt. Sie wissen genau, dass er kalt, unbarmherzig und geschickt ist. Die Polizisten wollen CJ benutzen, um die Strukturen der Gangster – oder sollte ich Gangsta schreiben – weiter zu zerschlagen um selbst mehr Profit aus dem Hass auf der Straße ziehen zu können.
Verschiedene Charaktere können – und das war schon in Vice City so – eine Art Gangsterboss werden, und vergeben Aufträge an CJ. Diese Missionen gilt es der Reihe nach abzuarbeiten. Erst wenn man für den einen Auftraggeber alle Missionen erledigt hat, werden weitere Auftraggeber frei geschaltet. Auch das war schon in Vice City so. Was ist also neu an dem diesmal aufgefahrenen Spielprinzip in Grand Theft Auto: San Andreas?
Diese Frage ist verdammt schwierig zu beantworten. Denn es gibt so unglaublich viele Neuigkeiten in Grand Theft Auto: San Andreas, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Die wesentliche Neuerung in Grand Theft Auto: San Andreas ist sicherlich, dass man erstmals nicht in einer Stadt gebunden ist, sondern, dass man diesmal in einem Bundesstaat agiert. Es gibt in dem Bundesstaat „San Andreas“ insgesamt drei große Städte: Los Santos, San Fierro und Las Venturas. Diese Städte sind amerikanischen Großstädten nachempfunden. Es handelt sich dabei um Los Angeles (Los Santos), San Francisco (San Fierro) und Las Vegas (Las Venturas). Die Städte sind meist von Flüssen oder Meerengen von einander getrennt. Zwischen den Städten findet der Spieler aber noch zahlreiche kleine Ortschaften, Städtchen und einsame Plätze. Verbunden sind die Städte durch Straßen und Brücken. Aufgrund der Größe der virtuellen Welt sind weitere Neuerungen schon vorprogrammiert: Man kann die Städte nämlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Es steht sowohl ein Eisenbahnnetz zur Verfügung, aber auch ein Flugverbindung zwischen den Städten.
Das ist also die wesentlichste Neuerung in Grand Theft Auto: San Andreas. Aber es gibt wie bereits gesagt unglaublich viele weitere Neuerungen. Die für mich interessantesten, will ich hier kurz aufführen:
1) CJ entwickelt mehr Persönlichkeit:
Ja. Erstmals erscheint der Protagonist des Spiels in menschlicheren Zügen. Denn er wird fett, wenn er zuviel isst und keinen Sport treibt. Richtig gelesen. CJ kann in verschiedene Restaurants gehen und Pizza futtern oder sich einen dicken Burger reinpfeifen. Klar, dass er sich da bald ein paar Speckröllchen anfuttert. Also ab ins Fitnessstudio und ran an die Hanteln oder auf Laufband. Und das hat auch einen tollen Nebeneffekt. Denn neben der besseren Figur steigt auch CJ´s Kraft und das macht seine Schläge wesentlich effektiver. Außerdem kann man in den Studios auch neue Angriffstechniken von Profisportlern erlernen. Aber ein weiterer Nebeneffekt ist dabei auch nicht zu verachten. Denn CJ kann das erste Mal richtige Freundinnen haben. Die erste Schönheit heißt Denise, die sich in CJ verliebt, nachdem er sie aus einem brennenden Haus gerettet hat. Aber wie im echten Leben legt die Dame Wert auf Aufmerksamkeiten. So will sie neben einem sportlichen und gut gekleideten auch einen spendablen Liebhaber. Also gilt es Denise und ihre Mitstreiterinnen beizeiten auf einen Drink oder zum Tanz einzuladen. Auch freuen sich die Mädels über Geschenke, wie Blumensträuße und man glaubt es kaum „Dildos“. Dann jedoch können die Mädels nicht widerstehen und geben sich CJ auch mal ganz hin. Mit zu der Persönlichkeitsentwicklung zähle ich ferner die Tatsache, dass CJ in Grand Theft Auto: San Andreas auch nach Fähigkeiten bewertet wird. So gibt es neben einem Fahrer-Skill, eine Motorrad Skill und auch die Handhabung der Waffen ändert sich mit dem erfolgreichen Einsatz selbiger. Die Skill - Bewertung ist deshalb wichtig, da – um ein Beispiel zu nennen – bei einer erhöhten Motorrad Skill, das Risiko sinkt einen harten Abgang zu machen. Erwähnt habe ich bereits die Kleidung als Merkmal der Personalisierung. CJ kann sich verschiedenste Klamotten kaufen (Gangfarben) sich aber auch über 200 verschiedene Tattoos „unter die Haut“ bringen. Daneben stehen auch die coolsten Frisuren und Gimmicks zur Verfügung. Insgesamt erreicht die „neue Art“ Protagonist einen höheren Identifizierungs-Faktor, der einen wesentlichen Teil des Gameplays ausmacht. Man fühlt sich noch mehr in das Spielgeschehen hineingezogen, als in den Vorgängern von Grand Theft Auto: San Andreas. Der Aufwand allerdings schluckt auch viel Zeit. Aber davon benötigt man bei GTA-Spielen ohnehin eine Menge.
2) Die Umgebung wirkt realistischer
Grand Theft Auto: San Andreas zeichnet sich neben der beeindruckenden Größe auch durch eine extrem liebevoll gestaltete Spielumgebung aus. Während Vice-City schon groß war, werden in Grand Theft Auto: San Andreas sämtliche bisher da gewesene Dimensionen gesprengt. Um das ganze wesentlich realitätsnaher zu machen, hat diesmal Rockstar noch eins draufgelegt. Denn es gibt endlich eine Dimension mehr. Vice City war flach. Diesmal gibt es Berge, Hügel, Anhöhen und Straßen die sich zwischen und über diese Naturgegebenheiten schlängeln. Durch dieses Hinzutreten der Höhe, kommt einen die Stadt nicht mehr so programmiert vor wie noch in Vice City. Man hat wirklich den Eindruck in einer lebendigen Stadt zu agieren. Das Land um die Städte ist also geprägt von Natur, Bächen, Weihern, Bergen, Wäldern, Tälern… einfach unglaublich. In San Fierro beispielsweise gibt es einen riesigen Berg, den es auf schmalen Sträßchen zu erklimmen gilt. Gar nicht so einfach. Die Größe des Berges und der Wälder rundherum ist atemberaubend. Man fährt sicherlich 10 Minuten mit dem Cross-Motorrad, bis man am Gipfel angekommen ist. Wenn man nicht wirklich aufpasst, kann man aber auch verdammt tief stürzen. In den Wäldern kann man Tiere treffen. Auch das ist neu. Durch die realistische Landschaftsgestaltung hat man wirklich den Eindruck in einer eigenen Welt zu leben. Die Missionen führen einen auch immer zwangsweise wieder hinaus aufs Land, dass ebensolche Tücken hat, wie der Dschungel der Großstadt. Grand Theft Auto: San Andreas hat ein beeindruckendes Maß an Atmosphäre gewonnen. Durch die vielen kleinen „Hide-aways“, die Fabriken, die Truckerbuden und Tankstellen, Hütten im Wald, die Aussichtspunkte, die Kleinstädte fühlt man sich fast schon gar nicht mehr in einem Computerspiel, sondern in einer gut funktionierenden Welt in die man mit einem tollen Protagonisten eintauchen kann.
3. Unglaublich viele Fahrzeuge:
Hat man gedacht, dass es in Vice City schon viele Fahrzeuge gegeben hat, wird man in Grand Theft Auto: San Andreas nochmals überrascht. Denn es stehen so unglaublich viele Fortbewegungsmittel zur Verfügung, dass man den Überblick verlieren kann. Klar, dass es wieder extrem viele Autos gibt. Aber diesmal eben einfach noch mehr und noch realistischere Mobile. Neben Low-Ridern (die auch entsprechend funktionieren), gibt es wesentlich cooler gepixelte Autos als je zuvor in Grand Theft Auto: San Andreas. Neu hinzugekommen sind auch verschiedene Fahrräder, die es zu beherrschen gilt, mehr Motorräder, mehr Schiffe und Flugzeuge. Ja es gibt sogar eine Flugschule, in der man lernt die einzelnen Maschinen zu fliegen. Mit den abenteuerlichsten Kisten darf man sich in die Lüfte schwingen. Ein neues Feature ist auch, die Tatsache, dass man einige der Autos in Tuning-Werkstätten aufmotzen kann. Da kann man sowohl die Optik (gefällt den Frauen) als auch die Leistung der Kisten aufmöbeln. Klar, dass man dafür ein wenig Geld investieren muss, was mich schon zu der nächsten Neuerung bringt.
Insgesamt wurden bislang 77 verschiedene Autos gefunden. Fast alle haben verschiedene Fahreigenschaften und auch die Fahrgeräusche sind meist unterschiedlich programmiert. Klar gibt es wieder die sagenhaften „Schlampenschlepper“ Low-rider mit sagenhaften Ausmaßen und schunkeliger Federung. Mit dabei auch wieder ein Infernus, der Banshee und diverse andere schneidige Teile. Wer seine Autos tuned kann wahre Raketen herstellen. Denn neben einer Nitromethan-Einspritzung kann man auch andere Reifen aufziehen. Die Nitro-Einspritzung ist insbesondere bei einigen Rennen von Vorteil. Dann nämlich, wenn man nicht als letzter zu Beginn eines Rennens in die ersten Kurven gehen will. Man sollte sich von den „schlechten“ Computerfahrern und deren Crashs frühzeitig absetzen. Wer Straßenfahrzeuge auf schlammigen Strecken einsetzen will ist im Übrigen gut beraten, dem Fahrzeug Cross-Reifen aufzuziehen. Leider sind die entsprechenden Tuning-Shops in San Andreas dünn gesät.
Zu den Autos kommen noch angeblich 35 Vans, LKWs und sonstige Fahrzeuge. Tolle Gimmicks wie Abschleppwägen und Gabelstapler, die auch entsprechende Funktionen aufweisen sind mit dabei. Auf Autotransporter kann man geklaute Fahrzeuge aufladen und diese in Sicherheit bringen. Bei den soeben angesprochenen Gabelstaplern und Abschleppwägen lassen sich hydraulische Anbauteile, also beispielsweise der Abschlepphaken mit dem rechten Analogstick bewegen. Man kann also tatsächlich Autos abschleppen.
Spezialfahrzeuge soll es insgesamt 29 geben. Darunter fallen verschiedene Polizeieinsatzwägen, Rasenmäher, Mähdrescher und sogar insgesamt drei verschiedene Arten von Panzern. Bei den zweirädrigen Fortbewegungsmitteln konnte ich bislang nur 14 verschiedene Modelle zählen. Darunter fallen auch die verschiedenen Fahrräder, die einem auch helfen Fett zu verbrennen.
Von den insgesamt 24 Flugzeugen, die im Spiel zur Verfügung stehen bekommt man eigentlich am Anfang relativ wenig mit. Allerdings kann man fast alle davon auch selbst pilotieren, wenn man in der zweiten Hälfte des Spiels angelangt ist. 11 Schiffe runden den Reigen der Fahrzeuge sodann ab. Neu dabei ist übrigens auch ein Segelboot.
4. Zahlreiche Verdienstmöglichkeiten
In den einzelnen Mission ist diesmal in Grand Theft Auto: San Andreas nicht so viel Geld verdient wie in Vice City. Um den schnöden Mammon muss man sich auf andere Art und Weise kümmern. Eine kleine Starthilfe gibt es in den Startmissionen allerdings schon. Also was machen um Geld zu verdienen? Ab ins Wettbüro. Man kann auf Pferde wetten und wenn man lange genug auf die Außenseiter (meist Nr. 3 oder 5) setzt, kann man sich eine Menge Geld erspielen. Auch im Billard kann man es mit dem Computer aufnehmen. Auch hier lässt sich eine Stange Geld gewinnen. Wie wäre es noch ein bisschen verbotener? Klar geht das. Man kann auf Diebestour gehen. Ja! Man schnappt sich einen speziellen Van (gegenüber dem Gym in Los Santos) und fährt des nächtens durch die Wohngebiete. Heimlich schleicht man sich in die Häuser und erleichtert die armen Leute um Fernseher und dergleichen. Aber vorsichtig muss man dabei schon sein. Denn die Polizei versucht das natürlich zu verhindern. Schnell ist man geschnappt, wenn man nicht leise genug in die Häuser schleicht. Dann gibt es in Grand Theft Auto: San Andreas natürlich noch die klassischen Möglichkeiten an Geld zu kommen. Illegale Straßenrennen bringen eine Menge Geld. Aber einen noch witzigere Möglichkeit ist es, die Territorien der anderen Gangs unter die eigene Kontrolle zu bringen. Schwupp und noch mehr Geld wird in die Kasse gespült. Allerdings- und das sollte jedem klar sein- bedeutet das Krieg. Denn die anderen Gangs lassen sich natürlich nur ungern in die Suppe spucken. Und Bandenkriege sind ganz schön anstrengend. Klassische Möglichkeit gefällig m an Geld zu kommen? Auch kein Problem. Natürlich kann man auch in Grand Theft Auto: San Andreas wieder als Taxifahrer seine Brötchen verdienen. Allerdings ist das aufgrund der Größe der Stadt und aufgrund der unübersichtlichen Verkehrsführung am Anfang fast unmöglich. Neu sind übrigens Zuhältermissionen. Es gilt, die hübschen Frauen zu potentiellen Kunden zu chauffieren. Klappt das, bekommt meinen Teil des Dirnelohns. Aber auch ungewöhnliche Verdienstmöglichkeiten gibt es diesmal. So kann man sich als Feldarbeiter und Parkboy verdingen, oder aber als Zugführer seinen Nebenjob nachgehen. Die Fülle ist so groß, dass ich mir sicher bin, noch nicht einmal im Ansatz alle Möglichkeiten entdeckt zu haben. Hier noch mal die Auflistung der potentiellen Nebenverdienstmöglichkeiten:
-Häuser ausrauben (relativ aufwendig und schlecht bezahlt)
-Parkboy (bis zu 2000 $ pro Tag)
-Kurierdienst (bis zu 2000 $ und Autos)
-Trucker (8 Missionen zwischen 1000 und 10. 000 $ pro Mission, nach Abschluss 2. 000 pro Tag)
-Steinbrucharbeiten ( 7 Missionen á 1. 000 bis 10. 000 $ danach 2. 000 $ pro Tag)
-Zugmission (50. 000 $)
-Taximissionen
-Zuhältermissionen
Nur hier exemplarisch zu den Truckermissionen, um einen Eindruck zu vermitteln, wie nett diese gestaltet sind. Nach einer Mission, mit der alten Bekannten Catalina (mein Gott, die Süße kann fluchen), „Tanker Commander“, sind die Nebenmissionen frei geschaltet. Insgesamt gilt es 8 Missionen zu bestehen. Diese jedes Mal mit einem richtigen Truck. Also einer Zugmaschine und einem Kofferanhänger oder einem Tank-Anhänger. Die erste Mission lässt einen nur müde lächeln. Denn man muss mit dem Truck ohne Zeitlimit einfach von A nach B fahren. Dann wird es Schritt für Schritt schwieriger fast bis hin zur absoluten Unmöglichkeit. Die Strecken, die man mit dem unhandlichen Truck zurücklegen muss sind schwierig: Lange Wege gilt es zu meistern. Und entweder führen diese durch bergiges Hinterland in den San Fierro Badlands, oder durch die verwinkelten Straßen der Innenstädte. Aber damit noch nicht genug! Viel Spaß ist garantiert, wenn man mit illegaler Ware und einem Fahndungslevel 3 von der Truckerbude bis ans andere Ende der Stadt gelangen muss. Auch kein Spaß, wenn es sich um extrem zerbrechliche Ware handelt, und man bis an den nördlichsten Zipfel von San Fierro muss. Vorsichtig fahren und keine Schäden… sonst gibt es Geldabzug. Gerade San Fierro stellt für den Fahrer eines solchen Ungetüms eine echte Herausforderung dar. Klar, dass es auch Aufgaben gibt, in denen die Ware innerhalb eines gerade schaffbaren Zeitlimits von A nach B gebracht werden muss. Der Truck liegt nicht gerade wie eine Flunder auf der Straße, sondern neigt dazu sich aufzuschaukeln. Schnell ist dann mal der Trailer verloren, dessen erneutes Ankuppeln manchmal gar nicht so einfach ist. Wenn man den Trailer in einer „Zeitaufgabe“ verliert… kann man das Missionsziel meist gar nicht mehr schaffen.
5. Abwechslungsreichere Missionen
Der Abwechslungsreichtum der Missionen sucht in Grand Theft Auto: San Andreas seines gleichen. Die Missionsauswahl ist so unglaublich vielfältig, dass diesbezüglich garantiert keine Langeweile aufkommt. Ob man Militärdepots ausrauben muss, Tanklastzüge stielt, sich mit russischen Waffenschiebern anlegt oder Verfolgungsjagden überstehen muss. Die Vielfalt der Missionen ist echt klasse. Nur selten ähneln sich die Einsätze und so breit gefächert, wie nie zuvor in einem anderen GTA-Spiel. Grand Theft Auto: San Andreas setzt hier wirklich neue Maßstäbe. Auch die Zahl der potentiellen Auftraggeber ist wesentlich größer und die Anzahl der Side-Missionen, die jeweils eigenen Charme besitzen ist unglaublich gestiegen. Hinsichtlich der Vielfalt des Gebotenen wird es schwierig sein Grand Theft Auto: San Andreas noch zu toppen. Auch haben die Grand Theft Auto: San Andreas-Macher bei der Anzahl der Rennen noch mal im Vergleich zu Vice City draufgelegt. Immerhin gibt es satte 36 Rennmissionen, die neben Geld auch noch teilweise mit tollen Sonderpreisen locken. Nachteil bei den Rennmissionen ist, dass man diesmal für die meisten der packenden Rennen eine Fahrschullizenz benötigt. Dafür darf man sich nicht nur im Auto mit den anderen messen, sondern auch auf Motorrad, Bike, Hubschrauber, ja sogar einem Jet geht die wilde Hatz diesmal. Witzigstes Gimmick: Man kann sogar einen Triathlon bestreiten, wofür man aber auf jeden Fall vorher im Fitnessstudio ein wenig trainieren sollte, um nicht hinterher zu schwimmen.
6. Bandenkriege
Es gibt in Grand Theft Auto: San Andreas zahlreiche Banden, die sich sowohl um Gebiete streiten, als auch um die entsprechenden Einnahmequellen. Die Gebiete der Banden sind auf der Karte von Grand Theft Auto: San Andreas farblich unterschiedlich markiert und gekennzeichnet. Das Gebiet der Orange Grove Families ist dabei jeweils grün markiert. Es gibt in Grand Theft Auto: San Andreas eine Menge dieser Gangs. Einige der Gangs haben auch so genannte Untergruppen. Hier die einzelnen Gangs:
-Orange Grove Families, grüne Kleidung
-Front Yard Ballas, lila Kleidung
-Rollin High Ballas, auch lila
-Los Santos Vagos, gelbe Kleidung, eine der größten Gangs
-Varrios Los Aztecas, türkise Kleidung, Verbündete
-Temple Drive Families, unspezifische Kleidung, Verbündete
-Seville Blvd Families, unspezifische Kleidung, Verbündete aber unkontrollierbar
-Triaden, graue Kleidung, Feinde der Da Nang Boys
-San Fiero Rifa, türkises Stirnband, Kokainhandel
-Da Nang Boys, blau gelb gemustertes Hemd, extrem gewalttätig
-The Flats
Einige der Banden unterstützen sich gegenseitig was die Lage nicht unbedingt einfach macht. Denn wer sich mit den Gangs anlegt, legt sich gleichsam auch mit deren Freunden an. Wer das unbeachtet lässt kann schnell zwischen die Fronten geraten. Bandenkriege beginnen meistens mit der Ermordung einiger Bandenmitglieder. Sehr schwierig ist dieses Feature, weil man nie weiß, wie sich das ganze im Verlauf des Spiels auswirken wird. Speziell die asiatischen Gangs sind unglaublich gefährlich, da die Mitglieder sehr gewaltbereit sind und extrem schnell Waffen einsetzen. Von selbigen gibt es übrigens jede Menge. Die Waffen in Grand Theft Auto: San Andreas sind ziemlich abwechslungsreich und die MIR bekannten sind die folgenden:
-Faust, klar, die hat man immer
-Schlagring, macht die Schläge effizienter
-Baseball-Schläger, normalerweise reichen drei Schläge
-Pistole (mit und ohne Schalldämpfer, schwache Wirkung
-Ruger, kräftiges Schnellfeuergewehr, mit respektabler Reichweite
-TEC9, miserable Reichweite, aber nette Art Uzi
-Chrome Schrotgewehr, langsam und umständlich zu schießen, aber satte Kraft im Nahkampf
-Flammenwerfer, da sag ich nur „brutzel“
-Molotov-Cocktail, dito
-Scharfschützengewehr, eine Kugel reicht in der Regel
-Stubby Schrotflinte, es gilt das gleiche wie oben
-Colt Python, mit enormer Duchschlagskraft
-Granaten (einige mit Fernzünder)
-Rucksackbomben mit Fernzünder
-Mac10, auch ne Art Uzi, mit höherer Wirkung als die TEC9
-M4, mit gigantischer Reichweite und hammerharter Wirkung
-Katana Schwert, mit schneidender hoher Wirkung
-Laserscharfschützengewehr, punktgenaue extreme Wirkung
-Raketenwerfer, „BOOOOM“
-Kettensäge, eher fad
-SPAS12-Schrotflinte, starke Wirkung und schnelles Schießen
-MP 5, schnell, praktisch, tödlich
-Minigun, sicherlich die stärkste Waffe im Spiel
-Hammer, Schaufel, Schraubenzieher und Golfschläger
-Schlagstock, ist mäßig interessant
-Fleischerhacke, mit deftiger Wirkung, viel besser als das
-Messer und die Machete
-AK 47, klar, durchschlagende Wirkung
weiter im Text…
Natürlich hat die überdimensionale Größe des Spiels auch Nachteile. Da es Highways und Verkehrsknoten gibt, die in mehreren Ebenen liegen, fällt die Orientierung in Grand Theft Auto: San Andreas ziemlich schwer. Bis man sich in einer Stadt orientieren kann, vergehen –zumindest bei mir – etliche Stunden. Und auch danach ist es noch wirklich schwierig verlässlich an jeden Ort zu gelangen. Klar ist es megatoll in diesem Mikrokosmos zu leben, aber diese Unübersichtlichkeit dürfte es Spielanfängern nahezu unmöglich machen wirklichen Spielspaß zu entwickeln. Wer sich schon in Vice City nicht orientieren konnte, wird an Grand Theft Auto: San Andreas verzweifeln. Die Karten-Option ist zwar einigermaßen hilfreich und man benötigt sie eigentlich ständig, aber die Karte ist meiner Meinung nach nicht wirklich perfekt gelungen. Entweder sind meine Augen zu schlecht (ich trage aber keine Brille) oder die Karte ist einfach zu klein. Die Pay´n Spray Shops auszumachen oder die anderen Symbole zu erkennen ist schon ganz schön schwierig. Oft muss man auch die mitgelieferte Landkarte zu Hilfe nehmen um einige der Objekte zweifelsfrei bestimmen zu können, aber auch das ist manchmal recht schwierig. Ohne Karten wäre man in Grand Theft Auto: San Andreas hoffnungslos verloren. Einige der viel gefahrenen Wege gehen zwar in Fleisch und Blut über, aber wehe dem, der einmal falsch abbiegt. Da kann es schwierig werden wieder an den Ausgangspunkt zurückzukehren.
Viele zusätzliche Dinge, die man im Rahmen dieses Reviews gar nicht beschreiben kann, kommen noch hinzu. Das Austerntauchen, die Möglichkeit endlich zu schwimmen, die Sprünge mit dem Gleitschirm von Hochhäusern, das Jetpack im Spiel, die Monsterstunts, die zu übersprühenden Graffitis, die zu findenden Hufeisen… all das rundet das Gameplay so ungemein ab, dass für hunderte Stunden Spielspaß garantiert ist. Auch hier wieder ein Flashlight auf eines der Gimmicks: Der Fallschirm.
Ja es gibt einige Orte im schönen San Andreas, wo man einen solchen Fallschirm finden kann. Einfachste Möglichkeit und wirklich etwas was jeder, der das Spiel zockt einmal ausprobieren sollte ist folgendes: Fahrt auf den Berg auf der Insel San Fierro. Das ist die große bräunliche Fläche im linken unteren Bereich der Landkarte. Schnappt Euch eine Sanchez, die eigentlich immer auf einem der großen Parkplätze am Fuße des Berges steht. So. Nun reißt Euch zusammen und fahrt vorsichtig (Ihr werdet nach Euren ersten drei Abstürzen an meine Warnung erinnern) den Berg hinauf. Ihr werdet den Eindruck haben, dass die Strecke niemals ein Ende nimmt… aber nach einigen endlos erscheinenden Minuten solltet Ihr auf dem Parkplatz am Gipfel ankommen. Dort steht immer ein Mountainbike (dieses könnt Ihr für Downhill Rennen einsetzen, wenn Ihr genügend Übung mit dem Drahtesel habt) In der Nähe des Mountainbikes stehen auch meistens zwei Fahrzeuge. Hinter einem der Autos findet Ihr einen Fallschirm. Den Fallschirm, müsst Ihr wie eine Waffe über L2 oder L3 auswählen. Ihr solltet auf Nummer sicher gehen und auch tatsächlich den kleinen Rucksack auf CJ´s Rücken sehen.
Nun blickt Euch noch mal um. In einiger Entfernung etwas unterhalb des Parkplatzes seht Ihr eine Fahne im Winde wehen. Diese steht am Geländer eines netten kleinen Aussichtspunktes. Fahr dort vorsichtig hin und ihr werdet sehen, dass rechts davon eine kleine Rampe angebracht ist. Also zurück und mit Bike oder Motorrad Anlauf genommen. Mit Vollgas über die Rampe und Ihr schießt ins Leere. Achtung sobald Ihr in der Luft seid, solltet Ihr die Dreieckstaste drücken um nicht in die Tiefe gerissen zu werden. Dann sofort mit der Kreis-Taste den Schirm auslösen. Nun könnt Ihr einige Sekunden lang (je nach dem wie schnell Ihr wart) am lenkbaren Schirm ins Tal segeln. Solche kleine Schmankerl runden Grand Theft Auto: San Andreas einfach zu einem absolut perfekten Spiel ab.
‹‹‹••››› Grafik mit Licht und Schatten ‹‹‹••›››
Die Grafik des Spiels ist bedingt durch die begrenzten Möglichkeiten der PS2 natürlich nicht gerade absolut State of the Art. Aber insgesamt gefällt einem GTA-Fan einfach diese spezielle Art der Spielgrafik. Klar kommen jetzt wieder die ewig Besserwissenden, die sagen: Die Grafik ist furchtbar, das Spiel ruckelt zu sehr.
Aber die Grafik ist in Grand Theft Auto: San Andreas im Vergleich zu Vice City nochmals deutlich verbessert worden. Die Texturen sind genauer und vor allem abwechslungsreicher gestaltet. Und Leute: Das Spiel ruckelt bei mir jedenfalls so gut wie gar nicht. Also entweder bin ich blind, oder die anderen Nörgler sehen schon Gespenster. Aber ich bin der Meinung, dass der Spielfluß in Grand Theft Auto: San Andreas wesentlich flüssiger ist, als in Vice City. Klar ist die Grafik nicht das Nonplusultra. Aber hallo! Das stört GTA-Fans in keiner Weise.
Wie ich oben schon erwähnte, ist das Spiel leider mit einer etwas schlechten Map-Funktion ausgestattet. Die Darstellungen sind zu klein und man hat dadurch auch einige Schwierigkeiten, sich zurechtzufinden. Auch sind die Farben der Pfeile IM SPIEL –die die Positionen von Zielen und dergleichen anzeigen – leider nicht kräftig genug. Manchmal fährt man Zielen vorbei, da man sie aus dem Augenwinkel einfach nicht sehen kann. Gefällig ist die Darstellung des Wetters in Grand Theft Auto: San Andreas. Denn der neu hinzugekommene Nebel kann in San Fierro manchmal ganz schön hinderlich sein.
Insgesamt ist die Grafik schon absolut das, was ich mir von Grand Theft Auto: San Andreas erwartet habe. Eben nicht High-End, aber eben einfach GTA-mäßig! Für mich gibt es keine negativen grafischen Probleme, außer der Karte, wie gesagt.
‹‹‹••››› Genialer Sound: ‹‹‹••›››
Der Sound ist – und dieser Teil ist natürlich absolute Geschmackssache – schon ziemlich gelungen. Zunächst ist auf die Hintergrund- und Umgebungsgeräusche zu verweisen. Passen wie immer. Autos die in der Nähe vorbeifahren sind zu hören, ja man hört sogar die hektische Betriebsamkeit einer Autobahn, wenn man unter einer Autobahnbrücke steht. Auch die Knarren und sonstigen Waffen sind wieder mit viel Liebe zum Detail hörbar gemacht worden. Ob Explosionen, Polizei Sirenen, Fluggeräusche oder die unterschiedlichen Klänge der Motoren. Nahezu perfekt.
Gut die Sprachausgabe ist sicherlich auf ihre Art auch perfekt. Aber selbst für Menschen, die sehr gut Englisch sprechen ein Problem. Der Gangsta Slang hat wirklich seine Tücken. Und das ständige Verwenden von Schimpfworten und Flegeleien ist ein wenig gewöhnungsbedürftig und meines Erachtens auch etwas übertrieben. Genauso Geschmackssache, wie der üble Slang ist auch die Musik, wobei man dazu sagen kann, dass die 11 Radiosender einem schon genügend Abwechslung bieten um fast jeden Geschmack einigermaßen zufrieden zustellen. Witziger Gimmick ist auch die Tatsache, dass teilweise in den Nachrichten über die Untaten des Protagonisten berichtet wird. Hier noch mal die Sender im Überblick:
-Master Sounds (Funk a la James Brown, Charles Wright)
-Playback (in meinen Augen unerträglicher Hip-Hop)
-Bounce FM (einer der besten Sender mit abgefahrenem Funk u. a. Rick James)
-K-DST (von Toto über Kiss, Classik-Rock)
-K-JAH Radio West (Jamaika Sound bis zum Abwinken)
-CSR (Weichspülsender mit Soul)
-Radio: X (erträglicher Rock mit Guns ´n Roses u. a. )
-K-Rose (Wir haben beide Arten von Musik: Country UND Western, würg)
-Radio Los Santos (für mich wieder unerträglich s. o. )
-SF-UR (Underground, gewöhnungsbedürftig)
-WCTR Talk Radio (wer sich das gibt, nimmt Drogen und frisst kleine Kinder)
‹‹‹••››› Gute verbesserte Steuerung: ‹‹‹••›››
Die Steuerung von Grand Theft Auto: San Andreas ist noch mal verbessert worden. Als Vice City-Zocker ist zwar der Umgang mit dem Pad etwas ungewohnt, aber man kommt relativ schnell rein. Neu ist zum Beispiel, dass die Autos nur noch über den linken Analogstick gelenkt werden können. Bei den meisten Fahrzeugen kommt aber ein entscheidender Vorteil ins Spiel, den man auch unbedingt benötigt, um schnell über Kuppen fahren zu können, ohne auf ein dahinter stehendes Auto zu knallen. Mit dem rechten Analogstick kann man nämlich die Blickperspektive ändern, und so einen besseren Blick auf die sonst noch nicht zusehende Fahrbahn werfen. Auch bei den Mud-Strecken in den Bergen, mit den zahlreichen Kurven (vor Abgründen) ist diese Möglichkeit ein wahrer Rettungsanker!
Das Schießen ist auch noch mal verbessert worden. Denn mit der L1 Taste kann man nun sozusagen auf ein Ziel „aufschalten“ und ein ganzes Magazin „rausrotzen“. Außerdem erkenn man die Tatsache, dass man auf das Ziel festgelegt ist an einem Ring kleiner grüner Pfeile, die sich um das Ziel drehen. Je mehr Trefferwirkung man erzielt, kann man das auch erkennen. Den die kleinen grünen Pfeile verändern dann die Farbe, von grün zu gelb, von gelb zu rot… Eben bis klar ist, dass der virtuelle Gegner endgültig sein Lebenslicht ausgehaucht hat. Und keine Angst, die Gegner stehen nicht mehr auf, wie bei Resident Evil, außer, man hat den Feind nur mit den Fäusten attackiert. Etwas tricky ist das Zielen ohne die Zielhilfe. In manchen Missionen und auf dem Schießstand gilt es das Fadenkreuz manuell zu steuern. Das ist ein wenig umständlich. Speziell gilt das bei den Verfolgungsjagden, bei denen man Verfolger vom Motorrad pusten soll. Eher etwas für geübte Spieler.
Die Fahrzeugsteuerung ist wie oben schon gesagt etwas ungewohnt, aber gleichwohl auch besser geworden. Die Autos haben ähnlich gute Fahreigenschaften wie in Vice City, allerdings steigt man nicht mehr ganz so oft von den zweirädrigen Maschinen ab, da mit steigenden Fähigkeiten der Allerwerteste immer besser im Sattel bleibt. Man kann also auch durchaus einmal in Schleudern geraten, ohne gleich zu stürzen.
‹‹‹••››› FAZIT: ‹‹‹••›››
Aber Achtung! Das Spiel ist absolut nichts für Neueinsteiger in Konsolengames. Es ist zu schwer und viel zu komplex. Bei Grand Theft Auto: San Andreas kommt sicherlich nur dann Spielspaß auf, wenn der Zocker das Spielprinzip kennt und absolut sicher mit dem Hintergrund des Spiels umgehen kann. Denn eine eigentliche Spielanleitung ist dem Titel Grand Theft Auto: San Andreas ja nicht beigelegt. Da erfährt man nur in Reklameform etwas über die Shops und Radiosender, aber nicht WIE man das Spiel denn angehen soll. Ein Anfänger sollte es auch gar nicht erst versuchen. Er wird verzweifeln und das Spiel früher oder später in die Ecke pfeffern.
Aber für den erfahrenen Zocker, kann es nur eine Devise geben. Kauft Euch so schnell es geht Grand Theft Auto: San Andreas. Selbst wenn die Preise hierfür noch nicht am purzeln sind. Selbst dann könnt Ihr sicher sein, keinen noch so kleinen Cent zu bereuen und grenzenloses Entertainment zu besitzen. Ihr werdet auch in nächster Zeit mit Sicherheit genauso begeistert sein wie ich und jede freie Minute zocken und zocken und zocken. Und ihr werdet noch etwas weiteres tun: Euch darauf freuen, die ersten Details zur Fortsetzung der Reihe zu lesen. So wie ich. Und jetzt ist Schluß mit der Lobeshymne auf Grand Theft Auto: San Andreas, denn ich muß hier schnell fertig werden um schnellst möglich wieder weiterzuzocken. Viel Spaß Euch!
Mit freundlichen Grüßen
Imperato
‹‹‹••››› Einleitung ‹‹‹••›››
Grand Theft Auto: San Andreas. Eigentlich sollte man über dieses Spiel gar nichts mehr berichten, ist es doch in aller Munde und auch jetzt schon wieder nominiert für sämtliche Preise, die man sich nur vorstellen kann. Das Spielprinzip, dass Rockstar mit Grand Theft Auto: San Andreas vorstellt ist wohl daher auch schon den meisten Zockern wohlbekannt. Grand Theft Auto: San Andreas schließt mit der Spielidee fast nahtlos an Vice City an, wenngleich Rockstar diesmal ein kleine Welt geschaffen hat. Grand Theft Auto: San Andreas ist sicherlich ein Spiel, an dem niemand ernsthaft vorbeikommt. Die überdimensionale Größe des Spiels bringt Vor- und Nachteile mit sich, worauf ich in der Rubrik Gameplay näher eingehen werde.
Ganz klar steht jedoch schon etwas zu Beginn meines Reviews fest. Bei Grand Theft Auto: San Andreas handelt es sich definitiv NICHT um ein Einsteigerspiel. Wehe dem Anfänger, der denkt, er könne sich eine PS2 kaufen und Grand Theft Auto: San Andreas dazu. Der wird frustriert und gedemütigt Stunde um Stunde verzweifeln. Denn zu umfangreich, zu überdimensional ist das Spielgeschehen. Dennoch: Der erfahrene GTA-Fan findet in Grand Theft Auto: San Andreas sicherlich die bisherige Krönung dieser eigenwilligen Art des Spiels. Wer schon mehrere GTAs gezockt hat ist sich bewusst, dass Rockstar mit Grand Theft Auto: San Andreas die Krönung der bisher veröffentlichten Spiele gefunden hat, und freut sich schon während des Spiels auf die E3 in der Hoffnung die Fortsetzung der GTA-Reihe angekündigt zu bekommen.
‹‹‹••››› Unglaublich geniales Gameplay! ‹‹‹••›››
Grand Theft Auto: San Andreas besticht durch ein sagenhaftes, schon fast unglaubliches Gameplay. Die Story: CJ, der Protagonist des Spiels ist ein junger Farbiger, der in den Gettos der Stadt Los Santos aufgewachsen ist, kehr zurück nach Los Santos und findet seine Gang in Auflösung begriffen. Misstrauen und Drogen haben den Zusammenhalt seiner Gang (Die Grove Street Homies) zerstört. Ja sogar sein eigener Bruder traut CJ (Carl Johnson) nicht mehr. Andere Banden dealen mit Drogen (Crack) und versuchen die jungen Kerle aus der Grove Street in die Abhängigkeit zu treiben. Der Tod der Mutter, das Misstrauen und die Tatsache, dass nicht einmal der Bruder von CJ noch an ihn glaubt, würden CJ eigentlich veranlassen, die Stadt gleich wieder zu verlassen. Aber das geht nicht. Denn Korruption ist an der Tagesordnung in Los Santos. Auch die Polizisten, namentlich ein gewisser Tenpenny machen CJ unmissverständlich klar, dass er die Stadt nicht zu verlassen hat. Sie kennen das Potential, dass in CJ steckt. Sie wissen genau, dass er kalt, unbarmherzig und geschickt ist. Die Polizisten wollen CJ benutzen, um die Strukturen der Gangster – oder sollte ich Gangsta schreiben – weiter zu zerschlagen um selbst mehr Profit aus dem Hass auf der Straße ziehen zu können.
Verschiedene Charaktere können – und das war schon in Vice City so – eine Art Gangsterboss werden, und vergeben Aufträge an CJ. Diese Missionen gilt es der Reihe nach abzuarbeiten. Erst wenn man für den einen Auftraggeber alle Missionen erledigt hat, werden weitere Auftraggeber frei geschaltet. Auch das war schon in Vice City so. Was ist also neu an dem diesmal aufgefahrenen Spielprinzip in Grand Theft Auto: San Andreas?
Diese Frage ist verdammt schwierig zu beantworten. Denn es gibt so unglaublich viele Neuigkeiten in Grand Theft Auto: San Andreas, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Die wesentliche Neuerung in Grand Theft Auto: San Andreas ist sicherlich, dass man erstmals nicht in einer Stadt gebunden ist, sondern, dass man diesmal in einem Bundesstaat agiert. Es gibt in dem Bundesstaat „San Andreas“ insgesamt drei große Städte: Los Santos, San Fierro und Las Venturas. Diese Städte sind amerikanischen Großstädten nachempfunden. Es handelt sich dabei um Los Angeles (Los Santos), San Francisco (San Fierro) und Las Vegas (Las Venturas). Die Städte sind meist von Flüssen oder Meerengen von einander getrennt. Zwischen den Städten findet der Spieler aber noch zahlreiche kleine Ortschaften, Städtchen und einsame Plätze. Verbunden sind die Städte durch Straßen und Brücken. Aufgrund der Größe der virtuellen Welt sind weitere Neuerungen schon vorprogrammiert: Man kann die Städte nämlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Es steht sowohl ein Eisenbahnnetz zur Verfügung, aber auch ein Flugverbindung zwischen den Städten.
Das ist also die wesentlichste Neuerung in Grand Theft Auto: San Andreas. Aber es gibt wie bereits gesagt unglaublich viele weitere Neuerungen. Die für mich interessantesten, will ich hier kurz aufführen:
1) CJ entwickelt mehr Persönlichkeit:
Ja. Erstmals erscheint der Protagonist des Spiels in menschlicheren Zügen. Denn er wird fett, wenn er zuviel isst und keinen Sport treibt. Richtig gelesen. CJ kann in verschiedene Restaurants gehen und Pizza futtern oder sich einen dicken Burger reinpfeifen. Klar, dass er sich da bald ein paar Speckröllchen anfuttert. Also ab ins Fitnessstudio und ran an die Hanteln oder auf Laufband. Und das hat auch einen tollen Nebeneffekt. Denn neben der besseren Figur steigt auch CJ´s Kraft und das macht seine Schläge wesentlich effektiver. Außerdem kann man in den Studios auch neue Angriffstechniken von Profisportlern erlernen. Aber ein weiterer Nebeneffekt ist dabei auch nicht zu verachten. Denn CJ kann das erste Mal richtige Freundinnen haben. Die erste Schönheit heißt Denise, die sich in CJ verliebt, nachdem er sie aus einem brennenden Haus gerettet hat. Aber wie im echten Leben legt die Dame Wert auf Aufmerksamkeiten. So will sie neben einem sportlichen und gut gekleideten auch einen spendablen Liebhaber. Also gilt es Denise und ihre Mitstreiterinnen beizeiten auf einen Drink oder zum Tanz einzuladen. Auch freuen sich die Mädels über Geschenke, wie Blumensträuße und man glaubt es kaum „Dildos“. Dann jedoch können die Mädels nicht widerstehen und geben sich CJ auch mal ganz hin. Mit zu der Persönlichkeitsentwicklung zähle ich ferner die Tatsache, dass CJ in Grand Theft Auto: San Andreas auch nach Fähigkeiten bewertet wird. So gibt es neben einem Fahrer-Skill, eine Motorrad Skill und auch die Handhabung der Waffen ändert sich mit dem erfolgreichen Einsatz selbiger. Die Skill - Bewertung ist deshalb wichtig, da – um ein Beispiel zu nennen – bei einer erhöhten Motorrad Skill, das Risiko sinkt einen harten Abgang zu machen. Erwähnt habe ich bereits die Kleidung als Merkmal der Personalisierung. CJ kann sich verschiedenste Klamotten kaufen (Gangfarben) sich aber auch über 200 verschiedene Tattoos „unter die Haut“ bringen. Daneben stehen auch die coolsten Frisuren und Gimmicks zur Verfügung. Insgesamt erreicht die „neue Art“ Protagonist einen höheren Identifizierungs-Faktor, der einen wesentlichen Teil des Gameplays ausmacht. Man fühlt sich noch mehr in das Spielgeschehen hineingezogen, als in den Vorgängern von Grand Theft Auto: San Andreas. Der Aufwand allerdings schluckt auch viel Zeit. Aber davon benötigt man bei GTA-Spielen ohnehin eine Menge.
2) Die Umgebung wirkt realistischer
Grand Theft Auto: San Andreas zeichnet sich neben der beeindruckenden Größe auch durch eine extrem liebevoll gestaltete Spielumgebung aus. Während Vice-City schon groß war, werden in Grand Theft Auto: San Andreas sämtliche bisher da gewesene Dimensionen gesprengt. Um das ganze wesentlich realitätsnaher zu machen, hat diesmal Rockstar noch eins draufgelegt. Denn es gibt endlich eine Dimension mehr. Vice City war flach. Diesmal gibt es Berge, Hügel, Anhöhen und Straßen die sich zwischen und über diese Naturgegebenheiten schlängeln. Durch dieses Hinzutreten der Höhe, kommt einen die Stadt nicht mehr so programmiert vor wie noch in Vice City. Man hat wirklich den Eindruck in einer lebendigen Stadt zu agieren. Das Land um die Städte ist also geprägt von Natur, Bächen, Weihern, Bergen, Wäldern, Tälern… einfach unglaublich. In San Fierro beispielsweise gibt es einen riesigen Berg, den es auf schmalen Sträßchen zu erklimmen gilt. Gar nicht so einfach. Die Größe des Berges und der Wälder rundherum ist atemberaubend. Man fährt sicherlich 10 Minuten mit dem Cross-Motorrad, bis man am Gipfel angekommen ist. Wenn man nicht wirklich aufpasst, kann man aber auch verdammt tief stürzen. In den Wäldern kann man Tiere treffen. Auch das ist neu. Durch die realistische Landschaftsgestaltung hat man wirklich den Eindruck in einer eigenen Welt zu leben. Die Missionen führen einen auch immer zwangsweise wieder hinaus aufs Land, dass ebensolche Tücken hat, wie der Dschungel der Großstadt. Grand Theft Auto: San Andreas hat ein beeindruckendes Maß an Atmosphäre gewonnen. Durch die vielen kleinen „Hide-aways“, die Fabriken, die Truckerbuden und Tankstellen, Hütten im Wald, die Aussichtspunkte, die Kleinstädte fühlt man sich fast schon gar nicht mehr in einem Computerspiel, sondern in einer gut funktionierenden Welt in die man mit einem tollen Protagonisten eintauchen kann.
3. Unglaublich viele Fahrzeuge:
Hat man gedacht, dass es in Vice City schon viele Fahrzeuge gegeben hat, wird man in Grand Theft Auto: San Andreas nochmals überrascht. Denn es stehen so unglaublich viele Fortbewegungsmittel zur Verfügung, dass man den Überblick verlieren kann. Klar, dass es wieder extrem viele Autos gibt. Aber diesmal eben einfach noch mehr und noch realistischere Mobile. Neben Low-Ridern (die auch entsprechend funktionieren), gibt es wesentlich cooler gepixelte Autos als je zuvor in Grand Theft Auto: San Andreas. Neu hinzugekommen sind auch verschiedene Fahrräder, die es zu beherrschen gilt, mehr Motorräder, mehr Schiffe und Flugzeuge. Ja es gibt sogar eine Flugschule, in der man lernt die einzelnen Maschinen zu fliegen. Mit den abenteuerlichsten Kisten darf man sich in die Lüfte schwingen. Ein neues Feature ist auch, die Tatsache, dass man einige der Autos in Tuning-Werkstätten aufmotzen kann. Da kann man sowohl die Optik (gefällt den Frauen) als auch die Leistung der Kisten aufmöbeln. Klar, dass man dafür ein wenig Geld investieren muss, was mich schon zu der nächsten Neuerung bringt.
Insgesamt wurden bislang 77 verschiedene Autos gefunden. Fast alle haben verschiedene Fahreigenschaften und auch die Fahrgeräusche sind meist unterschiedlich programmiert. Klar gibt es wieder die sagenhaften „Schlampenschlepper“ Low-rider mit sagenhaften Ausmaßen und schunkeliger Federung. Mit dabei auch wieder ein Infernus, der Banshee und diverse andere schneidige Teile. Wer seine Autos tuned kann wahre Raketen herstellen. Denn neben einer Nitromethan-Einspritzung kann man auch andere Reifen aufziehen. Die Nitro-Einspritzung ist insbesondere bei einigen Rennen von Vorteil. Dann nämlich, wenn man nicht als letzter zu Beginn eines Rennens in die ersten Kurven gehen will. Man sollte sich von den „schlechten“ Computerfahrern und deren Crashs frühzeitig absetzen. Wer Straßenfahrzeuge auf schlammigen Strecken einsetzen will ist im Übrigen gut beraten, dem Fahrzeug Cross-Reifen aufzuziehen. Leider sind die entsprechenden Tuning-Shops in San Andreas dünn gesät.
Zu den Autos kommen noch angeblich 35 Vans, LKWs und sonstige Fahrzeuge. Tolle Gimmicks wie Abschleppwägen und Gabelstapler, die auch entsprechende Funktionen aufweisen sind mit dabei. Auf Autotransporter kann man geklaute Fahrzeuge aufladen und diese in Sicherheit bringen. Bei den soeben angesprochenen Gabelstaplern und Abschleppwägen lassen sich hydraulische Anbauteile, also beispielsweise der Abschlepphaken mit dem rechten Analogstick bewegen. Man kann also tatsächlich Autos abschleppen.
Spezialfahrzeuge soll es insgesamt 29 geben. Darunter fallen verschiedene Polizeieinsatzwägen, Rasenmäher, Mähdrescher und sogar insgesamt drei verschiedene Arten von Panzern. Bei den zweirädrigen Fortbewegungsmitteln konnte ich bislang nur 14 verschiedene Modelle zählen. Darunter fallen auch die verschiedenen Fahrräder, die einem auch helfen Fett zu verbrennen.
Von den insgesamt 24 Flugzeugen, die im Spiel zur Verfügung stehen bekommt man eigentlich am Anfang relativ wenig mit. Allerdings kann man fast alle davon auch selbst pilotieren, wenn man in der zweiten Hälfte des Spiels angelangt ist. 11 Schiffe runden den Reigen der Fahrzeuge sodann ab. Neu dabei ist übrigens auch ein Segelboot.
4. Zahlreiche Verdienstmöglichkeiten
In den einzelnen Mission ist diesmal in Grand Theft Auto: San Andreas nicht so viel Geld verdient wie in Vice City. Um den schnöden Mammon muss man sich auf andere Art und Weise kümmern. Eine kleine Starthilfe gibt es in den Startmissionen allerdings schon. Also was machen um Geld zu verdienen? Ab ins Wettbüro. Man kann auf Pferde wetten und wenn man lange genug auf die Außenseiter (meist Nr. 3 oder 5) setzt, kann man sich eine Menge Geld erspielen. Auch im Billard kann man es mit dem Computer aufnehmen. Auch hier lässt sich eine Stange Geld gewinnen. Wie wäre es noch ein bisschen verbotener? Klar geht das. Man kann auf Diebestour gehen. Ja! Man schnappt sich einen speziellen Van (gegenüber dem Gym in Los Santos) und fährt des nächtens durch die Wohngebiete. Heimlich schleicht man sich in die Häuser und erleichtert die armen Leute um Fernseher und dergleichen. Aber vorsichtig muss man dabei schon sein. Denn die Polizei versucht das natürlich zu verhindern. Schnell ist man geschnappt, wenn man nicht leise genug in die Häuser schleicht. Dann gibt es in Grand Theft Auto: San Andreas natürlich noch die klassischen Möglichkeiten an Geld zu kommen. Illegale Straßenrennen bringen eine Menge Geld. Aber einen noch witzigere Möglichkeit ist es, die Territorien der anderen Gangs unter die eigene Kontrolle zu bringen. Schwupp und noch mehr Geld wird in die Kasse gespült. Allerdings- und das sollte jedem klar sein- bedeutet das Krieg. Denn die anderen Gangs lassen sich natürlich nur ungern in die Suppe spucken. Und Bandenkriege sind ganz schön anstrengend. Klassische Möglichkeit gefällig m an Geld zu kommen? Auch kein Problem. Natürlich kann man auch in Grand Theft Auto: San Andreas wieder als Taxifahrer seine Brötchen verdienen. Allerdings ist das aufgrund der Größe der Stadt und aufgrund der unübersichtlichen Verkehrsführung am Anfang fast unmöglich. Neu sind übrigens Zuhältermissionen. Es gilt, die hübschen Frauen zu potentiellen Kunden zu chauffieren. Klappt das, bekommt meinen Teil des Dirnelohns. Aber auch ungewöhnliche Verdienstmöglichkeiten gibt es diesmal. So kann man sich als Feldarbeiter und Parkboy verdingen, oder aber als Zugführer seinen Nebenjob nachgehen. Die Fülle ist so groß, dass ich mir sicher bin, noch nicht einmal im Ansatz alle Möglichkeiten entdeckt zu haben. Hier noch mal die Auflistung der potentiellen Nebenverdienstmöglichkeiten:
-Häuser ausrauben (relativ aufwendig und schlecht bezahlt)
-Parkboy (bis zu 2000 $ pro Tag)
-Kurierdienst (bis zu 2000 $ und Autos)
-Trucker (8 Missionen zwischen 1000 und 10. 000 $ pro Mission, nach Abschluss 2. 000 pro Tag)
-Steinbrucharbeiten ( 7 Missionen á 1. 000 bis 10. 000 $ danach 2. 000 $ pro Tag)
-Zugmission (50. 000 $)
-Taximissionen
-Zuhältermissionen
Nur hier exemplarisch zu den Truckermissionen, um einen Eindruck zu vermitteln, wie nett diese gestaltet sind. Nach einer Mission, mit der alten Bekannten Catalina (mein Gott, die Süße kann fluchen), „Tanker Commander“, sind die Nebenmissionen frei geschaltet. Insgesamt gilt es 8 Missionen zu bestehen. Diese jedes Mal mit einem richtigen Truck. Also einer Zugmaschine und einem Kofferanhänger oder einem Tank-Anhänger. Die erste Mission lässt einen nur müde lächeln. Denn man muss mit dem Truck ohne Zeitlimit einfach von A nach B fahren. Dann wird es Schritt für Schritt schwieriger fast bis hin zur absoluten Unmöglichkeit. Die Strecken, die man mit dem unhandlichen Truck zurücklegen muss sind schwierig: Lange Wege gilt es zu meistern. Und entweder führen diese durch bergiges Hinterland in den San Fierro Badlands, oder durch die verwinkelten Straßen der Innenstädte. Aber damit noch nicht genug! Viel Spaß ist garantiert, wenn man mit illegaler Ware und einem Fahndungslevel 3 von der Truckerbude bis ans andere Ende der Stadt gelangen muss. Auch kein Spaß, wenn es sich um extrem zerbrechliche Ware handelt, und man bis an den nördlichsten Zipfel von San Fierro muss. Vorsichtig fahren und keine Schäden… sonst gibt es Geldabzug. Gerade San Fierro stellt für den Fahrer eines solchen Ungetüms eine echte Herausforderung dar. Klar, dass es auch Aufgaben gibt, in denen die Ware innerhalb eines gerade schaffbaren Zeitlimits von A nach B gebracht werden muss. Der Truck liegt nicht gerade wie eine Flunder auf der Straße, sondern neigt dazu sich aufzuschaukeln. Schnell ist dann mal der Trailer verloren, dessen erneutes Ankuppeln manchmal gar nicht so einfach ist. Wenn man den Trailer in einer „Zeitaufgabe“ verliert… kann man das Missionsziel meist gar nicht mehr schaffen.
5. Abwechslungsreichere Missionen
Der Abwechslungsreichtum der Missionen sucht in Grand Theft Auto: San Andreas seines gleichen. Die Missionsauswahl ist so unglaublich vielfältig, dass diesbezüglich garantiert keine Langeweile aufkommt. Ob man Militärdepots ausrauben muss, Tanklastzüge stielt, sich mit russischen Waffenschiebern anlegt oder Verfolgungsjagden überstehen muss. Die Vielfalt der Missionen ist echt klasse. Nur selten ähneln sich die Einsätze und so breit gefächert, wie nie zuvor in einem anderen GTA-Spiel. Grand Theft Auto: San Andreas setzt hier wirklich neue Maßstäbe. Auch die Zahl der potentiellen Auftraggeber ist wesentlich größer und die Anzahl der Side-Missionen, die jeweils eigenen Charme besitzen ist unglaublich gestiegen. Hinsichtlich der Vielfalt des Gebotenen wird es schwierig sein Grand Theft Auto: San Andreas noch zu toppen. Auch haben die Grand Theft Auto: San Andreas-Macher bei der Anzahl der Rennen noch mal im Vergleich zu Vice City draufgelegt. Immerhin gibt es satte 36 Rennmissionen, die neben Geld auch noch teilweise mit tollen Sonderpreisen locken. Nachteil bei den Rennmissionen ist, dass man diesmal für die meisten der packenden Rennen eine Fahrschullizenz benötigt. Dafür darf man sich nicht nur im Auto mit den anderen messen, sondern auch auf Motorrad, Bike, Hubschrauber, ja sogar einem Jet geht die wilde Hatz diesmal. Witzigstes Gimmick: Man kann sogar einen Triathlon bestreiten, wofür man aber auf jeden Fall vorher im Fitnessstudio ein wenig trainieren sollte, um nicht hinterher zu schwimmen.
6. Bandenkriege
Es gibt in Grand Theft Auto: San Andreas zahlreiche Banden, die sich sowohl um Gebiete streiten, als auch um die entsprechenden Einnahmequellen. Die Gebiete der Banden sind auf der Karte von Grand Theft Auto: San Andreas farblich unterschiedlich markiert und gekennzeichnet. Das Gebiet der Orange Grove Families ist dabei jeweils grün markiert. Es gibt in Grand Theft Auto: San Andreas eine Menge dieser Gangs. Einige der Gangs haben auch so genannte Untergruppen. Hier die einzelnen Gangs:
-Orange Grove Families, grüne Kleidung
-Front Yard Ballas, lila Kleidung
-Rollin High Ballas, auch lila
-Los Santos Vagos, gelbe Kleidung, eine der größten Gangs
-Varrios Los Aztecas, türkise Kleidung, Verbündete
-Temple Drive Families, unspezifische Kleidung, Verbündete
-Seville Blvd Families, unspezifische Kleidung, Verbündete aber unkontrollierbar
-Triaden, graue Kleidung, Feinde der Da Nang Boys
-San Fiero Rifa, türkises Stirnband, Kokainhandel
-Da Nang Boys, blau gelb gemustertes Hemd, extrem gewalttätig
-The Flats
Einige der Banden unterstützen sich gegenseitig was die Lage nicht unbedingt einfach macht. Denn wer sich mit den Gangs anlegt, legt sich gleichsam auch mit deren Freunden an. Wer das unbeachtet lässt kann schnell zwischen die Fronten geraten. Bandenkriege beginnen meistens mit der Ermordung einiger Bandenmitglieder. Sehr schwierig ist dieses Feature, weil man nie weiß, wie sich das ganze im Verlauf des Spiels auswirken wird. Speziell die asiatischen Gangs sind unglaublich gefährlich, da die Mitglieder sehr gewaltbereit sind und extrem schnell Waffen einsetzen. Von selbigen gibt es übrigens jede Menge. Die Waffen in Grand Theft Auto: San Andreas sind ziemlich abwechslungsreich und die MIR bekannten sind die folgenden:
-Faust, klar, die hat man immer
-Schlagring, macht die Schläge effizienter
-Baseball-Schläger, normalerweise reichen drei Schläge
-Pistole (mit und ohne Schalldämpfer, schwache Wirkung
-Ruger, kräftiges Schnellfeuergewehr, mit respektabler Reichweite
-TEC9, miserable Reichweite, aber nette Art Uzi
-Chrome Schrotgewehr, langsam und umständlich zu schießen, aber satte Kraft im Nahkampf
-Flammenwerfer, da sag ich nur „brutzel“
-Molotov-Cocktail, dito
-Scharfschützengewehr, eine Kugel reicht in der Regel
-Stubby Schrotflinte, es gilt das gleiche wie oben
-Colt Python, mit enormer Duchschlagskraft
-Granaten (einige mit Fernzünder)
-Rucksackbomben mit Fernzünder
-Mac10, auch ne Art Uzi, mit höherer Wirkung als die TEC9
-M4, mit gigantischer Reichweite und hammerharter Wirkung
-Katana Schwert, mit schneidender hoher Wirkung
-Laserscharfschützengewehr, punktgenaue extreme Wirkung
-Raketenwerfer, „BOOOOM“
-Kettensäge, eher fad
-SPAS12-Schrotflinte, starke Wirkung und schnelles Schießen
-MP 5, schnell, praktisch, tödlich
-Minigun, sicherlich die stärkste Waffe im Spiel
-Hammer, Schaufel, Schraubenzieher und Golfschläger
-Schlagstock, ist mäßig interessant
-Fleischerhacke, mit deftiger Wirkung, viel besser als das
-Messer und die Machete
-AK 47, klar, durchschlagende Wirkung
weiter im Text…
Natürlich hat die überdimensionale Größe des Spiels auch Nachteile. Da es Highways und Verkehrsknoten gibt, die in mehreren Ebenen liegen, fällt die Orientierung in Grand Theft Auto: San Andreas ziemlich schwer. Bis man sich in einer Stadt orientieren kann, vergehen –zumindest bei mir – etliche Stunden. Und auch danach ist es noch wirklich schwierig verlässlich an jeden Ort zu gelangen. Klar ist es megatoll in diesem Mikrokosmos zu leben, aber diese Unübersichtlichkeit dürfte es Spielanfängern nahezu unmöglich machen wirklichen Spielspaß zu entwickeln. Wer sich schon in Vice City nicht orientieren konnte, wird an Grand Theft Auto: San Andreas verzweifeln. Die Karten-Option ist zwar einigermaßen hilfreich und man benötigt sie eigentlich ständig, aber die Karte ist meiner Meinung nach nicht wirklich perfekt gelungen. Entweder sind meine Augen zu schlecht (ich trage aber keine Brille) oder die Karte ist einfach zu klein. Die Pay´n Spray Shops auszumachen oder die anderen Symbole zu erkennen ist schon ganz schön schwierig. Oft muss man auch die mitgelieferte Landkarte zu Hilfe nehmen um einige der Objekte zweifelsfrei bestimmen zu können, aber auch das ist manchmal recht schwierig. Ohne Karten wäre man in Grand Theft Auto: San Andreas hoffnungslos verloren. Einige der viel gefahrenen Wege gehen zwar in Fleisch und Blut über, aber wehe dem, der einmal falsch abbiegt. Da kann es schwierig werden wieder an den Ausgangspunkt zurückzukehren.
Viele zusätzliche Dinge, die man im Rahmen dieses Reviews gar nicht beschreiben kann, kommen noch hinzu. Das Austerntauchen, die Möglichkeit endlich zu schwimmen, die Sprünge mit dem Gleitschirm von Hochhäusern, das Jetpack im Spiel, die Monsterstunts, die zu übersprühenden Graffitis, die zu findenden Hufeisen… all das rundet das Gameplay so ungemein ab, dass für hunderte Stunden Spielspaß garantiert ist. Auch hier wieder ein Flashlight auf eines der Gimmicks: Der Fallschirm.
Ja es gibt einige Orte im schönen San Andreas, wo man einen solchen Fallschirm finden kann. Einfachste Möglichkeit und wirklich etwas was jeder, der das Spiel zockt einmal ausprobieren sollte ist folgendes: Fahrt auf den Berg auf der Insel San Fierro. Das ist die große bräunliche Fläche im linken unteren Bereich der Landkarte. Schnappt Euch eine Sanchez, die eigentlich immer auf einem der großen Parkplätze am Fuße des Berges steht. So. Nun reißt Euch zusammen und fahrt vorsichtig (Ihr werdet nach Euren ersten drei Abstürzen an meine Warnung erinnern) den Berg hinauf. Ihr werdet den Eindruck haben, dass die Strecke niemals ein Ende nimmt… aber nach einigen endlos erscheinenden Minuten solltet Ihr auf dem Parkplatz am Gipfel ankommen. Dort steht immer ein Mountainbike (dieses könnt Ihr für Downhill Rennen einsetzen, wenn Ihr genügend Übung mit dem Drahtesel habt) In der Nähe des Mountainbikes stehen auch meistens zwei Fahrzeuge. Hinter einem der Autos findet Ihr einen Fallschirm. Den Fallschirm, müsst Ihr wie eine Waffe über L2 oder L3 auswählen. Ihr solltet auf Nummer sicher gehen und auch tatsächlich den kleinen Rucksack auf CJ´s Rücken sehen.
Nun blickt Euch noch mal um. In einiger Entfernung etwas unterhalb des Parkplatzes seht Ihr eine Fahne im Winde wehen. Diese steht am Geländer eines netten kleinen Aussichtspunktes. Fahr dort vorsichtig hin und ihr werdet sehen, dass rechts davon eine kleine Rampe angebracht ist. Also zurück und mit Bike oder Motorrad Anlauf genommen. Mit Vollgas über die Rampe und Ihr schießt ins Leere. Achtung sobald Ihr in der Luft seid, solltet Ihr die Dreieckstaste drücken um nicht in die Tiefe gerissen zu werden. Dann sofort mit der Kreis-Taste den Schirm auslösen. Nun könnt Ihr einige Sekunden lang (je nach dem wie schnell Ihr wart) am lenkbaren Schirm ins Tal segeln. Solche kleine Schmankerl runden Grand Theft Auto: San Andreas einfach zu einem absolut perfekten Spiel ab.
‹‹‹••››› Grafik mit Licht und Schatten ‹‹‹••›››
Die Grafik des Spiels ist bedingt durch die begrenzten Möglichkeiten der PS2 natürlich nicht gerade absolut State of the Art. Aber insgesamt gefällt einem GTA-Fan einfach diese spezielle Art der Spielgrafik. Klar kommen jetzt wieder die ewig Besserwissenden, die sagen: Die Grafik ist furchtbar, das Spiel ruckelt zu sehr.
Aber die Grafik ist in Grand Theft Auto: San Andreas im Vergleich zu Vice City nochmals deutlich verbessert worden. Die Texturen sind genauer und vor allem abwechslungsreicher gestaltet. Und Leute: Das Spiel ruckelt bei mir jedenfalls so gut wie gar nicht. Also entweder bin ich blind, oder die anderen Nörgler sehen schon Gespenster. Aber ich bin der Meinung, dass der Spielfluß in Grand Theft Auto: San Andreas wesentlich flüssiger ist, als in Vice City. Klar ist die Grafik nicht das Nonplusultra. Aber hallo! Das stört GTA-Fans in keiner Weise.
Wie ich oben schon erwähnte, ist das Spiel leider mit einer etwas schlechten Map-Funktion ausgestattet. Die Darstellungen sind zu klein und man hat dadurch auch einige Schwierigkeiten, sich zurechtzufinden. Auch sind die Farben der Pfeile IM SPIEL –die die Positionen von Zielen und dergleichen anzeigen – leider nicht kräftig genug. Manchmal fährt man Zielen vorbei, da man sie aus dem Augenwinkel einfach nicht sehen kann. Gefällig ist die Darstellung des Wetters in Grand Theft Auto: San Andreas. Denn der neu hinzugekommene Nebel kann in San Fierro manchmal ganz schön hinderlich sein.
Insgesamt ist die Grafik schon absolut das, was ich mir von Grand Theft Auto: San Andreas erwartet habe. Eben nicht High-End, aber eben einfach GTA-mäßig! Für mich gibt es keine negativen grafischen Probleme, außer der Karte, wie gesagt.
‹‹‹••››› Genialer Sound: ‹‹‹••›››
Der Sound ist – und dieser Teil ist natürlich absolute Geschmackssache – schon ziemlich gelungen. Zunächst ist auf die Hintergrund- und Umgebungsgeräusche zu verweisen. Passen wie immer. Autos die in der Nähe vorbeifahren sind zu hören, ja man hört sogar die hektische Betriebsamkeit einer Autobahn, wenn man unter einer Autobahnbrücke steht. Auch die Knarren und sonstigen Waffen sind wieder mit viel Liebe zum Detail hörbar gemacht worden. Ob Explosionen, Polizei Sirenen, Fluggeräusche oder die unterschiedlichen Klänge der Motoren. Nahezu perfekt.
Gut die Sprachausgabe ist sicherlich auf ihre Art auch perfekt. Aber selbst für Menschen, die sehr gut Englisch sprechen ein Problem. Der Gangsta Slang hat wirklich seine Tücken. Und das ständige Verwenden von Schimpfworten und Flegeleien ist ein wenig gewöhnungsbedürftig und meines Erachtens auch etwas übertrieben. Genauso Geschmackssache, wie der üble Slang ist auch die Musik, wobei man dazu sagen kann, dass die 11 Radiosender einem schon genügend Abwechslung bieten um fast jeden Geschmack einigermaßen zufrieden zustellen. Witziger Gimmick ist auch die Tatsache, dass teilweise in den Nachrichten über die Untaten des Protagonisten berichtet wird. Hier noch mal die Sender im Überblick:
-Master Sounds (Funk a la James Brown, Charles Wright)
-Playback (in meinen Augen unerträglicher Hip-Hop)
-Bounce FM (einer der besten Sender mit abgefahrenem Funk u. a. Rick James)
-K-DST (von Toto über Kiss, Classik-Rock)
-K-JAH Radio West (Jamaika Sound bis zum Abwinken)
-CSR (Weichspülsender mit Soul)
-Radio: X (erträglicher Rock mit Guns ´n Roses u. a. )
-K-Rose (Wir haben beide Arten von Musik: Country UND Western, würg)
-Radio Los Santos (für mich wieder unerträglich s. o. )
-SF-UR (Underground, gewöhnungsbedürftig)
-WCTR Talk Radio (wer sich das gibt, nimmt Drogen und frisst kleine Kinder)
‹‹‹••››› Gute verbesserte Steuerung: ‹‹‹••›››
Die Steuerung von Grand Theft Auto: San Andreas ist noch mal verbessert worden. Als Vice City-Zocker ist zwar der Umgang mit dem Pad etwas ungewohnt, aber man kommt relativ schnell rein. Neu ist zum Beispiel, dass die Autos nur noch über den linken Analogstick gelenkt werden können. Bei den meisten Fahrzeugen kommt aber ein entscheidender Vorteil ins Spiel, den man auch unbedingt benötigt, um schnell über Kuppen fahren zu können, ohne auf ein dahinter stehendes Auto zu knallen. Mit dem rechten Analogstick kann man nämlich die Blickperspektive ändern, und so einen besseren Blick auf die sonst noch nicht zusehende Fahrbahn werfen. Auch bei den Mud-Strecken in den Bergen, mit den zahlreichen Kurven (vor Abgründen) ist diese Möglichkeit ein wahrer Rettungsanker!
Das Schießen ist auch noch mal verbessert worden. Denn mit der L1 Taste kann man nun sozusagen auf ein Ziel „aufschalten“ und ein ganzes Magazin „rausrotzen“. Außerdem erkenn man die Tatsache, dass man auf das Ziel festgelegt ist an einem Ring kleiner grüner Pfeile, die sich um das Ziel drehen. Je mehr Trefferwirkung man erzielt, kann man das auch erkennen. Den die kleinen grünen Pfeile verändern dann die Farbe, von grün zu gelb, von gelb zu rot… Eben bis klar ist, dass der virtuelle Gegner endgültig sein Lebenslicht ausgehaucht hat. Und keine Angst, die Gegner stehen nicht mehr auf, wie bei Resident Evil, außer, man hat den Feind nur mit den Fäusten attackiert. Etwas tricky ist das Zielen ohne die Zielhilfe. In manchen Missionen und auf dem Schießstand gilt es das Fadenkreuz manuell zu steuern. Das ist ein wenig umständlich. Speziell gilt das bei den Verfolgungsjagden, bei denen man Verfolger vom Motorrad pusten soll. Eher etwas für geübte Spieler.
Die Fahrzeugsteuerung ist wie oben schon gesagt etwas ungewohnt, aber gleichwohl auch besser geworden. Die Autos haben ähnlich gute Fahreigenschaften wie in Vice City, allerdings steigt man nicht mehr ganz so oft von den zweirädrigen Maschinen ab, da mit steigenden Fähigkeiten der Allerwerteste immer besser im Sattel bleibt. Man kann also auch durchaus einmal in Schleudern geraten, ohne gleich zu stürzen.
‹‹‹••››› FAZIT: ‹‹‹••›››
Aber Achtung! Das Spiel ist absolut nichts für Neueinsteiger in Konsolengames. Es ist zu schwer und viel zu komplex. Bei Grand Theft Auto: San Andreas kommt sicherlich nur dann Spielspaß auf, wenn der Zocker das Spielprinzip kennt und absolut sicher mit dem Hintergrund des Spiels umgehen kann. Denn eine eigentliche Spielanleitung ist dem Titel Grand Theft Auto: San Andreas ja nicht beigelegt. Da erfährt man nur in Reklameform etwas über die Shops und Radiosender, aber nicht WIE man das Spiel denn angehen soll. Ein Anfänger sollte es auch gar nicht erst versuchen. Er wird verzweifeln und das Spiel früher oder später in die Ecke pfeffern.
Aber für den erfahrenen Zocker, kann es nur eine Devise geben. Kauft Euch so schnell es geht Grand Theft Auto: San Andreas. Selbst wenn die Preise hierfür noch nicht am purzeln sind. Selbst dann könnt Ihr sicher sein, keinen noch so kleinen Cent zu bereuen und grenzenloses Entertainment zu besitzen. Ihr werdet auch in nächster Zeit mit Sicherheit genauso begeistert sein wie ich und jede freie Minute zocken und zocken und zocken. Und ihr werdet noch etwas weiteres tun: Euch darauf freuen, die ersten Details zur Fortsetzung der Reihe zu lesen. So wie ich. Und jetzt ist Schluß mit der Lobeshymne auf Grand Theft Auto: San Andreas, denn ich muß hier schnell fertig werden um schnellst möglich wieder weiterzuzocken. Viel Spaß Euch!
Mit freundlichen Grüßen
Imperato
37 Bewertungen, 3 Kommentare
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08.03.2005, 13:32 Uhr von eugidis
Bewertung: sehr hilfreichein echt toller bericht, bin ja noch nicht einmal mit vice city fertig :-)
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07.03.2005, 23:58 Uhr von Mundi
Bewertung: sehr hilfreichEigentlich müsste er San Andrés heissen! (spanisch) lg mundi
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07.03.2005, 21:37 Uhr von knudly
Bewertung: sehr hilfreichHILFE!!!Wie kannst du so viel schreiben? Super Bericht :)...weiter so ;)..
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