Jolifin Carbon Colors UV Nagellack Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 02/2011
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Summe aller Bewertungen
- Handhabung & Komfort:
- Ergiebigkeit:
- Farbintensität:
- Verträglichkeit:
- Haltbarkeit:
- Trocknungsdauer:
Erfahrungsbericht von Grundschultante
Das Nagel-Desaster
Pro:
Nichts
Kontra:
Hält nicht
Empfehlung:
Nein
Nachdem ich mich nun jahrelang mit verschiedenen French-Nagellacken rumgeärgert hatte und mit keinem so wirklich zufrieden war, suchte ich nach neuen Alternativen. Ich war es leid, stundenlang auf die Trocknung eines Nagelacks zu warten, der dann im Endeffekt doch nur einige Tage hielt und zudem meist auch nach ein paar Stunden Trocknungszeit immer noch die ein oder andere Macke abbekam, was nicht gerade zu einem besseren Aussehen beitrug.
Als erstes recherchierte ich im Internet nach Nagelstudios und musste schnell feststellen, dass dies nichts für mich ist. Mich störte nicht mal der doch recht hohe Preis (um die 70€ für die Erstmodellage), sondern vielmehr der Umstand, dass man danach indirekt gezwungen ist, nach vier bis sechs Wochen erneut einen Termin zu machen und für etwa zwei Stunden im Nagelstudio zu sitzen – die Zeit habe ich leider nicht, mal ganz davon abgesehen, dass ich es lieber etwas unabhängiger mag und selbst entscheiden möchte, wann und wo ich meinen Nagellack erneuern will, ohne dafür extra Termine ausmachen zu müssen.
Also musste etwas anderes her! Ein Nagelstudio in meiner Umgebung arbeitete laut Homepage mit Shellac. Die Ausführungen dort über den Nagellack hörten sich sehr vielversprechend an und ich schaute mich mal in diversen Onlineshops um, wo man diesen Lack erstehen konnte. Dabei stieß ich auf die angeblich vergleichbaren Carbon UV-Lacke von Jolifin. Die Jolifin Carbon UV-Lacke sollen laut Hersteller absolut stoß- und kratzfest sein und nicht absplittern. Außerdem sollten die Lacke 3-4 Wochen auf dem Naturnagel oder einem künstlichen Nagel halten und eine glänzende Farbe wäre garantiert.
Voller Vorfreude bestellte ich bei „German Dream Nails“ den Dual-Coat (14ml für 5,90€), einen Remover (500ml. für 14,90€), ein UV-Lichthärtungsgerät und die Carbon UV-Lacke in den Farben polar white und make up nature (jeweils 14ml. für 9,90€).
AUSSEHEN:
Die Lieferung kam recht schnell und so ging ich voller Eifer wenige Tage später ans Lackieren der Nägel. Die Fläschchen der Colorlacke und des Dual-Coats sind alle weiß und sehen bis auf den Aufkleber mit der Aufschrift absolut identisch aus. Dies erschwert ein wenig die Unterscheidung.
Die Lacke an sich sind recht zähflüssig und riechen etwas streng nach Flüssigkleber.
INHALTSSTOFFE:
Urethanacrylat-Oligomer, Vinylalcetat-E P-Acrylat, Hydroxycyclohexylketon, Diphenyl-2, 4, -trimethylbenzoylphosphinoxid, Ethanol und je nach Farbe eine Cl-Nummer (z.B. Cl77491 für make up nature)
Erwähnt werden muss hier wohl auch noch, dass auf allen Carbonlacken steht, dass diese leichtentzündlich sind, die Augen reizen und (selbstverständlich!) nicht in Kinderhände gehören.
HERSTELLER:
Die Jolifin LJV GmbH hat ihren Sitz in 64832 Babenhausen. Auf deren Homepage wird angegeben, dass es das Ziel der Firma ist, auf die individuellen Wünsche der Kunden einzugehen. Die Produkte wären exklusiv und von höchster Qualität.
ANWENDUNG:
Wie bei der Anleitung auf der Homepage von „German Dream Nails“ beschrieben, raute ich meine Naturnägel mit einer Feile an. Da ich sehr feste und gesunde Fingernägel habe, tat es mir schon etwas leid, diese „absichtlich“ kaputt zu machen – aber wenn das Ergebnis am Ende toll ist, entschädigt das einen ja wieder… Anschließend öffnete ich die Flasche mit dem Dual-Coat. Bei diesem Lack handelt es sich um einen Klarlack, der sowohl zur Grundierung als auch zur Versiegelung aufgetragen wird und trug ihn auf den angerauten und danach gereinigten Nagel auf. Dann musste der Dual-Coat zwei Minuten unter der UV-Lampe trocknen. Nach der Grundierung kam eine Schicht „make up nature“ - Lack auf die Nägel. Dies war schon etwas schwieriger, weil der Lack ja (wie bereits oben beschrieben) ziemlich dickflüssig war. Die aufgetragene Schicht sollte dünn sein, was aber dazu führte, dass das Ganze sehr ungleichmäßig aussah. Nachdem die Nägel weitere zwei Minuten unter der UV-Lampe verbrachten, sah der Lack besser aus und hatte sich anscheinend während dieser Zeit gut verteilt. Im Vorfeld konnte ich im Internet lesen, dass sich die Lacke wohl zusammenziehen würden, das war bei mir aber nicht der Fall. Bereits nach dieser ersten Colorschicht sah der Lack deckend und gleichmäßig aus. Trotzdem hielt ich mich genau an die Anleitung und trug eine zweite Schicht derselben Farbe auf und trocknete sie wieder zwei Minuten unter dem UV-Gerät. Inzwischen fühle sich das UV-Licht sehr unangenehm auf meiner Haut an und ich machte mir das erste Mal Gedanken darüber, wie gesund so ein UV-Lichthärtungsgerät überhaupt ist. Aber da ich nun ja mittendrin war, machte ich erst einmal weiter. Auf die zwei Schichten der Farbe „make up nature“ trug ich im Bereich der Nagelspitzen die Farbe „polar white“ auf. Zuerst hatte ich Bedenken, weil auch diese Farbe eine sehr dickflüssige Konsistenz hat, aber wider aller Erwartungen ging dies erstaunlich gut. Es verlief nichts und die Farbe ließ sich sehr gut punktgenau auftragen. Nun mussten die Fingernägel erneut zwei Minuten getrocknet werden. Danach fühlte ich das erste Mal vorsichtig, ob die Lacke getrocknet waren und erschrak etwas, als sich die Nägel nass anfühlten. Im Internet fand ich sofort die Erklärung. Bei der Trocknung bildet sich eine feuchte Dispersionsschicht, die aber angeblich nicht schlecht, sondern sogar gut wäre, da sich die Lacke durch sie untereinander besser verbinden könnten. Beruhigt ging ich nun an das Versiegeln. Hierzu nahm ich wieder der Dual-Coat und trug eine Schicht auf die lackierten Nägel auf und auch jetzt musste man wieder zwei Minuten unter das UV-Gerät. Alles in allem war die Prozedur zwar kürzer als die Wartedauer, die man hat, wenn man mehrere herkömmliche Nagellacke für die French-Manicure aufträgt, aber insgesamt hat es bei mir trotzdem eine Stunde gedauert. Und nun hatte ich auch noch das Problem mit der Dispersionsschicht. Es gibt ein Polishoil oder einen Cleaner zum Entfernen dieser Schicht, aber da ich keines von Beidem zur Hand hatte, nahm ich kurzerhand ein Stück Papier von der Küchenrolle und polierte meine Nägel damit. Und siehe da, meine Nägel glänzten und sahen einfach nur toll aus! Ich war absolut begeistern!
Leider hielt diese Begeisterung nicht lange an. Schon am nächsten Morgen, sahen die Ränder der Nägel blasser aus als der Rest und es machte den Eindruck, dass sich der Lack lösen würde – also so toll sah das ja nun doch nicht mehr aus! Und einen weiteren Tag später fielen tatsächlich zwei Nagelmodellagen ab. Es sah aus, als würde ich zwei komplette Nägel verlieren. Zum Vorschein kamen meine zwei angerauten Naturnägel, die zudem auch noch eine ziemlich schrecklich gelbe Farbe angenommen hatten. Also so konnte ich das auf keinen Fall lassen. Ich suchte nach Hilfe in Internetforen und sah, dass ich anscheinend nicht alleine mit diesem Problem dastand. Als Lösung schlugen manche vor, die Trocknungsdauer der einzelnen Lackschichten auf 4 Minuten zu erhöhen und die Nagelspitzen mit der Farbe zu ummanteln. Gesagt, getan, ich wiederholte den kompletten Vorgang für diese zwei Nägel mit längeren Trocknungszeiten und dem Ummanteln der Nagelspitzen. Dies half leider wenig. Schon am darauf folgenden Tag verlor ich den Lack eines neu lackierten und eines älter lackierten Nagels. So hatte ich mir das wirklich nicht vorgestellt! Ich ärgerte mich und entfernte mit Hilfe eines Rosenholzstäbchens die Lackschichten der anderen Nägel. Der Remover war dafür übrigens nicht nötig, da sich die Lackschichten ohne großen Aufwand praktisch von selbst lösten.
WIETERE JOLIFIN CARBON – PRODUKTE:
Neben den hier bereits genannten, bietet Jolifin eine Vielzahl an verschiedenen Farben an. Zudem gibt es auch noch „glitter & shiny“-Lacke, Magnetics-Lacke, „metallic & silk“-Lacke, Effekt-Coats und Thermo-Lacke. Außerdem bietet Jolifin verschiedene Sets und Zubehör an.
FAZIT:
Nach diesem Nagellack-Desaster habe ich auch im Internet viele negative Berichte über die Carbon UV-Nagellacke von Jolifin gelesen, die sich bis auf wenige Ausnahmen mit meinen Erfahrungen decken. Vielleicht halten die Lacke auf einem künstlichen Nagel besser (zumindest wurde dies in einem Forum angemerkt), aber da die UV-Lacke auch auf dem Naturnagel halten sollten, muss ich leider sagen, dass die Versprechungen des Herstellers in keiner Weise eingehalten werden. Die Herstellerfirma tat die Kritik einer anderen Kundin damit ab, dass Anwendungsfehler gemacht wurden und der Lack deshalb nicht halten würde. Komisch, denn anscheinend machen fast alle Leute dieselben Fehler beim Auftragen des Lackes, so dass es mir doch so vorkommt, als wenn etwas mit dem Lack nicht so ganz stimmen kann. Bestätigt wird dies auch durch zahlreiche Onlineberichte von Nagelstudios, die sich viele Reklamationen anhören mussten – und hier waren Profis am Werk! Die Jolifin UV-Lacke und der Shellac würden sich übrigens nicht viel geben und die Resonanz zu dem Shellac war ebenso durchwachsen – nur mal so am Rande erwähnt, falls jemand mit dem Gedanken spielt, sich diesen Nagellack anzuschaffen.
Gleichzeitig habe ich mich ein bisschen umgehört, was es mit den UV-Lampen auf sich hat. Einige sagen, die UV-Strahlung, die die Haut schädigen kann, wird zu einem Großteil gefiltert, andere behaupten, die Verwendung eines Lichthärtungsgerätes wäre genauso krebserregend wie der Besuch eines Solariums.
Somit lautet mein Endfazit, dass ich die Carbon UV-Lacke von Jolifin absolut nicht empfehlen kann. Ich glaube kaum, dass jemand Lust dazu hat, täglich eine Stunde Arbeit in das Lackieren der Nägel zu investieren und sich zudem noch über diesen Zeitraum „bestrahlen“ zu lassen. Für mich heißt das, weiter zu experimentieren, um die für mich beste Methode zu finden, meine Nägel im French-Look glänzen zu lassen.
Als erstes recherchierte ich im Internet nach Nagelstudios und musste schnell feststellen, dass dies nichts für mich ist. Mich störte nicht mal der doch recht hohe Preis (um die 70€ für die Erstmodellage), sondern vielmehr der Umstand, dass man danach indirekt gezwungen ist, nach vier bis sechs Wochen erneut einen Termin zu machen und für etwa zwei Stunden im Nagelstudio zu sitzen – die Zeit habe ich leider nicht, mal ganz davon abgesehen, dass ich es lieber etwas unabhängiger mag und selbst entscheiden möchte, wann und wo ich meinen Nagellack erneuern will, ohne dafür extra Termine ausmachen zu müssen.
Also musste etwas anderes her! Ein Nagelstudio in meiner Umgebung arbeitete laut Homepage mit Shellac. Die Ausführungen dort über den Nagellack hörten sich sehr vielversprechend an und ich schaute mich mal in diversen Onlineshops um, wo man diesen Lack erstehen konnte. Dabei stieß ich auf die angeblich vergleichbaren Carbon UV-Lacke von Jolifin. Die Jolifin Carbon UV-Lacke sollen laut Hersteller absolut stoß- und kratzfest sein und nicht absplittern. Außerdem sollten die Lacke 3-4 Wochen auf dem Naturnagel oder einem künstlichen Nagel halten und eine glänzende Farbe wäre garantiert.
Voller Vorfreude bestellte ich bei „German Dream Nails“ den Dual-Coat (14ml für 5,90€), einen Remover (500ml. für 14,90€), ein UV-Lichthärtungsgerät und die Carbon UV-Lacke in den Farben polar white und make up nature (jeweils 14ml. für 9,90€).
AUSSEHEN:
Die Lieferung kam recht schnell und so ging ich voller Eifer wenige Tage später ans Lackieren der Nägel. Die Fläschchen der Colorlacke und des Dual-Coats sind alle weiß und sehen bis auf den Aufkleber mit der Aufschrift absolut identisch aus. Dies erschwert ein wenig die Unterscheidung.
Die Lacke an sich sind recht zähflüssig und riechen etwas streng nach Flüssigkleber.
INHALTSSTOFFE:
Urethanacrylat-Oligomer, Vinylalcetat-E P-Acrylat, Hydroxycyclohexylketon, Diphenyl-2, 4, -trimethylbenzoylphosphinoxid, Ethanol und je nach Farbe eine Cl-Nummer (z.B. Cl77491 für make up nature)
Erwähnt werden muss hier wohl auch noch, dass auf allen Carbonlacken steht, dass diese leichtentzündlich sind, die Augen reizen und (selbstverständlich!) nicht in Kinderhände gehören.
HERSTELLER:
Die Jolifin LJV GmbH hat ihren Sitz in 64832 Babenhausen. Auf deren Homepage wird angegeben, dass es das Ziel der Firma ist, auf die individuellen Wünsche der Kunden einzugehen. Die Produkte wären exklusiv und von höchster Qualität.
ANWENDUNG:
Wie bei der Anleitung auf der Homepage von „German Dream Nails“ beschrieben, raute ich meine Naturnägel mit einer Feile an. Da ich sehr feste und gesunde Fingernägel habe, tat es mir schon etwas leid, diese „absichtlich“ kaputt zu machen – aber wenn das Ergebnis am Ende toll ist, entschädigt das einen ja wieder… Anschließend öffnete ich die Flasche mit dem Dual-Coat. Bei diesem Lack handelt es sich um einen Klarlack, der sowohl zur Grundierung als auch zur Versiegelung aufgetragen wird und trug ihn auf den angerauten und danach gereinigten Nagel auf. Dann musste der Dual-Coat zwei Minuten unter der UV-Lampe trocknen. Nach der Grundierung kam eine Schicht „make up nature“ - Lack auf die Nägel. Dies war schon etwas schwieriger, weil der Lack ja (wie bereits oben beschrieben) ziemlich dickflüssig war. Die aufgetragene Schicht sollte dünn sein, was aber dazu führte, dass das Ganze sehr ungleichmäßig aussah. Nachdem die Nägel weitere zwei Minuten unter der UV-Lampe verbrachten, sah der Lack besser aus und hatte sich anscheinend während dieser Zeit gut verteilt. Im Vorfeld konnte ich im Internet lesen, dass sich die Lacke wohl zusammenziehen würden, das war bei mir aber nicht der Fall. Bereits nach dieser ersten Colorschicht sah der Lack deckend und gleichmäßig aus. Trotzdem hielt ich mich genau an die Anleitung und trug eine zweite Schicht derselben Farbe auf und trocknete sie wieder zwei Minuten unter dem UV-Gerät. Inzwischen fühle sich das UV-Licht sehr unangenehm auf meiner Haut an und ich machte mir das erste Mal Gedanken darüber, wie gesund so ein UV-Lichthärtungsgerät überhaupt ist. Aber da ich nun ja mittendrin war, machte ich erst einmal weiter. Auf die zwei Schichten der Farbe „make up nature“ trug ich im Bereich der Nagelspitzen die Farbe „polar white“ auf. Zuerst hatte ich Bedenken, weil auch diese Farbe eine sehr dickflüssige Konsistenz hat, aber wider aller Erwartungen ging dies erstaunlich gut. Es verlief nichts und die Farbe ließ sich sehr gut punktgenau auftragen. Nun mussten die Fingernägel erneut zwei Minuten getrocknet werden. Danach fühlte ich das erste Mal vorsichtig, ob die Lacke getrocknet waren und erschrak etwas, als sich die Nägel nass anfühlten. Im Internet fand ich sofort die Erklärung. Bei der Trocknung bildet sich eine feuchte Dispersionsschicht, die aber angeblich nicht schlecht, sondern sogar gut wäre, da sich die Lacke durch sie untereinander besser verbinden könnten. Beruhigt ging ich nun an das Versiegeln. Hierzu nahm ich wieder der Dual-Coat und trug eine Schicht auf die lackierten Nägel auf und auch jetzt musste man wieder zwei Minuten unter das UV-Gerät. Alles in allem war die Prozedur zwar kürzer als die Wartedauer, die man hat, wenn man mehrere herkömmliche Nagellacke für die French-Manicure aufträgt, aber insgesamt hat es bei mir trotzdem eine Stunde gedauert. Und nun hatte ich auch noch das Problem mit der Dispersionsschicht. Es gibt ein Polishoil oder einen Cleaner zum Entfernen dieser Schicht, aber da ich keines von Beidem zur Hand hatte, nahm ich kurzerhand ein Stück Papier von der Küchenrolle und polierte meine Nägel damit. Und siehe da, meine Nägel glänzten und sahen einfach nur toll aus! Ich war absolut begeistern!
Leider hielt diese Begeisterung nicht lange an. Schon am nächsten Morgen, sahen die Ränder der Nägel blasser aus als der Rest und es machte den Eindruck, dass sich der Lack lösen würde – also so toll sah das ja nun doch nicht mehr aus! Und einen weiteren Tag später fielen tatsächlich zwei Nagelmodellagen ab. Es sah aus, als würde ich zwei komplette Nägel verlieren. Zum Vorschein kamen meine zwei angerauten Naturnägel, die zudem auch noch eine ziemlich schrecklich gelbe Farbe angenommen hatten. Also so konnte ich das auf keinen Fall lassen. Ich suchte nach Hilfe in Internetforen und sah, dass ich anscheinend nicht alleine mit diesem Problem dastand. Als Lösung schlugen manche vor, die Trocknungsdauer der einzelnen Lackschichten auf 4 Minuten zu erhöhen und die Nagelspitzen mit der Farbe zu ummanteln. Gesagt, getan, ich wiederholte den kompletten Vorgang für diese zwei Nägel mit längeren Trocknungszeiten und dem Ummanteln der Nagelspitzen. Dies half leider wenig. Schon am darauf folgenden Tag verlor ich den Lack eines neu lackierten und eines älter lackierten Nagels. So hatte ich mir das wirklich nicht vorgestellt! Ich ärgerte mich und entfernte mit Hilfe eines Rosenholzstäbchens die Lackschichten der anderen Nägel. Der Remover war dafür übrigens nicht nötig, da sich die Lackschichten ohne großen Aufwand praktisch von selbst lösten.
WIETERE JOLIFIN CARBON – PRODUKTE:
Neben den hier bereits genannten, bietet Jolifin eine Vielzahl an verschiedenen Farben an. Zudem gibt es auch noch „glitter & shiny“-Lacke, Magnetics-Lacke, „metallic & silk“-Lacke, Effekt-Coats und Thermo-Lacke. Außerdem bietet Jolifin verschiedene Sets und Zubehör an.
FAZIT:
Nach diesem Nagellack-Desaster habe ich auch im Internet viele negative Berichte über die Carbon UV-Nagellacke von Jolifin gelesen, die sich bis auf wenige Ausnahmen mit meinen Erfahrungen decken. Vielleicht halten die Lacke auf einem künstlichen Nagel besser (zumindest wurde dies in einem Forum angemerkt), aber da die UV-Lacke auch auf dem Naturnagel halten sollten, muss ich leider sagen, dass die Versprechungen des Herstellers in keiner Weise eingehalten werden. Die Herstellerfirma tat die Kritik einer anderen Kundin damit ab, dass Anwendungsfehler gemacht wurden und der Lack deshalb nicht halten würde. Komisch, denn anscheinend machen fast alle Leute dieselben Fehler beim Auftragen des Lackes, so dass es mir doch so vorkommt, als wenn etwas mit dem Lack nicht so ganz stimmen kann. Bestätigt wird dies auch durch zahlreiche Onlineberichte von Nagelstudios, die sich viele Reklamationen anhören mussten – und hier waren Profis am Werk! Die Jolifin UV-Lacke und der Shellac würden sich übrigens nicht viel geben und die Resonanz zu dem Shellac war ebenso durchwachsen – nur mal so am Rande erwähnt, falls jemand mit dem Gedanken spielt, sich diesen Nagellack anzuschaffen.
Gleichzeitig habe ich mich ein bisschen umgehört, was es mit den UV-Lampen auf sich hat. Einige sagen, die UV-Strahlung, die die Haut schädigen kann, wird zu einem Großteil gefiltert, andere behaupten, die Verwendung eines Lichthärtungsgerätes wäre genauso krebserregend wie der Besuch eines Solariums.
Somit lautet mein Endfazit, dass ich die Carbon UV-Lacke von Jolifin absolut nicht empfehlen kann. Ich glaube kaum, dass jemand Lust dazu hat, täglich eine Stunde Arbeit in das Lackieren der Nägel zu investieren und sich zudem noch über diesen Zeitraum „bestrahlen“ zu lassen. Für mich heißt das, weiter zu experimentieren, um die für mich beste Methode zu finden, meine Nägel im French-Look glänzen zu lassen.
29 Bewertungen, 5 Kommentare
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08.02.2012, 16:36 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichPrima vorgestellt. Würd mich freue, wenn du auch bei mir vorbei schaust. LG
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07.02.2012, 22:53 Uhr von XXLALF
Bewertung: sehr hilfreich...und einen schönen abend noch
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07.02.2012, 21:37 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichlg. ^^^^^^^^^^^^petra
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07.02.2012, 21:13 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichViele liebe Grüße. KATJA
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07.02.2012, 21:03 Uhr von Lale
Bewertung: sehr hilfreichich habe leider kein bw mehr... Allerbesten Gruß *~*
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