Freebird-Reisen Bewertung

Freebird-reisen
ab 8,38
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5 Sterne
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Summe aller Bewertungen
  • Angebot:  sehr viel
  • Zustand der Einrichtung:  sehr gut
  • Sauberkeit:  sehr gut
  • Preis-Leistungs-Verhältnis:  sehr gut
  • Information & Kundenservice:  sehr gut
  • Familientauglichkeit:  sehr hoch
  • Behindertenfreundlichkeit:  sehr gut
  • Empfehlenswert:  ja

Erfahrungsbericht von MGruenberg

MGruenberg sagt zu Freebird-Reisen

5
  • Angebot:  sehr viel
  • Zustand der Einrichtung:  sehr gut
  • Sauberkeit:  sehr gut
  • Preis-Leistungs-Verhältnis:  sehr gut
  • Information & Kundenservice:  sehr gut
  • Familientauglichkeit:  hoch
  • Behindertenfreundlichkeit:  gut
  • Empfehlenswert:  ja
Zum Klettern ist Deutschland perfekt

Guten Tag allerseits.

Es heißt ja immer, dass man als Jugendlicher keine ordentliche Reise in Deutschland erleben kann. Bisher dachte ich das auch, nun aber denke ich etwas anders über die Sache. Großen Dank an Freebird Reisen. Die haben mein Bild revolutioniert.
Ich habe mich im Mai von zwei Kumpels breitschlagen lassen, mal etwas anderes zu versuchen als im Sommer nach Ungarn, Kroatienoder Spanien zu fahren und nur am Strand rumzugammeln. Die beiden haben eine Kletterreise im Internet gefunden für nicht mal 350 Euro. Sie waren begeistert vom Angebot und ich habe mich breit schlagen lassen, weil ich generell offen für Neues bin und wir seit Jahren gemeinsam wegfahren. Anfangs habe ich gedacht. „Okay, Klettern wird jetzt wohl nicht so spannend sein“. Ich wurde eines Besseren belehrt und bin nun begeisterter Kletterfan. Ist ein echter Ganzkörpersport, verlangt einem vieles ab und bietet viel Abwechslung.
Die gab es im Übrigen auch auf der Reise. Recht abenteuerlich starteten wir in unsere Sommerreise. Mit dem Zug ging es nach Hamburg, von da wurden wir in einem Kleinbus in Richtung Sachsen gebracht. Dort trafen wir dann auf die Betreuer, die gerade einmal knappe 15 Jahre älter als wir waren. Erster Pluspunkt nach dem Preis. Die Teamer, so ihre korrekte Bezeichnung, waren sehr freundlich und haben uns zunächst einmal den anderen Jugendlichen (rund 15) vorgestellt und uns dann die Unterkunft (ein Haus mit Ferienwohnungen) sowie die nähere Umgebung gezeigt. Das Camp befindet sich mitten zwischen den Bergen und genau in diese ginge es in den nächsten sechs Tagen.

Das Coole war, dass wir echt jeden Tag woanders geklettert sind. Spannung pur und richtig Abwechslung. Am ersten Tag bekamen wir noch fast eine Stunde Einführung der Kletterlehrer, am zweiten aber ging es dann nahezu direkt ans Klettern. Sie haben uns, und das war gut so, über verschiedene Szenarien und die richtigen Verhaltensweisen in bestimmten Fällen informiert. Da einiges davon wirklich so eingetreten ist, kann ich sagen, dass ihre Erfahrung durchaus geholfen hat, sich selbst zurecht zu finden.

Zur Versorgung kann ich noch sagen, dass es drei Mahlzeiten gibt. Morgens und am Abend ein Buffet mit vielen verschiedenen Speisen, am frühen Nachmittag variierende Snacks. Toll fand ich, dass es viel Obst und immer was zu trinken gab. Für die Tagestrips gab es die üblichen Lunchpakete, die jetzt nicht prall gefüllt, aber ausreichend sind.

Erwähnenswert ist der Unterhaltungseffekt während der Woche, an dem die Teamer dank ihrer lockeren Art auch einen großen Anteil haben. Wir waren mal in einem Freizeitpark und in einem Schwimmbad, haben viele Ballsportarten gespielt und auch mal Zeit gehabt, in der wir ganz frei entscheiden konnten, was wir machen. Auch abends war ordentlich was los. Sachsen ist gar nicht so öde, wie ich gedacht habe und die sächsischen Mädels auch nicht. Der positive Gesamteindruck ist auf jeden Fall da und da kann man dann auch darüber hinwegsehen, dass die Partys natürlich nicht an die in Lloret oder am Balaton heranreichen.