Samsung Galaxy Ace S5830 Testbericht
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- Design:
- Qualität & Verarbeitung:
- Ausstattung:
- Handhabung & Bedienung:
- Akkulaufzeit:
- Gesprächsqualität:
- Support & Service:
Erfahrungsbericht von Qantas
Wenn ein Akku fast alles versaut...
Pro:
kontrastreicher Bildschirm, WLAN, HSDPA mit 7,2 Mbit/s, gute Cam im Fotomodus, handlich und leicht
Kontra:
schwacher Akku, keine Frontkamera für Videotelefonate, Video-Leistung ist eher schwach
Empfehlung:
Nein
*** Ein Blick auf den Lieferumfang ***
Die vielleicht wichtigste Info gleich vorab: Wie jedes Samsung-Handy aus der Galaxy-Familie basiert auch das Galaxy Ace auf Googles offenem Betriebssystem Android. Ausgeliefert werden die Telefone mit Android-Version 2.2.1 und Samsungs eigenentwickelter Touchwiz 3.0-Oberfläche. Im Lieferumfang enthalten sind neben Endgerät, Akku, Ladekabel und Handbuch auch eine microSD-Karte mit einer Kapazität von 2 Gigabyte (GB) zur Erweiterung des doch eher kleinen internen Speichers (150 Megabyte). Wem die 2-GB-Erweiterung nicht reicht, der kann im Fachhandel Speicherkarten mit einer Kapazität von bis zu 32 GB kaufen und in das Telefon schieben.
Weil ein Mittelklasse-Smartphone nicht die umfangreichste Ausstattung liefern kann, ist auch der integrierte Prozessor nicht das ultimative Spitzenmodell. Angetrieben wird das 112 Millimeter lange, 60 Millimeter breite und 12 Millimeter flache Smartphone von einer 800-Megahertz-CPU. Das reicht in der Regel aber auch aus. Nur bei der Navigation durch den Android App-Market kommt es vereinzelt zu Rucklern. Ansonsten ist eine flüssige Navigation durch das Handymenü und die (nach)installierten Apps möglich. Neben einer klickbaren Home-Taste stehen unterhalb des Displays auch zwei Sensor-Tasten zur Menünavigation zur Verfügung.
*** Ein Display, das Spaß macht - aber auch Nachteile hat ***
Spaß macht die Navigation durch das Menü vor allem, weil Samsung ein kontraststarkes TFT-Display verbaut hat - mit einer diagonalen Abmessung von 3,5 Zoll (8,9 Zentimeter). Das ist verglichen mit anderen Smartphones zwar fast schon ein wenig klein, reicht aber für eigentlich alle Anwendungen aus, die mit dem Galaxy Ace genutzt werden können. Bei einer Auflösung von (nur) 320x480 Pixeln ist die Darstellung von 16 Millionen Farben möglich. Wird die dreistufig einstellbare Bildschirmhelligkeit auf den höchsten Wert geschraubt, ist es auch bei starker Sonneneinstrahlung noch gut möglich, Inhalte vom Display abzulesen.
Allerdings hat der kleine Handy-Monitor auch Nachteile. Dass er anfällig für Fingerabdrücke ist, ist bei einem Touchscreen-Handy fast schon normal. Und doch wirken sie beim Galaxy Ace besonders stark ausgeprägt.
Freude bereitet die in das Smartphone integrierte Kamera. Insbesondere bei Tageslicht, also bei guten Lichtverhältnissen, ist es mit dem Galaxy Ace möglich, sehr schöne, gut belichtete Schnappschüsse aufzunehmen. Die Auflösung lässt sich in fünf Stufen von VGA-Qualität (640x480 Pixel) auf bis zu 5 Megapixel (2.560x1.920 Pixel) regulieren. Kontrast, Sättigung und Schärfe können ebenfalls in fünf Stufen eingestellt werden. Ergänzend dazu stehen Autofokus und Fotolicht zur Verfügung. Etwas anders sieht es bei der Qualität von Videos aus. Weil Bewegtbilder maximal mit einer Auflösung von 320x240 Pixeln aufgenommen werden können, ist die Qualität eher bescheiden. Unscharfe und leicht ruckelnde Bilder trüben ebenso das Gesamtbild wie blecherne und schäppernde Audio-Aufnahmen. Kurzum: Fotos top, Videos ein Flop.
*** Handy wird nicht als Wechseldatenträger erkannt ***
Schade ist auch, dass das Telefon standardmäßig nicht als Wechseldatenträger erkannt wird, wenn es über das mitgelieferte USB-Datenkabel an einem PC oder ein Notebook angeschlossen wird. Erst wenn die PC-Software Kies auf dem Rechner liegt, ändert sich an diesem Umstand etwas. Wer die Kies-Software nicht nutzen möchte, kann aufgenommene Bilder und Videos über die Bluetooth-Schnittstelle an einen Rechner schicken, was aber nur Aufnahme für Aufnahme funktioniert und deswegen sehr zeitaufwendig ist. Sinnvoller ist da schon eher, die Bilder direkt über das Handy in ein Picasa Web-Album im Internet zu laden (WLAN nutzen!) oder den mitgelieferten Adapter für die microSD-Karte zu nutzen. Mit ihm kann die kleine Speicherkarte von jedem handelsüblichen Kartenleser ausgelesen werden.
Ein echtes Ärgernis ist hingegen der mitgelieferte Akku (1.350 mAh). Auf den ersten Blick sieht es gar nicht schlecht aus, was Samsung im Produktdatenblatt verspricht. Von bis zu 26 Tagen Bereitschaftszeit und mehr als 10 Stunden Sprechzeit ist dort die Rede. Und während Telefonate durchaus die ein oder andere Stunde möglich sind, macht das Galaxy Ace in Sachen Stand-by keinen Spaß. Wer die regelmäßige Datensynchronisation oder die Push-E-Mail-Funktion mit dem Google-Mail-Konto aktiviert, darf sein Smartphone schon nach rund zwölf Stunden an die Steckdose hängen. Werden zusätzlich WLAN-, GPS- oder Bluetooth-Funktion aktiviert, geht die Akkuleistung noch schneller in die Knie. Nur wer die mobile Datenkommunikation ausschaltet - was bei einem Smartphone eigentlich nur wenig Sinn macht - kann sein Smartphone drei, vier Tage nutzen. Aber selbst das ist zu wenig.
*** Fazit: Leider sehr viel Schatten ***
Dass Samsung schnörkellose, leicht zu bedienende Smartphones entwickeln kann, haben die Südkoreaner bereits bei mehreren Modellen bewiesen. Sei es das Wave, das Galaxy S oder auch das Omnia 7 - die Bedienung macht einfach Spaß. Das trifft auch auf das Galaxy Ace zu, das durch seine handlichen Abmessungen, das geringe Gewicht und die griffige, geriffelte Rückseite sehr angenehm in der Hand liegt. Aber: insbesondere der schwache Akku und der eher enttäuschende Video-Modus trüben das ansonsten positive Gesamterscheinungsbild des Smartphones recht stark. Da können auch Quadband-GSM-Antenne und HSDPA-Unterstützung (maximal 7,2 Megabit pro Sekunde im Downstream) nichts ändern. Gewöhnungsbedürftig ist zudem die XT9-Worterkennung beim SMS-Schreiben, die häufig falsche Wörter vorschlägt, aber auf Wunsch auch deaktiviert werden kann.
Erhältlich ist das Samsung Galaxy Ace bei Amazon zu einem Preis von 237 Euro - ohne zusätzliche Versandkosten. Bei anderen Online-Shops ist das Telefon aktuell (Stand: Juni 2011) ab 210 Euro ohne Vertrag zu haben. Grundsätzlich ist das gemessen am breiten Funktionsumfang ein fairer Preis, der aber die genannten Schwächen nicht kaschieren kann.
Dieser Testbericht ist unter meinem Namen auch unter www.onlinekosten.de zu finden.
47 Bewertungen, 15 Kommentare
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09.06.2011, 17:01 Uhr von Baby1
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.
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04.06.2011, 12:09 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichSchöne Grüsse, Talulah
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04.06.2011, 09:15 Uhr von campino
Bewertung: sehr hilfreichlg andrea
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03.06.2011, 23:58 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichlg. ^^^^^^^^^^^^petra
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03.06.2011, 21:37 Uhr von feliciano2009
Bewertung: sehr hilfreichinteressanter Bericht...
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03.06.2011, 20:43 Uhr von [email protected]
Bewertung: sehr hilfreichsonnige grüße.......simone
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03.06.2011, 19:28 Uhr von cleo1
Bewertung: sehr hilfreichEinen schönen sonnigen Freitag und LG cleo1
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03.06.2011, 18:23 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichWünsche ein schönes Wochende
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03.06.2011, 17:37 Uhr von giselamaria
Bewertung: sehr hilfreichaha, naja - ich brauche so ein Ding nicht :-) - aber wenn, greife ich auf deinen Bericht zurück :- )))) - LG gisela
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03.06.2011, 16:33 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichPrima vorgestellt. Über Gegenlesung würde ich mich freuen. LG
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03.06.2011, 16:04 Uhr von 0Laggy0
Bewertung: sehr hilfreichEinen angenehmen Wochenendstart :)
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03.06.2011, 16:02 Uhr von atrachte
Bewertung: sehr hilfreichsh. lg
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03.06.2011, 15:37 Uhr von Lale
Bewertung: sehr hilfreichAllerbesten Gruß *~*
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03.06.2011, 15:32 Uhr von babygiftzwerg
Bewertung: sehr hilfreichIch lasse dir mal liebe Grüße da.
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03.06.2011, 15:30 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße.....KATJA
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