Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten (Blu-ray 3D) Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Handlung:  spannend
  • Anspruch:  durchschnittlich
  • Unterhaltungswert:  hoch
  • 3D-Effekte:  gut
  • Spannung:  spannend
  • Action:  viel
  • Romantik:  durchschnittlich
  • Humor:  humorvoll

Erfahrungsbericht von CyberQueeny

Jack Sparrow in einem durschnittlichen 3D

  • Anspruch:  anspruchslos
  • Spannung:  spannend
  • Action:  viel
  • Romantik:  hoch
  • Humor:  durchschnittlich

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

===Jack Sparrow in einem durschnittlichen 3D===

Hallo alle zusammen,

heute möchte ich euch über einen Kinofilm berichten, den wir letzten Freitag im Cineplex Neumünster gesehen haben. Es handelt sich um den vierten Teil der "Fluch der Karibik"-Reihe, den wir uns in 3D angesehen haben.

===Allgemeine Infos===
Fluch der Karibik – Fremde Gezeiten (3D)/ Pirates of the Caribbean: On Strangers Tide
USA 2011
Regie: Rob Marshall
Drehbuch: Ted Elliott & Terry Rossio nach dem Roman von Tim Powers
Musik: Hans Zimmer und Rodrigo y Gabriela
Kamera: Dariusz Wolski
Mit: Johnny Depp, Penelope Cruz, Geoffrey Rush, Ian McShane, Kevin McNally, Sam Philip, Astrid Berges-Frisbey, Stephen Graham, Keith Richards, Richard Griffiths, Judie Dench
FSK: 12
Länge: 141 Minuten

===Schauspieler===
Johnny Depp: Captain Jack Sparrow
Penélope Cruz: Angelica

Geoffrey Rush: Captain Hector Barbossa
Ian McShane: Cpt. Edward Teach/Blackbeard
Kevin McNally: Joshamee Gibbs
Richard Griffiths: König George II.

Stephen Graham: Scrum
Greg Ellis: Leutenant Theodore Groves
Damian O’Hare: Leutenant Gillette
Àstrid Bergès-Frisbey: Syrena

Sam Claflin: Philip
Keith Richards: Captain Teague
Gemma Ward: Tamara
Judi Dench: Society Lady

===Inhalt===
Captain Jack Sparrow entgeht in London nur knapp den Galgen. Auf seiner Flucht kommt ihm immer wieder zu Ohren, dass ein gewisser Captain Jack Sparrow nach einer guten Crew sucht, um mit ihr die Quelle der ewigen Jugend zu suchen. Das kann der echte Jack Sparrow natürlich nicht auf sich sitzen lassen und setzt alles daran den falschen Jack zu enttarnen. Dabei findet er heraus, dass Angelica, ein früherer Flirt, dahinter steckt. Ihr Vater, Blackbeard, muss unbedingt zur Quelle und nur Jack kennt den Weg dorthin. Kurzer Hand wird Jack entführt und muss Blackbeard, Angelica und die Crew zur ewigen Quelle führen. Doch nicht nur Blackbeard, sondern auch der englische König und Spanien sind auf der Suche nach der Quelle, wobei jeder andere Beweggründe hat. Eine spannende Reise beginnt, denn nur wer verschiedene Aufgaben löst und gewisse Gegenstände besitzt, kann zur Quelle gelangen.

===Meinung===
Als Fan der letzten drei Teile war es für uns selbstverständlich, dass wir uns auch den vierten Teil ansehen würde, obwohl viele Kritiken eher schlecht waren. Bei Filmen ist es aber wie mit Essen, Kleidung oder Musik, die Geschmäcker sind verschieden. Dementsprechend wollten wir uns selbst ein Bild machen.

Der vierte Teil ist sowohl in 2D, als auch in 3D in den Kinos. In unserem Cineplex war er jedoch nur als 3D anzusehen und kostete uns 14€ pro Person und Logenplatz. Am Anfang ähnelte der Film den anderen Teilen: Jack Sparrow stand wieder ohne ein Boot da. Danach zieht der vierte Teil jedoch eigene Bahnen. Das liegt zum Teil daran, dass nicht mehr die altbekannten Gesichter von William und Elisabeth vorkommen. Die beiden Charaktere zusammen mit Jack machten Fluch der Karibik aus. Zwar gibt es viele alte Gesichter wie Gibbs, Barbossa oder Blackbeard, aber mir persönlich fehlte stets etwas. Das konnte Johnny Depp in seiner kultigen Rolle Jack Sparrow auch nicht vervollständigen. Seine Figur ist noch genauso tollpatschig, aber die Witze wirken oft flach bzw. kamen beim Zuschauer nicht so an, wie es in den vorherigen Teilen der Fall war. Viele behaupten, dass es an der neuen Synchron-Stimme liegen soll. Dies kann ich nicht unbedingt behaupten. Obwohl wir uns vorab die alten Filme angesehen hatten, habe ich ehrlich gesagt, keinen großen Unterschied feststellen können. Hätte ich nicht zufällig erfahren, dass es eine andere Synchronisation gegeben hat, ich hätte es nicht bemerkt. Die Stimme war passend, aber die Gags wurden nicht mit dieser leicht schwuchteligen Art vermittelt und das ließ viele komische Momente einfach untergehen.

Auch die Handlung selbst war anders als gewohnt. Während sonst viele Kämpfe auf dem Wasser stattfanden, lag hier der Hauptschauplatz auf einer Insel. Es wurden keine Kanonen abgefeuert und die Szenen auf den Schiff waren auch eher spärlich. Für mich machen aber dieser Aspekte einen Piraten-Film aus. Dies soll jedoch auf keinen Fall heißen, dass diese Kämpfe langweilig sind. Schließlich gab es auch in den anderen Teilen genügend Schwertkämpfe an Land. In meinen Augen war es früher allerdings ausgeglichener. Die Idee um die Quelle der Jugend war noch ganz interessant, besonders da sich verschiedene Parteien auf die Suche gemacht hatten und dadurch eine kleine Jagd entstanden war. Übertrieben wurde es für mich erst, als die Meerjungfrauen eingebaut wurden. Die Liebesgeschichte zwischen Mensch und Meerjungfrau wirkte nicht ausgereift und statt diese auszubauen, wenn ihre Liebe schon so eingeflochten wird, endet sie völlig abrupt und in meinen Augen unlogisch. Eine Meerjungfrau mit Herz, die anders als alle anderen ist, handelt plötzlich doch wie ihre Schwestern. Auch der Aspekt mit der Träne passte nicht. Entweder braucht man eine frische Träne und kann diese nicht aufbewahren oder es geht. Im Grunde wurde sie ja doch aufbewahrt. All dies passte irgendwie nicht so ganz zur sonstigen Reihe.

Während die Handlung aus diesem Grund eher unspektakulär und flach war, wurde an Action-Szenen und Spannung nicht gespart. Explosionen, Kämpfe und überraschende Wendungen hielten den Zuschauer in ihrem Bann, sodass ich persönlich gar nicht merkte, dass dieser Film Überlänge hätte. Dies bemängelten viele, die vorher den Film gesehen hatten und meinten, er hätte gut und gerne 10-20 Minuten kürzer sein dürfen. Untermalt wurde die gesamte Action von den bekannten „Fluch der Karibik“ Sound, den inzwischen jeder kennen sollte.

Wie eingangs erwähnt, lief in unserem Kino nur eine 3D Vorstellung. Und damit wären wir bei dem absoluten Schwachpunkt dieses Films angelangt. An der Brille oder der Technik lag es definitiv nicht, denn dies war nicht unser erster 3D Film in diesem Kino. Ich habe schon einige Filme in 3D angesehen, wie zum Beispiel „Resident Evil“ und das hier ist absoluter Durchschnitt. Bei einer so teuren Produktion würde man dies definitiv nicht erwarten. Durch die Brille wirken die Farben etwas grauer und blasser. Das liegt definitiv an der Brille. Als Brillenträgerin, verwende ich bei solchen Vorstellungen Kontaktlinsen und da kommt es leider manchmal vor, dass die Kontaktlinsen vom längeren hinsehen nicht gut sitzen oder sich trocken anfühlen, sodass ich die 3D-Brille öfters hochnehme, um zum Beispiel den Sitz zu korrigieren. Ohne 3D-Brille sind die Farben satt, leuchtend und ohne Frage bunter. Während bei den meisten anderen Filmen hier vieles verschwommen wirkt, weil sehr viel in 3D umgesetzt wurde, konnte ich bei Fluch der Karibik 4 viele Szenen ohne Brille ansehen. Lediglich mal eine Lampe im Hintergrund oder einige Palmen waren minimal verschwommen. Ich muss sagen, dass hier die Farben einfach viel angenehmer wirkten, sodass ich tatsächlich öfters einige Stellen ohne 3D-Brille angesehen habe. Die Situationen, die wirklich als 3D angesehen werden könnten, waren auch kein Highlight. Bei einem Schwertkampf erwartet man, dass das Schwert richtig auf einen zukommt. Im Hansapark war dies schon vor Jahren im 3D Kino möglich. Hier passiert nichts. Es kommt nichts auf einen zu, weder Schwerter, noch Wassertropfen oder ähnliches. Es ist wirklich das Minimum von dem was 3D-Effekte alles können. Am Ende des Films waren sowohl mein Mann, als auch ich der Überzeugung, dass hier 2D völlig ausgereicht hätte. Dafür waren die 3D-Effekte einfach zu minimal.

===Fazit===
Mit den ursprünglichen Teilen von „Fluch der Karibik“ hat „Fremde Gezeiten“ wenig zu tun. Zwar spielt Johnny Depp seine Rolle gut und es gibt das eine oder andere bekannte Gesicht, aber im Grunde sind die Zuschauer an Elisabeth und William gewöhnt. Der neue Versuch geht einfach eigene Wege und ist definitiv eine Frage des eigenen Geschmacks. Schlecht ist der Film nicht, aber in meinen Augen kommt er an die eigentlichen Teile nicht heran. Neue Schauspieler, viele Landkämpfe, verwirrende Romanzen und eine schlechte Vermittlung der Gags von Jack Sparrow sorgen für ein ganz anderes Filmerlebnis. Die Neubesetzung und die Handlung würden eigentlich vier Sterne von mir bekommen, aber da zu meiner Vorstellung auch der 3D-Effekt gehörte, gibt es nur schwache 3 Sterne.


Pro: Action, Spannung, Johnny Depp
Kontra: Neubesetzung, 3D

So, ich bedanke mich an dieser Stelle fürs Lesen und Bewerten. Falls ihr Anregungen oder Kritik hab, könnt ihr gerne ein Kommentar hinterlassen.

Lg, eure CQ

27 Bewertungen, 5 Kommentare

  • Luna2010

    26.05.2011, 10:39 Uhr von Luna2010
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ein wirklich gelungener Bericht. Ich wünsche eine schöne Restwoche. Anruf bei der Hotline... Kunde: "Ich benutze Windows..." Hotline: "Ja..." Kunde: "...mein Computer funktioniert nicht richtig." Hotline: "Das sagten Sie bereits..."

  • XXLALF

    26.05.2011, 09:01 Uhr von XXLALF
    Bewertung: sehr hilfreich

    und ganz liebe grüße

  • yeppton

    26.05.2011, 08:55 Uhr von yeppton
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr schoen berichtet, LG Markus

  • morla

    26.05.2011, 02:16 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    lg. ^^^^^^^^^^^^^petra

  • sigrid9979

    25.05.2011, 22:38 Uhr von sigrid9979
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüsse Sigrid.