Der Augenjäger (gebundene Ausgabe) / Sebastian Fitzek Testbericht


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Auf yopi.de gelistet seit 10/2011
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Summe aller Bewertungen
- Niveau:
- Unterhaltungswert:
- Spannung:
- Humor:
- Stil:
Erfahrungsbericht von Hasesu
Auge um Auge!
Pro:
Spannung, gute Recherche, einfühlsame Darstellung
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
Leider habe ich - trotz Fitzeks Warnung im Vorwort des Romans - den Augensammler zuvor nicht gelesen, aber das tat der Qualität des zweiten Bandes keinen Abbruch. Fitzek fesselt seine Leser durch geschickten Wechsel der Erzählperspektive auf der Höhe der Spannung und lässt ihn bis an das Ende des Buches nicht mehr los. In bester amerikanischer Krimitradition fließt viel Blut und die Opfer werden mit ausgesuchten Methoden verstümmelt. Mit einigem Erschrecken überlegt man sich unwillkürlich, wie es wohl sein mag ohne Augenlider zu leben. Keine angenehme Vorstellung! Da benötigt der Leser starke Nerven und sollte nicht zu empfindlich sein. Allerdings erweist sich Fitzek auch immer wieder als ein sehr einfühlsamer Autor, indem er den Leser in die Erlebniswelt einer Blinden mitnimmt und diese so plastisch schildert, dass man sehr gut nachfühlen kann, wie sich die blinde Protagonistin fühlt. So finden wir auch hier - wie offensichtlich im ersten Band - die Fortführung der Liebesgeschichte zwischen der blinden Frau und dem vom Schicksal gebeutelten Journalisten. Doch das gemeinsame Schicksal der beiden Protagonisten bleibt für den Leser bis an das Ende des spannenden Thrillers im Unklaren.
Denn bis zum Schluss ist dem Leser nicht wirklich klar, wer der Täter ist und überraschende Wendungen sorgen für stets anhaltende Gänsehaut. Sogar einen kurzen "philosophischen Diskurs" findet man in diesem Krimi, indem es um die Frage geht, inwiefern ein Opfer an weiteren Untaten des Täters Mitschuld tragen kann, wenn es diesen nicht angezeigt hat, nachdem es überfallen wurde. Ausgerechnet vom Urheber der Verbrechen selbst wird diese Frage aufgeworfen und weckt fast Verständnis für diesen Übeltäter. Diese Frage bleibt dann auch ungeklärt aber lädt zu weiterem Nachdenken ein.
Fazit: Ein spannender Krimi, der den Leser keinen Moment loslässt! Sicher keine große, aber sehr fesselnde Literatur. Ein ausgezeichnet recherchierter und spannender Thriller, den ich uneingeschränkt weiter empfehlen kann.
Denn bis zum Schluss ist dem Leser nicht wirklich klar, wer der Täter ist und überraschende Wendungen sorgen für stets anhaltende Gänsehaut. Sogar einen kurzen "philosophischen Diskurs" findet man in diesem Krimi, indem es um die Frage geht, inwiefern ein Opfer an weiteren Untaten des Täters Mitschuld tragen kann, wenn es diesen nicht angezeigt hat, nachdem es überfallen wurde. Ausgerechnet vom Urheber der Verbrechen selbst wird diese Frage aufgeworfen und weckt fast Verständnis für diesen Übeltäter. Diese Frage bleibt dann auch ungeklärt aber lädt zu weiterem Nachdenken ein.
Fazit: Ein spannender Krimi, der den Leser keinen Moment loslässt! Sicher keine große, aber sehr fesselnde Literatur. Ein ausgezeichnet recherchierter und spannender Thriller, den ich uneingeschränkt weiter empfehlen kann.
20 Bewertungen, 3 Kommentare
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29.10.2011, 20:17 Uhr von austin77
Bewertung: sehr hilfreichwürde mich sehr über deine Gegenlesung freuen. Liebe Grüße
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29.10.2011, 02:32 Uhr von hanen11
Bewertung: sehr hilfreichSehr gut geschrieben. LG
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29.10.2011, 02:27 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße von der KATJA
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