Der Augenjäger (gebundene Ausgabe) / Sebastian Fitzek Testbericht

ab 8,76
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Summe aller Bewertungen
  • Niveau:  durchschnittlich
  • Unterhaltungswert:  sehr hoch
  • Spannung:  sehr hoch
  • Humor:  wenig humorvoll
  • Stil:  sehr ausschmückend

Erfahrungsbericht von HEIDIZ

Das Wort Psycho steht zurecht vor dem ...thriller

Pro:

siehe Text

Kontra:

siehe Text

Empfehlung:

Ja

Ich möchte euch schon einmal vorwarnen: Wenn das Taschenbuch vom Augenjäger herauskommt, könnte es u.U. möglich sein, dass ihr u.a. mein Auge auf dem Cover seht, also nicht erschrecken *g* - Sebastian Fitzeks neuer Roman, der Augenjäger, die Fortsetzung vom Augensammler ist da.

Der Autor hat sich, wie nicht anders zu erwarten wieder etwas sehr Mysteriöses einfallen lassen, auch auf seiner Homepage – schaut doch mal vorbei – kann man sich umschauen und wird bestens unterhalten.

Aber erst einmal kurz zum Inhalt des Vorgängers, um dies in Erinnerung zu bringen:

Das Buch beginnt mit dem Epilog von Alexander Zorbach, dem ICH-Erzähler. Weiter geht es mit dem (Man höre !!) letzten Kapitel. DAS ENDE !!!

Man bemerke, dass auch die Seitenzahlen - nicht nur die Kapitel - vom Ende zum Anfang gehen. Das Buch beginnt mit Seite 442.

Fitzek lässt sich immer wieder etwas einfallen, so kennt man ihn und so lieben ihn auch so viele Leser.

83 Kapitel umfasst das Buch insgesamt.

Es geht darum, das eine Mutter getötet wird und ein Kind verschleppt. Der Vater des Kindes hat 45 Stunden Zeit, sein Kind zu finden. Findet der Vater sein Kind nicht, so wird es getötet. Das Grauenvolle ist, dass jeweils dem Toten das linke Auge fehlt.

Man kann nicht herausfinden, wer der Augensammler ist, er ist so clever, das er keine Spuren hinterlässt. Alina Gregoriev kommt ins Spiel, sie ist blind und von Beruf Physiotherapeutin. Angeblich kann sich allein durch Körperberührung in die Vergangheit schauen. Sie ist der Meinung, dass sie am vorhergehenden Tag den Augensammler in ihrer Praxis behandelt hat.

Natürlich glaub man ihr nicht. Alexander Zorbach ist Journalist und für Enthüllungen bekannt. Aber nicht nur das, er ist irgendwie verdächtig und hofft nun, dass Alina seine Unschuld beweisen kann. Hier allerdings sind mysteriöse Fehler vorhanden ....

Über den Autor
Sebastian Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren. Gleich sein erster Psychothriller "Die Therapie" eroberte die Taschenbuch-Bestsellerliste, wurde als bestes Debüt für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert und begeisterte Kritiker wie Leser gleichermaßen. Mit den darauf folgenden Bestsellern "Amokspiel", "Das Kind", "Der Seelenbrecher", "Splitter" und "Der Augensammler" festigte er seinen Ruf als DER deutsche Star des Psychothrillers. Seine Bücher werden in vierundzwanzig Sprachen übersetzt. Als einer der wenigen deutschen Thrillerautoren erscheint Sebastian Fitzek auch in den USA und England, der Heimat des Spannungsromans.
Quelle: amazon.de

Daten zum Buch:
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PREIS: 19,99 Euro

Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
Verlag: Droemer (27. September 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426198819
ISBN-13: 978-3426198810
Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15,2 x 3,4 cm


Kurze Inhaltsangabe:
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Es sind wieder Alina Gregoriev und Alexander Zorbach, die uns durch das Buch „verfolgen“ – ein Alptraum nimmt seinen Lauf …

Dr. Suker ist ein Spezialist bezüglich Augenchirurgie. Aber nicht nur das, er ist auch Psychopath. Tagsüber arbeitet er als Chirurg und nachts widmet er sich ganz anderen Dingen – anderen Patienten – Patientinnen !!!

Er öffnet ihnen die Augen – und das nicht nur im übertragenen Sinne. Er vergewaltigt sie und bevor er dies tut, entfernt er ihnen die Augenlider. Er lässt sie frei, wird aber nie angeklagt, weil diese Frauen sich meist umbringen oder einfach die Aussage verweigern.

Trotzdessen – Suker ist in Untersuchungshaft, aber man kann ihm nichts nachweisen und hätte ihn bald aus Mangel an Beweisen entlassen müssen. Jetzt kommt Alina Gregoriev ins Spiel, sie soll helfen. Sie ist – wie man weiß – Physiotherapeutin und BLIND !!!
Man kenn sie aus dem Augensammler. Sie soll die Polizei auf das nächste Opfer Sukers aufmerksam machen.
Jetzt beginnt das Ganze absolut genial zu werden. Wahnvorstellungen, Gewalt ….
Ein echter Fitzek halt ….

Mehr möchte ich auch zum Inhalt nicht verraten, lest selbst, ihr werdet merken, wieder einmal kommt alles gaaaaaaaanz anders, als man erwartet.

Meine Meinung:
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Seine unnachahmliche Art und Weise – seine Ideen und wie er sie literarisch verpackt, dies macht Fitzek aus. Es sind Thriller, die man als Freund des Genres gelesen haben muss. Fitzek hat viele viele Fans, die jedes seiner Bücher lesen – VERSTÄNDLICH !!!!

Auch ich gehöre dazu – und warum das so ist, möchte ich euch jetzt erzählen.

Sebastian Fitzek – der Meister seines Fachs – möchte ich sagen, er wird von Buch zu Buch immer noch besser, obwohl man das gar nicht meint, dass es überhaupt möglich ist. Seine Ausdrucksweise ist einfach nur passend für das Genre und er hat irgendwie einen Wiedererkennungswert. Wenn ich – so kann man sagen – einige Zeilen von ihm vorgesetzt bekommen würde, ohne zu wissen, dass es von Fitzek ist, ich glaube, dass ich zuordnen könnte …

Ein roter Faden zieht sich durch das Buch, der die Handlung, die Personen und Szenen, sehr verständich und nachvollziehbar, aber auch realistisch werden lässt. Oft verwendet Fitzek die wörtliche Rede und bedient sich erklärender – oft auch harter – Adjektive, die die Szenen bildhaft untermalen.
Seine Sichtweisen sind eindrucksvoll und doch auch mysteriös. Die Charaktere kann man im Lauf der Handlung sehr gut verinnerlichen und sich mit ihnen identifizieren. Gut und Böse – das weiß man nicht unbedingt immer, aber gerade das macht es so spannend von der ersten bis zur letzten Seite, und wenn man Fitzek, seine Art zu Schreiben und seine Herangehensweise kennt, dann sei gesagt, dass man auf einiges gefasst sein kann …

Die Handlung ist sehr dicht und schlüssig aufgebaut, obwohl man ständig irgendwie im Dunkeln gelassen wird, meint man teilweise zu wissen, was wirklich passiert, aber dann doch wieder nicht, es ist ein Hin-und-Her-Gerissensein, was den Leser plagt und am Buch fesselt, bis man das Ende gelesen hat.
Was soll ich sagen, dieser neue Thriller von Sebastian Fitzek hat mich wieder einmal fasziniert, gefangengenommen und für den Schriftsteller noch ein Stück mehr eingenommen, den ich vor 2 Jahren auf einer Lesung in Erfurt kennen lernen durfte, um festzustellen, dass er total auf dem Boden geblieben und sehr sehr nett ist.

38 Bewertungen, 10 Kommentare

  • Kaufmann81

    09.10.2011, 14:40 Uhr von Kaufmann81
    Bewertung: sehr hilfreich

    einen schönen Sonntag wünsche ich, LG Manu

  • mima007

    09.10.2011, 11:59 Uhr von mima007
    Bewertung: sehr hilfreich

    Viele Gruesse, mima007

  • hameln58

    09.10.2011, 10:28 Uhr von hameln58
    Bewertung: sehr hilfreich

    liebe Grüße und einen schönen Sonntag..Gina

  • morla

    08.10.2011, 23:32 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    schönes wochenende lg. petra

  • Miraculix1967

    08.10.2011, 21:13 Uhr von Miraculix1967
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schönen Samstagabend und LG aus dem gallischen Dorf Miraculix1967

  • Iggiz

    08.10.2011, 19:31 Uhr von Iggiz
    Bewertung: sehr hilfreich

    ich liebe seine ideen und sein schreibstil

  • Nina1805

    08.10.2011, 19:07 Uhr von Nina1805
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH und noch einen schönen Samstag!

  • katjafranke

    08.10.2011, 18:32 Uhr von katjafranke
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Wochenendgrüße. Katja

  • Tweety30

    08.10.2011, 18:27 Uhr von Tweety30
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich mag ja solche Bücher, aber das mit den Augen hat mich bisher abgeschreckt.

  • swissghostly

    08.10.2011, 18:12 Uhr von swissghostly
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr schöner Bericht.