John Carter - Zwischen Zwei Welten (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2012
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von VlaVla
Sci-Fi vom Mars in luftigen Kostümen ohne viel Anspruch
Pro:
Schauspieler Effekte
Kontra:
3D Story Kaugummi-Effekt am Mittelteil des Films Ende
Empfehlung:
Nein
Ich war gestern Abend mit meinem Freund aufgrund vom Kinotag in 'John Carter - Zwischen zwei Welten' und wollte mir gleich den neuen Disney-Film ansehen, in der Hoffnung das Disney gemischt mit John Carter (welcher es mir in seinem Kurzauftritt aus X-Men Origins sehr angetan hatte) einen unglaublichen Fantasy-Action-Film ergeben würde.
Infos zum Film
Der Film hat eine Spieldauer von 2 Std. 20 Min. und lief am 8. März diesen Jahres in den Kinos an.
Produktion war in den USA von Walt Disney mit einem Budget von Rund 250 Mio. Dollar.
Regie hat Andrew Stanton geführt.
Der Film ist in 3D im Kino anzuschauen - Ob es auch eine 2D Fassung gibt weiß ich nicht, da ich es lediglich in 3D gesehen habe. :)
Das Genre könnte man in Fantasy/Sci-Fi sowie Action einordnen.
Cast bei dem 3D Abendteuer waren u.a.:
Taylor Kitsch in der Rolle des Protagonisten "John Carter"
Lynn Collins an seiner Seite als "Dejah Toris"
Dominic West als Rivale Carters: "Sab Than"
Mark Strong als Matai Shang
Sowie Samantha Morton und Willem Dafoe als Mars-Bewohner "Sola" und "Tars Tarkas"
Die gesamte Story beruht dabei auf dem Roman Die Prinzessin vom Mars von Edgar Rice Burroughs.
Story
John Carter spielt zur Zeit des 18./19. Jh und erzählt vom Archäologen John Carter, welcher bei einem Fluchtversuch in Virgina,USA eine Begegnung mit einem unmenschlichen Wesen macht. Aus Notwehr tötet er jenes Wesen und findet sich auf dem Planeten Barsoom wieder, wo er von den Bewohnern als Fremdling und dennoch bewundernswert empfangen wird.
Carter verfügt auf jenem Fremden Planeten durch die veränderte Gravitation über die Fähigkeit, enorme Distanzen zu überspringen und macht sich jene schnell zu nutzen.
Er erfährt von dem Krieg zwischen Helium und Zadonga, den beiden großen Städten auf Barsoom. Die Prinzessin Heliums, Dejah Toris, versucht Carter als eine Art Geheimwaffe für den Krieg zu gewinnen, um ein für alle mal Frieden auf dem Planeten zu Stiften, jedoch sich zuvor Zadonga und ihrem Anführer Sab Than zur Wehr zu setzen.
Carter selbst gerät in einen Konflikt, nach welchem er sich zwischen 2 Stühlen sieht: der Rückkehr zur Erde oder der Unterstützung Heliums zur Rettung des Planeten Barsooms.
Im Finalen Kampf um Barsoom kämpft er an der Seite Dejah Toris', welche neben der Freiheit ihres Volkes auch das Herz des Hauptdarstellers gewinnt. Die Effekte hierbei zeigen einen großartigen Showdown zwischen den einzelnen Parteien des Planeten.
Durch einen Trick gelangt es jedoch den sogenannten 'Terms', welche das Schicksal des Planeten verwalten, Carter zurück auf die Erde zu bringen, bevor jener das Schicksal des Planeten noch mehr verändert.
Ob es Carter dann jedoch dennoch möglich ist, Barsoom zu retten, nach Barsoom zurückzukehren und wie die Liebesgeschichte Toris' und Carters ausgeht, müsst ihr euch in jenem actiongelandenen Film jedoch selbst ansehen - ich hab bis hierhin genug verraten. ;)
Meine Meinung
An sich hat der Film eine ganz nette Story. Die Sci-Fi-Effekte sorgen für den nötigen "Pepp" am ganzen Film und ziehen einen sofort in den Bann Barsooms.
Allerdings hat die Story auch einige Ecken und Kanten, welche ich z..B. direkt nach dem Film mit meinem Freund ausdiskutiert habe, da der Film viel Spielraum für Spekulationen lässt und einzelne Details im Handlungsverlauf nicht immer ganz klar erschienen.
Auch etwas nervig fand ich, dass die Story sich besonders im Mittelteil unglaublich in die Länge zog. Zwar war dieser Kaugummi-Abschnitt mit netten Effekten und Action unterlegt, die das ganze etwas angenehmer gestalteten, jedoch im großen und ganzen etwas nervig war.
Die Vermischung von Realen-Schauspielern in eine computeranimierte Fantasiewelt hat jedoch bei diesem Film wunderbar geklappt. Man entwickelt schnell Sympathie für die Wesen "von Outer Space" und wird schnell in den Bann des Abenteuers gezogen. Mir persönlich hatte es dabei besonders der Charakter des hundeähnlichen Wesens angetan, was einfach nur putzig, lustig und heroisch zugleich war, da es im Film das ein oder andere Mal seinen entscheidenden Einsatz für Actionszenen sowie diverse Gags findet.
Darüber hinaus fand ich es echt enttäuschend, dass der Film bis auf eventuelle Bildtiefe keine großen 3D Effekte aufzeigt. Im Gegenteil: Als ich zwischendurch im Filmverlauf die Brille abgenommen habe, wirkten einige Szenen ohne Briller schärfer als mit. Des weiteren war in der Bildtiefe oftmals ein starkes Pixelrauschen sowie ein Verzerrter Hintergrund zu erkennen, welcher darauf schließen lässt, das die 3D Ebenen-Designer hierbei bei der Bearbeitung ein bisschen gepatzt haben. Einige Objekte waren somit verzerrt oder hatten eine Art 'doppelten-Umriss', welcher bei einer Spielzeit von über 2 Stunden doch nachher auch etwas auf die Augen geht und leichte Kopfschmerzen verursachte.
Die Lovestory zwischen Carter und Toris war jedoch meiner Meinung nach etwas lahm - ist einfach so. Diese Art von Liebesentwicklung zwischen 2 Sturköpfen wurde mir allmählich einfach zu oft aufgegriffen, als das Marsmencshen und luftige Amazonen-& Lederkostüme das ganze wieder auflockern könnten.
Das Ende des Films hat mich jedoch ganz und garnicht begeistert, da es ein offenes Ende ist und man merkt, das die Filmemacher so langsam einen Schluss eingleidern mussten, welcher nur sehr abruppt endet und so die Story nicht gut abrundet.
Infos zum Film
Der Film hat eine Spieldauer von 2 Std. 20 Min. und lief am 8. März diesen Jahres in den Kinos an.
Produktion war in den USA von Walt Disney mit einem Budget von Rund 250 Mio. Dollar.
Regie hat Andrew Stanton geführt.
Der Film ist in 3D im Kino anzuschauen - Ob es auch eine 2D Fassung gibt weiß ich nicht, da ich es lediglich in 3D gesehen habe. :)
Das Genre könnte man in Fantasy/Sci-Fi sowie Action einordnen.
Cast bei dem 3D Abendteuer waren u.a.:
Taylor Kitsch in der Rolle des Protagonisten "John Carter"
Lynn Collins an seiner Seite als "Dejah Toris"
Dominic West als Rivale Carters: "Sab Than"
Mark Strong als Matai Shang
Sowie Samantha Morton und Willem Dafoe als Mars-Bewohner "Sola" und "Tars Tarkas"
Die gesamte Story beruht dabei auf dem Roman Die Prinzessin vom Mars von Edgar Rice Burroughs.
Story
John Carter spielt zur Zeit des 18./19. Jh und erzählt vom Archäologen John Carter, welcher bei einem Fluchtversuch in Virgina,USA eine Begegnung mit einem unmenschlichen Wesen macht. Aus Notwehr tötet er jenes Wesen und findet sich auf dem Planeten Barsoom wieder, wo er von den Bewohnern als Fremdling und dennoch bewundernswert empfangen wird.
Carter verfügt auf jenem Fremden Planeten durch die veränderte Gravitation über die Fähigkeit, enorme Distanzen zu überspringen und macht sich jene schnell zu nutzen.
Er erfährt von dem Krieg zwischen Helium und Zadonga, den beiden großen Städten auf Barsoom. Die Prinzessin Heliums, Dejah Toris, versucht Carter als eine Art Geheimwaffe für den Krieg zu gewinnen, um ein für alle mal Frieden auf dem Planeten zu Stiften, jedoch sich zuvor Zadonga und ihrem Anführer Sab Than zur Wehr zu setzen.
Carter selbst gerät in einen Konflikt, nach welchem er sich zwischen 2 Stühlen sieht: der Rückkehr zur Erde oder der Unterstützung Heliums zur Rettung des Planeten Barsooms.
Im Finalen Kampf um Barsoom kämpft er an der Seite Dejah Toris', welche neben der Freiheit ihres Volkes auch das Herz des Hauptdarstellers gewinnt. Die Effekte hierbei zeigen einen großartigen Showdown zwischen den einzelnen Parteien des Planeten.
Durch einen Trick gelangt es jedoch den sogenannten 'Terms', welche das Schicksal des Planeten verwalten, Carter zurück auf die Erde zu bringen, bevor jener das Schicksal des Planeten noch mehr verändert.
Ob es Carter dann jedoch dennoch möglich ist, Barsoom zu retten, nach Barsoom zurückzukehren und wie die Liebesgeschichte Toris' und Carters ausgeht, müsst ihr euch in jenem actiongelandenen Film jedoch selbst ansehen - ich hab bis hierhin genug verraten. ;)
Meine Meinung
An sich hat der Film eine ganz nette Story. Die Sci-Fi-Effekte sorgen für den nötigen "Pepp" am ganzen Film und ziehen einen sofort in den Bann Barsooms.
Allerdings hat die Story auch einige Ecken und Kanten, welche ich z..B. direkt nach dem Film mit meinem Freund ausdiskutiert habe, da der Film viel Spielraum für Spekulationen lässt und einzelne Details im Handlungsverlauf nicht immer ganz klar erschienen.
Auch etwas nervig fand ich, dass die Story sich besonders im Mittelteil unglaublich in die Länge zog. Zwar war dieser Kaugummi-Abschnitt mit netten Effekten und Action unterlegt, die das ganze etwas angenehmer gestalteten, jedoch im großen und ganzen etwas nervig war.
Die Vermischung von Realen-Schauspielern in eine computeranimierte Fantasiewelt hat jedoch bei diesem Film wunderbar geklappt. Man entwickelt schnell Sympathie für die Wesen "von Outer Space" und wird schnell in den Bann des Abenteuers gezogen. Mir persönlich hatte es dabei besonders der Charakter des hundeähnlichen Wesens angetan, was einfach nur putzig, lustig und heroisch zugleich war, da es im Film das ein oder andere Mal seinen entscheidenden Einsatz für Actionszenen sowie diverse Gags findet.
Darüber hinaus fand ich es echt enttäuschend, dass der Film bis auf eventuelle Bildtiefe keine großen 3D Effekte aufzeigt. Im Gegenteil: Als ich zwischendurch im Filmverlauf die Brille abgenommen habe, wirkten einige Szenen ohne Briller schärfer als mit. Des weiteren war in der Bildtiefe oftmals ein starkes Pixelrauschen sowie ein Verzerrter Hintergrund zu erkennen, welcher darauf schließen lässt, das die 3D Ebenen-Designer hierbei bei der Bearbeitung ein bisschen gepatzt haben. Einige Objekte waren somit verzerrt oder hatten eine Art 'doppelten-Umriss', welcher bei einer Spielzeit von über 2 Stunden doch nachher auch etwas auf die Augen geht und leichte Kopfschmerzen verursachte.
Die Lovestory zwischen Carter und Toris war jedoch meiner Meinung nach etwas lahm - ist einfach so. Diese Art von Liebesentwicklung zwischen 2 Sturköpfen wurde mir allmählich einfach zu oft aufgegriffen, als das Marsmencshen und luftige Amazonen-& Lederkostüme das ganze wieder auflockern könnten.
Das Ende des Films hat mich jedoch ganz und garnicht begeistert, da es ein offenes Ende ist und man merkt, das die Filmemacher so langsam einen Schluss eingleidern mussten, welcher nur sehr abruppt endet und so die Story nicht gut abrundet.
23 Bewertungen, 4 Kommentare
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22.03.2012, 22:13 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichViele Grüße. KATJA..
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22.03.2012, 21:27 Uhr von Miraculix1967
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht, schönen Frühlingsabend und lieben Gruß Nr. 1 für heute aus dem gallischen Dorf Miraculix1967
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22.03.2012, 20:32 Uhr von XXLALF
Bewertung: sehr hilfreich...und einen schönen abend
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22.03.2012, 16:42 Uhr von Lale
Bewertung: sehr hilfreichAllerbesten Gruß *~*
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