Palzki ermittelt: 30 Rätsel-Krimis (Taschenbuch) / Harald Schneider Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Niveau:  anspruchsvoll
  • Unterhaltungswert:  sehr gering
  • Spannung:  durchschnittlich
  • Humor:  humorvoll
  • Stil:  ausschmückend

Erfahrungsbericht von CyberQueeny

Es hätte so ein schöner Tag werden können

5
  • Niveau:  durchschnittlich
  • Unterhaltungswert:  sehr gering
  • Spannung:  hoch
  • Humor:  durchschnittlich
  • Stil:  ausschmückend
  • Zielgruppe:  Männer

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

==Es hätte so ein schöner Tag werden können==

Hallo lieber Leser, liebe Leserin.

Als Leseratte lese ich rund 250-300 Bücher im Jahr und muss sehr häufig feststellen, das meine Anforderungen mit jedem Jahr etwas steigen. Dabei ist es in meinen Augen gar nicht so schwer mich zufrieden zu stellen. Ein guter Plot, ein angenehmer Stil, eine ideale Umsetzung, authentische Protagonisten und je nach Genre ein gute Portion Romantik, Fantasy oder Spannung. Keiner dieser Punkte sollte jedoch übertrieben werden. Mehr verlange ich nicht.

Dieses Buch habe ich als Rezensions-Exemplar beim Gmeiner Verlag angefordert. Seit meiner Kindheit liebe ich Krimis, bei denen ich selbst mitraten kann. 30 Krimis zum Selbstlösen klingt nach dem ultimativen Buch. Neugierig machte ich mich sofort ans Lesen.

===Buchdaten===
Autor: Harald Schneider
Titel: Palzki ermittelt
Originaltitel:
Verlag: Gmeiner
Erschienen: 2012
ISBN-10: 3839213312
ISBN-13: 9783839213315
Seiten: 186
Kosten: 6,90€
Serie: 30 Rätsel-Krimis

===Leseinformationen===
Genre: Krimi
Niveau: durchschnittlich
Leserschaft: Erwachsene
Lesedauer: 2 Tage

===Autor/in===
Harald Schneider, geb. 1962 in Speyer, wohnt in Schifferstadt und arbeitet in einem Medienkonzern als Betriebswirt. Seine Schriftstellerkarriere begann er während des Studiums mit dem Schreiben von Kurzkrimis für die Yellow Press. Der Vater von vier Kindern veröffentlichte mehrere Kinderbuchserien, unter anderem die interaktiven Meisterschnüffler. Seit 2008 hat er in der Metropolregion Rhein-Neckar-Pfalz den skurrilen Kommissar Reiner Palzki etabliert. Die bisher sieben Fälle sowie mehrere Anthologiebeiträge sind im Gmeiner-Verlag erschienen. (Quelle: Amazon)

===Optischer Eindruck===
Messer mit einer kleinen Blutlache? Ja, dass ist nach meinem Geschmack. Schlicht, aber es verrät sofort, worum es bei diesem Buch geht.

===Zitierter Klappentext===
Einfach, einfach und noch mal einfach. Oder doch nicht? Auf Kommissar Reiner Palzki warten 30 Fälle. Tatkräftig unterstützt wird er von seiner Familie. Für jeden Leser eine wahre Herausforderung. Nur genaues Lesen führt den Ermittler zum Ergebnis. Haben auch Sie das Zeug dazu? (Quelle: Klappentext)

===Leseprobe===
http://www.amazon.de/Palzki-ermittelt-Rätsel-Krimis-Harald-Schneider/dp/3839213312/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1343744436&sr=8-1

===Sarahs eigene Inhaltsangabe===
Auf Kommissar Palzki und seine Familie warten insgesamt 30 mehr oder weniger schwere Fälle, die an Hand von simplen Fehlern, Indizien und kleinen Lügen sofort gelöst werden können. Für die erfahrenen Ermittler kein Problem, aber wie schaut es mit dem Leser aus, kann er auch jeden Fall lösen oder würde er den Täter laufen lassen. Mit etwas Aufmerksamkeit, Logik und dem richtigen Gespür jedoch alles kein Problem.

===Sarahs meine Meinung===
In meiner Jugend habe ich mir immer Rätsel-Krimis in der Bücherei ausgeliehen oder auf den Flohmärkten gekauft. Ich liebe solche Bücher. Herausfinden, ob man selbst schlau genug ist, den Fall zu lösen, das hat mich immer gereizt. Doch manchmal reichte die eigene Logik nicht aus, und auch genaues Lesen half nicht weiter, sodass ich an manchen Fällen schon als Kind gescheitert bin. Ihr könnt euch meine Freude vorstellen, als ich dieses Buch entdeckt habe.

Nachdem ich jedoch schon den ersten Band von einem anderen Autoren für eher durchschnittlich befunden hatte, war meine Vorfreude jedoch etwas gedämpft. Allerdings merkt man hier schon beim ersten Fall, dass jeder Autor nun mal anders ist.

Das wird schon auf den ersten Seiten deutlich. Im Vergleich zum ersten Buch ist hier die Schrift viel kleiner und die Geschichten sind immer ausführlicher. Eine mehr oder weniger langweilige Einleitung, die rund eine Seite dauert, sorgt für einen Einblick in den Alltag von Plazki und seiner Familie, bevor es dann zum Tatort geht. Zudem beginnt jede Geschichte mit den Wort: Es hätte so ein schöner Tag werden können.

Bei den 30 Fällen gilt es mehr als nur aufmerksam zu lesen, denn nicht alle Fälle sind ein Selbstläufer. Zwar kommt es auch hier vor, dass man schon nach der Hälfte weiß, wer der Täter ist, was ihn überführt hat und man kann sogar die Frage vorhersehen. Dies gilt jedoch höchstens für fünf Fälle. Die anderen Fälle setzen Logik, Verständnis und Aufmerksamkeit voraus. Bei einigen Fällen muss man wirklich überlegen, um sie lösen zu können, aber es ist so, dass kaum ein Fall nicht lösbar ist. Bei zwei Fällen hatte ich jedoch das Gefühl, dass der Autor zu viel voraussetzt. So liest man und liest und kommt auf eine Lösung, die zwar theoretisch richtig ist, jedoch praktisch nicht wirklich richtig gelöst ist. Insgesamt habe ich 27 Fälle gelöst, worauf ich wirklich sehr stolz bin. Die ungelösten Fälle sind nicht unbedingt schwer, sondern setzen Allgemeinbildung voraus oder ich hatte nicht die Aufmerksamkeit, wie ich sie benötigt hätte. Bei einem Fall jedoch muss ich sagen, dass mir sogar bei der Lösung eine blöde Formulierung aufgefallen ist. Erst zusammen mit meinem Mann konnte ich mit der Lösung etwas anfangen. So heißt es in der Lösung, dass ein Polizist nicht verhaften kann. Dies verwirrte mich so sehr, denn im TV heißt es ja, dass die Polizei verhaftet. Bis mir dann aufgegangen ist, dass die Polizei verhaftet, aber nicht ins Untersuchungsgefängnis. Manchmal muss man eben sehr genau lesen und nachdenken.

Die Fälle fand ich definitiv angenehmer, da weder Dialekte noch unsinnige Fotos verwendet wurden. Jedes Foto ist sofort verständlich und gut gewählt. Allerdings gibt es auch bei diesem Buch etwas, das mich stört. Die Einleitungen sind einfach manchmal zu lang. Nach 15 Fällen hatte ich die Nase voll und oft die Einleitung überflogen, um endlich zum Fall zu kommen. Damit will ich nicht sagen, dass sie schlecht sind, sondern es liegt einfach daran, dass man Fälle lösen möchte.

Ansonsten gibt es jedoch nichts an diesem Buch auszusetzen. Ich kann die unterschiedlich schweren Fälle nur empfehlen, denn so muss man auch mal seinen Grips anstrengen und kann nicht nur behaupten, die Lösung hatte ich schon ganz früh im Kopf, denn hier kann man ja sehen, wie gut und wie schnell man ist.


===Abschließendes Fazit===
Rätsel-Krimis in den unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden.

Pro: Idee, Stil, Fälle, Figuren
Contra: Einleitung stört Falllöser
Empfehlung: 5 Sterne und ja




~*~ Danke ~*~ fürs ~*~ Bewerten ~*~ Lesen ~*~ Kommentieren ~*~


© Eure CQ für www.sarahs-buecherwelt.blogspot.com
Verwendete Zitate werden ausgewählt und eingebaut um den Stil, Spannungsanteil, Detailreichtum oder ähnliches aufzuzeigen. Sie gehören nach wie vor dem rechtlichen Eigentümer und dienen lediglich der Unterstützung meiner Rezension.

26 Bewertungen, 7 Kommentare

  • Baby1

    03.08.2012, 02:01 Uhr von Baby1
    Bewertung: sehr hilfreich

    .•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.

  • morla

    02.08.2012, 23:38 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    lg. ^^^^^^^^^^^^petra

  • XXLALF

    02.08.2012, 22:49 Uhr von XXLALF
    Bewertung: sehr hilfreich

    ....und einen schönen abend

  • Sunny_993

    02.08.2012, 15:48 Uhr von Sunny_993
    Bewertung: sehr hilfreich

    einen schönen Donnerstag. LG

  • sigrid9979

    02.08.2012, 13:40 Uhr von sigrid9979
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüße Sigrid.........

  • atrachte

    02.08.2012, 13:11 Uhr von atrachte
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh. lg

  • anonym

    02.08.2012, 11:44 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH und einen schönen Tag noch