schmerzstillende Mittel Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von pomotsch
Wichtiges über Antibiotika
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wenn Kinder Ohrenschmerzen haben, ist das die Hölle. Nachts, wenn alles schläft bzw. schlafen sollte, treten die stechenden Schmerzen besonders stark auf. Mein Sohn ist inzwischen fast 9 Jahre und ich will nicht wissen, wieviele Flaschen dieses auflösbaren Pulvers er sich einverleibt hat. Es waren unzählige. Mit der Zeit hatte er sogar wahnsinnige Probleme, den ekelhaft süßen Saft überhaupt noch hinunterzuschlucken, ohne, dass er es gleich wieder nach außen beförderte.
Über Jahre hinweg wurde er, sobald nur ein Schnupfen im Anmarsch war, unmittelbar darauf von einer quälenden Mittelohrentzündung heimgesucht. Ich bin immer schön mit ihm zum HNO-Arzt...man will ja nichts falsch machen und die verschriebenen Medikamente sollte man den Kindern dann auch geben. Wozu hat man sonst Ärzte??
Tja, es hörte einfach nicht auf mit diesen Entzündungen, wenn der Eiter dann mal endlich aus dem Ohr quoll, dann waren zumindest die Schmerzen weg und mein Sohn von diesem unhaltbaren Druck befreit. Doch: geheilt haben ihn diese Medikamente nicht.
Nach fünf Jahren regelmäßigen Besuch beim HNO-Arzt war dieser selbst für eine längere Dauer krank. Eine Ersatzärztin kümmerte sich um die Praxis. Sie nahm sich der Sache recht schnell an, und versuchte es mit homöopathischen Mitteln, da die Unmengen an Antibiotika leider bei ihm nichts mehr bewirken konnten. Fazit: Er war inzwischen immun dagegen, die Bakterien resistent. Und mit den kleinen Kugeln versuchte sie zu retten, was noch zu retten war, doch auch hierfür war der Zug schon längst abgefahren.
Dies schlug trotz intensiver Bemühungen fehl (ich musste jeden Tag mit ihm zur Ärztin fahren, um den Eiter absaugen zu lassen, eine Qual für das Kind, wenn sie mit diesem kleinen "Staubsauger" am Trommelfell rotierte). Es blieb uns nichts anderes mehr übrig, als uns in eine Fachklinik zu begeben.
Im Stuttgarter Olga-Krankenhaus, das ist eine Kinderklinik, ist man u.a. auf diesen Bereich spezialisiert und man hat lange Wartezeiten, trotz, dass es akut war. Der ständige Eiter hätte die Gesichtsnerven und vieles mehr aufgrund dieser inzwischen chronisch gewordenen Krankheit angreifen können. Wir wurden dort also nach einem halben Jahr Wartezeit aufgenommen, solange mussten wir immer jeden Tag zum Absaugen. Ein halbes Jahr voller Zittern, voller Angst um sein Gehör, ganz zu schweigen von den vielen Jahren, in denen er nicht wie andere Kinder ins Schwimmbad durfte, Angst um eine ausufernde Entzündung im Kopfbereich.
Doch es schien gut zu laufen. In Stuttgart wurde er also operiert, man verpflanzte ihm organisches Gewebe aus dem Innenohr, um das Loch im Trommelfell endgültig zu schließen. Normalerweise schließt sich nach einer Mittelohrentzündung das Trommelfell wieder von selbst und man kann die Krankheitserreger auch durch Antibiotika wieder lahmlegen, bei meinem Sohn war es aber so, dass er diese "Wundermittel" einfach viel zu oft bekommen hatte.
Die OP verlief erfolgreich, es waren noch anstrengende und schmerzhafte Wochen, doch seit über einem Jahr hat er nun NICHTS mehr in dieser Richtung erleiden müssen. Sogar die Schnupfenhäufigkeit konnte durch diesen Schritt rapide nach unten gesenkt werden. Nach etwa drei Monaten hörte er sogar wieder sehr gut auf dem operierten Ohr und....was für ihn das Allerschönste war: er durfte endlich wieder Schwimmen gehen und Wasser an sein Ohr ranlassen.
Ich möchte davor warnen, immer nur auf eine und denselben Arzt zu hören. Bei den ersten Gängen zum Arzt dachte ich mir noch nichts dabei, man muss ja die Vor- und Nachteile abwägen, doch bevor ihr Euern Kindern mehr als zwei- oder dreimal im Jahr ein Antibiotika verabreichen müsst, solltet Ihr Euch mal Gedanken um Alternativen machen. Und zwar, bevor es zu spät ist!!!
Ich wünsche mir, dass er nie mehr mit einer Krankheit zu tun hat, wo er diese Medikamente benötigt. Denn keiner kann uns versprechen, dass sie bei ihm überhaupt noch anschlagen. Seid vorsichtig und verlasst Euch auch ein bißchen auf Euren Mutter- oder Vaterinstinkt. Bei uns ging es glimpflich ab, doch wer weiß, welche Spätfolgen durch diese extrem hohe Einnahme noch anstehen.....Seid einfach ein bißchen kritischer...
Über Jahre hinweg wurde er, sobald nur ein Schnupfen im Anmarsch war, unmittelbar darauf von einer quälenden Mittelohrentzündung heimgesucht. Ich bin immer schön mit ihm zum HNO-Arzt...man will ja nichts falsch machen und die verschriebenen Medikamente sollte man den Kindern dann auch geben. Wozu hat man sonst Ärzte??
Tja, es hörte einfach nicht auf mit diesen Entzündungen, wenn der Eiter dann mal endlich aus dem Ohr quoll, dann waren zumindest die Schmerzen weg und mein Sohn von diesem unhaltbaren Druck befreit. Doch: geheilt haben ihn diese Medikamente nicht.
Nach fünf Jahren regelmäßigen Besuch beim HNO-Arzt war dieser selbst für eine längere Dauer krank. Eine Ersatzärztin kümmerte sich um die Praxis. Sie nahm sich der Sache recht schnell an, und versuchte es mit homöopathischen Mitteln, da die Unmengen an Antibiotika leider bei ihm nichts mehr bewirken konnten. Fazit: Er war inzwischen immun dagegen, die Bakterien resistent. Und mit den kleinen Kugeln versuchte sie zu retten, was noch zu retten war, doch auch hierfür war der Zug schon längst abgefahren.
Dies schlug trotz intensiver Bemühungen fehl (ich musste jeden Tag mit ihm zur Ärztin fahren, um den Eiter absaugen zu lassen, eine Qual für das Kind, wenn sie mit diesem kleinen "Staubsauger" am Trommelfell rotierte). Es blieb uns nichts anderes mehr übrig, als uns in eine Fachklinik zu begeben.
Im Stuttgarter Olga-Krankenhaus, das ist eine Kinderklinik, ist man u.a. auf diesen Bereich spezialisiert und man hat lange Wartezeiten, trotz, dass es akut war. Der ständige Eiter hätte die Gesichtsnerven und vieles mehr aufgrund dieser inzwischen chronisch gewordenen Krankheit angreifen können. Wir wurden dort also nach einem halben Jahr Wartezeit aufgenommen, solange mussten wir immer jeden Tag zum Absaugen. Ein halbes Jahr voller Zittern, voller Angst um sein Gehör, ganz zu schweigen von den vielen Jahren, in denen er nicht wie andere Kinder ins Schwimmbad durfte, Angst um eine ausufernde Entzündung im Kopfbereich.
Doch es schien gut zu laufen. In Stuttgart wurde er also operiert, man verpflanzte ihm organisches Gewebe aus dem Innenohr, um das Loch im Trommelfell endgültig zu schließen. Normalerweise schließt sich nach einer Mittelohrentzündung das Trommelfell wieder von selbst und man kann die Krankheitserreger auch durch Antibiotika wieder lahmlegen, bei meinem Sohn war es aber so, dass er diese "Wundermittel" einfach viel zu oft bekommen hatte.
Die OP verlief erfolgreich, es waren noch anstrengende und schmerzhafte Wochen, doch seit über einem Jahr hat er nun NICHTS mehr in dieser Richtung erleiden müssen. Sogar die Schnupfenhäufigkeit konnte durch diesen Schritt rapide nach unten gesenkt werden. Nach etwa drei Monaten hörte er sogar wieder sehr gut auf dem operierten Ohr und....was für ihn das Allerschönste war: er durfte endlich wieder Schwimmen gehen und Wasser an sein Ohr ranlassen.
Ich möchte davor warnen, immer nur auf eine und denselben Arzt zu hören. Bei den ersten Gängen zum Arzt dachte ich mir noch nichts dabei, man muss ja die Vor- und Nachteile abwägen, doch bevor ihr Euern Kindern mehr als zwei- oder dreimal im Jahr ein Antibiotika verabreichen müsst, solltet Ihr Euch mal Gedanken um Alternativen machen. Und zwar, bevor es zu spät ist!!!
Ich wünsche mir, dass er nie mehr mit einer Krankheit zu tun hat, wo er diese Medikamente benötigt. Denn keiner kann uns versprechen, dass sie bei ihm überhaupt noch anschlagen. Seid vorsichtig und verlasst Euch auch ein bißchen auf Euren Mutter- oder Vaterinstinkt. Bei uns ging es glimpflich ab, doch wer weiß, welche Spätfolgen durch diese extrem hohe Einnahme noch anstehen.....Seid einfach ein bißchen kritischer...
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