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Erfahrungsbericht von Ani_Rani

Hochzeitstorte !

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Zu ALLER erst einmal :
Ich habe dies in diese Kategorie geschrieben, da es hier leider keine andere gibt !!!
Ich weiß selber das es eher wo anders reingehört!
Alles klar? Okay? Dann lest mal los :-)

Der Ursprung dieser süssen Köstlichkeit ist ebenso
ungewiss, wie auch unterschiedlich in der Erzählung. Bereits die alten Ägypter boten zu Feierlichkeiten süsse Kuchen an. Bei den Griechen waren anlässlich der Feiern kleine und grosse Honigkrapfen beliebt und die Römer entwickelten grosse Fertigkeit in der Herstellung von Napfkuchen und Torten. Erst um 1418 taucht das Wort Torte auf.
Die Hochzeitstorte als Höhepunkt des Festes oder als besondere Süssigkeit anlässlich der Feier wird einem englischen Konditor zugeschrieben. Er soll, inspiriert durch den Anblick einer Kirche, auf den Einfall gekommen sein, die Torte dreistöckig anzurichten. Dies ist heute noch die klassische Form der Hochzeitstorte.

Allerdings sind unsere heutigen Meister des Zuckerwerks und Marzipans in der Lage, noch viel höhere Werke zu erschaffen. Die tollsten Kreationen findet man immer noch in Amerika, doch nicht jeder findet die ungeheuren Aufbauten mit aufwendiger Zuckergarnitur schön. Mancherorts sind wieder die einstöckigen Gewürzkuchen, die nur unter einer Zucker- oder Sahnehaube versteckt sind, beliebt.

Über die Schönheit und das Aussehen der Hochzeitstorte sollte man nicht den Geschmack vergessen. Eine Kostprobe des Konditors sollte unbedingt bei den Vorbereitungen auf Ihrem Plan stehen. Die Gesichter, die zuvor angesichts der Schönheit der Torte in Verzückung gerieten, versteinern schnell beim ersten Bissen, wenn es sich um fades Backwerk handelt. Die Stimmung danach ist schwer wieder wettzumachen.

Als Dekoration auf der Spitze der Torte findet man oft die klassische Tortenfigur vom Konditor, ein Brautpaar in allen erdenklichen Ausführungen aus Kunststoff oder Porzellan. In ländlichen Gebieten findet man sogar unter dem Paar in einer Schatulle verborgen eine kleine Babypuppe. Damit wird dem Kinderwunsch Ausdruck gegeben.

Manche Konditoren bieten alternativ zu den Kunststoffbrautpaaren auch Figuren aus Marzipan, Schokolade oder Zuckerwerk an. Hierbei sind der Phantasie in der Gestaltung keine Grenzen gesetzt. Von zwei kleinen Marzipanschweinchen bis hin zu Schokoladen-schwänen sind die unterschiedlichsten Formen möglich.

Letztendlich entscheidet der Geschmack selber und der
eigene Wunsch, den man hat. Als kleine Anregung findet Ihr hier nun eine Hochzeitstorte zum Selberbacken ! Ja, so viel Mühe habe ich mir gegeben, das Reszept rauszufinden !


Rezept für eine Hochzeitstorte
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

Für den Teig:
500 g Butter
500 g Zucker, sehr feinen
500 g Mehl
10 Eier
300 g kandierte Kirschen
800 g Rosinen
200 g Zitronat, gehackt
200 g Orangeat, gehackt
100 g Mandeln, gehackt
Saft von 2 Zitronen
4 cl Rum
1/2 Teelöffel Zimt

Für die Glasur:
500 g Puderzucker
3 Eiweiss
1 Teelöffel Zitronensaft Backformen:
3 Springformen in den Größen:
24 cm, 18 cm und 11,5 cm
Für die Garnitur:
500 g Puderzucker
2 Eiweiss
bunte Zuckerperlen und Zuckerblumen Backzeit: ca. 2 Stunden
Backtemperatur: 180° C


Butter und Zucker mit einem elektrischen Mixer schaumig rühren. Die Eier, den Zitronensaft und den Rum zugeben und verrühren. Anschliessend das Mehl, Muskatnuss und Zimt hinzufügen. Danach werden alle Früchte sowie die gehackten Mandeln vorsichtig untergehoben. Die Teigmasse in die gefetteten Springformen füllen und im vorgeheizten Backofen bei 180° C auf der unteren Schiebeleiste ca. 2 Stunden backen.

Die Kuchen werden vor dem Zusammensetzen ausser auf der Unterseite überall mit Glasur bestrichen. Dafür verrührt man gesiebten Puderzucker mit 3 Eiweiss und dem Zitronensaft zu einer sehr festen Masse. Die Garnitur stellt man aus 500 g Puderzucker und 2 Eiweiss her. Eingefüllt in einen Spritzbeutel mit kleiner Tülle sind nun der Phantasie in Punkto Dekoration keine Grenzen gesetzt. Solange die Glasur noch weich ist, sollten auch die Zuckerwaren eingesetzt werden.

Der Kuchen schmeckt am besten, wenn er bereits eine Woche vorher gebacken wird und in Alufolie gewickelt, kühl aufbewahrt wird. Einen Tag vorher kann dann die Glasur und Garnitur angebracht werden.

Ich verabschiede mich nun!

MfG
Ani_Rani

19 Bewertungen, 2 Kommentare

  • pepsiman

    24.02.2002, 23:27 Uhr von pepsiman
    Bewertung: sehr hilfreich

    Lecker Kuchen.

  • bennoland

    19.02.2002, 14:39 Uhr von bennoland
    Bewertung: sehr hilfreich

    hört sich interessant an aber für meinen Geschmack etwas zu süß ;-)