spiegel.de Testbericht
ab 74,70 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Erfahrungsbericht von Swinja
Abendlicher Anlaufpunkt: SPIEGEL.de statt Kneipe
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich kaufe mir kaum mehr eine Tageszeitung oder Illustrierte. Das ist zum Teil eine Preisfrage, denn letztere kosten schon mal 3 bis 5 EUR, und dafür kann man lange ins Internet. Vor allem dann, wenn man von dort auch das Wichtigste erfährt.
Einer der ersten Anlaufpunkte, wenn ich abends das Modem einschalte, ist nach der Tagesschau.de eine der drei großen Illustrierten. Vor stern.de und focus.de gehe ich zu allererst auf den SPIEGEL.
Das erste, was mir daran gefällt, ist etwas, was nicht dabei ist. Es geht nur die Seite selbst auf. Kein Werbebalken sonst, und vor allem kein Popup-Fenster.
Auf den ersten Blick wirkt die Seite wie ein Krämerladen - sehr viele kleine Felder und Links, das alles in den SPIEGEL-Hausfarben rot und dunkelrot gehalten. Der eigentliche Inhalt ist als zentrale Spalte angeordnet, in schmaleren Spalten links und rechts diverse nützliche Links, größtenteils ebenfalls zum eigentlichen SPIEGEL gehörend. Man könnte es erst unübersichtlich nennen. Aber mir selbst erscheint es gar nicht so, es wirkt einfach weniger marktschreierisch als Riesenbuchstaben und gewaltige Überschriften.
Die Seite ist übersichtlich gegliedert in Punkte wie Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Panorama (Nachrichten, die sonst nirgendwohin passen), Wissenschaft, Sport usw. Im Vergleich zu den beiden Konkurrenten fällt auf, daß schon im Hauptmenü sehr viele unterschiedliche Unterpunkte (s. o.) aufgelistet sind, wobei als allererster natürlich die Schlagzeile des Tagesgeschehens steht. Jeder Punkt ist nochmal in mehrere Links unterteilt, sodaß man z.B. beim letztens aktuellen Thema \"Geiselnahme in Moskau\" schnell Zugriff auf Links zum Thema hatte, von \"Geiselnahme\" über \"Gaseinsatz\" bis zu \"Tschetschenien - Land und Leute\".
Auf der ersten Blick nicht ganz offensichtlich ist, daß jeder Punkt nicht nur die aktuellen vier oder fünf Meldungen enthält - sondern unter \"mehr...\" auch diejenigen der letzten paar Tage bis Wochen zu finden sind.
Besonders zu loben ist die Existenz von Punkten wie \"Wissenschaft\", \"Reisen\" usw, die bei der Konkurrenz entweder nicht so oder gar nicht dabei sind. Gerade \"Wissenschaft\" - hier erfährt man schon mal in Kurzform etwas über das Ende der Saurier oder den Bau einer sandkorngroßen Eieruhr. Gerade solche Rubriken interessieren mich manchmal mehr als die Titelstory, die eh von jedem Blatt breitgetreten wird. Nützlicherweise kann man auch hier oft Links zu artverwandten Themen oder älteren Meldungen zum gleichen Thema finden.
Aktualisiert werden die Rubriken oft mehrmals am Tag, sofern es sich lohnt. In den weniger actiongeladenen Rubriken bleiben die Meldungen oft tagelang stehen. Warum auch nicht, wenn sonst nichts Aufregendes zu melden ist.
Gelegentlich nervt es, daß eine Seite sich ewig nicht öffnen läßt. Wenn dies passiert, sollte man rechtzeitig dem Browser \"Abbrechen\" befehlen, da man sonst ewig wartet. Es ist aber nicht der Text, der so lange zum Laden braucht, sondern das \"Drumherum\" des Frames.
Es gibt auch einen Link zur aktuellen Ausgabe des Hefts. Und hier merkt man, daß die Onlineversion eben doch nicht das gleiche ist wie die gedruckte - etwa bei der Titelgeschichte im Heft, die man zwar auch online lesen kann - aber nur gegen blanke Piaster.
Nützlich ist auch ein Archiv, mit dem man auf ältere Artikel - die man auch mit einer Suchfunktion finden kann - Zugriff hat.
Für Nostalgiker gibt es den SPIEGEL von vor 50 Jahren - also nicht erschrecken, wenn man plötzlich einen Artikel über die Krönung von Elizabeth oder den Krieg in Korea hört oder plötzlich wieder von der \"Sowjetischen Besatzungszone\" die Rede ist.
Natürlich ist die Berichterstattung nie völlig objektiv und kann es nicht sein. Es ist auch kaum zu Leugnen, daß man den SPIEGEL als solchen in die eine politische Ecke ruhig schieben kann, und STERN und FOCUS in eine andere. Jeder Berichterstatter und Kommentator ist nun einmal nicht völlig neutral. Das kann auch ruhig so sein und ist kein Mangel, solange man selber bereit ist, auch andere Stimmen zum Thema zu hören und dementsprechend auszuwerten.
Sieht man von der \"Titelstory\" ab, ist SPIEGEL online für einen informativen Überblick über das Tagesgeschehen einer der Anlaufpunkte - und gegenüber der Version vom Zeitungsladen auch die preiswertere Lösung.
Einer der ersten Anlaufpunkte, wenn ich abends das Modem einschalte, ist nach der Tagesschau.de eine der drei großen Illustrierten. Vor stern.de und focus.de gehe ich zu allererst auf den SPIEGEL.
Das erste, was mir daran gefällt, ist etwas, was nicht dabei ist. Es geht nur die Seite selbst auf. Kein Werbebalken sonst, und vor allem kein Popup-Fenster.
Auf den ersten Blick wirkt die Seite wie ein Krämerladen - sehr viele kleine Felder und Links, das alles in den SPIEGEL-Hausfarben rot und dunkelrot gehalten. Der eigentliche Inhalt ist als zentrale Spalte angeordnet, in schmaleren Spalten links und rechts diverse nützliche Links, größtenteils ebenfalls zum eigentlichen SPIEGEL gehörend. Man könnte es erst unübersichtlich nennen. Aber mir selbst erscheint es gar nicht so, es wirkt einfach weniger marktschreierisch als Riesenbuchstaben und gewaltige Überschriften.
Die Seite ist übersichtlich gegliedert in Punkte wie Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Panorama (Nachrichten, die sonst nirgendwohin passen), Wissenschaft, Sport usw. Im Vergleich zu den beiden Konkurrenten fällt auf, daß schon im Hauptmenü sehr viele unterschiedliche Unterpunkte (s. o.) aufgelistet sind, wobei als allererster natürlich die Schlagzeile des Tagesgeschehens steht. Jeder Punkt ist nochmal in mehrere Links unterteilt, sodaß man z.B. beim letztens aktuellen Thema \"Geiselnahme in Moskau\" schnell Zugriff auf Links zum Thema hatte, von \"Geiselnahme\" über \"Gaseinsatz\" bis zu \"Tschetschenien - Land und Leute\".
Auf der ersten Blick nicht ganz offensichtlich ist, daß jeder Punkt nicht nur die aktuellen vier oder fünf Meldungen enthält - sondern unter \"mehr...\" auch diejenigen der letzten paar Tage bis Wochen zu finden sind.
Besonders zu loben ist die Existenz von Punkten wie \"Wissenschaft\", \"Reisen\" usw, die bei der Konkurrenz entweder nicht so oder gar nicht dabei sind. Gerade \"Wissenschaft\" - hier erfährt man schon mal in Kurzform etwas über das Ende der Saurier oder den Bau einer sandkorngroßen Eieruhr. Gerade solche Rubriken interessieren mich manchmal mehr als die Titelstory, die eh von jedem Blatt breitgetreten wird. Nützlicherweise kann man auch hier oft Links zu artverwandten Themen oder älteren Meldungen zum gleichen Thema finden.
Aktualisiert werden die Rubriken oft mehrmals am Tag, sofern es sich lohnt. In den weniger actiongeladenen Rubriken bleiben die Meldungen oft tagelang stehen. Warum auch nicht, wenn sonst nichts Aufregendes zu melden ist.
Gelegentlich nervt es, daß eine Seite sich ewig nicht öffnen läßt. Wenn dies passiert, sollte man rechtzeitig dem Browser \"Abbrechen\" befehlen, da man sonst ewig wartet. Es ist aber nicht der Text, der so lange zum Laden braucht, sondern das \"Drumherum\" des Frames.
Es gibt auch einen Link zur aktuellen Ausgabe des Hefts. Und hier merkt man, daß die Onlineversion eben doch nicht das gleiche ist wie die gedruckte - etwa bei der Titelgeschichte im Heft, die man zwar auch online lesen kann - aber nur gegen blanke Piaster.
Nützlich ist auch ein Archiv, mit dem man auf ältere Artikel - die man auch mit einer Suchfunktion finden kann - Zugriff hat.
Für Nostalgiker gibt es den SPIEGEL von vor 50 Jahren - also nicht erschrecken, wenn man plötzlich einen Artikel über die Krönung von Elizabeth oder den Krieg in Korea hört oder plötzlich wieder von der \"Sowjetischen Besatzungszone\" die Rede ist.
Natürlich ist die Berichterstattung nie völlig objektiv und kann es nicht sein. Es ist auch kaum zu Leugnen, daß man den SPIEGEL als solchen in die eine politische Ecke ruhig schieben kann, und STERN und FOCUS in eine andere. Jeder Berichterstatter und Kommentator ist nun einmal nicht völlig neutral. Das kann auch ruhig so sein und ist kein Mangel, solange man selber bereit ist, auch andere Stimmen zum Thema zu hören und dementsprechend auszuwerten.
Sieht man von der \"Titelstory\" ab, ist SPIEGEL online für einen informativen Überblick über das Tagesgeschehen einer der Anlaufpunkte - und gegenüber der Version vom Zeitungsladen auch die preiswertere Lösung.
Bewerten / Kommentar schreiben